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O'Neill auf Abwegen Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) MGM/Showtime

Originaltitel: Shades of Grey
Episodennummer: 3x18
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 14. Januar 2000
Erstausstrahlung D: 29. November 2000
Drehbuch: Jonathan Glassner
Regie: Martin Wood
Hauptdarsteller: Richard Dean Anderson als Colonel Jack O'Neill, Michael Shanks als Dr. Daniel Jackson, Amanda Tapping als Captain Samantha Carter, Christopher Judge als Teal'c, Don S. Davis als General George Hammond.
Gastdarsteller: Tom McBeath als Colonel Harold Maybourne, Steve Makaj als Colonel Robert Makepeace, Marie Stillin als High Chancellor Travell, Christian Bocher als Major Dean Newman, Teryl Rothery als Dr. Janet Fraiser, Linnea Sharples als Lt. Claire Tobias u.a.

Kurzinhalt: Bei ihrem jüngsten Besuch auf Tollan bittet man die Bewohner darum, ihnen einen Teil ihrer fortschrittlichen Technologie zu überlassen. Z.B. eine Ionen-Kanone, um sich im Falle eines Goa'uld-Angriffs auf die Erde verteidigen zu können. Die Tollaner lehnen dies jedoch ab. Ein erzürnter Jack stiehlt daraufhin jene Technologie, mit denen es ihnen gelungen ist, Waffen unschädlich zu machen. Wieder zurück auf der Erde kann er sich einen ordentlichen Rüffel von General Hammond anhören, bleibt jedoch bei seiner Meinung, dass das Stargate-Programm in erster Linie dazu gebildet wurde, um Technologie zu gewinnen, um die Menschheit vor einer außerirdischen Invasion durch die Goa'uld zu schützen. Wenn andere Aliens nicht dazu bereit sind, ihnen zu helfen, dann soll das notfalls halt auch mit Gewalt erfolgen. Während General Hammond versucht, die diplomatischen Beziehungen zu den Tollanern zu kitten, beschließt Jack, in den frühzeitigen Ruhestand zu gehen. Dort erhält er schon bald Besuch von Colonel Maybourne, der ihn fürs NID rekrutieren will. Dort würden sie nämlich genau das tun, was O'Neill in der Besprechung gefordert hat: Nämlich notfalls auch fremde Technologie zu stehlen. Nach einer Woche Bedenkzeit willigt Jack dann schließlich ein, das Team zu leiten, welches von einem fremden Planeten aus agiert. Doch es ist nicht alles so, wie es scheint…

Denkwürdige Zitate: "Forgive me, Colonel, but our research shows that you are far more likely to use our technology against enemies on your own planet."
"What if I gave you my word that would never happen?" "Are you the commander of your entire nation?"
"No." "Then in truth, you cannot guarantee it." (Da hat sie recht.)


"I'd rather be a thief and alive than honest and dead." (Ein durchaus nachvollziehbares Argument.)


Review: Episodenbild (c) MGM/Showtime Der Einstieg mit dem Vorsprechen bei den Tollanern war ja nicht uninteressant, aber sobald O'Neill dann tatsächlich hergeht und ihre Technologie klaut, weiß man einfach, dass irgendwas im Busch ist. Trotz seiner kecken Art ist das für ihn einfach derart untypisch, dass man keine Sekunde lang in Betracht zieht, er könnte tatsächlich die Schnauze voll gehabt haben. Aber eben darauf, dass man tatsächlich glaubt, Jack würde – wie es der deutsche Titel ausdrückt – auf Abwege gehen, ist die erste Hälfte der Folge angewiesen. Funktioniert hat das bei mir leider nicht. Dementsprechend verfehlten auch die ganzen Szenen, wo man als Zuschauer hätte schockiert oder bestürzt sein sollen, wie z.B. wenn O'Neill den Dienst quittiert, oder auch bei Daniels Besuch, den gewünschten Effekt völlig verfehlt. Erschwerend kommt nun noch hinzu, dass mir viel zu früh klar war, wo die Reise hingeht. Als O'Neill bei der Nachbesprechung meint, sie sollten Technologie wenn's sein muss halt einfach stehlen, wusste ich schon, dass es darum geht, ihn beim NID einzuschleusen. Nun kann ich zugegebenermaßen nicht ausschließen, dass mir das von der Erstsichtung – so lange sie auch her gewesen sein mag – noch irgendwie in Erinnerung war, aber spätestens wenn Maybourne an O'Neills Tür anklopft – in etwa bei Minute 15 – war einfach sonnenklar, was hier gespielt wird.

Das Problem: "O'Neill auf Abwegen" versucht selbst danach noch, uns zu täuschen. Und das funktioniert halt einfach nicht. Spätestens in der Sekunde wo Maybourne vor seiner Tür steht ist einfach sonnenklar, dass es darum geht, dessen Organisation zu infiltrieren und so aufzudecken. Spätestens zu diesem Zeitpunkt hätte man also mit offenen Karten spielen und uns in einem persönlichen Gespräch zwischen O'Neill und Hammond offenbaren sollen, was hier vor sich geht. Stattdessen geht das – vorn vornherein zum Scheitern verurteilte – Verwirrspiel weiter. Auch die Figuren machen dabei dann letztendlich eine ziemlich schlechte Figur. Sowohl Jacks angebliche Freunde, die tatsächlich glaubten, er würde auf die schiefe Bahn geraten, als insbesondere auch Colonel Maybourne, der sich viel zu leicht auf den Arm nehmen lässt. Jedenfalls wünschte ich echt, man hätte das Verwirrspiel viel früher aufgegeben. Dann hätte ich auch mehr in die Handlung eintauchen und besser mit Jack bei seinem Undercover-Einsatz mitfiebern können. Aber die Zuschauer zu "überraschen", was ja ohnehin nicht funktioniert hat, war ihnen leider wichtiger. Abseits dieses sehr großen Mankos war die Folge aber ok. Beim Einstieg gefiel mir vor allem die nachvollziehbare Argumentation, warum die Tollaner den Menschen keine fortschrittlichen Waffen geben wollen – fürchten sie doch, dass diese sie in weiterer Folge gegen sich selbst einsetzen würden. Gut fand ich auch wie sich Daniel für Sam einsetzt, damit sie SG-1 nach Jacks Abgang übernimmt. In den letzten zehn Minuten hatte die Folge dann ein paar nette Bilder– wie z.B. den wieder nett getricksten fremden Planeten –, Entwicklungen und Szenen zu bieten. Und trotz aller Vorhersehbarkeit habe ich mich bei "O'Neill auf Abwegen" wenigstens nicht gelangweilt. Ändert aber halt letztendlich alles nichts daran, dass man die Episode durch den Aufbau aus meiner Sicht ziemlich in den Sand gesetzt hat.

Fazit: Episodenbild (c) MGM/Showtime "O'Neill auf Abwegen" hätte eine ziemlich gute und spannende Folge über Jacks gefährlichen Undercover-Einsatz bei NID werden können – wenn nur die Macher nicht darauf bestanden hätten, zu versuchen, den Zuschauer aufs Kreuz zu legen. Hauptproblem ist dabei, dass es einfach von Anfang an nicht funktioniert. Ich kann mir echt nicht vorstellen, dass ihnen auch nur ein einziger Zuschauer abgekauft hat, dass O'Neill tatsächlich – wie es der deutsche Titel ausdrückt – auf Abwege geht. Vielmehr fragt man sich gleich zu Beginn, was hier wohl los ist – geht aber eben nicht davon aus, dass das Geschehen hier "echt" ist. Ich persönlich wusste dann bei der nachfolgenden Besprechung im SGC, was hier gespielt wird, aber spätestens, wenn Maybourne nach fünfzehn Minuten an O'Neills Tür klopft, ist's sonnenklar. Und dennoch wird das Täuschungsmanöver selbst danach noch beibehalten. Für mich eine krasse Fehlentscheidung. Zudem lässt die Art und Weise, wie die anderen Teammitglieder O'Neill auf den Leim gehen, und vor allem auch, wie leichtgläubig Maybourne Jack ins Team holt, diese jeweils ziemlich blöd aussehen. All dies mag zwar nichts daran ändern, dass die Folge wenigstens nicht langweilig war, und einzelne nette Szenen und Elemente bot. Trotzdem muss ich "O'Neill auf Abwegen" leider überwiegend als Fehlschlag klassifizieren.

Wertung: 2 von 5 Punkten
Christian Siegel


Inhaltsbeschreibung: SG-1 ist auf den Planeten Tollana zurückgekehrt, um mit den Bewohnern diplomatische Beziehungen aufzunehmen. Die Tollaner fühlen sich der Erde gegenüber verpflichtet, da SG-1 Tollana vor einer Vernichtung durch die Goa´uld gerettet hat. Die Tollaner sind aber nicht bereit über Technologien zu verhandeln und wiederholen ihre Aussage, dass es laut tollanischem Gesetz verboten ist. O´Neill steht wütend auf und befiehlt seinem Team ihm zu folgen. Auf dem Weg zum Stargate stiehlt O´Neill einfach ein Gerät der Tollaner, das in der Lage ist Menschen- und Goa´uld-Waffen unbrauchbar zu machen. General Hammond ist bei der Missionsbesprechung sichtlich erfreut, dass SG-1 Technologie von den Tollanern mitgebracht hat. Es kommt aber schnell heraus, dass die Technologie gestohlen ist. O´Neill gibt zu, das Gerät alleine gestohlen zu haben und beginnt mit Hammond eine heftige Diskussion. In diesem Moment wird das Stargate von außen aktiviert und die Tollaner kommen durch die Iris, fordern ihre gestohlene Technologie zurück und verlangen die Einstellung aller diplomatischen Beziehungen mit der Erde. O´Neill wird auf Befehl von Dr. Fraiser auf der Krankenstation untersucht, da sein Verhalten ungewöhnlich ist. Dr. Fraiser kann aber nichts Ungewöhnliches feststellen. Hammond stellt O´Neill vor die Wahl - entweder Ruhestand oder eine unehrenhafte Entlassung aus der Air Force. O´Neill entscheidet sich für den Ruhestand und quittiert seinen Dienst. Bevor O´Neill den Stützpunkt verlässt, spricht Carter mit ihm und möchte von O´Neill wissen, wieso er sich auf einmal so seltsam benimmt. Er erklärt ihr, dass er schon immer so war und sich nur die letzten Jahre für Carter verstellt hätte.

Episodenbild (c) MGM/Showtime Jack wird zu Hause von Daniel besucht. Er erzählt Daniel, dass die Freundschaft zwischen ihnen nur gespielt und ohne Fundament war. Daniel verlässt enttäuscht das Haus, er hat das Gefühl, O´Neill nie wirklich gekannt zu haben. Wenig später steht wieder jemand vor Jacks Haustür, es ist Colonel Maybourne. Maybourne hat von der Angelegenheit im Stargate-Center erfahren und findet Jacks Einstellung sehr interessant. Er bietet Jack einen Job an, dieser nimmt sich etwas Bedenkzeit. Im Stargate-Center diskutieren Daniel und Carter darüber, wer die Leitung von SG-1 übernehmen wird und kurz darauf kommt Hammond zu ihnen und teilt den beiden mit, dass Colonel Makepeace von nun an SG-1 anführen wird. Jack hat sich entschieden und ist bereit, sich Maybournes Angebot genauer anzusehen. Die beiden nehmen ein Flugzeug und steigen auf 10.000 Meter Höhe auf, um nicht abgehört zu werden. Maybourne erzählt Jack, er leite eine Einheit, die auf außerirdischen Planeten fremde Technologie organisiert. Mit der Hilfe einer Goa´uld-Kommunikationskugel stellt Maybourne Jack seine neue Einheit vor. Es sind die Männer und Frauen, die damals vor dem SG-1-Team durch das zweite Stargate geflohen sind.

Der einzige Weg für O´Neill auf den anderen Planeten zu kommen, ist Hammond vorzuspielen, dass er zu Laira zurückgehen will. O´Neill legt die Reise nach Edora als einen letzten Wunsch aus und Hammond gestattet ihm diesen. Auf Edora angekommen, wählt O´Neill sofort die Koordinaten von Maybournes Einheit an und verschwindet wieder durch das Stargate. Newman weiht O´Neill in die Methoden der Einheit ein. Er erzählt ihm, dass man einen Maulwurf in einem der SG-Teams hat, welcher kleinere Technologien direkt zur Erde mitbringt. Die Technologien, die auf die Erde sollen, werden vor dem Eintreffen des besagten Maulwurfs und seines SG-Teams auf dem Planeten versteckt, den das Team des Maulwurfs als nächstes bereist. Die Informationen dazu erhält man von Colonel Maybourne, da er direkte Einsicht in alle Missionsberichte hat. Kurz nach der Ankunft von O´Neill auf dem Planeten, erhält er schon den ersten Auftrag. Er soll mit nach PX3-595 reisen, um ein Gerät der Asgard zu stehlen, welches auf dem Planeten von einer primitiven Rasse benutzt wird. Das Gerät ist so klein, dass man es mit Hilfe des Maulwurfs auf die Erde schicken kann. O´Neill bekommt von Maybourne die erforderlichen Informationen und versteckt das Tarngerät auf dem besagten Planeten, doch das SG-Team trifft früher auf dem Planeten ein, als O´Neill ihn verlassen kann. Er versteckt sich in der Nähe des Stargate und beobachtet das kommende Team. Es ist SG-1. Kurz bevor das Team wieder abreist, bückt sich Colonel Makepeace und nimmt das versteckte Gerät mit zurück auf die Erde. O´Neill wählt die Koordinaten seines Stützpunktes und kehrt zurück. Bevor die Symbole am DHD gelöscht werden, taucht ein Asgard auf und merkt sich die Adresse. Kaum ist O´Neill durch das Stargate, taucht ein Mutterschiff der Asgard auf und holt sämtliche Technologie zurück. O´Neill geht zum DHD und beginnt eine Stargateadresse zu wählen. Er stellt seine Einheit vor die Wahl entweder mit ihm zu kommen oder die Asgard werden sich um sie kümmern.

Episodenbild (c) MGM/Showtime Das Wurmloch führt zur Erde und dort werden alle Personen vom SGC-Personal gefangen genommen. O´Neill greift sich eine Handschelle und nimmt den anwesenden und ziemlich verblüfften Colonel Makepeace fest. O´Neill und Hammond klären die ganze Situation auf. Das Stargate-Center wurde von den Tollanern und Asgard unabhängig angesprochen, dass ihnen Technologie entwendet wurde und Menschen von der Erde dafür verantwortlich sind. Sie wurden darüber aufgeklärt, dass es eine Organisation gibt, die außerhalb aller Zuständigkeit operiert. Die außerirdischen Verbündeten der Erde entschlossen deshalb, dass die Menschen auf der Erde dieses Problem selbst lösen müssen, was ihnen mit Erfolg gelungen ist. O´Neill war Teil des Plans, denn es war alles inszeniert, damit er in die ominöse Gruppe eingeschleust wird und sie auffliegen lassen kann. Am Ende sind alle erleichtert und O´Neill entschuldigt sich bei Daniel für diese unglimpflichen Worte, die er sagen musste, da das Haus abgehört wurde. O´Neill ist aber glücklich, dass Daniel ihn besucht hat. Daniel sagt ihm aber, dass er beim Losen den kürzeren gezogen hat und deshalb er ihn besucht hat.

Michael Melchers
(Bilder © MGM/Showtime)




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Kommentare (1)
RSS Kommentare
1. 26.09.2007 00:18
 
Nice
Also ich fand die Episode echt supi. Allerdings kam jacks abschied zu schnell, sodass er etwas "künstlich" wirkte. Ansonsten allerdings echt super.
 

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