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Das Wagnis Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) CBS

Originaltitel: Fair Trade
Episodennummer: 3x13
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 08. Januar 1997
Erstausstrahlung D: 17. Juli 1998
Drehbuch: André Bormanis, Ronald Wilkerson & Jean Louise Matthias
Regie: Jesús Salvador Treviño
Hauptdarsteller: Kate Mulgrew als Captain Kathryn Janeway, Roxann Biggs-Dawson als B'Elanna Torres, Jennifer Lien als Kes, Robert Duncan McNeill als Tom Paris, Ethan Phillips als Neelix, Robert Picardo als The Doctor, Tim Russ als Tuvok, Garrett Wang als Harry Kim.
Gastdarsteller: James Nardini als Wixiban, Carlos Carrasco als Bahrat, Alexander Enberg als Vorik, Steve Kehela als Sutok, James Horan als Tosin, Eric Sharp als map dealer u.a.

Kurzinhalt: Neelix ist besorgt, fürchtet er doch, dass sich seine Nützlichkeit für die Voyager-Crew dem Ende zuneigt. Immerhin hat er sich dieser in erster Linie als eine Art Reiseführer für den Delta-Quadranten angeschlossen. Nun schickt sich die U.S.S. Voyager jedoch an, die Grenzen jenes Raumbereichs den er kennt, zu verlassen. Und auch wenn er mittlerweile auch noch als Koch und Moraloffizier tätig ist, sucht er verzweifelt nach anderen Aufgabenbereichen, in denen er sich nützlich machen kann. Die Crew der Voyager bereitet sich indes darauf vor, die gefährliche Nekrit-Ausdehnung zu durchfliegen. Zuvor machen sie jedoch bei einer nahegelegenen Raumstation Halt, die allen Reisenden des Sektors als letztes Handelszentrum vor der Ausdehnung dient. Eben dort hofft Neelix eine Karte der Ausdehnung besorgen zu können, und so seinen Nutzen für die Crew ein weiteres Mal unter Beweis stellen zu können. Wixiban, ebenfalls Talaxianer, und ein alter Bekannter von Neelix, stellt ihm eine eben solche in Aussicht. Im Gegenzug soll ihm Neelix dabei helfen, ein Geschäft abzuschließen. Gesagt, getan: Neelix leiht sich ein Shuttle der Voyager, um die Ware abzuholen und zur Station zu bringen. Doch das Treffen mit Wixibans Käufern läuft völlig aus dem Ruder…

Denkwürdige Zitate: Leider ist "Das Wagnis" eine jener seltenen Folgen, wo mir nichts Erwähnenswertes aufgefallen wäre.


Review: Episodenbild (c) CBS Manchmal kann es vorkommen, dass ich mich an Kleinigkeiten aufhänge, die anderen vielleicht gar nicht auffallen, mich aber irgendwie aus dem Geschehen herausreißen und verhindern, dass der Rest einer Geschichte für mich noch funktioniert. Im vorliegenden Fall hatte ich ein Problem damit, dass Neelix sich ein Shuttle von der Voyager borgt – dies aber scheinbar niemandem auffällt. Sorry, aber über diese logische Ungereimtheit konnte ich einfach nicht hinwegsehen – immerhin ist dieses notwendig, damit der Rest der Folge sich so entwickeln kann, wie von den Autoren gewünscht. Es ist somit keine belanglose Lappalie, sondern vielmehr eine wichtige Karte im Fundament – zieht man diese heraus, fällt das gesamte Kartenhäuschen in sich zusammen (weil es dann weder zum Mord noch den ganzen anderen daraus resultierenden Konflikten gekommen wäre). Wie gesagt, das mag kleinlich sein, aber sobald es mir bewusst wurde, fiel es mir schwer, mich auf den Rest der Folge noch einzulassen.

Abseits dieses großen Hakens war die Folge aber insgesamt ok – wenn auch nicht unbedingt überragend. Am besten hat die Idee rund um Neelix' Sorge gefallen, für die Crew der Voyager schon bald nutzlos zu sein. Hier darf der ansonsten doch eher zur komödiantischen Auflockerung zuständige Talaxianer wieder einmal seine ernste Seite offenbaren, sich verletzlich zeigen, und zudem deutlich machen, wie sehr ihm die Crew der Voyager mittlerweile ans Herz gewachsen ist. Sehr überrascht war ich zudem darüber, dass er sobald man mit den Nachforschungen ob des Mordes an Bord der Station beginnt, nicht gleich zu Janeway und Tuvok läuft, um seine Beteiligung in dieser Angelegenheit zuzugeben, sondern diese weiterhin verschweigt. Auch das ist man vom sonst so aufrichtigen Talaxianer eher nicht gewohnt. Am Ende durfte er sich dann zugleich auch wieder von seiner heldenhafteren Seite zeigen, als er sein Leben riskiert, um die Gauner dingfest zu machen, und damit nicht nur sich, sondern auch seinen Freund Wixiban, vor schlimmeren Folgen abzuwenden. Die Produktionsqualität konnte sich auch wieder sehen lassen. Neben der Maske des Bösewichts am Ende stach dabei für mich vor allem die Einstellung mit dem "verlängerten" Korridor nach der Ankunft der Voyager-Crew auf der Station hervor. Das war wirklich sehr gut gemacht. Und beim Rückgriff auf "Demolition Man", mit dem Einfrieren von Verbrechern, musste ich doch ordentlich Schmunzeln. Wirklich spannend fand ich das Geschehen allerdings nicht, die eine oder andere Szene (wie z.B. Paris Aussage darüber, dass er in Schwierigkeit geraten ist, weil er nicht die Wahrheit gesagt hat – was für mich auch wieder wunderbar zu "Ein missglücktes Manöver" gepasst hätte) wirkte auf mich etwas aufgesetzt, Wixiban als Figur nicht sonderlich interessant, und abseits von Neelix' Dilemma war die Geschichte auch nicht besonders packend. Als B-Story die sich später mit einer anderen Haupthandlung rund um irgendwelche Geschehnisse auf der Station verknüpft, hätte die Story ganz gut funktionieren können. Als Hauptfokus der Episode war sie mir dann aber doch ein bisschen zu dürftig.

Fazit: Episodenbild (c) CBS Bei "Das Wagnis" stach für mich wenig wirklich positiv oder negativ hervor. Gut gefallen hat mir in erster Linie Neelix' Dilemma bzw. seine Sorge, die Crew der Voyager könnte ihn schon bald verstoßen, weil er seine ursprüngliche Tätigkeit als Reiseführer dieses Raumgebiets schon bald nicht mehr ausfüllen kann. Diesbezüglich stach vor allem auch die schöne Szene am Ende hervor. Auf der anderen Seite steht die logische Ungereimtheit rund um den Shuttlediebstahl, der angeblich niemandem aufgefallen sein soll, und der a) für mich derart unglaubwürdig war und zugleich b) so zentral für die weitere Entwicklung der Geschichte war, dass ich über diesen Punkt einfach nicht wohlwollend hinwegsehen konnte. Zudem fand ich die Geschichte weder sonderlich spannend noch interessant, und die eine oder andere Szene (wie z.B. das Gespräch zwischen Paris und Neelix) war mir doch etwas zu aufgesetzt. Gut fand ich dafür wiederum die Produktionsqualität (wenn auch die CGI wieder mal als solche erkennbar war), sowie die Tatsache, dass Neelix hier wieder mal aus seiner üblichen Rolle als "comic relief" ausbrechen durfte. Insgesamt bringt mich das also zu einem weder verdammenden noch preisenden "War ok."

Wertung: 2.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © CBS/Paramount)




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