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Die Geiselnahme Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) MGM/Showtime

Originaltitel: Bad Guys
Episodennummer: 10x16
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 13. Februar 2007
Erstausstrahlung D: 19. September 2007
Drehbuch: Martin Gero & Ben Browder
Regie: Peter DeLuise
Hauptdarsteller: Ben Browder als Lt. Colonel Cameron Mitchell, Amanda Tapping als Lt. Colonel Samantha Carter, Christopher Judge als Teal'c, Claudia Black als Vala Mal Doran, Beau Bridges als Major General Henry Landry, Michael Shanks als Dr. Daniel Jackson.
Gastdarsteller: Joshua Malina als Cicero, Alistair Abell als Jayem Seran, Richard Zeman als Lourdes Malay, Sean Allan als Attius, Danielle Kremeniuk als Varina, Haley Beauchamp als Sylvana, Brent O'Connor als Heren, Ron Canada als Quartusbu.a.

Kurzinhalt: Auf der Suche nach Clavas Schatz verschlägt es das Team von SG-1 – minus Samantha Carter, die bei einem Briefing mit dem Präsidenten ist – auf einem Planeten, wo sie sich in einem leeren Raum wiederfinden. Schon bald stellt sich jedoch heraus, dass der Planet nicht etwa verlassen oder unbewohnt ist, sondern das Stargate dort vielmehr in einer Art Museum steht – wo noch dazu gerade eine Veranstaltung abgehalten wird. Als man versucht, die Erde anzuwählen und zu verschwinden, erkennen sie jedoch, dass das dortige DHD nur eine Attrappe ist – bis man von der Erde aus zum nächsten regulären Check-In Kontakt aufnimmt, stecken sie auf dem Planeten fest. Ihre Ankunft bleibt leider nicht unbemerkt: Auf der Suche nach einem ruhigen Ort für ein Schäferstünden verschlägt es ein junges Paar in jenen Raum, wo das Stargate ausgestellt wird. Letztendlich sieht Cameron Mitchell keinen anderen Ausweg, als das Museum abzuschotten, und die Anwesenden als Geiseln zu nehmen. Offenbar ist man auf dem Planeten ähnliche Vorkommnisse gewohnt, gibt es doch Rebellen, die mit Gewaltakten gegen die Regierung protestieren. Mitchel wendet sich daher mit erfundenen Forderungen an den Vermittler. Doch die Polizeikräfte werden zunehmend ungeduldig, und so scheint es nur eine Frage der Zeit zu sein, bis diese das Museum stürmen werden, und die Situation endgültig zu eskalieren droht…

Denkwürdige Zitate: "I thought that when I said that we're stuck, that you would know that I meant 'until then'."
"Well, then you should say what you mean."
"I don't think you want me to start doing that."
(Ein netter Dialog zwischen Daniel und Vala.)

"There's a seventy percent chance that if we dial manually, we'll be able to establish a connection and a fifty percent chance the bomb will just go off."
"That's a hundred and twenty percent."
"Well, there's some crossover where we establish a wormhole and it blows up."
(Wie C-3PO sagen würde: Das klingt nicht sehr ermutigend.)

"We're a peaceful people, but we do not take acts of aggression lying down. So you let us walk through that ring, and when and how we meet again, will be under your control. Prevent us from leaving, and it won't be."
(Mitchells Drohung an den Anführer der Eingreiftruppe.)


Review: Episodenbild (c) MGM/Showtime Die größte Stärke von "Die Geiselnahme" liegt zweifellos in der so originellen wie amüsanten Ausgangsidee. Zwar standen mir SG-1 als die beiden Turteltauben in den Raum stolperten etwas gar blöd in der Gegend herum; man hätte zumindest versuchen können, sich zu verstecken (immerhin waren die beiden eh mit sich beschäftigt und hätten möglicherweise nichts mitbekommen), aber wie sich SG-1 daraufhin gezwungen sehen, die Anwesenden als Geisel zu nehmen, war schon ein netter Einfall. Damit sind unsere Helden somit diesmal, wie der englische Titel schon ankündigt, vielmehr die Bösen – zumindest aus Sicht der Bewohner des Planeten. Das war mal etwas anderes, und bietet zudem in weiterer Folge, da sich die Episode nicht zu ernst nimmt, viel Raum für amüsante Szenen. Am besten gefiel mir jener Moment, wo Daniel – entnervt ob des Streits, der zwischen den beiden Schwestern ausbricht – die beiden zusammenstaucht, dass das hier eine Geiselnahme sei, und sie sich doch bitte dementsprechend verhalten sollen. Michael Shanks war in dieser Szene einfach nur köstlich.

In erster Linie ist allerdings der Sicherheitswärter Jayem Seran für den Humor verantwortlich. Dieser hält sich selbst für eine Art John McClane, erinnert aber dann doch eher an Paul Blart. Köstlich, wie er die Anordnung des Commanders absichtlich missversteht, um sich wichtig zu fühlen, dann jedoch so ziemlich auf der gesamten Linie scheitert. Nicht unspannend fand ich dabei, dass Jayems Einmischung letztendlich aber kaum negative Konsequenzen für SG-1 oder auch die Situation an sich hat. Ganz anders Cicero – und das, obwohl der ja eigentlich der freundliche, nette und hilfsbereite der beiden ist. Letztendlich richtet er aber nach seiner Flucht aus dem Museum mit seiner Meldung an Quartus mehr Schaden als Nutzen an – und beweist damit wieder einmal das gute alte Sprichwort, dass die Straße zur Hölle mit guten Absichten gepflastert ist. Jedoch, bei allem Unterhaltungswert, der neben den gelungenen Gastfiguren nicht zuletzt auch wieder auf das nette Zusammenspiel innerhalb von SG-1 zurückzuführen war (insbesondere rund um Vala), mangelte es der Episode doch an Spannung. Egal ob Vala die Bombe nicht mehr deaktivieren kann und man deshalb nicht mehr bis zum nächsten regulären Check-In warten kann, sondern sich was Neues überlegen muss, oder auch am Ende, wenn die Polizei das Museum stürmt, echte Spannung wollte sich irgendwie nie so recht einstellen. Seltsam auch die Soldaten, die auf einmal SG-1 umzingeln – wo kamen die her? Genre-Veteran Ron Canada (u.a. "Star Trek" – in drei unterschiedlichen Serien und Rollen – "Babylon 5", "Akte X" und neuerdings "The Orville") schien mir hier zudem doch eher verschwendet. Und die kritische Betrachtung im Hinblick darauf, dass die Regierung diesen Zwischenfall wohl vertuschen wird, funktioniert insofern nicht so recht, als das Stargate-Programm auf der Erde ja ebenfalls immer noch geheim gehalten wird – weshalb SG-1 wohl kaum das Recht hat, diese Vorgehensweise zu kritisieren. Insgesamt war "Die Geiselnahme" aber schon ok.

Fazit: Episodenbild (c) MGM/Showtime "Die Geiselnahme" ist zwar wieder eine eher belanglose, aber doch zumindest recht kurzweilige Episode. Neben dem originellen Grundkonzept hatte es mir dabei vor allem so manche amüsante Einlage angetan, wie z.B. rund um die zankenden Schwestern, oder auch dem Sicherheitswärter. Die Spannung hielt sich allerdings wieder eher in Grenzen. Und die am Ende angedeutete Kritik darauf, dass die Regierung das Stargate geheim halten will und somit den Vorfall vertuschen wird, funktionierte insofern nicht, als man es auf der Erde ja immer noch genauso hält. Dank der netten Grundidee und so manch amüsantem Moment gelang es "Die Geiselnahme" aber immerhin, mich soweit ganz gut zu unterhalten.

Wertung: 3 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © MGM/SyFy Channel)








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