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Der Spuk auf Deck Zwölf Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) CBS

Originaltitel: The Haunting of Deck Twelve
Episodennummer: 6x25
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 17. Mai 2000
Erstausstrahlung D: 15. Juni 2001
Drehbuch: Robert Doherty, Raf Green & Brannon Braga
Regie: Terry Windell
Hauptdarsteller: Kate Mulgrew als Captain Kathryn Janeway, Robert Beltran als Chakotay, Tim Russ als Tuvok, Roxann Biggs-Dawson als B'Elanna Torres, Robert Duncan McNeill als Tom Paris, Robert Picardo als The Doctor, Jerry Ryan als Seven of Nine, Ethan Phillips als Neelix, Garrett Wang als Harry Kim.
Gastdarsteller: Manu Intiraymi als Icheb, Marley McClean als Mezoti, Zoe McLellan als Tal Celes, Kurt Wetherill als Azan, Cody Wetherill als Rebi, Majel Barrett als Computer Voice u.a.

Kurzinhalt: Die U.S.S. Voyager ist dabei, einen Weltraumnebel zu durchfliegen. Zur Vorbereitung werden so viele Systeme wie möglich – darunter auch das Licht – abgeschaltet. Neelix erinnert sich daraufhin an die mysteriösen Ereignisse zurück, die sich etwa drei Monate zuvor an Bord der Voyager zugetragen haben, nachdem man einen ganz ähnlichen Nebel durchflogen hatte. Um sich selbst zu beruhigen, und zugleich die Borg-Kinder zu beschäftigen, versammelt er sie um eine Art Lagerfeuer, und beginnt ihnen von den damaligen Ereignissen zu erzählen. Wie es nach dem Flug durch den Nebel zunehmend zu Fehlfunktionen kam, und das Schiff immer mehr verrückt zu spielen schien. Des Rätsels Lösung: Unbeabsichtigt gelangte damals eine außerirdische Lebensform auf die Voyager, deren Heimat der besagte Nebel war. Nun wollte er vom Schiff wieder dorthin zurückgebracht werden – notfalls auch auf Kosten des Lebens der Voyager-Crew…

Denkwürdige Zitate: "There's a creepy image. Reminds me of something out of Edgar Allan Poe."
"Looks like a vampire bat. You can make out the wings, even the ears. What do you see, Tuvok?"
"Two Starfleet officers with juvenile imaginations."
(Tuvok kann dem Weltraumnebel-Ratespiel nicht viel abgewinne.)

"All right. Gather around. But I'm warning you, this is not a tale for the faint of heart."
"We're not faint of heart."
"Our cardiopulmonary systems are reinforced."
(Dann is ja gut!.)

"You haven't touched your snacks."
"Snacks are irrelevant. Continue the story!"
(Offenbar ist es Neelix gelungen, mit seiner Geschichte das Interesse der Kinder zu wecken.)

"You really shouldn't sneak up on people like that. I could have shot you."
"Your restraint is commendable."
(Tuvok nimmt seine Beinahe-Ermordung durch Neelix gelassen.)


Review: Episodenbild (c) CBS Blenden wir mal kurz die Rahmenhandlung rund um Neelix und die Kinder, und sehen uns die von ihm erzählte Geschichte über den Weltraumnebel an. Dabei fallen unweigerlich die Ähnlichkeiten zu "Die geheimnisvolle Kraft" aus der ersten TNG-Staffel auf. Auch dort flog man durch einen Nebel, und nahm ein Wesen auf, dass daraufhin alles daran setzte, dorthin wieder zurückzukehren. Der einzige wesentliche Unterschied: In der besagten Folge übernahm das Wesen ein Crewmitglied nach dem anderen, während es sich hier direkt in die Voyager bzw. deren Computerbänke festsetzt. Zwar weist man in der Folge selbst sogar noch direkt auf den Unterschied hin, als eines der Borg-Kinder glaubt, das Wesen hätte über ihre kybernetischen Implantate von Seven Besitz ergriffen, woraufhin sich diese gegen die restliche Crew wandte. Und, ganz ehrlich: Angesichts der Tatsache, dass es solche Geschichten bei "Star Trek" zuhauf gab, bin ich wirklich froh, dass man es diesmal bei einer besessenen Voyager belassen hat. Ändert halt nur auch nichts daran, dass das Grundkonzept jetzt nicht übermäßig originell war.

Immerhin, die Umsetzung konnte mir dafür sehr gut gefallen. Ich bin ja oftmals kein Freund davon, wenn frühere Ereignisse dann innerhalb der Episode aufgerollt werden, aber mit Neelix und seiner Schauergeschichte am "Lagerfeuer" hat man hier einen wirklich schönen Rahmen gefunden. Zumindest die Idee war innerhalb von "Star Trek" mal was Neues, und kam bei mir gut an. Zumal es auch sehr nett umgesetzt war, mit den anfangs noch eher skeptischen Borg-Kindern, die zunehmend in seiner Erzählung versanken. Hier zelebrierte man Ansatzweise die Macht von Geschichten. Aber auch die (von ihm erzählte) Story an sich war gelungen. Sehr überrascht war ich dabei vor allem davon, dass sich Captain Janeway (zumindest, sofern Neelix auch wirklich in allen Punkten die Wahrheit erzählt und die Ereignisse wahrheitsgetreu widergibt) doch tatsächlich dazu gezwungen sah, die Evakuierung des Schiffes zu befehlen. Angesichts einiger nicht minder größerer Bedrohungen könnte man ihre Entscheidung zwar kritisch hinterfragen, dennoch fand ich es insofern nett, als so etwas bei "Star Trek" eben nicht alle Tage vorkommt. Sehr gefreut habe ich mich zudem über die Rückkehr von Ensign Salis aus "Der gute Hirte" (und diesmal waren die Fehlfunktionen noch nicht mal ihre Schuld!) wobei es mir vor allem ihr Zusammenstoß mit Harry angetan hatte (irgendwie finde ich, die beiden hätten eigentlich gut zusammengepasst). Zudem sorgten sowohl die Inszenierung durch David Livingston als auch die atmosphärische musikalische Untermalung von Jay Chattaway für einige spannende Momente. Und die Effekte wussten ebenfalls wieder zu gefallen. Einzig den Versuch, die Zuschauer am Ende mit "War alles nur frei erfunden – ätsch, doch nicht!" zu täuschen, fand ich entbehrlich. Davon abgesehen hat mir "Der Spuk auf Deck Zwölf" aber ganz gut gefallen – und übertraf aus meiner Sicht auch jene TNG-Folge, der sie das Grundkonzept entlehnte.

Fazit: Episodenbild (c) CBS Die Grundidee hinter "Der Spuk auf Deck Zwölf", unabsichtlich ein Wesen aus einem Nebel aufzunehmen, welches daraufhin wieder dorthin zurück will, erinnert – auch wenn in diesem Fall nur das Schiff an sich, und nicht die Besatzungsmitglieder, von diesem besessen sind – unweigerlich an die TNG-Folge "Die geheimnisvolle Kraft". Zudem hätten sie sich wie ich finde den "Twist" am Ende sparen sollen. Davon abgesehen fand ich "Der Spuk auf Deck Zwölf" aber ganz nett. Die Rahmenhandlung rund um Neelix Schauergeschichte am "Lagerfeuer" war charmant, und die Erzählung selbst dank der Regie und der Musik durchaus atmosphärisch. Zudem gabs ein paar amüsante Momente zwischendurch. Und auch über die Rückkehr von Fähnrich Salis freute ich mich. Wirklich spannend war das Geschehen zwar nicht – dafür aber zumindest hinlänglich unterhaltsam.

Wertung: 3 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © CBS/Paramount)




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