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Vor dem Ende der Zukunft (Teil 2) Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) CBS

Originaltitel: Future's End (Part 2)
Episodennummer: 3x09
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 13. November 1996
Erstausstrahlung D: 19. Juni 1998
Drehbuch: Brannon Braga & Joe Menosky
Regie: Cliff Bole
Hauptdarsteller: Kate Mulgrew als Captain Kathryn Janeway, Roxann Biggs-Dawson als B'Elanna Torres, Jennifer Lien als Kes, Robert Duncan McNeill als Tom Paris, Ethan Phillips als Neelix, Robert Picardo als The Doctor, Tim Russ als Tuvok, Garrett Wang als Harry Kim.
Gastdarsteller: Ed Begley Jr. als Henry Starling, Sarah Silverman als Rain Robinson, Allan G. Royal als Braxton, Brent Hinkley als Butch, Clayton Murray als Porter, Susan Patterson als Ensign Kaplan, Christian R. Conrad als Dunbar, Majel Barrett als Computer Voice u.a.

Kurzinhalt: Henry Starling ist es gelungen, das Programm des Doktors zu stehlen und in seinem mit Holo-Emittern ausgestatteten Büro wieder zu aktivieren. In der Zwischenzeit setzt die Crew der Voyager ihre Bemühungen fort, ihn aufzuhalten. Mit Hilfe von Rain Robinson soll er in eine Falle gelockt werden. Zwar riecht Henry den Braten, letztendlich gelingt es aber doch, ihn an Bord der Voyager zu beamen. Doch so leicht gibt sich der Firmenmogul nicht geschlagen. Währenddessen freut sich das medizinisch-holographische Notfallprogramm über seine dank eines mobilen Holo-Emitters neu gewonnene Freiheit. Rain und Tom kommen sich immer näher, wobei sie ihn zunehmend mit neugierigen Fragen rund um seine Herkunft torpediert. Und bei einem Ausflug mit dem Shuttle stürzen Chakotay und Torres im Mittleren Westen der USA ab, woraufhin sie von ein paar Rednecks gefangen genommen werden. Schließlich gelingt Henry dank seines treuen Gehilfen Dunbar die Flucht von der Voyager. Nachdem er deren Einsatztruppe auf eine falsche Fährte gelockt hat, scheint seiner Zeitreise nichts mehr im Weg zu stehen. An Bord der Voyager unternimmt man einen letzten, verzweifelten Versuch, ihn doch noch aufzuhalten…

Denkwürdige Zitate: "I find your interest in my well-being to be less than genuiney."
(Der Doktor auf Henry Starlings Frage, wie es ihm geht.)

"I've gone out with guys who've disappeared into thin air on the first date. But I have never actually seen it happen."
(Rain, nachdem sie Zeuge eines Beamvorgangs wurde.)

"In my time, Mister Starling, no human being would dream of endangering the future to gain advantage in the present."
(Ich wünschte, das könnten wir über unsere Gegenwart auch sagen.)

"God in heaven help us!"
"Divine intervention is unlikely."
(Die trockene Antwort des Doktors auf den schockierten Ausruf der Rednecks.)


Review: Episodenbild (c) CBS Beginnen wir mit den positiven Aspekten: Auch in der zweiten Folge – und zugleich ihrem zweiten und letzten Auftritt – trugt für mich Sarah Silverman maßgeblich zum Gelingen der Folge bei. Sowohl von der Figur als auch ihrer Darstellung her brachte Rain willkommenen frischen Wind in die Runde, weshalb ich am Ende (wenn's natürlich auch klar war) doch ein wenig traurig war, als sie in der Gegenwart zurückblieb. Positiv sehe ich auch die Romanze zwischen ihr und Tom. Letzterem hängt ja der Ruf eines Aufreißers nach – hier wurde jedoch deutlich, dass beide durchaus Gefühle füreinander hegen, was die Figur für mich aufwertete. Und generell fand ich ihren Abschied sehr gelungen umgesetzt, und sogar ein bisschen berührend. Positiv sehe ich auch die Entwicklung rund um den mobilen Holo-Emitter, der es dem Doc in Zukunft erlauben wird, sich auch außerhalb der Krankenstation zu bewegen – eine Freiheit, die er auch hier teilweise schon auf köstliche Art und Weise ausgelebt hat. Und als letzter positiv hervorstechender Aspekt seien dann noch die netten Effekte am Ende genannt.

Davon abgesehen hat mich der zweite Teil aber noch mehr enttäuscht als der ohnehin schon "nur" gute erste. Angeblich soll sich dieser Zweiteiler ja großer Beliebtheit erfreuen – zumindest ich kann das jedoch nicht wirklich nachvollziehen (eventuell gibt's da einen Zusammenhang mit meiner Meinung zu "Star Trek IV", den ich jetzt auch nicht soooo überragend finde, und der ebenfalls in der – damaligen – Gegenwart angesiedelt ist? Wobei der "Vor dem Ende der Zukunft" trotzdem noch sowas von aussticht). So hat für mich Henry Starling sowohl vom Konzept der Rolle als auch von Ed Begley's Darstellung her als Widersacher der Voyager-Crew neuerlich nicht wirklich funktioniert. Sehr kritisch sehe ich auch die fortschrittliche Technologie, über die er in seinem Büro verfügt. Gut, ok, dass er das Zeitschiff geplündert hat, von mir aus. Und den mobilen Holo-Emitter kann ich ihnen insofern nicht vorwerfen, als ich diese Entwicklung ja positiv sehe. Aber dass sein Büro ebenfalls mit – vermeintlich selbst gebauten – Holo-Emittern ausgestattet ist und er sogar über Transporter-Technologie verfügt, überzeugte mich absolut nicht. Von der Frage, warum er diese Technik nicht schon längst auf den Markt geworfen hat um davon finanziell zu profitieren, ganz zu schweigen. Jedenfalls schien er immer noch genug Technologie zu haben, von der er profitieren konnte, als dass er dafür jetzt schon in die Zukunft reisen musste. Und habe ich das richtig verstanden, dass am Ende nun doch quasi eine Art Zeitschleife geschlossen wurde? Wenn ja, wie konnte dann das Computerzeitalter auch in unserer "richtigen" Zeitlinie im gleichen Tempo voranschreiten, obwohl kein Schiff aus der Zukunft abgestürzt ist? Nicht wirklich überzeugt hat mich auch die Verfolgungsjagd, die ich für "Star Trek" doch sehr untypisch fand. Abseits des Shuttles hätte das in jeder beliebigen Actionserie vorkommen können. Und der Showdown an Bord der Voyager erinnerte mich etwas gar zu sehr an "Star Trek VI: Das unentdeckte Land". Mein größter Kritikpunkt ist aber der völlig unnötige Subplot rund um die Gefangennahme von Chakotay und B'Elanna, der absolut nichts zur Folge beiträgt, und nur deshalb da zu sein scheint, um sie künstlich zu strecken. So gesehen wäre eine Einzelepisode vielleicht doch die bessere Wahl gewesen.

Fazit: Episodenbild (c) CBS Man sollte meinen, angesichts meines Faibles für Zeitreisegeschichten sei "Vor dem Ende der Zukunft" wie für mich geschaffen. Doch nachdem mich bereits der erste Teil nicht übermäßig begeistert hatte, war ich vom Abschluss der Doppelfolge endgültig enttäuscht. Abseits einzelner gelungener Momente fand ich die Episode nämlich teilweise richtiggehend – und erschreckend – langweilig. Einer der Hauptgründe dafür war wohl, dass Henry Starling auch bei seinem zweiten Auftritt für mich als Gegner der Voyager-Crew nie so recht funktioniert hat, und auf mich einfach nicht bedrohlich wirkte. Auch die eine oder andere logische Ungereimtheit sowie Unplausibilität (wie z.B. rund um seine fortschrittliche Technologie, mit Holo-Emittern, Transportern etc.) stieß mir wieder sauer auf. Die Showdowns haben mich leider ebenfalls nicht so recht überzeugt. Und vor allem auch den Subplot rund um die Gefangennahme von Chakotay und B'Elanna fand ich – abseits des amüsanten Zitats des MHNs – absolut entbehrlich, und völlig überflüssig. Positiv stach für mich in erster Linie neuerlich Sarah Silverman in ihrer Rolle der Rain Robinson hervor – zumal ich ihre Romanze mit Tom Paris sehr gelungen fand. Zudem sehe ich die Entwicklung rund um den mobilen Holo-Emitter für den Doktor sehr positiv. Und zwischendurch gab es gelegentlich amüsante und/oder gelungene Momente, die Schlimmeres verhindern. Den (angeblich) überwiegend positiven Stimmen gegenüber diesem Zweiteiler vermag ich mich aber leider nicht anzuschließen.

Wertung: 2 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © CBS/Paramount)




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