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Die "Q"-Krise Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) CBS

Originaltitel: The Q and the Grey
Episodennummer: 3x11
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 27. November 1996
Erstausstrahlung D: 03. Juli 1998
Drehbuch: Shawn Piller & Kenneth Biller
Regie: Cliff Bole
Hauptdarsteller: Kate Mulgrew als Captain Kathryn Janeway, Roxann Biggs-Dawson als B'Elanna Torres, Jennifer Lien als Kes, Robert Duncan McNeill als Tom Paris, Ethan Phillips als Neelix, Robert Picardo als The Doctor, Tim Russ als Tuvok, Garrett Wang als Harry Kim.
Gastdarsteller: John de Lancie als Q, Suzie Plakson als female Q, Harve Presnell als Colonel Q u.a.

Kurzinhalt: Nachdem die U.S.S. Voyager eine Supernova beobachtet hat, taucht Q plötzlich in Captain Janeways Quartier auf, und sagt ihr, dass er ein Kind von bzw. mit ihr möchte. Ein Angebot, dass diese nach reiflicher Überlegung – sprich, einer halben Sekunde – dankend ablehnt. In den darauffolgenden Tagen setzt Q seine Avancen – erfolglos – fort. Kurz darauf macht Kathryn Janeway dann die Bekanntschaft von Q's Frau, mit der er sich vor ein paar Jahrhunderten zerstritten hat. Dann registriert die Voyager plötzlich die nächste Supernova in diesem Sektor. Könnte etwa Q etwas mit diesem vermehrten Aufkommen dieses stellaren Phänomens zu tun haben? Während die Voyager beschädigt zurückbleibt, entführt Q den Captain in das Kontinuum, wo Janeway mit den Konsequenzen ihrer Entscheidung im Fall des lebensmüden Quinn konfrontiert wird: Denn wie von Q gewarnt hat dies zu einem Bürgerkrieg innerhalb des Kontinuums geführt – der sich, um die Vorgänger für den menschlichen Geist verständlich und greifbar zu machen, für Kathryn wie eine Episode aus dem amerikanischen Bürgerkrieg darstellt. Mit einem Kind hofft Q nun den Kämpfen ein Ende bereiten zu können, doch Janeway besteht darauf, dass sie nicht die Richtige dafür ist, und er sich vielmehr an seine Frau wenden sollte. Doch noch ehe er diesem Vorschlag nachkommen kann, werden die beiden von den feindlichen Kräften gefangen genommen…

Denkwürdige Zitate: "There is no us, Q"
"The night is young, and the sheets are satin."
(Q scheint von seinen Verführkünsten sehr überzeugt.)

"I know that you're probably asking yourself, why would a brilliant, handsome, dashingly omnipotent being like Q want to mate with a scrawny little bipedal specimen like me?"
"Let me guess: No one else in the universe will have you?!"
(Captain Janeway zeigt sich jedoch trotz seiner Avancen eher uninteressiert.)

"The Vulcan talent for stating the obvious never ceases to amaze me."
(Es fällt mir schwer, dieser Beobachtung von Q's Frau zu widersprechen.)

"Those best qualities of humanity you talked about aren't a simple matter of genetics. Love, conscience, compassion… they're attributes that mankind has developed over centuries. Values that have passed from one generation to the next, taught by parents to their children. Creating a new kind of Q is a noble idea, but it will take more than impregnating someone and walking away."
(Kathryn Janeway geht mit Q's Plan hart ins Gericht.)

"That was it?"
"You had your chance. Don't go crying about it now."
(Janeway findet die Fortpflanzungsmethode der Q dann doch eher unspektakulär.)


Review: Episodenbild (c) CBS Der Einstieg in die Episode ist noch sehr amüsant und unbeschwert. Wenn Q Captain Janeway Avancen macht und sie mit seinem unmoralischen Angebot überfällt, bleibt kein Auge trocken. Die Dialoge zwischen den beiden sind wieder einmal absolut köstlich, und Kate Mulgrew und John DeLancie harmonieren vor der Kamera wieder wunderbar miteinander. Jedenfalls machte es mir wirklich Spaß, Q dabei zuzusehen, wie er Kathryn den Hof macht – und sich bei ihr letztendlich aber die Zähne ausbeißt. Auch die Ankunft seiner Frau bringt noch einmal einiges an Humor in die Episode, sei es ihre wenig schmeichelhafte Bezeichnung von Captain Janeway, oder generell die nette Interaktion zwischen ihr und ihrem (Ex-)Mann. Dargestellt wird sie von Suzie Plakson, die bei TNG bereits als Kehleyr zu sehen war, und die auch hier wiedre eine sehr feurige und spielfreudige Performance zeigt. Jedenfalls war es wirklich wichtig, eine ebenso (ausdrucks)starke an John DeLancies Seite zu stellen, und zumindest ich hatte kein Problem, mir die beiden als Mann und Frau vorzustellen.

Nachdem Q Kathryn ins Kontinuum entführt hat, schlägt "Die Q-Krise" jedoch deutlich ernstere Töne an, als der tragische Hintergrund zu Q's Antrag an Janeway offenbart wird. Hier offenbart sich die Episode dann auch als Quasi-Fortsetzung der tollen Q-Episode aus der zweiten Staffel, "". Dort machte Q noch die düstere Prognose, dass der Tod von Quinn das Kontinuum in Aufruhr versetzen könnte. Hier stellt sich nun heraus, dass er damit absolut Recht haben sollte – wobei das Feuer angesichts der Tatsache, dass er quasi zum Marsch geblasen und die Revolution angeführt hat, von ihm zusätzlich entfacht wurde. Und so kommt letztendlich ihnen beiden gleichermaßen eine Verantwortung für diesen Bürgerkrieg zu, den Q nun eben durch Nachwuchs zu beenden hofft. Darüber hinaus diente die Episode aber wohl auch dazu, uns Q wieder um einiges sympathischer zu machen. Wobei ich gestehen muss, in jener Szene, wo er zusammen mit Janeway am Marterpfahl steht und um ihr Leben fleht, schon kurz den Widersacher aus "Der Mächtige" vermisst zu haben; denn spätestens hier war seine Entwicklung vom Saulus zum Paulus wohl abgeschlossen. Es mag die logische Konsequenz und nur der Abschluss einer schon lange im Hintergrund verlaufenden Entwicklung gewesen sein, aber irgendwie war er mir als Wildcard, bei der man nie wusste, woran man ist, lieber. Womit wir schon den Bogen zu jenen Aspekten geschlagen hätten, die ich kritisch(er) sehe. So litt die besagte Marterpfahl-Szene in erster Linie auch darunter, dass man als Zuschauer weder den Tod von Q noch Janeway ernsthaft in Betracht zieht, und somit nur auf die Rettung durch die Kavallerie wartet. Eben diese Sequenz fand ich dann offen gestanden doch etwas seltsam – selbst wenn die Voyager-Crew hier quasi Q-Waffen schwingt war es ein bisschen komisch, diese bloßen Sterblichen im Kampf gegen "Götter" – und dabei auch noch gewinnen! – zu sehen. Und Q nun hinrichten zu wollen, nachdem man Quinn seinen Selbstmord noch verbieten wollte – und das ja eigentlich der Auslöser für die ganze Misere war – erschien mir auch etwas unlogisch. Der sehr amüsante Ausklang rund um den Sex der Q konnte dafür aber zumindest ansatzweise wieder entschädigen.

Fazit: Episodenbild (c) CBS Auch wenn ich "Die Q-Krise" nicht zu den ganz großen Höhepunkten unter den Q-Folgen zählen würde, hat sie mich insgesamt sehr gut unterhalten. Der Einstieg rund um den Captain Janeway umschwärmenden Q war sehr amüsant, zumal mir das Zusammenspiel zwischen Kate Mulgrew und John DeLancie wieder einmal sehr gut gefallen konnte. Aber auch Suzie Plakson als Q's Frau hinterließ bei mir einen positiven Eindruck. Neben dem ersten Drittel war dann vor allem auch der Ausklang noch einmal sehr amüsant; dazwischen wurden jedoch mit dem Bürgerkrieg im Q-Kontinuum auch ernstere Töne angeschlagen, und Janeway und Q mit den Konsequenzen ihrer früheren Handlungen und Entscheidungen rund um Quinn konfrontiert. Auch das hat mir sehr gut gefallen. Nicht immer 100%ig überzeugt hat mich hingegen die Umsetzung des Konflikts als Variante des amerikanischen Bürgerkriegs. Und die ganze Episode über, insbesondere aber bei der Szene am Marterpfahl, hielt sich die Spannung doch eher in Grenzen. Dank der amüsanten Dialoge bot "Die Q-Krise" aber insgesamt gute Unterhaltung.

Wertung: 3.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © CBS/Paramount)




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