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Kollateralschaden Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) MGM/Showtime

Originaltitel: Collateral Damage
Episodennummer: 9x12
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 13. Januar 2006
Erstausstrahlung D: 19. Juni 2006
Drehbuch: Joseph Mallozzi & Paul Mullie
Regie: Will Waring
Hauptdarsteller: Ben Browder als Lt. Colonel Cameron Mitchell, Amanda Tapping als Lt. Colonel Samantha Carter, Christopher Judge als Teal'c, Beau Bridges als Major General Henry Landry, Michael Shanks als Dr. Daniel Jackson.
Gastdarsteller: Anna Galvin als Reya Varrick, Warren Kimmel als Marell, Benson Simmonds als Amuro, Gary Jones als CMSgt. Walter Harriman, William Atherton als Emissary Varta, Ian Robison als Frank Mitchell, Maximillian Uhrin als Young Cameron Mitchell, Brian Drummond als Galaran Security Officer, John Treleaven als Colonel M. Davidson, Tatiana Shanks als Frisbee Girl u.a.

Kurzinhalt: SG-1 stattet wieder einmal einem bisher unbekannten Planeten einen Besuch ab, in der Hoffnung, diplomatische Beziehungen aufzunehmen und Technologien zu tauschen. Auf den ersten Blick wirkt Galar diesbezüglich sehr vielversprechend. Diese stellen SG-1 in erster Linie eine Technologie vor, die auf den Handgeräten der Goa'uld basiert, mit denen sie in die Erinnerungen einer Person vordringen können. Die Galaraner sind noch einen Schritt weiter gegangen: Sie können die Erinnerungen einer Person auslesen, und in eine andere quasi implantieren. So lässt sich Wissen praktisch in Sekundenschneller von einer Person auf eine andere übertragen. Cameron, Daniel, Sam und Teal'c reagieren zwar ein bisschen skeptisch – dass die eigenen Erinnerungen auf diese Art und Weise manipuliert werden könnten, sagt keinem von ihnen zu – sind aber neugierig genug, um noch auf dem Planeten zu bleiben, und mehr über die Technologie zu erfahren. Beim Empfang am Abend kommen sich dann Cameron Mitchell und die leitende Wissenschaftlerin des Projekts, Reya Varrick, näher. Am nächsten Morgen wird er von einer Polizeieinheit geweckt, die das Haus stürmt, und ihn festnimmt. Denn nicht unweit von ihm liegt Reyas Leiche auf dem Boden. Cameron ist sich zwar auf der einen Seite sicher, unschuldig zu sein – erinnert sich jedoch zugleich daran, den Mord verübt zu haben. Der Verdacht liegt nahe, dass die Technologie der Galaraner dazu missbraucht wurde, um Cameron die Erinnerungen einer anderen Person einzupflanzen. Doch wie soll man dies beweisen?

Denkwürdige Zitate: "How can you regret losing a memory you can't even remember?"
(Das ist in der Tat eine sehr gute – und ansatzweise tiefgründige – Frage.)

"You doubt the power of the Ori."
"It is not their power that we doubt, it's their worthiness as gods."
(Haikon bringt es auf den Punkt.)

"What is the measure of a god, Gerak? Is it the scope of their power, or how they choose to wield that power?"
(Da kann ich Teal'c nur recht geben.)


Review: Episodenbild (c) MGM/Showtime Der Einstieg in die Folge war alles andere als vielversprechend. Wenn ihr meinem Geschreibsel schon länger folgt, werdet ihr festgestellt haben, dass ich kein großer Freund von Episoden bin, in denen unsere Helden eines Verbrechens bezichtigt werden – einfach, weil wir a) von Anfang an wissen, dass sie unschuldig sind, und b) uns ebenso von vornherein klar ist, dass sie selbstverständlich freikommen werden. Dementsprechend hielt sich meine Freude zu Beginn, wo Cameron verhaftet wird, und wir die Leiche von Reya erblicken, noch sehr in Grenzen. Es hiflt auch nicht, dass man danach 24h in die Vergangenheit springt, und die Ereignisse bis dahin aufrollt – weil dass mir dieses Stilmittel insbesondere auch ab Beginn der Nullerjahre (wo es plötzlich modern wurde) viel zu inflationär eingesetzt wurde, habe ich ja auch schon oft genug erwähnt. Und dass der Einstieg sehr an die "Voyager"-Folge "Die Augen des Toten" erinnert (wo Tom Paris die Erinnerung an ein Verbrechen implantiert wurde, dass er nicht begangen hat – kommt einem bekannt vor, oder?), hilft auch nicht gerade.

In weiterer Folge kratzt "Kollateralschaden" dann aber doch noch so halbwegs die Kurve. Hauptverantwortlich dafür sind für mich in erster Linie drei Aspekte. Einerseits die Auflösung am Ende, die durchaus überraschend kam (da William Athertons Varta zuvor erfolgreich als aussichtsreicher Roter Hering etabliert wurde), und auch nicht einer gewissen Tragik entbehrte – hat doch der wahre Täter seine Erinnerung ans Verbrechen gelöscht, und kann sich an den Mord somit gar nicht mehr erinnern. Zweitens die überaus nette Wendung am Ende, dass man Marell ungeschoren davonkommen lässt, damit die Forschung an der Technologie weitergehen kann – und diese Gesellschaft somit ihre moralischen Prinzipien gegenüber reinem Gewinn und Nutzen aus dieser Technologie unterordnet. Vor allem aber, weil "Kollateralschaden" das Setup in erster Linie dafür benutzt, um uns Cameron Mitchell wieder näher vorzustellen. Vor allem jener Moment, wo er sich daran zurückerinnert, wie durch sein (Mit-)Verschulden unschuldige Flüchtlinge gestorben sind, ist stark. Da verzeihe ich dann auch gerne, dass es schon ein bisschen konstruiert erschien, dass er sich, um seine Unschuld zu beweisen, just an dieses tragische Ereignis zurückerinnern musste. Was sich darüber hinaus positiv bemerkbar machte, war die interessante Inszenierung der Flashbacks. Und die Romanze zwischen Cameron und Reya, so kurz sie auch gewesen sein mag, war auch ganz nett. Abzüge gibt es – neben den im ersten Absatz erwähnten Punkten (die auch der weitere Verlauf der Episode nicht gänzlich kompensieren konnte) – u.a. für die unnötige Feststellung, dass auf Galar – natürlich – die Todesstrafe gilt. Da man an einen Schuldspruch ohnehin von vornherein nicht glaubt, trugt das nicht das Geringste dazu bei, die Spannung zu erhöhen; eher im Gegenteil. Hätte man sich nicht eine andere, originellere Bestrafungsmethode einfallen lassen können? Vor allem aber litt "Kollateralschaden" darunter, dass mich die Auflösung des Verbrechens letztendlich nicht wirklich interessiert hat.

Fazit: Episodenbild (c) MGM/Showtime Die Ausgangssituation von "Kollateralschaden" war alles andere als vielversprechend – denn Episoden, in denen unsere Helden irgendeines schweren Verbrechens beschuldigt werden, sind normalerweise überhaupt nicht meins. Einerseits, da wir natürlich wissen, dass sie unschuldig sind, und andererseits, als eine Verurteilung von vorherein ausgeschlossen ist. Im Falle von "Kollateralschaden" ist es der Episode dann aber doch noch gelungen, aus diesem wenig ansprechenden Konzept etwas Spannendes herauszuholen. Einerseits aufgrund der interessanten Technologie der Galaraner, der nicht zu offensichtlichen Auflösung des Verbrechens, dem bedrückenden Ausgang, sowie vor allem auch der Art und Weise, wie "Kollateralschaden" das Grundkonzept dazu benutzt, um uns Cameron Mitchell wieder etwas näher vorzustellen – wobei es mir vor allem jene Szene, wo er sich an einen tragischen Fehler während eines Einsatzes erinnert, angetan hatte. Abzüge gibt es für die Ähnlichkeiten zur VOY-Folge "Die Augen des Toten", den eben noch nicht sonderlich gelungenen Einstieg, die unnötige Wendung rund um die Todesstrafe, die Cameron im Falle einer Verurteilung drohen würde, sowie die Tatsache, dass ich der Auflösung des Mords jetzt nicht übermäßig entgegenfieberte. Trotzdem, angesichts des schwachen Auftakts hat mich "Kollateralschaden" in weiterer Folge durchaus positiv überrascht.

Wertung: 3.5 von 5 Punkten
Christian Siegel


Review von Michael Melchers: Meine ehrliche Meinung zu der Episode ist sehr zurückhaltend, denn sie war in meinen Augen nicht sehr überzeugend. In irgendeiner Weise hat mich die Episode an eine Star Trek Voyager Episode erinnert, "Die Augen des Todes", in der wurde eine ähnliche Storylinie auch schon mal verwendet. Vielleicht hat mir die Episode deshalb nicht so gut gefallen. Die Episode war dahingehend interessant, dass wir als Zuschauer endlich etwas über den geheimnisvollen neuen Mann an der Spitze des SG-1 Teams erfahren haben. Er hat also in der Vergangenheit ein einige Fehler gemacht und deshalb wollte er aus der Air Force austreten? Na ja, klingt irgendwie komisch. Gut, dass ihm sein Vater diese Sache mit dem Austritt ausgeredet hat. Die Episode wurde etwas seltsam aufgelöst für meinen Geschmack, es gab am Ende keinen Täter nur eine Tote und ein Opfer aber keinen wirklichen Täter. SG-1 ist nicht die Feuerwehr und muss überall einschreiten, aber es ist dennoch schlimm zu sehen, wenn Völker für technischen Fortschritt über Leichen gehen. Die Flashbacks werden, wie in vielen Serien, etwas anders dargestellt als die Realität, so hat der Zuschauer weniger Schwierigkeit sich zu orientieren. Ich persönlich weiß nicht ob ein gelegentlicher Gater sich die Episode komplett anschauen wird, da sie doch sehr ins Detail geht, was Mitchells Vergangenheit angeht.

Wertung: 2.5 von 5 Punkten
Michael Melchers


Inhaltsangabe: Episodenbild (c) MGM/Showtime Lt. Colonel Mitchell hat einen schlimmen Traum, in dem er eine Frau zu Tode schlägt. Der Colonel erwacht und wird von Sicherheitsleuten ins Wohnzimmer geschleift, wo er eine blutüberströmte Frau am Boden liegen sieht. Sie ist erschlagen worden und Cameron erkennt, dass es dieselbe Frau aus seinem Traum ist, die Polizisten verhaften ihn wegen Mordes an der Frau. 24 Stunden zuvor: Mitchell sitzt in einem Stuhl welcher ihm erlaubt durch Manipulationen des Gedächtnisses die Erinnerungen anderen Menschen in seinen Kopf zu erleben. Mitchell ist von der Erfahrung begeistert. Er hat die Erinnerungen von Dr. Reya Varrick erlebt, die schon älter als 1. Jahr sind. Die Erinnerungen werden einfach kopiert und in Mitchells Erinnerungszentrum eingefügt, der Colonel erlebt die Gedanken, als wären es seine eigenen. Die beiden haben sich zwar erst vor einigen Tagen kennen gelernt, doch durch diese Erinnerungen hat er das Gefühl sie schon lange zu kennen.

Samantha Carter ist fasziniert von dem Gerät, Dr. Reya Varrick erklärt ihr, dass es eine modifizierte Version eines Goa´uld Gerätes ist, welches sie vor mehr als 100 Jahren entdeckt haben. Mit diesem Gerät ist man in der Lage, ganze Gedächtnisblöcke zu kopieren und in den Kopf anderer einzufügen. Eine Ausbildung wäre mit Hilfe dieses Gerätes nicht mehr von Nöten, man würde einfach die Benötigten Informationen in das Zielgedächtnis kopieren und schon würde der Mensch über die nötigen Erinnerungen und Erfahrungen verfügen. Dr. Reya Varrick erklärt, dass es lange gedauert hat das Gerät perfektionieren, doch ihr ist es gelungen. Im Stargate-Center findet eine Besprechung statt, die Kallarens bieten technische Daten über das Gerät im Gegenzug für Hilfe bei ihrem Stargateprogramm. Sie nehmen die Hilfe der Kallarens an. Daniel und Carter deuten an, dass es vielleicht sehr gefährlich sein kann, das Gerät zu benutzen, da die Technologie noch nicht 100% ausgereift ist und Möglichkeiten bietet Erinnerungen zu manipulieren oder zu beschädigen. Der General stimmt den Handel trotzdem zu, da es sehr interessant wäre, um zum Beispiel Jetpiloten in nur einem Tag perfekt auszubilden. Die Kallarans haben SG-1 zu einer Party für das Gerät eingeladen. Auf der Party lernen sich Dr. Reya Varrick und Mitchell etwas besser kennen. Daniel, Teal´c und Sam unterhalten sich inzwischen mit High Emissary Varta, sie diskutieren darüber, dass manche Erinnerungen nicht getauscht werden sollten und eigene Erfahrungen vielleicht wichtiger sind. Mitchells und Varrick Gespräch wird von Dr. Marell unterbrochen, welcher eine Nachricht für sie hat. Sie wird von dem Projekt abgezogen und das Militär übernimmt ab jetzt die Kontrolle über die Maschine. Dr. Reya Varrick ist erbost und macht sich sofort auf den Weg zu Varta. Sie möchte wissen, warum sie nicht informiert worden ist. Varta redet sich geschickt aus der Affäre, doch Varrick macht ihm klar, dass sie noch nicht fertig mit ihm ist. Inzwischen versucht Mitchell Reya zu beruhigen. Er deutet an, dass seine Regierung versuchen wird die Kallarens umstimmen. Reya will das Cameron sie nach Hause begleitet, daraufhin verbringen die beiden die Nacht zusammen.

Episodenbild (c) MGM/Showtime SG-1 erfährt am nächsten Morgen, dass Mitchell des Mordes angeklagt wird und verhaftet wurde. Sam, Daniel und Teal´c erfahren von High Emissary Varta, dass man Beweise gegen Mitchell hat, und dass er inzwischen ein Geständnis gemacht hat. High Emissary Varta erlaubt es dem Team Mitchell zu besuchen. In einer Gefängniszelle finden sie Mitchell am Boden zerstört vor. Daniel hegt den Verdacht, dass Cameron ein Opfer der Maschine geworden ist, und dass man ihn nur benutzt, um den wahren Mörder zu decken. Mitchell zweifelt zwar etwas, aber seine Erinnerungen zeigen ihm wie er Reya tötet. High Emissary Varta fordert SG-1 auf den Planeten zusammen mit dem Colonel zu verlassen, da er wegen seines diplomatischen Status nicht für das Verbrechen belangt werden kann. Daniel spricht seinen Verdacht vor dem High Emissary aus und glaubt, dass Camerons Erinnerungen verändert wurden. High Emissary Varta macht Daniel und dem Team klar, dass es nur sehr wenige Kallarens gibt die auf dieses Gerät einen freien Zugriff haben.

Der Colonel will den Planeten aber nicht verlassen, er möchte herausfinden ob er den Mord wirklich begangen hat und ob seine Erinnerungen verändert worden sind. Sam hält diese Vorhaben für keine gute Idee, aber Mitchell lässt sich nicht davon abbringen. General Landry will auch, dass Mitchell auf die Erde zurückkommen soll, doch Carter, Teal´c und Daniel versuchen ihn umzustimmen und versuchen ihm die Situation zu erklären. Sie sagen, dass Dr. Marell Mitchell helfen will herauszufinden, ob es seine Gedanken oder die eines Fremden sind. Landry lässt sich schließlich weichreden. Er will aber, dass immer einer vom SG-1 Team dabei ist, wenn sich Cameron auf den Stuhl setzt. Sam ist bereit die Prozedur zu überwachen, während sich Daniel und Teal´c etwas umsehen. Dr. Marell und Dr. Amuro arbeiten zusammen an der Maschine. Beide glauben, dass Mitchell den Mord nicht begangen hat. Sie glauben, dass er nur ein Werkzeug ist um Varrick aus dem Weg zu räumen, da sie schon immer gegen das Militär gearbeitet hat. Als die Beiden den Prozess starten, erkennen sie, dass es sehr schwierig werden wird. Sie beginnen damit, einzelne Erinnerungen aus dem Leben heraus zu lösen. Einige Erinnerungen sind aus einer Kindheit und Jugend die er oft zusammen mit seinem Vater verbrachte. Die erste Stufe ist beendet, doch sie machen ihn darauf aufmerksam, dass er sich an den Mord erinnern muss und dieses viele Male. Daniel und Teal´c entdecken, dass auf einem Speicherchip Erinnerungen von Dr. Varrick gelöscht wurden. Sie konfrontieren den High Emissary gleich damit in seinem Büro. Er erklärt ihnen, dass Varrick an viele geheimen Projekten gearbeitet hat, und dass diese Informationen zu wichtig sind, um in falsche Hände zu landen. Mitchell versucht sich an den Mord zu erinnern und Dr. Marell sowie Amuro erkennen, dass Mitchell wirklich den Mord begangen hat. Amuro ist erbost und verlässt den Raum. Marell erzählt, dass Varrick einmal seine Frau war, und dass er immer daran geglaubt hat, dass sie zu ihm zurückkommt, doch nun ist sie tot.

Episodenbild (c) MGM/Showtime Im Stargate-Center hat man eine Blutprobe von Mitchell analysiert und herausgefunden, dass Mitchell zum Tatzeitpunkt starker Elektrizität ausgesetzt war, zum Beispiel die einer Zat. Daniel und Teal´c konfrontieren High Emissary mit den neuen Erkenntnissen, doch er meint nur, das beweise gar nichts, aber er will, dass die Ermittlungen fortgeführt werden. Mitchell versucht sich bei Dr. Amuro zu entschuldigen und versichert ihm, dass er seine Frau nicht getötet hat. Dr. Amuro und Dr. Marell können aber nicht feststellen, ob die Erinnerungen echt sind oder einfach perfekt implantiert wurden. Das Problem ist, Mitchell hat noch nie einen Menschen auf diese Weise getötet, sonst hätte man die Emotionen der Taten vergleichen und Anomalien entdecken können. Er behauptet er hat zwar keinen Menschen auf diese Art getötet aber eine ähnliche Situation erlebt, in der er ein Falsches Ziel bombardiert hat. Er trägt seit diesem Vorfall eine schwere Last mit sich und ist für den Tod Unschuldiger verantwortlich. Mitchell bricht in Tränen aus, als man die Analysen abgeschlossen hat.

Dr. Amuro und Dr. Marell können mit den Erinnerungen erkennen, dass die Gedanken an den Mord von Varrick implantiert wurden. Das ist der Beweis für seine Unschuld, aber damit ist Mitchell nicht befriedigt. Er will wissen, wer der Mörder ist und ihn überführen. Varta hat Teal´c und Daniel zu sich geladen. Er ist froh, dass Mitchell unschuldig ist, aber er will nicht, dass sich Mitchell mit der Angelegenheit befasst, den echten Mörder zu finden. Daniel greift Varta scharf an, Mitchell war das Opfer und er versucht nur den Mörder einer unschuldig ermordeten Frau zu finden. Die Prozedur sich ständig an diesen Moment des Mordes zu erinnern, zerrt stark an Mitchells Nerven und das sieht man ihm auch an. Dr. Amuro deutet an, dass man vielleicht nie das Puzzelteil finden wird, das sie suchen, da es vielleicht zu gut verborgen ist. Mitchell ist es egal und er will fortfahren. Dr. Marell scheint nach unzähligen Versuchen etwas entdeckt zu haben, er will dass sich Cameron jeden Teil der Erinnerungen Stück für Stück vorstellt. Er will auch, dass Mitchell erzählt, was er sieht, Mitchell sieht plötzlich in einem Spiegel das Gesicht von Dr. Marell. Mitchell bricht das verfahren ab und beschuldigt Marell doch er streitet alles ab. Um die Wahrheit herauszufinden will Dr. Amuro die Erinnerungen von Marell untersuchen. Dr. Marell ist sehr kooperativ, da er glaubt nichts verbergen. Amuro hat die Theorie, dass jemand bei Marell die bestimmten Erinnerungen gelöscht und bei Cameron eingefügt hat, um ihn als Täter zu überführen. Dr. Amuro entdeckt, dass Dr. Marell zwei gleiche Erinnerungen hat. Eine ist 7 Tage alt und die andere von der Nacht des Mordes an Varrick. Sie finden heraus, dass Marell die Erinnerungen an den Mord mit einer anderen überdeckt hat, deshalb kann er sich an die Tat nicht erinnern. Mitchell sitzt noch ein letztes Mal in der Maschine, weil Dr. Amuro die Erinnerungen an den Mord löschen will. Dr. Marell kommt während des Prozesses in den Raum und tut so als wäre nichts gewesen und macht sich an die Arbeit. Die Antwort über das Verhalten von Dr. Marell bekommen sie beim High Emissary Varta: Er behauptet Varrick sei bei einem Unfall ums Leben gekommen.

Episodenbild (c) MGM/Showtime Mitchell ist sehr verärgert, als er dieses Wort vom High Emissary hört. Varta wurde anscheinend auch manipuliert. Es geschah alles zum Wohle des Projektes und Dr. Varrick würde es verstehen wenn sie noch am Leben wäre, so Varta. General Landry wurde von Carter über Mitchells Zustand informiert, als dieser zurück ins SGC kommt. Mitchell erzählt dem General, dass er viele Erinnerungen wieder durchleben musste, auch jene in denen falsch gehandelt habe. Die Erinnerung an die Falschbombardierung verfolgt ihn schon ein Leben lang und er versucht so gut wie es nur geht damit fertig zu werden. Damals hatte er den Gedanken die Air Force zu verlassen. Hank ist froh, dass er es sich doch anders überlegt hat und nun hier ist. Zum Schluss erinnert sich Mitchell an die Mission mit der F-16 und dem Bombardement und wie sein Vater danach mit ihm geredet hat. Als er vor ihm die Andeutung macht, aus der Air Force austreten, versucht sein Vater ihn davon zu überzeugen, dass es nichts ändern würde. Was passiert ist, ist passiert und lässt sich durch einen Austritt leider nicht ändern. Sein Vater meint, dass Mitchell genau wie er sei, auch wenn er es noch nicht weiß.

Michael Melchers
(Bilder © MGM/SyFy Channel)








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