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Das Geistervolk Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) CBS

Originaltitel: Spirit Folk
Episodennummer: 6x17
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 23. Februar 2000
Erstausstrahlung D: 23. März 2001
Drehbuch: Bryan Fuller
Regie: David Livingston
Hauptdarsteller: Kate Mulgrew als Captain Kathryn Janeway, Robert Beltran als Chakotay, Tim Russ als Tuvok, Roxann Biggs-Dawson als B'Elanna Torres, Robert Duncan McNeill als Tom Paris, Robert Picardo als The Doctor, Jerry Ryan als Seven of Nine, Ethan Phillips als Neelix, Garrett Wang als Harry Kim.
Gastdarsteller: Fintan McKeown als Michael Sullivan, Richard Riehle als Seamus, Ian Abercrombie als Milo, Ian Patrick Williams als Fitzgerald, Henriette Ivanans als Maggie O'Halloran, Duffie McIntire als Grace Declan u.a.

Kurzinhalt: Das Holodeckprogramm rund um das charmante irische Städchen Fair Haven erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. Mittlerweile rennt dieses seit mehreren Wochen, und das teilweise durchgehend. Eben dies bringt nun erste unerwünschte Nebenwirkungen mit sich: Denn die Bewohner von Fair Haven werden sich ihrer Umgebung zunehmend bewusst. Sie wundern sich z.B. darüber, als Tom Paris dem Computer gewisse Befehle erteilt, und erkennen es auch, wenn Tom z.B. um Harry einen Streich zu spielen dessen Date in eine Kuh verwandelt. Eigentlich sollten Subroutinen des Holodecks verhindern, dass die Holofiguren solche Veränderungen an der Holomatrix bemerken. Doch aufgrund der langen Laufzeit des Programms scheinen diese nun langsam auszufallen. In Fair Haven hält man die Voyager-Crew daraufhin zunehmend für Dämonen, und überlegt, wie mit ihren Besuchern zu verfahren ist. Captain Janeway versucht bei einem Besuch von Sullivan, diesen zu beschwichtigen, doch als die Bewohner eines weiteren "Wunders" gewahr werden, nehmen sie Tom, Harry und den Doktor kurzerhand gefangen…

Denkwürdige Zitate: "You've been lying to me, Katie. I've been doing some checking with friends of mine in County Clare. Seems nobody's heard of you there."
"It's a big county."
(Janeway versucht Sullivans Verdacht zu zerschlagen.)

"Just because we're from different worlds doesn't mean we can't care for each other."
(Kathryns schöne Worte gegen Ende der Folge, die wir uns alle zu Herzen nehmen sollten.)


Review: Episodenbild (c) CBS "Das Geistervolk" ist eine Fortsetzung zu "Fair Haven". Während dort die Liebesbeziehung zwischen Janeway und Sullivan im Mittelpunkt stand, erleben wir diesmal, wie sich die Figuren im Holodeck ihrer künstlichen Umgebung zunehmend bewusst werden. Damit erweist sich "Das Geistervolk" ein bisschen wie ein Remake oder zumindest eine neue Variante von "Sherlock Data Holmes", und muss sich als solche den Vergleich mit eben dieser gefallen lassen – wobei sie recht deutlich den Kürzeren zieht. Moriarty war halt einfach ein toller Bösewicht, und wie er langsam die Kontrolle über die Enterprise übernahm sorgte für einiges an Spannung. Hier nehmen die Bewohner von Fair Haven in weiterer Folge Harry und Tom – und später auch den Doktor – gefangen, doch trotz der natürlich wieder einmal ausgefallenen Sicherheitskontrollen im Holodeck (was mittlerweile halt doch eindeutig zu oft vorgekommen ist) will dabei nie wirklich Spannung aufkommen. Ehrlich, diese Bedrohung für Leib und Leben hätte es echt nicht gebraucht. Mir hätte es mehr als gereicht, wenn sie Harry und Tom dort gefesselt und man nun nach einem Weg hätte suchen müssen, sie von dort zu befreien.

Unlogisch erschien mir auch, dass eine holographisch erzeugte Kugel das Panel beschädigen kann. Ich mein, klar, innerhalb des Holodecks existiert die von diesem erschaffene Materie natürlich auch, aber man sollte meinen, dass es gegen solche Fälle Vorkehrungen gibt, bzw. dies von den – zu diesem Zeitpunkt noch intakten – Sicherheitsprotokollen verhindert wird. Und dass es gelingt, den Doktor zu hypnotisieren, erschien mir auch unglaubwürdig – auf den Gag hätte ich dann doch lieber verzichtet. Positiv fand ich in erster Linie die Szene am Ende, als man Michael mittels des mobilen Holoemitters ermöglicht, das Holodeck zu verlassen und die Voyager zu besuchen. Das ist generell eine interessante und vielversprechende Idee, an die ich bis zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht gedacht hätte, und die viel Potential für interessante Begegnungen mit holographischen Persönlichkeiten bieten würde. Vor allem im ersten Drittel war die Episode zudem noch sehr amüsant, z.B. wenn Tom Harrys Date (deren irischen Akzept ich ungemein süß fand) in eine Kuh verwandelt. Vor allem aber freute ich mich über die größere Rolle für Richard Riehle im Vergleich zu "Fair Haven", wo dieser doch ziemlich verschwendet war. Seit seinem Auftritt als "Pliers" im Computerspiel "Wing Commander IV" hab' ich ihn nun mal einfach ins Herz geschlossen, und freue ich mich jedes Mal, wenn er mir in einem Film oder einer Serie unterkommt. Und generell war die Entwicklung im Holodeck, dass sich die Figuren den Schandtaten der Voyager-Crew zunehmend bewusst werden, nicht uninteressant. Besser als "Fair Haven" fand ich "Das Geistervolk" auf alle Fälle. Unbedingt gebraucht hätte ich jedoch auch diese Folge nicht.

Fazit: Episodenbild (c) CBS Bei "Das Geistervolk" handelt es sich um eine Variante von "Sherlock Data Holmes", die mit der Vorlage bei weitem nicht mitkommt, und die zwar auf oberflächliche Art und Weise recht unterhaltsam und kurzweilig war, aber in keinster Weise hervorsticht oder länger in Erinnerung bleiben würde. Generell scheint mir "Voyager" zur Zeit kreativ ein bisschen in der Krise zu stecken. Wenn du bei dem interessanten Grundkonzept, das die Serie ja immer noch hätte, darauf angewiesen bist, jede zweite Woche die Borg zurückholen oder das Holodeck verrückt spielen zu lassen, zeugt das jetzt nicht unbedingt von übermäßigem Einfallsreichtum. Das alles klingt jetzt letztendlich deutlich schlimmer als es war. Wie gesagt war "Das Geistervolk" zumindest halbwegs unterhaltsam und damit dem Vorgänger "Fair Haven" klar und deutlich überlegen. Aber irgendwie scheint mir momentan die Luft bei "Voyager" raus zu sein – was sich auch mit meiner Erinnerung an die Erstausstrahlung deckt, dass die Serie zwar stark angefangen, dann jedoch auch stark nachgelassen hat.

Wertung: 2.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © CBS/Paramount)




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