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Icheb Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) CBS

Originaltitel: Child's Play
Episodennummer: 6x19
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 08. März 2000
Erstausstrahlung D: 06. April 2001
Drehbuch: Raf Green & Paul Brown
Regie: Mike Vejar
Hauptdarsteller: Kate Mulgrew als Captain Kathryn Janeway, Robert Beltran als Chakotay, Tim Russ als Tuvok, Roxann Biggs-Dawson als B'Elanna Torres, Robert Duncan McNeill als Tom Paris, Robert Picardo als The Doctor, Jerry Ryan als Seven of Nine, Ethan Phillips als Neelix, Garrett Wang als Harry Kim.
Gastdarsteller: Manu Intiraymi als Icheb, Tracey Ellis als Yifay, Mark A. Sheppard als Leucon, Scarlett Pomers als Naomi Wildman, Marley McClean als Mezoti, Kurt Wetherill als Azan, Cody Wetherill als Rebi, Eric Ritter als Yivel, Majel Barrett als Computer Voice, u.a.

Kurzinhalt: Der Voyager-Crew ist es gelungen, Ichebs Eltern ausfindig zu machen, und mit ihnen in Kontakt zu treten. Nun nimmt das Schiff Kurs auf die Heimatwelt der Brunali, um Icheb dort abzuliefern. Dieser ist jedoch anfänglich von der Idee, wieder dorthin zurückzukehren und damit die Voyager und seine dortige Borg-Familie hinter sich zu lassen, alles andere als begeistert. Dementsprechend verläuft das erste Wiedersehen mit seinen Eltern noch recht angespannt. Nachdem er jedoch seinen Eltern bzw. seiner Heimat ein paar Besuche abgestattet hat, beginnt er sich langsam mit dem Gedanken anzufreunden, wieder zu ihnen zurückzukehren. Kurz darauf ist es dann soweit, und Icheb nimmt Abschied von Seven, und auch den anderen von der Voyager-Crew geretteten Borg-Kindern. Doch etwas am Verhalten von Ichebs Eltern lässt Seven keine Ruhe. Als sie Nachforschungen anstellt, findet sie schließlich die schreckliche Wahrheit heraus: Die Brunali setzen ihre Kinder als Waffen gegen die Borg ein…

Denkwürdige Zitate: "If you don't stop asking questions, I'm going to put all of you in a cargo container and transport you back to the Borg."
(Das ist aber nicht nett, Icheb!)

"I don't have anything to talk about with them."
"Then it will be a very quiet evening."
(Wo Seven recht hat, hat sie recht.)


Review: Episodenbild (c) CBS "Icheb" ist nun jene Fortsetzung zu "Das Kollektiv", die ich aufgrund des Einstiegs mit den Borg-Kindern bereits bei "Asche zu Asche" befürchtet hatte (wo sich die Handlung dann aber erfreulicherweise in eine gänzlich andere und wesentlich interessantere Richtung bewegte). Befürchtet deshalb, da ich kein großer Fan von "Das Kollektiv" war, und auch mit den Borg-Kindern allesamt nicht viel anfangen kann. Dies gilt insbesondere für Icheb, der für mich als Figur irgendwie noch nie so recht funktionieren wollte (also damals bei der Erstausstrahlung meine ich jetzt). Insofern könnt ihr euch meine Freude vorstellen, als ich den Episodentitel las. Und tatsächlich hat "Icheb" meine Befürchtungen überwiegend bestätigt, dominierte in der ersten halben Stunde doch noch die Langeweile. Irgendwie konnte ich mich des Eindrucks nicht erwehren, als hätte einer der beiden Autoren einen besonders schmutzigen Sorgerechtsstreit hinter sich, den er in dieser Episode nun kreativ verarbeitete. Auf der einen Seite die Eltern, die sich in weiterer Folge als böse herausstellen, und auf der anderen Seite Seven bzw. die gutmütige Voyager-Crew, die nur das Beste für Icheb will. Das allein war mir schon mal viel zu plakativ und schwarz/weiß gezeichnet.

Generell war die erste halbe Stunde einfach nur öde. Weder Ichebs noch Sevens Dilemma wollte es gelingen, mich anzusprechen. Dass ich wie gesagt mit Icheb noch nie viel anfangen konnte, spielt bei diesem subjektiven Empfinden meinerseits natürlich eine wesentliche Rolle, aber das ist halt nun mal ein Risiko, dass die Drehbuchautoren jedes Mal eingehen, wenn sie sich auf eine bestimmte Figur konzentrieren: Wer diese nicht mag, wird dann halt auch mit der Folge an sich wenig bis gar nichts anfangen können. Es hilft auch nicht, dass in dem Moment, als Icheb nach gerade mal zwei Dritteln der Episode von der Voyager auszieht klar ist, dass nun irgendetwas schlimmes passieren muss, so dass es ihn wieder auf die Voyager verschlägt – weil ansonsten hätte man sich den Abschied bis zum Ende aufgehoben. Mit einer etwas anderen Episodenstruktur (wie z.B. einer vermeintlichen A-Story, die dann in eben diese B-Story übergeht) hätte sich das besser kaschieren lassen. Immerhin, die letzten zehn Minuten retten die Episode dann doch noch so halbwegs. Zwar fand ich es wie gesagt schon etwas plakativ, wie die Eltern hier zu bad guys abgestempelt werden, aber die Grundidee, auf diese Weise die Borg auszuschalten, hatte durchaus etwas für sich (so hart es von ihrer Seite aus natürlich auch ist). Zudem gefiel mir, dass man damit eine Antwort auf die Frage bekam, wo denn eigentlich das Pathogen aus "Das Kollektiv" hergekommen ist. Vor allem aber war der abschließende Kampf mit dem Borg-Schiff dann packend geschrieben und inszeniert, sowie auch wieder sehr gut getrickst. Mir gefiel, dass die Voyager die Borg hier endlich mal überlisten mussten, statt auf irgendeinen technologischen Hokuspukus zurückzugreifen. Und generell waren die letzten 10 Minuten dann recht unterhaltsam. Die in der halben Stunde zuvor vorherrschende Langeweile konnte dies aber auch nicht mehr 100%ig ausgleichen.

Fazit: Episodenbild (c) CBS Dreißig Minuten lang hat mich "Icheb" in erster Linie gelangweilt. Ich konnte mit der Figur leider noch nie viel anfangen, und fand auch den "Sorgerechtsstreit" der zwischen seinen Eltern und Seven ausbricht wenig interessant. Zudem war, als er bereits nach 27 Minuten von der Voyager abreist, viel zu klar, dass da noch etwas kommen muss. Dass sich seine Eltern als böse herausstellen, fand ich dann ebenfalls entbehrlich, immerhin ebnete dies aber den Weg zu einem dann durchaus gefälligen, spektakulären und ansatzweise spannenden Finale, dass nicht nur wieder toll getrickst war, sondern mich vor allem auch damit überzeugte, wie die Voyager-Crew die Borg hier endlich mal austricksen muss (statt sie mit irgendeiner Technogebrabbel-Lösung zu besiegen). Unbedingt gebraucht hätte ich "Icheb" aber nicht.

Wertung: 2 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © CBS/Paramount)




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