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Kopfgeldjäger Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) MGM/Showtime

Originaltitel: Deadman Switch
Episodennummer: 3x07
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 06. August 1999
Erstausstrahlung D: 13. Sepember 2000
Drehbuch: Robert C. Cooper
Regie: Martin Wood
Hauptdarsteller: Richard Dean Anderson als Colonel Jack O'Neill, Michael Shanks als Dr. Daniel Jackson, Amanda Tapping als Captain Samantha Carter, Christopher Judge als Teal'c, Don S. Davis als General George Hammond.
Gastdarsteller: Sam J. Jones als Aris Boch, Mark Holden als Korra u.a.

Kurzinhalt: Als das Team von SG-1 einen Planeten besucht, um herauszufinden, wer die unbemannte Sonde die sie durchs Stargate schickten abgeschossen hat, laufen sie dem Kopfgeldjäger Aris Boch geradewegs in die Falle. Dieser bietet ihnen jedoch an, sie wieder freizulassen, wenn sie ihm im Gegenzug dabei helfen, einen Goa'uld zu schnappen, der sich auf dem Planeten verschanzt hat. Doch Korra stellt sich vielmehr als Mitglied der Tok'ra heraus – ihn an die Systemlords zu übergeben könnte aufgrund der ihm bekannten geheimen Informationen das Ende der Widerstandsbewegung bedeuten. Zugleich wird immer deutlicher, dass Aris Boch selbst auch kein Freund der Goa'uld ist, immerhin haben diese fast sein gesamtes Vok ausgelöscht. Die wenigen Überlebenden sind jedoch, so wie auch er, von einer Substanz abhängig, weshalb Boch wohl oder übel für sie als Kopfgeldjäger arbeitet. Um die Tok'ra zu beschützen, schlägt ihm Teal'c schließlich vor, statt Korra vielmehr ihn an die Goa'uld auszuliefern…

Denkwürdige Zitate: "Well, fancy that. We're famous."
(Erinnert zwar ein bisschen an John Sheridan aus "Babylon 5", aber trotzdem ein witziger Spruch.)

"Dr. Jackson. If you don't mind treating my wound."
"I'm an archaeologist."
"I know, but you're also a doctor."
"Of archaeology."
(Das Konzept eines akademischen Doktors scheint doch eher eine Eigenheit der Menschen zu sein.)

"And you, O'Neill, you're considered… well, you're a pain in the mikta."
"Neck?"
"No."
(Das schränkt die Auswahl, welcher Körperteil gemeint sein könnte, ziemlich ein.)

Review: Episodenbild (c) MGM/Showtime Das Leben ist voller Zufälle. Beispiel: Da bin ich am Freitag bei einer Sondervorstellung von "Flash Gordon" und "Highlander" (Queen-Double Feature) im Kino, und am darauffolgenden Tage lege ich mir die "Stargate"-DVD ein, und wer lächelt mir da entgegen? Richtig, Sam "Flash Gorgon" Jones persönlich! Sachen gibt's. Ganz davon abgesehen war "Kopfgeldjäger" eine jener Folgen, die mir von meiner Erstsichtung damals noch recht gut in Erinnerung geblieben sind. Die Zweitsichtung hat meinen damaligen positiven Eindruck dabei erfreulicherweise voll und ganz bestätigt (ist ja nicht immer so), denn auch diesmal konnte mir die Episode wieder sehr gut gefallen. Sam J. Jones ist sicherlich einer der Hauptgründe dafür. Hand aufs Herz: Schauspielerisch ist sein Flash Gordon im gleichnamigen Film kein Highlight. Man merkt aber, dass er in den darauffolgenden rund 20 Jahren ordentlich dazugelernt hat. Bei "Stargate" zeigt er nun eine sehr charismatische Performance, die mir seine Figur – obwohl er ja eigentlich als Widersacher des SG1-Teams beginnt – rasch sympathisch machte.

Die Figur ist aber nicht nur gut gespielt, sondern auch gut geschrieben. Bochs innerer Konflikt ist sehr gut ausgearbeitet, und ist hauptverantwortlich dafür, dass der Charakter so interessant ist. Denn eigentlich hasst er die Goa'uld ja auch, doch seine Abhängigkeit von der blauen Substanz zwingt ihn dazu, sich in ihre Dienste zu begeben. Schön auch, wie vielschichtig und ambivalent man ihn darstellt. So warnt Korra die SG-1 Mitglieder davor, dass der Kopfgeldjäger sein Wort nicht halten würde, stattdessen überrascht dieser sie dann damit, dass er sie tatsächlich freigelassen hätte. Und auch, wie Teal'cs Opferbereitschaft ihn dann doch davon überzeugt, das Richtige zu tun und Korra gehen zu lassen, gefiel mir. Für mich ist Aris Boch jedenfalls eine der interessantesten und besten Gastfiguren, die man uns bei "Stargate" je beschert hat – weshalb ich es doch auch ziemlich schade finde, dass wir ihn in weiterer Folge nicht mehr zu sehen bekamen. Die Handlung wusste ebenfalls zu gefallen. Die Episode schlägt einige Haken und spielt sehr schön mit der Frage, inwiefern Korra und/oder Boch vertrauenswürdig sind. Zudem präsentiert sie sowohl das Team von SG-1 als auch den Kopfgeldjäger mit einem netten Dilemma. Dank einiger amüsanter Momente und Kommentare war jedoch auch für den nötigen Humor wieder gesorgt. Effekte waren diesmal zwar spärlich gesät, aber die Einstellung des fliegenden Gleiters, während sich O'Neill und Carter gerade ducken, hatte es mir durchaus angetan. Ja selbst die Landschaftsaufnahmen fand ich gelungen – auch wenn die kanadischen Wälder bei "Stargate" ohnehin an der Tagesordnung stehen. Da waren ein paar hübsche Locations dabei, und gerade auch aufgrund der (wenn auch zugegebenermaßen sehr "erdlichen") Umgebungsgeräusche kam eine schöne, heimelige Natur-Atmosphäre auf. Das Kostüm des Kopfgeldjägers fand ich auch gelungen; vor allem der Helm war ein cooles Design. Und die Musik wusste ebenfalls wieder zu gefallen. Natürlich: Dass man am Ende nicht wirklich davon ausgeht, dass Teal'c an die Goa'uld übergeben wird, drückt beim Finale ein bisschen auf die Spannung. Und das erste Gespräch mit Korra hätte man ev. kürzen können. Gravierend war jedoch weder das eine noch das andere.

Fazit: Episodenbild (c) MGM/Showtime "Kopfgeldjäger" besticht nicht nur wieder mit viel Humor und einem damit einhergehenden hohen Unterhaltungswert, sondern hat mit Aris Boch auch eine der interessanten und besten Gastfiguren der Serie aufzubieten. Dieser überzeugt nicht nur mit seinem netten, inneren Konflikt und der schön ambivalenten Art und Weise, wie die Figur angelegt ist, sondern vor allem auch mit Sam "Flash Gordon" Jones sehr charismatischer Performance, die einem den Kopfgeldjäger rasch sympathisch macht. Auch die Produktionsqualität, angefangen bei seinem Kostüm, über die Effekte (die zwar diesmal eher sporadisch auftraten, aber z.B. die Einstellung des vor Jack und Sam schwebenden Gleiters konnte mir durchaus gefallen), die Landschaftsaufnahmen (die kanadischen Wälder sahen selten so schön und beeindruckend aus, wie hier; da zieht es einen förmlich raus in die Natur), bis hin zur Musik. Ja, das Finale war dann insofern nur leidlich spannend, als wohl kaum jemand geglaubt haben dürfte, dass Teal'c wirklich an die Goa'uld ausgeliefert wird (wobei ich es wiederum schön fand, dass es am Ende einzig und allein auf Bochs Entscheidung ankommt). Und im Mittelteil gibt's einen kleinen Hänger. Davon abgesehen war "Kopfgeldjäger" aber eine sehr unterhaltsame und rundum gelungene Episode.

Wertung: 4 von 5 Punkten
Christian Siegel


(Bilder © MGM/Showtime)




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