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Ein Jahr Hölle (Teil 1) Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) CBS

Originaltitel: Year of Hell (Part 1)
Episodennummer: 4x08
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 05. November 1997
Erstausstrahlung D: 02. Januar 1999
Drehbuch: Brannon Braga & Joe Menosky
Regie: Allan Kroeker
Hauptdarsteller: Kate Mulgrew als Captain Kathryn Janeway, Robert Beltran als Chakotay, Tim Russ als Tuvok, Roxann Biggs-Dawson als B'Elanna Torres, Robert Duncan McNeill als Tom Paris, Robert Picardo als The Doctor, Jerry Ryan als Seven of Nine, Ethan Phillips als Neelix, Garrett Wang als Harry Kim.
Gastdarsteller: Kurtwood Smith als Annorax, John Loprieno als Obrist, Peter Slutsker als Krenim Commandant, Rick Fitts als Zahl official, Deborah Levin als Lang, Sue Henley als Brooks, Majel Barrett als computer voice u.a.

Kurzinhalt: Mit Hilfe des neuen astrometrischen Labors legt man einen neuen Kurs fest, der die Voyager fünf Jahre schneller nach Hause bringt. Dieser führt das Schiff jedoch mitten durch ein zwischen zwei verfeindeten Völkern umstrittenes Raumgebiet: Den Zahl und den Krenim. Die Zahl geben der Voyager die Erlaubnis, den Raum zu durchfliegen, während die Krenim dies ablehnen. Da sich diese jedoch aufgrund ihrer altmodischen Waffen nicht als Bedrohung erweisen, beschließt Janeway kurzerhand, sich über ihre Wünsche hinwegzusetzen. Was sie nicht weiß: Die Krenim haben ein riesiges, von Captain Annorax angeführtes Raumschiff, welches eine Waffe enthält die es ihnen erlaubt, ganze Planeten völlig aus der Zeit zu tilgen, so als hätten diese nie existiert. Als sie auf diese Art und Weise den Heimatplaneten der Zahl vernichten, breitet sich eine temporale Welle durch den Sektor aus, und nachdem die Voyager von ihr erfasst wurde, findet sie sich plötzlich in einer alternativen Zeitlinie wieder, in dem die Schiffe der Krenim deutlich mächtiger sind. Wieder und wieder wird die Voyager von ihnen angegriffen, und müssen sowohl das Schiff als auch ihre Crew ganz schön einschenken. Es kommt immer wieder zu Schwerverletzten, und auch der eine oder andere Verlust ist zu beklagen. Dennoch hält Janeway eisern daran fest, ihren Kurs fortzusetzen. Als es ihnen schließlich gelingt, einen temporalen Schild zu aktivieren, werden sie auf die Veränderungen, welche die Krenim an der Zeitlinie vornehmen, aufmerksam…

Denkwürdige Zitate: "This is turning into the Week of Hell."
(Wenn Janeway nur wüsste…)

"You could be seeing more of your friends in here soon. If you can't handle it I'll find another assistant. You can leave."
"Physician, heal thyself."
(Paris erkennt, was hinter dem giftigen Kommentar des Doktors wirklich steckt.)

"Seven, we could a little of that Borg efficiency right about now."
(Janeway zu Seven of Nine während einer besonders haarigen Situation.)


Review: Episodenbild (c) CBS Damals bei der Erstsichtung war ich von "Ein Jahr Hölle", der damals auf Sat.1 ja als Doppelfolge ausgestrahlt wurde, trotz des Endes (dazu dann im Review zu Teil 2 mehr) sehr begeistert. Auch bei der Zweitsichtung konnte mir die Episode wieder sehr gut gefallen, muss jedoch aufgrund der Kontinuitätsfehler zu "Temporale Sprünge" nun doch auf die Höchstwertung verzichten. Dort sprang ja Kes rückwärts durch die Zeit, und erfuhren wir das erste Mal von den Krenim und dem Jahr der Hölle. Leider bleibt völlig unklar, warum sich die beiden Zeitlinien so unterscheiden, sprich Kes nun auf einmal nicht mehr an Bord ist. Da sie als letztes Geschenk die Voyager über zehn Reisejahre hinweg transferiert hat, fragte ich mich auch unweigerlich, wieso die Voyager in der anderen, früheren Zeitlinie denn überhaupt so früh schon auf die Krenim getroffen war. So nett es auch ist, dass man den Chroniton-Torpedo auch hier wieder einbaut (diesmal mit Seven), und ihm sogar die gleiche Frequenz gilt, aber mir wäre es lieber gewesen, man hätte sich erst mal um diesen eklatanten Kontinuitätsfehler gekümmert.

Fast noch schwerer wiegt für mich aber, dass man die Tatsache ignoriert, dass die Voyager-Crew in dieser Folge von den Krenim erfuhr und von Kes vor diesen und dem von ihnen ausgelösten Jahr der Hölle gewarnt wurden. Angesichts dessen sollte man meinen, dass Captain Janeway – die hier generell arrogant wirkt, als sie einfach so beschließt, die Hoheitsrechte der Krenim zu verletzen – bei der ersten Erwähnung dieses Volkes die Beine in die Hand und lieber die fünf Jahre Umweg in Kauf nimmt. Und wenn schon nicht in der originalen Zeitlinie, dann doch wenigstens in der von den Krenim veränderten, wo deren Schiff weitaus mächtiger war (weil einer der Hauptgründe warum sich Janeway dazu entschieden hat, die Warnungen zu ignorieren war ja, dass deren Schiff keine Gefahr darstellte). Wie man sich generell unweigerlich die Frage stellt, warum Janeway nicht einfach früher oder später sagt "Ok, sorry, wir haben's jetzt kapiert und zeihen uns aus eurem Raumbereich zurück." Schon klar, dann wäre die Folge in dieser Form nicht mehr möglich gewesen, und da ich das Endresultat sehr schätze bin ich ja durchaus bereit, dies in Kauf zu nehmen. Ich wünschte nur, die Drehbuchautoren hätten sich diesbezüglich Gedanken gemacht und eine gute "Ausrede" präsentiert. Damit will ichs mit der Kritik dann aber auch wirklich gut sein lassen – denn wie gesagt, eigentlich hat mir "Ein Jahr Hölle" ja wirklich gut gefallen. Einen besonderen Reiz übt sie auf mich insofern aus, als die Voyager hier wirklich mal ordentlich was einstecken muss, und uns sowohl von den CGI-Aufnahmen von außen als auch den Sets im Inneren her als ziemlich bedient präsentiert wird. Das war einfach mal was anderes bzw. neues. Auch so viele Verluste innerhalb der Crew oder auch so Wendungen wie den erblindeten Tuvok ist man von der Serie nicht unbedingt gewohnt. Zugegeben, aufgrund der Waffe der Krenim ist recht bald klar, wie das ganze ausgehen wird, und ich verstehe jeden, für den die Episode genau deshalb nie so recht funktioniert hat. Doch selbst mit dem Wissen ob des Resetknopfs im Hintergrund konnte ich die Zerstörungsorgie noch genießen.

Episodenbild (c) CBS Sehr gut konnte mir auch das Konzept rund um die Waffe der Krenim gefallen, die was auch immer sie trifft völlig aus der Zeit löscht – was auf mich fast wie ein Vorbote des temporalen kalten Kriegs aus "Enterprise" wirkte. Generell fand ich die Idee hinter der Vorgehensweise der Krenim interessant. Wie sie offenbar darauf ausgerichtet sind, die Zeitlinie möglichst umfangreich wieder herzustellen, sich Annorax dann jedoch mit den erreichten 98% nicht zufrieden gibt, weil just jene Siedlung, bei der er vermeintlich seine Familie verloren hat, nicht darunter war. Und wie er schließlich durch seinen nächsten temporalen Eingriff alles für die Krenim wieder deutlich schlimmer macht. Annorax war jedoch nicht nur gut geschrieben, sondern von Kurtwood Smith sehr gut gespielt. Wie sich die schauspielerischen Leistungen hier generell sehen lassen konnten. Man merkt, dass es auch die Stammbesetzung durchaus genoss, ihre Figuren mal in so einer Extremsituation darzustellen. Sehr gut konnten mir auch die Einblendungen gefallen, die uns anzeigen, welchen Tag im "Jahr der Hölle" wir gerade haben. Und die CGI-Effekte waren ebenfalls wieder einmal beachtlich. Insgesamt bot man mit "Ein Jahr Hölle – Teil 1" dem Zuschauer jedenfalls ein richtiges Spektakel.

Fazit: Ja, die sich mit der Folge "Temporale Sprünge" sind ärgerlich, und das Wissen um den unvermeidbaren Resetknopf macht "Ein Jahr Hölle" ein bisschen zu einer hohlen Angelegenheit. Für mich war der Unterhaltungswert der Episode aber hoch genug, um weitestgehend über diese Kritikpunkte hinwegzutrösten. Dadurch, wie viel sowohl die Voyager als auch ihre Crew hier einstecken müssen, bezog die Folge für mich großen Reiz. Trotz des absehbaren Ausgangs des Ganzen zog mich die düstere Handlung zunehmend in ihren Bann. Auch mal nicht einfach nur ein paar Tage zu beleuchten, sondern die Geschichte auf mehrere Monate zu verteilen, und sie uns immer auszugsweise zu präsentieren, hebt "Ein Jahr Hölle" ab. Sehr gut gefiel mir auch die Idee rund um die Waffe der Krenim, und wie Annorax davon besessen ist, eine 100%ige Wiederherstellung der Zeitlinie – oder zumindest der einen besagten Kolonie, wo er scheinbar seine Familie verloren hat – zu erreichen. Die CGI fand ich für damalige TV-Verhältnisse auch wieder einmal sehr beeindruckend. Und insgesamt war die Episode sehr spannend, unterhaltsam und abwechslungsreich. Der effektive Cliffhanger leitet dann schließlich perfekt in den nicht minder dramatischen zweiten Teil über.

Wertung: 4.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © CBS/Paramount)




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