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Der Datenkristall PDF Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) CBS

Originaltitel: A Simple Investigation
Episodennummer: 5x17
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 31. März 1997
Erstausstrahlung D: 13. März 1998
Drehbuch: René Echevarria
Regie: John Kretchmer
Hauptdarsteller: Avery Brooks als Captain Benjamin Sisko, Rene Auberjonois als Odo, Michael Dorn als Lt. Commander Worf, Nana Visitor als Major Kira Nerys, Terry Farrell als Lieutenant Jadzia Dax, Colm Meaney als Chief Miles O'Brien, Siddig El Fadil als Doctor Julian Bashir, Cirroc Lofton als Jake Sisko, Armin Shimerman als Quark.
Gastdarsteller: Dey Young als Arissa, John Durbin als Traidy, Nicholas Worth als Sorm, Randy Mulkey als Idanian operative, Brant Cotton als Tauvid Rem u.a.

Kurzinhalt: In Quarks Bar lernt Odo zufällig eine Frau namens Arissa kennen. Die erste Begegnung ist noch etwas angespannt, da Arissa glaubt, er würde versuchen, sie aufzureißen. Am nächsten Tag sehen sie sich wieder, als Arissa in sein Büro einbricht um mit Hilfe ihres eingebauten Datenports Informationen aus dem Stationscomputer abzurufen. Sie behauptet daraufhin, auf der Suche nach ihrer Tochter zu sein. Wenig später findet Odo dann aber die Wahrheit heraus: Sie ist vielmehr in Besitz eines Datenkristalls. Sie weiß nicht, was darauf ist, und versucht diesen zu entschlüsseln. Auch zwei Finneaner haben es auf den Kristall abgesehen – und schreckten auch bereits vor Mord nicht zurück, um diesen an sich zu bringen. Odo nimmt Arissa daraufhin in seinem eigenen Quartier in Schutzhaft. Dort kommen sich der Gestaltwandler und die Idanierin schon bald näher…

Denkwürdige Zitate: "You're good."
"I still got caught."
"I've been following you."
"I didn't know."
"I'm good too."
(Arissa und Odo liefern sich einen verbalen Schlagabtausch.)

"You mean you're just doing it out of the kindness of your heart?"
"I don't have a heart."
"You could've fooled me."
(Arissa scheint von Odos Güte zunehmend angetan.)


Review: Episodenbild (c) CBS Mit "Der Datenkristall" haben wir wieder einmal eine dieser "Star Trek"-typischen Ein-Episoden-Romanzen, die für mich in den wenigsten Fällen so richtig funktionieren (die TNG-Folge "Der Feuersturm" sticht z.B. als positives Beispiel heraus). Eine einzige Episode ist halt meist nicht genug Zeit, um eine völlig neue Figur vorzustellen, sie uns sympathisch zu machen, und sowohl zu zeigen, wie sich diese in eine uns bekannte Figur verliebt, sowie im unweigerlichen tragischen Ausgang zu münden, und diesen dabei auch noch emotional berührend zu machen. "Der Datenkristall" bestätigt diese Regel nur wieder, und leistet sich darüber hinaus leider auch noch ein paar zusätzliche Schwächen, die dazu führten, dass die zentrale Romanze zwischen Arissa und Odo für mich nie so recht funktionierte. Das Hauptproblem war dabei, dass ich ihr nach ihrer ersten Lüge – getreu des guten alten Mottos "Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, und wenn er auch die Wahrheit spricht" – nicht mehr getraut habe, und bis zuletzt dachte, sie würde Odo etwas vormachen um ihn auszunutzen. Dass sie sich tatsächlich in ihn verliebt, davon vermochte mich leider weder das Drehbuch noch Dey Young zu überzeugen.

Es erschien mir auch etwas zu offensichtlich zu sein, dass Odos Romanze mit Arissa letztendlich nur den Zweck erfüllt, endlich auch Kira erkennen zu lassen, dass sie für den Formwandler empfindet (wie sich an ihrer eifersüchtigen Reaktion zeigt). Auch dies mag dafür verantwortlich sein, dass ich in das Techtelmechtel nie emotional involviert war. Es half auch nicht, dass mich die Auflösung rund um die Geheimagentin wider Wissen – mit der überschriebenen Persönlichkeit, quasi – wieder einmal etwas zu sehr an "Babylon 5" erinnert hat. Und beim Finale lief dann generell ein bisschen was schief, angefangen beim Statement, er sei allein, wo man dann jedoch direkt in der Szene darauf sieht, wie der Kopf seines Partners über die Fässer herausschaut (warum hat Arissa ihn dann nicht gesehen?) bis hin zu Odos Entscheidung, sich statt auf den Kerl mit der Waffe lieber auf den Unbewaffneten zu schmeißen. Insgesamt aber fand ich "Der Datenkristall" halt einfach überwiegend langweilig. In die Liebesgeschichte kam ich nie rein, und insgesamt war mir das einfach zu banal und belanglos. Eine richtige B-Story hätte ebenfalls nicht geschadet, um in der Haupthandlung etwas mehr aufs Tempo zu drücken. Zumal die wenigen kurzen Ausblicke auf Bashirs neuerliches Holo-Abenteuer als Geheimagent für mich ganz klar die Highlights der Folge waren, wobei vor allem die Szene hervorstach, als Odo ihn im Holodeck besucht und vermeintlich ins fahrende Auto einsteigt. Aber wenn ich nun mal von der – ohnehin nur am Rand angeschnittenen – B-Story lieber mehr gesehen und diese letztendlich wesentlich interessanter, vielversprechender und unterhaltsamer finde als jene Geschichte, auf die man den Schwerpunkt setzt, hat die Folge halt automatisch ein großes Problem.

Fazit: Episodenbild (c) CBS Ein-Episoden-Romanzen funktionieren für mich bei "Star Trek" ja nur in den wenigsten Fällen – und "Der Datenkristall" zählt leider nicht dazu. Dies liegt einerseits an der diesen Folge innewohnenden Problematik, dass 40 Minuten meist zu kurz sind, um einer solchen Liebesgeschichte gerecht zu werden, und andererseits an der spezifischen Problematik dieser Folge, dass ich Arissa nach ihrer ersten Lüge nicht mehr geglaubt habe, und in Betracht zog, dass sie Odo nach wie vor nur manipuliert, damit er ihr hilft. Dementsprechend war ich emotional leider überhaupt nicht involviert, was das Ganze für mich eher langweilig machte. Mit der einen oder anderen Kleinigkeit zum Ende hin, insbesondere was den Showdown betrifft, tat sich "Der Datenkristall" auch keinen Gefallen. Und auch wenn die zwei kurzen Szenen rund um Bashirs Holoprogramm die Episode für mich zweifellos aufwerteten – wobei vor allem Odos Kurzbesuch in seinem Taxi hervorstach – ist es halt doch immer ein Problem, wenn einen die B-Story (als die die besagten Szenen ohnehin kaum bezeichnet werden können) mehr interessiert hätte als die Haupthandlung. Einzelne nette Momente gab es zwar schon, und insgesamt habe ich mich bei "Deep Space Nine" auch schon mal wesentlich mehr gelangweilt. Überwiegend konnte aber ich mit "Der Datenkristall" leider nicht viel anfangen.

Wertung: 2 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © CBS/Paramount)




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