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Episodenbild (c) CBS

Originaltitel: Resurrection
Episodennummer: 6x08
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 17. November 1997
Erstausstrahlung D: 27. Juni 1998
Drehbuch: Michael Taylor
Regie: LeVar Burton
Hauptdarsteller: Avery Brooks als Captain Benjamin Sisko, Rene Auberjonois als Odo, Michael Dorn als Lt. Commander Worf, Nana Visitor als Major Kira Nerys, Terry Farrell als Lieutenant Jadzia Dax, Colm Meaney als Chief Miles O'Brien, Siddig El Fadil als Doctor Julian Bashir, Cirroc Lofton als Jake Sisko, Armin Shimerman als Quark.
Gastdarsteller: Philip Anglim als Bareil Antos, John Towey als Ossan, Scott Strozier als security officer u.a.

Kurzinhalt: Kira staunt nicht schlecht, als plötzlich Bareil Antos auf der Kommandobrücke der Station materialisiert. Des Rätsels Lösung: Es handelt sich um den Bareil aus dem Spiegeluniversum, der sie sogleich als Geisel nimmt. Er will ein Schiff stehen und fliehen, doch Kira erkennt, dass sein Disruptor nicht geladen ist und daher keine Bedrohung darstellt, und schaltet ihn aus. Man nimmt ihm jenes Gerät mit, welches ihm den Sprung in dieses Universum ermöglichte, lässt ihn jedoch frei – und gibt ihm damit die Chance, sich auf dieser Seite des Spiegels ein neues Leben aufzubauen. Schon bald kommen sich Kira und Bareil näher. Letzterer zeigt dabei vor allem an der bajoranischen Religion und den Tränen der Propheten großes Interesse. Nachdem ihm tatsächlich eine Drehkörpererfahrung erlaubt wird, ist er jedoch daraufhin ungewöhnlich still. Etwas scheint ihn verstört zu haben. Der Grund für seine Verhaltensänderung wird klar, als die Kira aus dem Parallel-Universum plötzlich in seinem Quartier erscheint. Sein Wechsel gehörte zu einem ausgeklügelten Plan, um eine der Tränen der Propheten zu stehlen und ins Spiegeluniversum zu bringen. Doch nach seiner Begegnung mit den Propheten hat Bareil plötzlich Zweifel an der Richtigkeit ihrer Mission…

Denkwürdige Zitate: "Oh, admit it. You've never found me more exciting. It's like having the best of both worlds."
(Die Spiegel-Kira ködert Bareil.)

"Step away from the altar."
"I wish I could, but I can't. I've come too far."
"Then you came a long way for nothing."
(Kira denkt gar nicht daran, Bareil die Träne der Propheten zu überlassen.)


Review: Episodenbild (c) CBS Die bisherigen Spiegeluniversums-Folgen aus "Deep Space Nine" konnten mir ja allesamt gut bis sehr gut gefallen. "Erkenntnisse" war hingegen nun die erste Niete. Auffällig ist dabei, dass diesmal nicht unsere Figuren ins Parallel-Universum hinüberwechseln, sondern man sich vielmehr mit einem Besuch von dort beschäftigt. Damit geht schon mal einer der ganz großen Reize dieser Episoden verloren. Deutlich schwerer wiegt jedoch, dass ich schon mit dem Bareil "dieses" Universums nicht viel anfangen konnte. Seine Beziehung zu Kira kam für mich nie zur Geltung, und auch sein Tod hat mich nicht tangiert. Dementsprechend war mir nicht einfach nur egal, dass er hier auf einmal zurückkehrte. Vielmehr war ich in den ersten Minuten sogar richtiggehend verwirrt, und verwechselte ihn im ersten Moment als er auf der Transporterplattform erschien gar mit Tahna. Und dabei sehe ich mir die Serie in einem deutlich schnelleren Tempo an, als dies damals bei der Erstausstrahlung der Fall war! Jedenfalls ist dies bezeichnend dafür, dass die Figur bei mir einfach überhaupt keinen Eindruck hinterlassen hat.

Das nächste Problem von "Erkenntnisse" ist dann, dass sich die Episode viel zu viel Zeit damit lässt, um endlich auf den Punkt zu kommen. In der ersten Hälfte wirkt sie wie eine völlig belanglose Episode, wo wieder einmal Beziehungsgeschichten im Mittelpunkt zu stehen scheinen. Erst nach rund 20 Minuten steht dann endlich die Spiegel-Kira vor ihm, und ist klar, was hier vor sich geht. Und zwar wurde die Folge danach ein Spürchen besser – sprich, sie war endlich nicht mehr sterbenslangweilig – was in erster Linie daran liegt, dass es immer Spaß macht, Nana Visitor dabei zuzuschauen, wie sie die Böse spielt. Man merkt richtig, wie sie das genießt. Aber einerseits war der weitere Verlauf der Handlung viel zu vorhersehbar, und andererseits litt auch die zweite Hälfte wieder enorm darunter, dass mir schon "unser" Bareil egal war – vom Spiegel-Bareil ganz zu schweigen. Dementsprechend war mir auch völlig wurscht, ob er nun geläutert wird, oder nicht. Insofern war selbst dieser Teil der Episode zum Scheitern verurteilt. Damit verbleibt die andere Kira als so ziemlich der einzige Pluspunkt der Folge. Vor allem die Begegnung mit ihrem "guten" Gegenpart machte wieder Spaß (und war auch sehr gut gemacht). Davon abgesehen war "Erkenntnisse" aber eine sehr zähe und enttäuschende Folge, die wesentlich mehr Spannung, Tempo und ganz einfach Handlung hätte brauchen können.

Fazit: Episodenbild (c) CBS Für eine Spiegeluniversums-Episode war "Erkenntnisse" eine bittere Enttäuschung. Die Folge verliert dabei unter anderem enorm an Reiz, dass unsere Helden in ihrem Heimat-Universum bleiben, und lediglich zwei dunkle Spiegelbilder aus dem Paralleluniversum rüberwechseln. Damit geht schon mal ein wesentlicher Reiz der frühere Folgen so auszeichnete verloren. Ich halte es zudem für eine krasse Fehlentscheidung, just Bareil für diese Ehre auszuwählen. Mir war die Figur schon immer völlig wurscht, weshalb mich auch seine Rückkehr hier nun überhaupt nicht tangierte. Dementsprechend hat auch sein innerer Zwiespalt für mich nicht funktioniert, weil um dabei mitzufiebern, müsste mich die Figur halt interessieren. Vor allem aber braucht "Erkenntnisse" viel zu lang, bis sie endlich mal auf den Punkt kommt, und offenbart, worum es denn eigentlich geht. Ehe es soweit war, wäre ich fast vor Langeweile auf der Couch eingeschlafen. So ziemlich das einzige, was die Episode rettet, und eine schlechtere Wertung verhindert, ist der neuerliche Auftritt der bösen Kira, die von Nana Visitor wieder einmal äußerst süffisant gespielt wird. Davon abgesehen war "Erkenntnisse" aber wieder mal völlig belanglos und entbehrlich.

Wertung: 1.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © CBS/Paramount)




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