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Das Kind Drucken E-Mail
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Originaltitel: The Child
Episodennummer: 2x01
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 21.11.1988
Erstausstrahlung BRD: 13.04.1991
Drehbuch: Jaron Summers, Jon Povill & Maurice Hurley
Regie: Rob Bowman
Hauptdarsteller: Patrick Stewart als Captain Jean-Luc Picard, Jonathan Frakes als Commander William T. Riker, LeVar Burton als Lt. Geordi LaForge, Michael Dorn als Lt. Worf, Diana Muldaur als Dr. Katherine Pulaski , Marina Sirtis als Counselor Deanna Troi, Brent Spiner als Lt. Commander Data, Wil Wheaton als Wesley Crusher
Gastdarsteller: Whoopi Goldberg als Guinan, R.J. Williams als Ian, Seymour Cassel als Hester Dealt, Colm Meaney als Transporter Chief u.a.

Kurzinhalt: Auf der U.S.S. Enterprise haben sich einige Veränderungen ergeben. Geordi LaForge wurde zum neuen Chefingenieur des Schiffes ernannt, Worf hat nun das Kommando über den Sicherheitsdienst fix übernommen, und Beverly Crusher ist zur Erde zurückgereist, um die medizinische Abteilung von Starfleet zu leiten. Als ihr Ersatz kommt Dr. Katherine Pulaski an Bord, die sich gleich nach ihrer Ankunft mit einer ungewöhnlichen medizinischen Herausforderung konfrontiert sieht: Deanna Troi ist schwanger! Gut, ok, das allein wäre noch nicht so ungewöhnlich. Dass es ohne bewusste Zeugung passiert ist, und sich der Fötus rasend schnell entwickelt, hingegen schon. Offenbar hat sich ein außerirdischer Organismus bei ihr eingenistet. Nur wenige Stunden nachdem ihre Schwangerschaft diagnostiziert wurde erblickt mit Ian ein menschlich aussehender Junge das Licht der Welt. Auch nach seiner Geburt setzt sich sein rasches Wachstum fort – nach wenigen Stunden ist er schon zu einem Kind herangereift. Währenddessen bereitet sich LaForge darauf vor, eine gefährliche Fracht an Bord zu holen. Trotz genauer Kontrollen droht das Eindämmungsfeld schließlich zu versagen, was verheerende Folgen für die gesamte Crew der Enterprise hätte. Als man nach der Ursache forscht, stößt man auf eine unbekannte Energiesignatur – Ian…

Denkwürdige Zitate: "Data, look at this."
"Data."
"What?"
"My name. It is pronounced Data."
"Oh?"
"You called me Data."
"What's the difference?"
"One is my name. The other is not."
(Köstlich! Und leider auch der einzige Dialog, der mir positiv aufgefallen wäre..)

Review: ImageDie erste Staffel der Serie erweist sich rückwirkend betrachtet so etwas wie ein Testlauf – eine Art Beta-Phase, in der laufend an der Serie gefeilt wurde, bis man zum Ende von Season 1 dann endlich den richtigen Ton gefunden zu haben schien, und alles deutlich überzeugender und stimmiger wirkte. Mit dem Start der zweiten Staffel beschloss man aber nun, gerade auch was die Besetzung betrifft noch ein paar Anpassungen vorzunehmen – weshalb "Das Kind" teilweise fast wie eine Art zweiter Pilotfilm für die Serie wirkt. Mit Ausnahme von Doctor Crusher sind nun alle Personen genau dort, wie man das von ihnen auch aus den weiteren Staffeln gewohnt ist – wobei vor allem auch innerhalb der Crew einige Rochaden vorgenommen wurden. Nach Tasha Yars Tod ist Worf nun endgültig der fixe neue Sicherheitschef. Die wenig überzeugende Rotation von Chefingenieuren wird beendet, in dem man LaForge diesen Bereich überlässt. Und auch Transporterchief O'Brien hat hier seinen ersten Auftritt. Auch optisch haben sich die Figuren teilweise verändert. Wesley hat einen neuen Anzug, Deanna keine so strenge Figur mehr, Worf nun seine bekannte goldene Schärpe, und Riker hat sich zwischen den Staffel einen Bart wachsen lassen.

Darüber hinaus gibt es aber auch noch zwei Neuzugänge. Whoopi Goldberg, ihres Zeichens großer Fan der Serie, wird die "Next Generation" ab sofort in einer wiederkehrenden Rolle als geheimnisvolle Barkeeperin "Guinan" im neu geschaffenen Set "Zehn Vorne" verstärken, und "Star Trek"-Veteranin Diana Muldaur (die in den Episoden "Geist sucht Körper" und "Strahlen greifen an" der klassischen Serie aufgetreten ist) ersetzt als Doktor Katherine Pulaski die nach der ersten Staffel (vorläufig) ausgestiegene Gates McFadden. Vor allem der Einstieg von Goldberg überrascht – immerhin befand sich die Schauspielerin damals an der Höhe ihrer Popularität. Dass sie sich für eine so vergleichsweise Rolle hergibt, zeigt, dass es ihr wirklich ein Anliegen war, Teil von "Star Trek" zu sein. Mit ihrer Wärme und Herzlichkeit wertet Guinan die Serie jedenfalls bereits bei ihrem ersten Auftritt auf. Auch Diana Muldaur macht ihre Sache sehr gut. Ich kann zwar nicht behaupten, mich nicht über die Rückkehr von Dr. Crusher gefreut zu haben – und angesichts der Tatsache, dass seine Mutter das Schiff verlässt fragt man sich schon, warum man Wesley trotzdem auf der Enterprise bleiben lässt; immerhin hat er ja noch nicht mal die Sternenflottenakademie besucht! – dennoch finde ich es schade, dass Pulaski nach dieser Staffel so gänzlich in der Versenkung verschwunden ist. Ich meine, schon allein die Szene zwischen ihr und Data war einfach nur phantastisch, und auch sonst hat mir ihre zwar (als Ärztin) mitfühlende, aber ansonsten doch etwas härtere und herbe Figur, die teilweise an McCoy erinnert, sehr gut gefallen. Zumindest über den einen oder anderen späteren Gastauftritt von ihr hätte ich mich jedenfalls schon gefreut.

ImageSo sehr "Das Kind" in mancherlei Hinsicht auch die Weichen für den Rest der Serie stellen mag – qualitativ bedeutet sie nach den überwiegend gelungenen letzten Episoden der ersten Staffel doch wieder einen Rückschritt. Das Beste an dieser Folge ist eigentlich noch die Handlung rund um Wesley, und wie er damit hadert, die U.S.S. Enterprise verlassen zu müssen, um zu seiner Mutter auf der Erde (die das Kommando über die medizinische Abteilung der Sternenflotte übernommen hat) zu ziehen. Und damit, festzuhalten, Wesley sei noch das Beste an "Das Kind" (und selbst dabei muss man ja wegen der logischen Überlegungen, inwieweit er als Zivilist auf dem Schiff bleiben darf, bereits ein Auge zudrücken), wisst ihr eigentlich schon alles, was ihr über diese Folge wissen müsst. Aber, in der Tat: Wesleys Szenen in dieser Folge, wie sein Gespräch mit Picard im Turbolift, vor allem aber natürlich sein Gespräch mit Guinan in der Bar, sind wohl die besten Momente, die man dieser Figur bislang geschenkt hat, und lassen ihn aus der engen Nische des neunmalklugen Besserwissers hervortreten und ihn ansatzweise zu einer dreidimensionalen, glaubwürdigen Figur werden.

Davon – und vereinzelten netten Einzelszenen, wie dem bereits erwähnten Dialog zwischen Data und Pulaski rund um die Aussprache seines Namens – hat "Das Kind" leider nicht viel zu bieten. Ja, die Musik von Dennis McCarthy ist ziemlich gelungen, und vor allem der Einstieg recht bombastisch. Aber selbst dieser ist nicht das Gelbe vom Ei. Im direkten Vergleich zu den sensationellen und für TV-Verhältnisse richtiggehend revolutionären Effekten aus der ersten Staffel wirken die entsprechenden Szenen aus "Das Kind" vergleichsweise lieblos. Gerade auch bei der Belichtung scheint irgendetwas gehörig schief gegangen zu sein; vieles wirkt zu hell. Und auch graublaue Masse, die einen Planeten darstellen soll, ist wenig überzeugend. Da war man bisher deutlich besseres gewohnt, und irgendwie ist es schon enttäuschend, dass die Serie gerade auch an dieser Stelle, wo sie bislang über jeden Zweifel erhaben war, nun zu schwächeln beginnt. Wobei auch nicht verschwiegen werden soll, dass anderes wieder sehr gelungen war, und mich vor allem der Warpsprung aus der Sicht der Crew begeistert hat. Das größte Problem von "Das Kind" ist aber ohnehin die wieder einmal akute Inhaltsarmut. Trotz drei parallel verlaufenden Handlungssträngen tut sich insgesamt zu wenig – oder zumindest zu wenig Interessantes – um mich 45 Minuten lang gut unterhalten zu können. Vor allem auch die Handlung rund um Deannas Schwangerschaft bzw. ihr Kind, bleibt – trotz des faszinierenden Grundkonzepts sowie Marina Sirtis durchaus überzeugender schauspielerischen Leistung – doch deutlich hinter den Möglichkeiten zurück, und erweist sich als größte Schwachstelle der Folge. Vielleicht hat es ja damit zu tun, dass dieser Teil der Handlung aus der nie realisierten Serie "Star Trek – Phase II" quasi als Notlösung (aufgrund des Streiks der Drehbuchautoren) übernommen wurde. Wie auch immer – wirklich überzeugt hat mich diese Geschichte jedenfalls nicht.

Fazit: ImageNachdem die letzten Episoden der ersten Staffel durchaus gefallen konnten, ist "Das Kind" wieder ein kleiner Rückschritt. Trotz drei parallel verlaufender Handlungsstränge vermochte es die Episode nicht, mich durchgängig gut zu unterhalten. Die Geschichte rund um die gefährliche Fracht zieht sich zu Beginn doch ordentlich, und vor allem auch alles rund um Deannas Schwangerschaft und ihr titelspendendes Kind bleibt weit hinter den Möglichkeiten zurück, und vermag es – trotz einer überraschend gelungenen schauspielerischen Leistung seitens Marina Sirtis – nur sporadisch, zu überzeugen. Es fehlt einfach an Spannung und an interessanten Entwicklungen – nichts an diesem Handlungsstrang konnte mein Interesse wecken, trotz des mysteriösen Ursprungs des Kindes. Bezeichnend: Das Beste an "Das Kind" ist die Handlung rund um Wesley Crusher, der nun entscheiden muss, ob er sich seiner Mutter auf der Erde anschließen soll, oder nicht doch lieber auf der Enterprise bleiben will. Vor allem seine Szene mit Guinan war wunderbar, und wertete die Episode zweifellos auf. Zusammen mit vereinzelten anderen tollen Szenen und Stärken vermochte man so gerade noch, Schlimmeres zu verhindern – als gelungenen und/oder vielversprechenden Einstieg in die neue Staffel kann ich "Das Kind" aber nicht wirklich bezeichnen.

Wertung: 2 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © CBS/Paramount)




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