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Die Schwelle Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) CBS

Originaltitel: Threshold
Episodennummer: 2x15
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 29. Januar 1996
Erstausstrahlung D: 05. Juli 1997
Drehbuch: Michael De Luca & Brannon Braga
Regie: Alexander Singer
Hauptdarsteller: Kate Mulgrew als Captain Kathryn Janeway, Roxann Biggs-Dawson als B'Elanna Torres, Jennifer Lien als Kes, Robert Duncan McNeill als Tom Paris, Ethan Phillips als Neelix, Robert Picardo als The Doctor, Tim Russ als Tuvok, Garrett Wang als Harry Kim.
Gastdarsteller: Raphael Sbarge als Michael Jonas, Mirron E. Willis als Rettik, Majel Barrett als Computer Voice u.a.

Kurzinhalt: Auf ihrer Suche nach Mittel und Wegen, um die mit konventionellem Warpantrieb siebzig Jahre dauernde Heimreise der Voyager deutlich zu verkürzen, experimentieren B'Elanna Torres, Tom Paris und Harry Kim mit einem Transwarp-Antrieb, der es ihnen erlauben soll, die Warp 10-Schwelle zu durchbrechen. Die vorherrschende Theorie besagt, dass man, sollte dies gelingen, praktisch im ganzen Universum zur selben Zeit am selben Ort wäre. Falls es gelänge, diesen Zustand zu erreichen und darüber hinaus den "Austrittspunkt" zu bestimmten, könnte die Voyager praktisch von einer Sekunde auf die nächste zu Hause sein. Nachdem erste Simulationen im Holodeck nicht erfolgreich verlaufen, erhalten die drei just von Neelix den entscheidenden Hinweis, und der Test gelingt. Nachdem man ein Shuttle entsprechend ausgestattet hat, wird es Zeit für einen Testflug, für den sich Tom Paris freiwillig meldet. Und tatsächlich gelingt es ihm, die Warp 10-Schwelle zu durchbrechen und danach in der Nähe der Voyager wieder zurückzukehren. Kurz nach seiner Rückkehr beginnt er jedoch zunehmend, bedenkliche Nebenwirkungen zu entwickeln. So scheint sich seine gesamte Biochemie zu verändern. Hilflos muss die Crew der Voyager mit ansehen, wie sich Tom Paris in ein Wesen verwandelt, dessen menschliche Ursprünge praktisch nicht mehr zu erkennen sind…

Denkwürdige Zitate: "Can you wake him?"
"I don't see why not. WAKE UP, LIEUTENANT!"
(Probieren geht bekanntlich über studieren.)

"It looks like he's having an allergic reaction. What did he ingest?"
"Just a cup of Neelix's coffee."
"It's a miracle he's still alive."
(Der Doctor hält scheinbar nicht viel von Neelix Kochkünsten.)

"Pretty disgusting, huh?"
"You've looked better."
(Kann man wohl sagen.)

"There are traces of human DNA. It's them. But I have to admit, I'm not sure which one is the Captain."
"The female, obviously."
(Duh!)


Review: Episodenbild (c) CBS Als man mit der Produktion von "Next Generation" begann, wurden ein paar neue Regeln erschaffen, bzw. auch so manches, was die wissenschaftlichen und technologischen Hintergründe betrifft, konkretisiert. So wurde z.B. auch die Warp-Skala umgestellt. Während man in der klassischen Serie gerne auch mal mit Warp 12 oder mehr unterwegs war, legte man nun Warp 10 als absolute Obergrenze, bzw. als unerreichbaren Höchstwert, fest. Danach begannen natürlich einige zu spekulieren, was denn wohl passieren würde, wenn es gelingen würde, diese unmögliche Geschwindigkeit zu erreichen. Eine erste – meines Erachtens geniale – Antwort darauf lieferte Peter David in einem der meines Erachtens besten "Star Trek"-Roman aller Zeiten, "Vendetta". In "Die Schwelle" knöpfte sich nun das kreative Team von Voyager diese Frage vor, und zu Beginn ist das durchaus noch gelungen. Die Simulationen auf der Voyager, die nette Szene zwischen Tom Paris und Captain Janeway, der erste Testflug, sowie sein Bericht, was er erlebt hat – alles noch durchaus gelungen und vielversprechend. Wenn dann aber mal das mit der Transformation losgeht, blieb abseits von den amüsanten Kommentaren des Doktors nicht mehr viel von meiner anfänglichen Begeisterung übrig.

Wobei ich bereits davor ein kleines Hühnchen mit "Die Schwelle" zu rupfen hatte. Zumindest ich hatte nämlich nicht den Eindruck, dass das etwas mit dem Transwarp-Antrieb aus "Star Trek III" zu tun hat (dort vermittelte man mir den Eindruck, Transwarp sei einfach schneller als Warp, aber sicherlich nicht eine "sofort überall in der Galaxis"-Geschichte). Um den geneigten Fan auf den damit einhergehenden Kontinuitätsfehler nicht auch noch mit der Nase zu stoßen, hätte man da vielleicht doch eine andere Bezeichnung finden sollen. Aber gut, ich lass es ihnen durchgehen. Sobald die Verwandlung anfängt, verliert "Die Schwelle" aber leider die eigentlich faszinierende Geschichte rund um Warp 10 irgendwie völlig aus den Augen, und ersetzt sie durch eine wenig spannende (da wir natürlich von vornherein wissen, dass es gelingen wird, den alten Tom Paris wieder zurückzuholen) noch überzeugende Betrachtung dessen, wohin sich die Menschheit angeblich entwickeln wird. Ich meine, ja, gut, ok, ich muss zugeben, es war immerhin mal was neues – gehen die meisten anderen Serien bei dem Thema doch eher von einer höheren Entwicklungsstufe aus, als das wir in weiterer Folge wieder quasi dorthin degenerieren, woraus wir uns entwickelt haben. Aber mal ehrlich: Plausibel erschien mir das nicht. Völlig unklar war mir auch, warum Tom (gerade) Captain Janeway entführt. Hatte er es irgendwie auf sie abgesehen, oder hat er sie einfach mitgenommen, weil sie ihm zufällig über den Weg lief? Das mit ihrem Nachwuchs war ja wohl auch eher na ja. Last but not least ist mir angesichts der Tatsache, dass man am Ende ja eine relativ leichte Methode findet, um die Verwandlung rückgängig zu machen, unklar, warum die Voyager diese Möglichkeit um nach Hause zu kommen nicht genutzt und sich die Crew danach halt einfach in ein Antiprotonenbad gelegt hat.

Fazit: Episodenbild (c) CBS Eigentlich hätte "Die Schwelle" soweit ja ganz vielversprechend begonnen. Die Frage, was denn genau passiert, wenn es tatsächlich gelingen würde, die vermeintlich undurchdringliche Warp 10-Grenze zu durchbrechen, ist zweifellos sehr faszinierend, und hätte das Potential für eine in allen Sinnen des Wortes phantastische Episode geboten. Und trotz der nachfolgenden Enttäuschung kann ich die noch sehr unterhaltsamen ersten 15 Minuten sowie die späteren gelungenen Momente – die überwiegend auf das Konto des Doktors gehen – nicht gänzlich ignorieren. Dennoch, kein Zweifel: Was man letztendlich daraus gemacht hat, war leider doch ziemlich mäßig. Diese ganze Geschichte rund um Tom Paris' Involution war leidlich spannend, und konnte mich auch vom Grundgedanken dahinter – so originell er auch gewesen sein mag – nicht wirklich überzeugen. Die Frage, warum die Voyager angesichts der problemlosen Heilung die man am Ende findet nicht trotzdem den Transwarp-Antrieb startet, um in Nullkommanix zu Hause zu sein, gab "Die Schwelle" dann schließlich den Rest. Kein völliger Reinfall, aber dem interessanten und vielversprechenden Grundkonzept wurde die Folge in meinen Augen leider absolut nicht gerecht.

Wertung: 2 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © CBS/Paramount)




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