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Ein Jahr Hölle (Teil 2) Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) CBS

Originaltitel: Year of Hell (Part 2)
Episodennummer: 4x09
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 12. November 1997
Erstausstrahlung D: 02. Januar 1999
Drehbuch: Brannon Braga & Joe Menosky
Regie: Mike Vejar
Hauptdarsteller: Kate Mulgrew als Captain Kathryn Janeway, Robert Beltran als Chakotay, Tim Russ als Tuvok, Roxann Biggs-Dawson als B'Elanna Torres, Robert Duncan McNeill als Tom Paris, Robert Picardo als The Doctor, Jerry Ryan als Seven of Nine, Ethan Phillips als Neelix, Garrett Wang als Harry Kim.
Gastdarsteller: Kurtwood Smith als Annorax, John Loprieno als Obrist, Peter Slutsker als Krenim Commandant, Lise Simmsr als Wife, Majel Barrett als Computer Voice/Narrator u.a.

Kurzinhalt: Nach dem Angriff des Zeitschiffes der Krenim zieht sich die Voyager schwer beschädigt zurück, und versteckt sich in einem Nebel. Schweren Herzens hat Captain Janeway den Befehl zur Evakuierung des Schiffes. Lediglich eine Rumpfcrew verbleibt, um den Weg fortzusetzen: Janeway, Tuvok, Torres, Seven, Kim, Neelix und der Doktor. Sie hoffen, einen Weg zu finden, um Annorax und sein Schiff zu besiegen, und dann die restliche Besatzung wieder an Bord holen zu können. Doch erstmal ist man damit beschäftigt, die wichtigsten Systeme zu reparieren. Danach sucht Janeway nach Verbündeten, um sich gemeinsam mit diesen dem Zeitschiff entgegenzustellen. Währenddessen trifft sich Annorax an Bord seines Schiffes zum ersten Mal nach ihrer Gefangennahme vor zwei Monaten mit Chakotay und Paris. Während letzterer sehr unfreundlich und ungehalten reagiert, zeigt sich Chakotay dem Vorschlag gegenüber, die Geschichte so zu verändern dass die Voyager wieder zu Hause landet, nicht abgeneigt. Chakotay appelliert an Annorax' Gewissen, und hofft, einen Eingriff in die Zeit zu finden, der beide Seiten zufriedenstellt, und die alte Zeitlinie mit so wenig Verlusten wie möglich wieder herstellt. Als jedoch Annorax eine weitere Zivilisation ohne jegliche Skrupel auslöscht, wird Chakotay bewusst, dass mit dem Kommandanten der Krenim nicht zu verhandeln ist…

Denkwürdige Zitate: "You've had us in isolation for two months. We've been scanned, poked and prodded. How do you expect us to act?"
"With some degree of dignity and restraint."
(Viel Glück, Annorax!)

"I'm offering you a way out of this situation. You accept my offer, or when I do find Voyager I will destroy it."
"And how many civilizations will you have to erase to send us merrily on our way?"
(Paris zeigt sich gegenüber dem Angebot von Annorax von vornherein überaus kritisch.)

"You'd better grab a phaser, because before I give up command you'll have to shoot me."
(Captain Janeway denkt gar nicht daran, sich vom Doktor ihres Amtes entheben zu lassen.)

"You don't have the right…"
"…to fight for what is mine? That's not for you to decide. Only time can pronounce judgment against me."
(Annorax lässt sich von seinem Kurs nicht abbringen.)


Review: Episodenbild (c) CBS Im deutschen Fernsehen wurde "Ein Jahr Hölle" damals ja in einem Aufwasch als Doppelfolge in Spielfilmlänge ausgestrahlt. Und irgendwie ist mein Eindruck, dass sie auf diese Weise bei mir besser gewirkt hat, als wenn man beide Teile separat betrachtet. Irgendwie baute sich ohne eine Pause dazwischen mehr Dramatik auf. Generell hatte ich den zweiten Teil noch einmal deutlich dramatischer und düster in Erinnerung, als er das eigentlich war. In Wahrheit spielen sich nämlich die größten, schlimmsten und dramatischsten Ereignisse eh schon in Teil 1 ab: Wie Tuvok sein Augenlicht verliert, der Tod mehrerer Besatzungsmitglieder, Janeways Evakuierungsbefehl, und so weiter. Der zweite Teil bietet letztendlich eigentlich nur "more of the same", und hat eigentlich abseits des Finales keine wesentlichen dramatischen Höhepunkte. Klar, die Szene wo der Doktor versucht, Janeway ihres Amtes zu entheben, und diese schlicht und ergreifend verweigert, war schon stark. Und je früher man ein Mitglied der Stammbesetzung getötet hätte, desto früher wäre definitiv klar gewesen, wie das ganze ausgehen wird. Dennoch hätte die eine oder andere dramatische Wendung zwischendurch nicht geschadet. (Randnotiz: Ich hatte fälschlicherweise in Erinnerung, dass man auch den Doktor verloren hätte.)

Der größte Knackpunkt der Folge ist dann natürlich das Ende, welches damals ja auch von vielen kritisiert wurde. Wie beim ersten Teil schon erwähnt: Mir war eigentlich früh klar, dass es nur auf diese Art und Weise enden könnte, und mit dem Zeitschiff der Krenim stößt man den Zuschauer ja förmlich schon mit der Nase drauf, wie das ganze ausgehen wird. Insofern war ich drauf vorbereitet, und somit auch nicht negativ überrascht, als es dann tatsächlich so kam. Zumal der Reset-Knopf am Ende der Folge für "Star Trek" ja typisch ist, und es auch schon frühere Episoden gab, in denen frühere Ereignisse rückgängig gemacht wurden. Zudem ist mir halt einfach auch bewusst, dass dieses Ende praktisch die Grundvoraussetzung war, um die Geschichte in derart düstere Gefilde abdriften zu lassen, als man dies tat. Natürlich kann man darüber diskutieren, ob es nicht interessanter gewesen wäre, die Reise durch den Krenim-Raum auf eine ganze Staffel auszudehnen, die Ereignisse langsam und nicht so stark zu eskalieren, und dafür dann einen anderen Ausgang des Geschehens zu finden, der nicht einfach die gesehenen knapp 90 Minuten ungeschehen macht. Und natürlich, ein bisschen schade ist es schon. Aber wie gesagt, da ich die düstere Handlung davor sehr schätze und diese halt nur unter diesen Umständen möglich war, kann ich damit leben. Zumindest hat es mich, im Gegensatz zu vielen anderen, nicht gestört. Da störte ich mich schon eher daran, dass Janeway am Ende aus völlig unverständlichen Gründen beschießt, den Krenim-Raum zu umfliegen. Da fragt man sich doch unweigerlich, was sich auf einmal geändert hat, und warum sie diese Entscheidung nicht schon im ersten Teil getroffen hat. Und auch das "Es ist vorbei – oder doch nicht?"-Ende mit dem wieder an seiner Maschine arbeitenden Annorax ist ein bisschen billig. Letztendlich konnte ich persönlich mit diesem Ausgang aber leben.

Episodenbild (c) CBS Und auch wenn die ganz großen Höhepunkte überwiegend gefehlt haben mögen, der Weg zu eben diesem Ausklang konnte mir insgesamt wieder sehr gut gefallen. Vor allem alles rund um Annorax stach dabei für mich hervor, erweist er sich doch hier als angenehm vielschichtiger Bösewicht. Vor allem seine Angewohnheit, Gerichte und Kunstgegenstände von durch ihn aus der Zeit gelöschte Zivilisationen aufzuheben, fand ich sehr interessant. Und auch sein persönliches Interesse an ihrer Mission machte ihn mir zumindest ansatzweise sympathisch (wenn auch natürlich ohne sein Verhalten gutzuheißen oder gar zu unterstützen). Jedenfalls waren in seinen Gesprächen mit Chakotay ein paar tolle Sätze und Momente darunter. Auch das Finale war dann sehr spektakulär (u.a. mit dem Loch in der Brücke). Und Reset-Knopf hin oder her: Wie sich Janeway hier in der Hoffnung auf eine bessere Zukunft, Gegenwart bzw. Vergangenheit für sich und ihre Crew opfert, war schon ein starker Moment. Produktionstechnisch (Inszenierung, Sets, CGI-Effekte (wobei das Zeitschiff teilweise stark an Babylon 5 erinnerte, mit dem kugelförmigen Aufbau, den grauen Texturen, und der blauen Farbe), schauspielerische Leistungen – vor allem Kurtwood Smith –, Musik etc.) gab es an "Ein Jahr Hölle – Teil 2" jedenfalls wieder einmal nichts auszusetzen. Nur mit dem absehbaren Reset-Knopf am Ende muss man sich halt abfinden können – was mir eben scheinbar besser gelang, als vielen anderen.

Fazit: Ich gebe es zu: Ich hatte "Ein Jahr Hölle" insgesamt besser in Erinnerung, als ich sie jetzt bei der Zweitsichtung fand. Möglicherweise spielt es zumindest teilweise eine Rolle, dass ich sie mir diesmal nicht in einem Aufwasch angesehen habe, sondern auf zwei Episoden verteilt, wobei die zweite Folge abseits des dramatischen Abschlusses doch ein wenig abfällt, da die ganz großen düsteren, schockierenden Wendungen bereits im ersten Teil geschehen sind. Zudem wirft, je näher wir dem Ende kommen, der Reset-Knopf immer stärker seinen Schatten voraus. Ich persönlich konnte damit zwar insofern leben, als ich es bereits bei der Erstsichtung praktisch von Anfang an kommen sah – schon allein das Zeitschiff der Krenim und ihre ständigen Veränderungen der Zeitlinie sind einfach ein sehr starker Indikator – und mir persönlich die Handlung (die natürlich in dieser extremen Form nur aufgrund eben dieses Resets am Ende möglich war) sehr gut gefallen konnte, damit leben, aber ich verstehe jeden, dem das zu billig war. Ich hingegen sehe wenn dann in erster Linie kritisch, dass sich Janeway hier nun plötzlich ohne erkennbaren Grund gegen ein Vordringen in den Krenim-Raum entscheidet. Davon abgesehen konnte mir aber auch der zweite Teil sehr gut gefallen, wobei für mich vor allem die gemeinsamen Szenen von Annorax und Chakotay sowie das spektakuläre Finale hervorstachen. Teil 1 war jedoch meiner Ansicht nach noch eine Spur packender und dramatischer.

Wertung: 4 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © CBS/Paramount)




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