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Skorpion (Teil 2) Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) CBS

Originaltitel: Scorpion (Part II)
Episodennummer: 4x01
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 03. September 1997
Erstausstrahlung D: 16. Oktober 1998
Drehbuch: Brannon Braga & Joe Menosky
Regie: Winrich Kolbe
Hauptdarsteller: Kate Mulgrew als Captain Kathryn Janeway, Robert Beltran als Chakotay, Tim Russ als Tuvok, Roxann Biggs-Dawson als B'Elanna Torres, Robert Duncan McNeill als Tom Paris, Robert Picardo als The Doctor, Jerry Ryan als Seven of Nine, Ethan Phillips als Neelix, Garrett Wang als Harry Kim.
Gastdarsteller: Jennifer Lien als Kes u.a.

Kurzinhalt: Die Borg stimmen einer Allianz mit der Voyager-Crew im Kampf gegen Spezies 8472 zu. Tuvok gesellt sich zu Captain Janeway an Bord des Borg-Kubus dazu, um gemeinsam mit diesen die Arbeit an einer Waffe gegen die Invasoren zu beginnen. Eigentlich wollen die Borg die beiden assimilieren, um diese schneller entwickeln zu können, doch dies können die beiden gerade noch so in letzter Sekunde verhindern. Als Alternative wird, zur leichteren Kommunikation, eine Drohne abgestellt, die als Bindeglied zwischen den Menschen und den Borg dienen soll: Seven of Nine. Doch noch bevor man die Waffe fertigstellen kann, erfolgt der nächste Angriff durch Spezies 8472, bei dem sich schließlich der Borg-Kubus opfert, um die Voyager zu retten. Ein paar Borg beamten dabei in letzter Sekunde, zusammen mit Janeway, Tuvok und ein paar Alkoven, an Bord der Voyager, und richten sich nun in einem der Lagerräume gemütlich ein. Sehr zum Missfallen von Chakotay, dem der Deal von vornherein ein Dorn im Auge war. Als er aufgrund einer schweren Hirnverletzung Janeways kurzzeitig das Kommando erhält und die Borg neue Forderungen stellen, nutzt er die Gelegenheit, um die Allianz für beendet zu erklären. Doch so leicht geben sich die Borg nicht geschlagen…

Denkwürdige Zitate: "Don't worry. I'll delete myself at the first sign of trouble. Well, maybe not the first sign."
(Ganz so eilig hat's der Doktor mit der Selbstaufopferung dann doch nicht.)

"Your torpedoes are inadequate. They lack the necessary range and dispursive force."
"Do you have a better idea?"
"We are Borg."
(So wie Tuvok nehme auch ich das als ein "Ja".)

"You are individuals. You are small, and you think in small terms."
(Seven of Nine geht mit der Menschheit hart ins Gericht.)

"We must construct and test a prototype now. The risk of attack has increased."
"Irrelevant."
(Das hat Janeway sicher Spaß gemacht, den Borg ihr Lieblingswort an den Kopf zu werfen.)

"When your Captain first approached us, we suspected that an agreement with humans would prove impossible to maintain. You are erratic, conflicted, disorganized. Every decision is debated, every action questioned. Every individual entitled to their own small opinion. You lack harmony, cohesion, greatness. It will be your undoing."
(Seven of Nines unheilverkündende Prophezeiung an die Menschheit.)


Review: Episodenbild (c) CBS So wie bei "Deep Space Nine" zuvor, wo mit Worf in "Der Weg des Kriegers" ein neuer, alter Charakter das Ensemble erweitert hat, wird auch bei "Voyager" mit Beginn der vierten Staffel die Besetzungsliste ein bisschen durchgemischt. So erleben wir hier den ersten Auftritt von Seven of Nine, gespielt von Jeri Ryan, die ab sofort zu Serie stößt (und damit Kes verdrängt) – wobei der (männlich-heterosexuelle oder weiblich-homosexuelle) Zuschauer vorerst noch auf ihren aufsehenerregenden Catsuit verzichten muss. Die Art und Weise, wie die Figur hier eingeführt wird, konnte mir jedenfalls sehr gut gefallen, lernen wir sie doch zuerst als reine, vollständige Borg-Drohne kennen, ohne jeglichen Hauch von Persönlichkeit. Nur ein ganz kurzer Flashback gegen Ende, der uns das kleine Mädchen Annika zeigt, dass sie einmal war, lässt die Person dahinter erahnen. Die letzte Einstellung der auf dem Krankenbett liegenden Seven of Nine ist zudem eine der wenigen Fälle bei "Voyager", wo man abseits einer klassischen Doppelfolge weitere Entwicklungen anteasert, fragt man sich bei der Erstsichtung doch, wie es mit ihr nun weitergehen wird. Die wirklich interessanten Aspekte ihrer Figur (und nein, damit ist nicht ihr hautenger Anzug gemeint) kommen zwar erst in weiterer Folge zum Vorschein, hier wird dafür jedoch schon der Grundstein gelegt, und insgesamt konnte mir die Idee dieses Neuzugangs praktisch von Anfang an sehr gut gefallen.

Als Fortführung des ersten Teils fand ich "Skorpion – Teil 2" indes irgendwie ein wenig unspektakulär. Zwar gab es durchaus die eine oder andere spannende Szene und/oder interessante Entwicklung, aber sich auf einem Föderationsraumschiff einnistende Borg war man halt zu dem Zeitpunkt schon aus "First Contact" gewohnt, und die Bedrohung rund um Spezies 8472 blieb bis zuletzt seltsam vage. Was die Effekte betrifft, sticht hervor, dass man mittlerweile gänzlich auf CGI umgeschwenkt ist, was ich gerade auch nach Sichtung von "Der Weg des Kriegers" unmittelbar zuvor – die dortigen Modelleffekte sehen einfach auch heute noch phantastisch aus – eher enttäuschend fand. Wobei ich zugleich zugestehen muss, dass bei diesen zusammen mit dem Sprung von der dritten zur vierten Staffel immerhin wieder eine klare Steigerung erkennbar war, und gerade auch die Weltraum- bzw. Schlachtszenen sehr gut aussahen, und teils wirklich spektakulär waren. Spezies 8472 indes taten die kurzen Szenen bei hellstem Licht nicht wirklich gut; das sah in der Episode davor auf dem dunklen Borg-Kubus deutlich besser und überzeugender aus. Hier hat man sich vielleicht doch etwas übernommen. Sehr lachen musste ich auch bei Janewas Satz "We'll give you a shuttlecraft" – haben die denn überhaupt noch eins? Oder bauen sich die ständig neue? Schade fand ich zudem, dass die Borg die Voyager-Crew letztendlich hintergehen, und Chakotay damit recht behält. Hier fragte ich mich schon: Wozu? Warum musste man die Borg zu einem klassischen Bösewicht machen, der sich nicht an getroffene Abmachungen halten kann? Das eine kleine Schiff tut ihnen nicht weh, und ich sehe auch den Vorteil nicht darin, es bzw. die Crew zu assimilieren. Hier hätte ich es vorgezogen, wenn man die Gelegenheit genutzt hätte, um die Borg etwas mehrdimensionaler darzustellen, und Seven of Nine z.B. als Beobachterin der Borg, oder ähnliches, an Bord belassen hätte.

Episodenbild (c) CBS Am besten hat mir an "Skorpion – Teil 2" wieder einmal der Konflikt zwischen Janeway und Chakotay gefallen. Vor allem, dass er praktisch die erste Gelegenheit nutzt, um die von ihm abgelehnte Allianz mit den Borg abzublasen, stach dabei hervor. Wie auch das daraus dann resultierende klärende Gespräch zwischen ihm und dem wieder geheilten Captain. Letztendlich nehmen sie jedoch zumindest einen Rat von Seven of Nine an, und erkennen, dass sie die aktuelle Herausforderung nur gemeinsam bewältigen können. Das ging mir, soweit es ihre Versöhnung betrifft, zwar schon fast wieder zu schnell und einfach, dennoch wusste ich diese Quereleien zu schätzen. Gerade auch in solch einer Notlage, wie sich die Voyager befindet, müssen die Figuren nicht immer einer Meinung sein und auf dem Schiff nicht ständig heile Welt herrschen. Durchaus sehen lassen konnten sich auch wieder die Sets, wobei es mir insbesondere das Innere des Borg-Kubus wieder einmal angetan hatte. Winrich Kolbes Inszenierung war ebenfalls sehr hochwertig, und die Musik von Dennis McCarthy durchaus gelungen, wenn auch da und dort etwas generisch (gerade bei den Borg-Folgen vermisse ich Ron Jones halt ganz besonders). Insgesamt also ein durchaus solider und vielversprechender Staffel-Auftakt – wenn auch dem ersten Teil der staffelübergreifenden Doppelfolge leicht unterlegen.

Fazit: "Skorpion – Teil 2" bot zwar gute Unterhaltung, insgesamt fand ich die Folge aber irgendwie etwas unspektakulär, und dafür dass sich die Borg an Bord der Voyager einnisten und der ganzen unsicheren Allianz-Geschichte sowie der Bedrohung rund um Spezies 8472 irgendwie auch wenig spannend. Am positivsten stach für mich der erste Auftritt von Seven of Nine – hier noch in voller Borg-Montur – hervor, auch wenn sich der interessanteste Aspekt ihrer Figur, nämlich der Kampf, ihre Menschlichkeit wieder zurückzugewinnen, erst in der letzten Einstellung am Ende abzeichnet. Gut gefallen konnte mir zudem auch wieder der Zwist zwischen Janeway und Chakotay, und wie sich letzterer bei der erstbesten Gelegenheit doch tatsächlich über ihre Wünsche hinwegsetzt, und seinem eigenen Herzen folgt. Die Effekte konnten sich ebenfalls wieder sehen lassen und boten ein paar spektakuläre Momente – wenn ich auch dem Schwenk hin zu reiner CGI ohne Modellaufnahmen mit einer Träne im Auge begleite. Und insgesamt war die Folge durchaus kurzweilig, und bot den einen oder anderen starken, gelungenen Moment. Allerdings entledigte man sich der Bedrohung durch Spezies 8472 dann schon fast wieder etwas zu leicht. Und vor allem die Tatsache, dass die Borg die Voyager-Crew hintergehen, fand ich sehr enttäuschend, da das einfach so typisch Bösewicht-mäßig war; hätten sie sich an die Abmachung gehalten, hätte ich das weitaus interessanter gefunden. Ganz an den ersten Teil kam "Skorpion – Teil 2" in meinen Augen somit nicht heran – einen durchaus gelungenen und vielversprechenden Staffelauftakt bot die Episode aber durchaus.

Wertung: 3.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © CBS/Paramount)




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