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Der Namenlose Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) CBS

Originaltitel: The 37s
Episodennummer: 2x02
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 04. September 1995
Erstausstrahlung D: 01. November 1996
Drehbuch: Kenneth Biller
Regie: Winrich Kolbe
Hauptdarsteller: Kate Mulgrew als Captain Kathryn Janeway, Roxann Biggs-Dawson als B'Elanna Torres, Jennifer Lien als Kes, Robert Duncan McNeill als Tom Paris, Ethan Phillips als Neelix, Robert Picardo als The Doctor, Tim Russ als Tuvok, Garrett Wang als Harry Kim.
Gastdarsteller: Aron Eisenberg als Kar, Patrick Kilpatrick als Razik, Tim deZarn als Haliz, Majel Barrett als Computer Voice u.a.

Kurzinhalt: Chakotay ist mit einem Shuttle losgeflogen, um ungestört in einem indianischen Ritual seinem Vater zu gedenken. Doch das Prozedere wird unterbrochen, als das Shuttle von einem Kazon-Schiff angegriffen wird. Da es sich um einen vergleichsweise kleinen Raumer handelt, gelingt es Chakotay, diesen außer Gefecht zu setzen und den Piloten an Bord zu holen. Dieser entpuppt sich als Kazon-Junge, der sich mit dem Sieg über Chakotay seinen Ogla-Namen verdienen wollte. Eben deshalb ist er auch über Chakotays Rettung alles andere als erfreut, denn nach seiner Niederlage, nach der er sogar gefangen genommen wurde, hat er nun keine Möglichkeit mehr, seine Ehre wiederzuerlangen. Da wäre es ihm lieber gewesen, Chakotay hätte ihn sterben lassen. Dieser kann die Reaktion seines Gefangenen zu Beginn nicht nachvollziehen. Dann werden sie jedoch von einem Kazon-Schiff aufgegriffen, und er erlebt aus erster Hand, wie Kar nach seiner Schande behandelt wird. Als man Chakotay zwingen will, den Jungen zu töten, gelingt beiden die Flucht vom Schiff. Allerdings wird dabei das Shuttle zerstört und die beiden Stranden auf einem Mond, der den Kazon-Ogla zu Trainingszwecken dient, und der mit Todesfallen übersät ist. Während sie darauf warten, von der Voyager gefunden zu werden, versucht Chakotay, Kar die Werte der Föderation zu vermitteln und ihn davon zu überzeugen, dass die Voyager-Crew nicht der Feind ist…

Denkwürdige Zitate: "What am I doing here?"
"You're welcome."
"What?"
"It's a human expression. You thank me for saving your life, I say, you're welcome."
(Kars Dankbarkeit hält sich allerdings in Grenzen.)

"Why did you save him? It's a very ineffective way of waging war."
(Der Kazon ist über Chakotays Verhaltensweise erstaunt.)

"It may mean something to you to die a violent death, but I'd like to get out of this without killing or being killed."
"You'd rather die in your sleep a wrinkled old man?"
"Sounds about right."
(Dagegen hätte ich ebenfalls nichts einzuwenden.)

"Well, it looks like you just saved my life. Twice more and we'll be even."
(Chakotay zu Kar, nachdem dieser ihm das Leben gerettet hat.)


Review von Christian Siegel: Episodenbild (c) CBS Einzelne Aspekte konnten mir an "Der Namenlose" durchaus gefallen. Positiv fand ich z.B., dass man nach längerer Zeit Chakotay wieder in den Mittelpunkt gerückt hat, wobei vor allem sein moralischer Kompass hier sehr gut zur Geltung kam, im Umgang mit Kar – immerhin ein junger Mann, der ihn töten will. Zumal Robert Beltran den sanftmütigen Indianer auch wieder sehr gut darstellt. Aber auch Aron Eisenberg zeigt als Kar eine sehr gute Leistung, und generell konnte mir ihr Zusammenspiel durchaus gefallen. Die Einblicke in die Kultur der Kazon waren ebenfalls nicht uninteressant. Die Effekte waren wieder einmal sehr gut, wobei vor allem die Modellaufnahmen des Kazon-Schiffes hervorstachen. Und auch die eine oder andere amüsante Szenen zwischendurch sorgte für Unterhaltung – wie z.B. Neelix im Chefsessel, der sich sodann auch im Gespräch mit dem Kazon-Anführer des angreifenden Schiffes durchsetzen darf. Und zuletzt sticht dann auch noch das Ende davor, welches nicht ganz so glücklich und ungetrübt ist, wie man das von "Star Trek" sonst überwiegend gewohnt ist.

Insgesamt überwogen für mich bei "Der Namenlose" aber leider die negativen Aspekte. Eines der Hauptprobleme war dabei für mich die Besetzung von Aron Eisenberg als Kar. So gut er auch spielt, ich hatte von Beginn an das Gefühl, ihn irgendwoher zu kennen, und als dann der Name eingeblendet wurde, wusste ich es: Nog von Deep Space Nine! Obwohl er sowohl dort als auch hier unter einer – unterschiedlichen – Maske versteht war, fand ich sein Gesicht und auch seine Stimme unverkennbar, weshalb es schwer für mich war, Nog auszublenden. Hier wäre es vielleicht doch besser gewesen, sich für einen anderen Schauspieler zu entscheiden. Auch eine andere oben erwähnte Stärke ist zugleich auch mit einer Schwäche verknüpft: So interessant die Einblicke in die Kazon-Kultur grundsätzlich auch sind, aber da es sich bei ihnen um eine ehrenhafte Kriegerrasse handelt, erinnerten sie mich teilweise doch etwas zu sehr an die Klingonen. Dass sie ebenfalls Stirnhöcker haben, half mir auch nicht gerade dabei, diese Analogie zu verdrängen. Jedenfalls wünschte ich, man hätte die Unterschiede beider Kulturen stärker hervorgehoben und so die Kazon stärker von den Klingonen abgegrenzt. Nicht wirklich überzeugt hat mich leider auch die gesamte Ausgangssituation der Folge. Warum Chakotay extra wegen dieses Ritual mit dem Shuttle losfliegen muss und dieses nicht – wie er es dann ja ohnehin auch am Ende der Folge macht – auf der Voyager selbst durchführen kann, wird wohl auf immer und ewig das Geheimnis der Drehbuchautoren bleiben. Notierenswert erscheint mir zudem, dass die Voyager in dieser Folge ihr erstes Shuttle verloren hat. Wie viele – abseits des dann neu entwickelnden Delta-Flyers – die jetzt wohl noch zur Verfügung haben? Sehr auffällig fand ich zudem, dass es Chakotay und Kar auf jenen Planeten/Mond verschlägt, wo Kirk damals gegen den Gorn gekämpft hat – mit anderen Worten, man drehte wieder einmal in Vasquez Rocks. Zuletzt war mir dann auch unklar, warum Kar Chakotay am Planeten das Leben rettet, wenn er ihn doch eigentlich töten soll. Und später dann, warum er ihn scheinbar just während dieser schläft umbringen will. Zumindest mir erscheint dies nämlich jetzt nicht unbedingt besonders ehrenhaft.

Fazit: Episodenbild (c) CBS "Der Namenlose" hatte zwar ein paar gute Ansätze, das Endergebnis hat mich aber nicht wirklich überzeugt. Die Episode leidet dabei u.a. darunter, dass Aron Eisenberg als Kar gecastet wurde. Zwar spielt er die Figur grundsätzlich prima, dennoch war es mir schwer bis unmöglich, Nog auszublenden. Die Einblicke in die Kazon-Kultur hätten ja grundsätzlich ebenfalls interessant sein können, wenn mich all das rund um die ehrenhafte Kriegerrasse nicht zu sehr an die Klingonen erinnert hätte. Auch die Ausgangssituation wirkt schon ziemlich konstruiert und aufgesetzt, mit dem allein im Shuttle fliegenden Chakotay, nur um ein Ritual abzuhalten, dass er dann am Ende letztendlich eh erst recht auf dem Schiff abhält. Warum nicht gleich so? Bemerkenswert auch, dass die Voyager hier ihr erstes Shuttle verliert. Wie viele die wohl noch vorrätig haben? Gut funktioniert hat für mich in erster Linie das Zusammenspiel zwischen Robert Beltran und Aron Eisenberg. Die Effekte waren ebenfalls wieder einmal sehr gut gemacht. Und der Ausgang des Geschehens war nicht ganz so Friede Freude Eierkuchen, wie man das von "Star Trek" zu erwarten gelernt hat. Dennoch, irgendwie hat mir hier einfach der zündende Funke gefehlt, weshalb es "Der Namenlose" leider bis zuletzt nicht gelang, mich so richtig mitzureißen.

Wertung: 2 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © CBS/Paramount)




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