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Lebenslinien Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) MGM/Showtime

Originaltitel: Point of View
Episodennummer: 3x06
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 30. Juli 1999
Erstausstrahlung D: 06. Sepember 2000
Drehbuch: Jonathan Glassner & Brad Wright
Regie: Peter DeLuise
Hauptdarsteller: Richard Dean Anderson als Colonel Jack O'Neill, Michael Shanks als Dr. Daniel Jackson, Amanda Tapping als Captain Samantha Carter, Christopher Judge als Teal'c, Don S. Davis als General George Hammond.
Gastdarsteller: Jay Acovone als Major Charles Kawalsky, Peter Williams als Apophis, Teryl Rothery als Dr. Janet Fraiser, Ty Olsson als Jaffa #1, Shawn Reis als Jaffa #2, Tracy Westerholm als SSgt. Westerholm, Peter DeLuise als Interviewer u.a.

Kurzinhalt: In Area 51 aktiviert sich auf einmal der Quantenspiegel, durch den Daniel Jackson ein Parallel-Universum besuchte und so vor der unmittelbar bevorstehenden Invasion der Goa'uld gewarnt wurde. Aus einer weiteren Parallelwelt fliehen nun Samantha Carter und Major Kawalsky in die uns bekannte Realität, und bitten bei General Hammond um Asyl. Dieser wäre war grundsätzlich dazu bereit, dieses zu gewähren, jedoch zeigt sich schon bald ein Problem: Da nun auf einmal zwei Samantha Carters in einer Realität existieren, setzt bei jener, die aus dem Parallel-Universum geflohen ist, schon bald ein temporales entropisches Kaskadenversagen ein. Sprich: Wenn sie noch länger in der uns bekannten Realität verbringt, wird sie sich – im Gegensatz zu Kawalsky, dessen Gegenpart ja bereits verstorben ist – auflösen. Und so sucht man nun nach einem anderen Weg, um den Geflohenen zu helfen. Colonel Jack O'Neil schlägt dann schließlich vor, auch in der Parallelwelt aus der die beiden entstammen mit den Asgard Kontakt aufzunehmen und sie um Hilfe zu ersuchen. Dafür müsste man allerdings neuerlich das achte Chevron anwählen und mit der anderen Galaxis in Kontakt treten. Nachdem die beiden Carters meinen, einen Weg gefunden zu haben, um genau dies zu tun, begleitet SG-1 sie in ihre Realität, um ihren Plan in die Tat umzusetzen. Doch dort wurde das Stargate-Center mittlerweile von den Goa'uld erobert…

Denkwürdige Zitate: "My First Prime killed you before my very eyes!"
"I'm feeling much better, thank you."
(Erinnert zwar ein bisschen an John Sheridan aus "Babylon 5", aber trotzdem ein witziger Spruch.)

Review: Episodenbild (c) MGM/Showtime Ähnlich wie bei "Deep Space Nine", wo man dem Spiegeluniversum fast jede Staffel einen Besuch abgestattet hat, belässt man es auch bei "Stargate" nicht bei einer Folge in einem Parallel-Universum, sondern stellt den Quantenspiegel nach "Die Invasion – Teil 1" hier nun zum zweiten Mal in den Mittelpunkt. Der große Unterschied ist dabei aber natürlich, dass wir hier nicht das gleiche Universum noch einmal besuchen (was auch insofern nicht viel Sinn gemacht hätte, als dort ja praktisch alle tot waren), sondern vielmehr einer weiteren Realität gewahr werden, in der die Goa'uld – wenn auch erst nun, etwas später – die Erde erobert haben; oder zumindest gerade dabei sind. Wie sich angesichts der zahlreichen Realitäten, durch die man in weiterer Folge beim Quantenspiegel schaltet, generell zeigt, dass es nur in den wenigsten davon gelungen ist, die Goa'uld bislang zurückzuschlagen – womit sich die uns bekannte Realität quasi als die hellste und positivste Zeitlinie herausstellt. Damit wird zugleich auch noch einmal deutlich, wie wichtig jeder einzelne Sieg war, den SG-1 gegen die Goa'uld errungen hat – und auch, dass neben Fleiß, Mut und Geschick auch eine ordentliche Portion Glück dabei war.

Sonst ginge es unseren Helden nämlich genau so wie den parallelen Sam und Kawalsky, die nun aus ihrem – vermeintlichen aussichtslosen – Universum in unseres fliehen. Die verhoffte Zuflucht erweist sich jedoch zumindest im Falle der alternativen Samantha Carter als Sackgasse. Die Erfindung rund um den entropischen Kaskadenfehler wirkte zwar schon ein bisschen beliebig, war aber soweit plausibel. Zumal ich die betreffenden Auflösungserscheinungen der anderen Carter sehr gut gemacht/getrickst fand. Vor allem aber zwingt es SG-1 dazu, aktiv zu werden, statt einfach nur die beiden bei sich aufzunehmen und davon abgesehen die alternative Erde ihrem Schicksal zu überlassen – was dann schließlich zum packenden Finale führt, als sie sich auf die andere Seite des Quantenspiegels begeben. Mein einziger Kritikpunkt dabei ist, dass man dadurch, dass sich SG-1 selbst in Gefahr begeben, im Gegensatz zu "Die Invasion – Teil 1" ein Scheitern unserer Helden nie in Betracht zog, und damit ein bisschen der Reiz eines "anything goes"-Paralleluniversums verloren ging. Davon abgesehen war der Showdown aber gelungen, wobei mir vor allem die Szene gefiel, wo Teal'c sein dunkles Gegenstück eiskalt ermordet. Aber auch, dass Jack, Daniel und Teal'c erwischt werden und dann – so wie die gesamte Menschheit dieser parallelen Erde – auf Rettung der Asgard angewiesen war, gefiel mir. Die größte Stärke von "Lebenslinien" war jedoch alles rund um Jack und die alternative Samantha. Denn so wie auf der alternativen Erde aus "Die Invasion – Teil 1" ging sie nie zum Militär, und waren Jack und sie verheiratet. Dies führte nicht nur zur wunderbaren, emotionalen Szene, als Jack nach ihrer Ankunft zu ihr kommt und sie tröstet (begleitet von einem schönen, berührend-romantischen Musikstück), sondern auch dem bewenden Abschied am Ende, wo Sam 2 die Gelegenheit nutzt um sich gebührend von "ihrem" Mann zu verabschieden. Zumindest ich interpretierte den Blick "unserer" Sam dabei so, als würde sie sich wünschen, eben dies auch tun zu können, aber möglicherweise interpretiere ich da auch zu viel hinein. Jedenfalls war dieses Ende sehr stark, und wertete die an sich schon gelungene Episode noch einmal zusätzlich auf.

Fazit: Episodenbild (c) MGM/Showtime Mit "Lebenslinien" präsentiert man uns eine Art Sidequel zu "Invasion – Teil 1", und lässt uns einen weiteren Blick in Parallelwelten werfen. Interessant fand ich dabei u.a. die Offenbarung, dass es der Erde nur in den wenigsten Zeitlinien gelungen ist die Invasion durch die Goa'uld erfolgreich abzuwenden. Durch die aus einer Parallelwelt stammenden Carter und Kawalski erhalten wir einen kleinen Einblick in eine ebensolche düstere alternative Realität, wobei vor allem Samanthas Schicksalsschlag rund um ihren verstorbenen Ehemann Jack O'Neill, deren betreffenden Gefühle durch das Wiedersehen mit "unserem "Jack wieder an die Oberfläche kommen, berührt. Wie ich generell ihre gemeinsamen Szenen, vor allem auch das Ende, überaus stark fand. Nett war auch die Idee, SG-1 durch den Spiegel zu schicken, wenn auch dem betreffenden Finale etwas der Reiz von "Invasion – Teil 1" fehlte, da im Gegensatz zu dort am positiven Ausgang des Geschehens großer Zweifel bestand. Von diesem Manko abgesehen war "Lebenslinien" aber sehr gelungene Episode.

Wertung: 4 von 5 Punkten
Christian Siegel


Inhaltsbeschreibung: In Area 51, wo unzählige Artefakte der Stargate-Mission gelagert sind, steht auch der Quantumspiegel, welcher plötzlich von einer langhaarigen Dr. Carter und Major Kawalski aktiviert wird. Die beiden stehen unter starkem Feuer und fliehen vor den Goa´uld auf unsere Seite des Quantumspiegels. Im nächsten Moment wird der Alarm in der Basis ausgelöst und die beiden werden verhaftet. O´Neill, der eigentlich dabei war seine Freizeit zu genießen, wird von Hammond auf die Krankenstation gebeten, wo er auf die langhaarige Carter trifft. Diese Carter ist sichtlich überrascht, dass O´Neill, in ihren Augen nur „Jack“ noch lebt. Als O´Neill wissen möchte, was hier los ist, taucht Kawalski aus dem Hintergrund auf, worüber beide sehr verwundert sind, denn in der Realität des jeweils anderen sind Kawalski und O´Neill tot. Hammond erzählt, dass man „Dr. Carter und Major Kawalski“ vor einigen Stunden in einem Hochsicherheitstrakt in Area 51 entdeckt hat. Die beiden erklären den Anwesenden, dass sie mit Hilfe des Quantumspiegels in diese Realität geflohen sind, weil die Goa´uld bei ihnen gerade die Welt übernommen haben. Nachdem O´Neill auf Dr. Carter und Kawalski getroffen ist, schaut er sich zusammen mit seinem Team eine Videoaufzeichnung von Dr. Carter an. In dem Video spricht Dr. Carter über ähnliche Ereignisse, wie sie Daniel vor genau einem Jahr erlebt hat. Teal´C und O´Neill spekulieren darüber, welche Realität nun real ist. Die Frage wird von Dr. Carter auf dem Video beantwortet, welches General Hammond weiter abspielt. Kawalski und Dr. Carter möchten gerne in dieser Realität bleiben, da sie nicht mehr in ihre zurückkönnen. Der Präsident gewährt Dr. Carter und Kawalski Asyl. O´Neill überbringt Dr. Carter die erfreuliche Nachricht. Als O´Neill bei Dr. Carter im Raum ist, erzählt sie ihm, dass sie in ihrer Realität ein Ehepaar waren. Ihr Jack wurde aber von den Goa´uld getötet. Das restliche Gespräch verläuft sehr emotional. Nach einigen Stunden passiert aber etwas Eigenartiges mit Dr. Carter: Sie erlebt plötzlich einen sehr starken Schock. Man findet heraus, dass der Schock dadurch ausgelöst wird, dass zwei gleiche Personen in einer Realität existieren. Die Schocks werden immer stärker, umso länger Dr. Carter in unserer Realität ist und früher oder später wird sie an den Folgen sterben.

Episodenbild (c) MGM/Showtime O´Neill möchte versuchen, die Asgard in der anderen Realität zu rufen. Teal´C, O´Neill, Dr. Carter, Daniel und Kawalski reisen durch den Quantenspiegel in die andere Realität und versuchen, den verstärkten Energiegenerator am Netz des Komplexes anzubringen, um eine achtstellige Chevronadresse anwählen zu können. Nachdem der verstärkte Energiegenerator angeschlossen ist, schafft es Teal´C Carter zu erlauben, die Stargate-Adresse der Asgard anwählen zu lassen. Apophis ist die Aktivierung des Stargate nicht verborgen geblieben. Er nimmt Teal´C und die anderen gefangen, darunter auch General Hammond. Er möchte von den Gefangenen wissen, was sie gemacht haben. Als keiner von ihnen antwortet, lässt er Hammond töten. Apophis bekommt noch immer keine Antwort und will auch Daniel töten lassen. In diesem Moment taucht ein Asgard-Mutterschiff auf. Das Asgard-Schiff beamt Apophis und seine Jaffa fort. Der von Apophis getötete Hammond wird von den Asgard wiederbelebt und zusammen mit Dr. Carter ins Stargate-Center zurück gebeamt. Zum Abschied gibt Dr. Carter Jack O´Neill einen langen Kuss, dann kehrt dieser zurück in seine Realität.

Michael Melchers
(Bilder © MGM/Showtime)




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