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Galavorstellung Drucken E-Mail
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Originaltitel: Peak Performance
Episodennummer: 2x21
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 10.07.1989
Erstausstrahlung BRD: 19.06.1992
Drehbuch: David Kemper
Regie: Robert Scheerer
Hauptdarsteller: Patrick Stewart als Captain Jean-Luc Picard, Jonathan Frakes als Commander William T. Riker, LeVar Burton als Lt. Geordi LaForge, Michael Dorn als Lt. Worf, Diana Muldaur als Dr. Katherine Pulaski , Marina Sirtis als Counselor Deanna Troi, Brent Spiner als Lt. Commander Data, Wil Wheaton als Wesley Crusher
Gastdarsteller: Roy Brocksmith als Sirna Kolrami, Armin Shimerman als Bractor, David L. Lander als Ferengi, Leslie Neale als Ensign Nagel, Glenn Morshower als Ensign Burke u.a.

Kurzinhalt: Die U.S.S. Enterprise soll an einer Kampfsimulation teilnehmen, und in dieser gegen die ausgemusterte U.S.S. Hathaway antreten, die für die Dauer des Tests von Commander Riker befehligt wird. Dieser stellt sich seine eigene Crew für den Übungseinsatz zusammen, und wählt hierfür u.a. Geordi, Worf und Wesley aus. Überwacht wird die Simulation vom berühmten Strategen Sirna Kolrami. Dieser ist ob der Chancen von Commander Riker, sich in diesem Duell zu bewehren, skeptisch, handelt es sich bei der U.S.S. Hathaway doch um ein veraltetes Schiff der Costellation-Klasse. Captain Picard warnt ihn jedoch davor, seine "Nummer Eins" zu unterschätzen. Und tatsächlich denken Commander Riker und seine Crew gar nicht daran, sich so leicht geschlagen zu geben, und überlegen sich den einen oder anderen Trick, um ihre Erfolgsaussichten im Duell zu erhöhen. Als es dann jedoch endlich soweit ist und die Kampfsimulation beginnt, dauert es nicht lange, bis eine ungeladene dritte Partei in die Auseinandersetzung eingreift, und aus der Übung bitterer Ernst wird…

Denkwürdige Zitate: "I have wagered heavily in the ship's pool that you will take him past the sixth plateau."
"And if I don't?"
"I will be… irritated."
(Worf zu Riker, bevor dieser gegen Sirna Kolrami beim Strategema antritt.)

"Where am I going to get the opti-cable?"
"Anywhere."
(Worf zu einer Kollegin, in Anspielung auf die von der Decke hängenden Kabel auf der Brücke der U.S.S. Hathaway.)

"What did she mean by bust him up?"
"In her own way, Doctor Pulaski was instructing you to take the shortest route to victory."
(Data zeigt sich von den farbenfroheren Ausdrücken der menschlichen Sprache wieder einmal irritiert; Troi hilft ihm aus.)

"It is possible to commit no mistakes and still lose. That is not a weakness. That is life."
(Tolle Dialogzeile von Captain Picard an Data, nachdem dieser gegen Sirna Kolrami verloren hat.)

"If the warp engines fail to function, the result could be unfortunate."
"Very unfortunate. We will be dead."
(Worf bringt Datas Analyse auf den Punkt.)


Review: ImageIrgendwie hat mir "Galavorstellung" als Jugendlicher besser gefallen. Vermutlich, weil man Anfang der 90er was Weltraumschlachten im Fernsehen betrifft noch nicht so verwöhnt war. Da waren die rund 10 Sekunden, die am Ende von "Galavorstellung" zu sehen sind, schon coooooool. Heutzutage ist mir das allerdings als "pay-off" nach über einer halben Stunde Vorbereitung und Vorfreude schüren doch ein bisschen zu wenig. Was allerdings nicht heißen soll, dass die entsprechenden Szenen nicht gefallen könnten. Ganz im Gegenteil: Der Kampf am Ende war für mich zweifellos der Höhepunkt der Episode, wobei vor allem die Effekte wieder einmal zu begeistern wissen. Für meinen Geschmack war es halt nur leider viel zu kurz. Zumal mich auch der Angriff der Ferengi überhaupt nicht überzeugt hat. Ihre Motivation ist für mich absolut nicht nachvollziehbar. Das Ganze wirkt vielmehr wie eine Ausrede, um die Kampfsimulation nicht zu Ende zu führen und entweder Captain Picard oder Commander Riker verlieren lassen zu müssen. Auf Englisch nennt man das einen klassischen "cop-out".

Die halbe Stunde zuvor war zwar nicht grundsätzlich schlecht; allerdings plätscherte die Handlung doch eher gemächlich vor sich hin. Spannung man in diesem Teil der Episode jedenfalls keine auf, und generell ist "Galavorstellung" genau genommen ziemlich inhaltsarm. Natürlich war es teilweise durchaus nett, Commander Riker bei der Zusammenstellung seiner Crew und dieser danach bei ihrer Vorbereitung auf die Kampfsimulation zuzuschauen. Auch der arrogante Zakdorn-Stratege Zirna Kolrami, sehr gut dargestellt von Roy Brocksmith (dem Genre-Fan wohl vor allem aus "Total Recall" bekannt), sorgt für die eine oder andere nette Szene. Sein Duell mit Data ist dann auch für einen der wenigen Höhepunkte aus der ersten halben Stunde verantwortlich, nämlich Data's Selbstzweifel, da er gegen ihn verloren hat. Hätte er sich als Maschine nicht eigentlich gegen den Zakdorn durchsetzen müssen? Ist er etwa fehlerhaft? Picards wundervolle Antwort (siehe das vierte Zitat zur Folge) zählt für mich zu den Dialog-Höhepunkten aus der zweiten Staffel. Auch ihr letztes Spiel ist dann durchaus gelungen. Zwar fand ich es schon etwas vorhersehbar – und typisch – dass Data Kolrami am Ende natürlich doch noch "besiegen" muss – der "Bösewicht" muss halt seine gerechte Strafe bekommen – aber die Art und Weise, wie das passiert ist (Data hat nicht auf Sieg, sondern auf ein Unentschieden gespielt) war angenehm clever. Schade fand ich allerdings, dass man als Zuschauer das Strategema-Spiel nur unbeteiligt verfolgen kann, da man keine Ahnung hat, wie das ganze eigentlich funktioniert, und auch die Regeln nicht kennt. Zudem hat es mich vom Setting her doch ein bisschen an jenes Computerspiel erinnert, mit dem sich James Bond und Maximilian Largo in "Sag niemals nie" duelliert haben.

ImageEin paar weitere ungeordnete Gedanken zur Folge: Als großer Fan der Thriller-Serie "24" habe ich mich über den frühen Auftritt von Glenn Morshower hier gefreut – wenn er auch leider kaum etwas zu tun bekam. Unklar ist mir allerdings, wie eine derart "ungerechte" Kampfsimulation dabei helfen soll, Strategien gegen die Borg zu entwickeln. Mein letzter nicht unwesentlicher Kritikpunkt ist dann die Art und Weise, wie man sich am Ende beim Angriff der Ferengi aus der Affäre zieht, riecht doch wieder einmal ziemlich nach Deus Ex Machina. Vor allem, wie es Worf gelingen soll, den Trick mit den falschen Sensordaten auch bei den Ferengi erfolgreich durchzuziehen (sagt er doch zuvor noch dezidiert, dass dies nur deshalb möglich ist, da er die Systeme der Enterprise so gut kennt), will mir nicht einleuchten. Außerdem ist "Galavorstellung" damit ein typischer Fall einer häufigen "Next Generation"-Problematik: Nämlich, dass am Ende für das Problem irgendeine techn(olog)ische Lösung aus dem Hut gezaubert wird; etwas, dass bei der Serie vergleichsweise häufig vorkommt, und längst nicht so interessant ist, als andere (menschlichere, clevere) Lösungen.

Fazit: "Galavorstellung" hält sich leider viel zu lange mit der Vorbereitung auf die Kampfsimulation auf, und gönnt uns vergleichsweise nur eine höchst kurze Konfrontation. Dies mag zwar den damals noch sehr aufwendigen (wenn auch heutzutage immer noch sensationell und auf der Höhe der Zeit aussehenden) Spezialeffekten geschuldet sein – dennoch bleibt nach der langen Warterei ein doch etwas enttäuschter "Das war's?"-Eindruck zurück. Wenn sie schon wussten, dass sie es nicht schaffen werden, einen spektakulären Kampf zu zeigen, hätten sie wenigstens den Weg dahin interessanter gestalten können. Auch alles rund um den Angriff der Ferengi hat mich nicht überzeugt; ich bin davon überzeugt, das war in erster Linie dazu da, damit man nicht einen Gewinner und Verlierer der Konfrontation zwischen Picard und Riker küren musste. Und die Art und Weise, wie man die Ferengi letztendlich abwehrt, schreit leider auch "Deus Ex Machina". Immerhin, so kurz der Kampf auch war, dank der tollen Effekte war er nett anzusehen. Und auch wenn die Vorbereitung insgesamt zu ausgedehnt und uninteressant war, gab es doch ein paar gelungene Momente zwischendurch – vor allem rund um Data und seinen Wettstreit mit Sirna Kolrami. Es gab zweifellos schon deutlich langweiligere und schlechtere Episoden als "Galavorstellung" – aber wirklich begeistern konnte sie mich nicht.

Wertung: 2.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © CBS/Paramount)




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