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Das Tötungsspiel (Teil 1) Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) CBS

Originaltitel: The Killing Game (Part 1)
Episodennummer: 4x18
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 04. März 1998
Erstausstrahlung D: 04. Dezember 1998
Drehbuch: Brannon Braga & Joe Menosky
Regie: David Livingston
Hauptdarsteller: Kate Mulgrew als Captain Kathryn Janeway, Robert Beltran als Chakotay, Tim Russ als Tuvok, Roxann Biggs-Dawson als B'Elanna Torres, Robert Duncan McNeill als Tom Paris, Robert Picardo als The Doctor, Jerry Ryan als Seven of Nine, Ethan Phillips als Neelix, Garrett Wang als Harry Kim.
Gastdarsteller: Danny Goldring als Karr, Mark Metcalf als Hirogen medic, Mark Deakins als Turanj, J. Paul Boehmer als Kapitan, Paul Eckstein als Hirogen, Peter Hendrixson als Klingon u.a.

Kurzinhalt: Die U.S.S. Voyager wurde von den Hirogen angegriffen, denen es daraufhin gelang, die Gewalt über das Schiff zu übernehmen. Während wenige Crewmitglieder dafür eingeteilt werden, das Schiff am Laufen zu halten, muss ein Großteil von ihnen in immer neuen holographischen, auf historischen Begebenheiten basierenden Schlacht- und Kriegsszenarien gegen die Jäger antreten. Werden sie verletzt, werden sie auf die Krankenstation gebeamt, wo der Doktor sie widerwillig wieder zusammenflickt – nur damit sie daraufhin aufs Neue verletzt werden. Die Erinnerungen der betreffenden werden dabei durch ein neurales Interface unterdrückt, das sie davon überzeugt, die jeweilige Person der Holodeck-Simulation zu sein. Als jüngstes Szenario haben sich die Hirogen für den zweiten Weltkrieg entschieden, genauer gesagt ein kleines französisches Dorf, in dem sich eine Widerstandszelle gegen den Nationalsozialismus gebildet hat. Als dabei Seven verletzt wird, gelingt es dem Doktor bei der darauffolgenden Behandlung, das neurale Interface auszuschalten. Mit Kims Hilfe sucht er zudem nach einem Weg, auch weitere Crewmitglieder "aufwachen" zu lassen. Doch die Holodeck-Simulation steuert auf eine große Schlacht zu…

Denkwürdige Zitate: "Ever since my days at the university I've admired this painting, and now it's mine. Our fellow officers might prefer gold or land, but for me the greatest prize of war is art."
(Der Kapitän der Nazis hat eine doch eher ungewöhnliche Ansicht zum Nutzen des Krieges.)

"Never underestimate your prey or disrespect its abilities. If you do, you will become the hunted."
(Karr warnt seinen Untergebenen davor, die Menschen zu unterschätzen.)

"HI have had twenty eight wounded and one fatality in the past twelve hours. Even I can't keep up with that level of triage."
"You will keep up, or they will die."
(Karr will vom Doktor keine Ausflüchte hören.)

"These people have a violent history."
(Karr über die Menschheit. Wie wahr – leider.)

"You wanted a war? Looks like you've got one."
(Kim's warnend-herausfordernde Worte am Ende.)


Review: Episodenbild (c) CBS Genau werde ich es erst nach Teil 2 beurteilen können, aber der auffälligste Kritikpunkt an "Das Tötungsspiel" war, zumindest mal nach dem ersten Teil, dass ich mir nicht sicher bin, ob es unbedingt nötig war, die Story auf zwei Episoden aufzuteilen – und ob sie nicht wenn man sie auf eine einzige Folge komprimiert hätte knackiger, packender und insgesamt besser gewesen wäre. Denn so plätschert die Handlung doch eine Zeit lang vor sich hin, ehe Schwung in die Sache kommt. Generell wirkte die Geschichte da und dort ein bisschen gestreckt und aufgebläht. Es ist natürlich möglich, dass sie wiederum als eine Einzelepisode zu dicht und überhastet gewesen wäre, man letztendlich aber halt nur Material für 1-1/2 Folgen hatte und daher zu Beginn ein bisschen strecken musste. Wie auch immer: Zumindest in Teil 1 fand ich die Handlung für die volle Laufzeit von 42 Minuten doch ein wenig dünn. Das ist – ev. noch abseits des zwar optisch beeindruckenden, aber logisch für mich nur bedingt nachvollziehbaren shots der aufgesprengten Decks; wie groß ist so ein Holodeck denn eigentlich? – letztendlich aber auch so ziemlich mein einziger nennenswerter Kritikpunkt an der Folge.

Positiv stach für mich dabei u.a. das nette und originelle Grundkonzept hervor. Wir hatten ja mittlerweile schon so manche Folgen, in denen das Holodeck verrücktspielte, aber dass außerirdische Invasoren dieses dazu verwenden, in wechselnden Szenarien auf die Crew immer wieder Jagd zu machen, war mal etwas Neues. Wie mir die Verbindung der Holodeck-Technologie mit den Hirogen generell sehr gut gefiel. Schön finde ich auch die Motivation des Hirogen-Alphas für dieses Vorgehen: Er ist nicht einfach nur ein klischeehafter, sadistischer Bösewicht, sondern hofft, auf diese Weise einen Weg aus jener Sackgasse zu finden, in der sich die Hirogen seiner Ansicht nach kulturell und gesellschaftlich befinden. Ich mag mit seinen Maßnahmen nicht übereinstimmen, aber grundsätzlich ist dies Mal ein durchaus lobenswertes Ziel, das ihn als Gegner für Janeway & Co. gleich um einiges interessanter macht. Sehr interessant fand ich auch den bei der Folge gewählten Einstieg. Anstatt uns zuerst zu zeigen, wie die Hirogen die Voyager angreifen und das Schiff erobern, steigen wir vielmehr in medias res ein und erfahren, dass sie mittlerweile seit über zwei Wochen die Kontrolle über die Voyager haben. Dies machte vor allem auch die ersten paar Szenen sehr interessant, wo man sich noch fragte, was zur Hölle hier denn eigentlich vor sich geht. Gut gefiel mir zudem, dass das neurale Interface die betreffenden Personen zwar davon überzeugen mag, sich in einer anderen Umgebung zu befinden, jedoch an ihrer Persönlichkeit an sich nichts ändert. Was sich u.a. auch daran zeigt, dass Janeway und Seven ihre Meinungsverschiedenheiten auch innerhalb ihrer neuen Identitäten bzw. des holographischen Szenarios fortsetzen. Aber auch produktionstechnisch stach die Folge hervor. Nach längerem wurde wieder mal auf Außensets gedreht – schon allein das war eine willkommene Abwechslung. Zumal ich die Sets des französischen Dorfs sehr gelungen fand. Wie mir generell das von den Hirogen für ihre jüngste Jagd gewählte Setting sehr gut gefallen konnte. Auch hier gilt: Das war einfach mal was anderes. Insgesamt hat mich "Das Tötungsspiel" also, abseits des etwas schwächelnden, gemächlichen Mittelteils, wirklich gut unterhalten.

Fazit: Episodenbild (c) CBS "Das Tötungsspiel – Teil 1" liegt eine coole, interessante und originelle Prämisse zugrunde. Das primäre Setting in einem kleinen französischen Dorf während des zweiten Weltkriegs sorgt dabei innerhalb der vierten "Voyager"-Staffel für eine willkommene Abwechslung. Weitere Pluspunkte sammelte die Episode für die gut ausgedachte, verständliche und nachvollziehbare Motivation von Karr, den Umstand, dass die Persönlichkeiten der Crew auch innerhalb der Holodeck-Simulationen – und mit Erinnerungen an ein anderes Leben – grundsätzlich die selben bleiben (was es uns erlaubt, zu sehen, wie die uns bekannten Figuren dieses für sie ungewöhnliche Szenario meistern), sowie die hohe Produktionsqualität, wobei neben den netten Außenaufnahmen des französischen Dorfs optisch vor allem auch die Einstellung des sich über mehrere Decks erstreckende Lochs im Holodeck hervorsticht. Gleichzeitig wirft dieses wiederum die Frage auf, wie groß so ein Holodeck denn eigentlich ist. Vor allem aber bin ich mir nach dem ersten Teil erstmal noch nicht sicher, ob die Aufsplittung in eine Doppelfolge wirklich notwendig war, und man die Geschichte mit etwas Straffung nicht auch in einer Episode erzählen hätte können – und das vielleicht sogar noch besser. Die eine oder andere Länge konnte ich hier nämlich durchaus noch ausmachen. Davon abgesehen hat mir "Das Tötungsspiel – Teil 1" aber sehr gut gefallen.

Wertung: 3.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © CBS/Paramount)




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