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Episodenbild (c) Universal

Originaltitel: Hero
Episodennummer: 3x08
Bewertung:
Erstausstrahlung UK: 17. November 2006 (SyFy)
Erstausstrahlung D: 11. Januar 2008 (Premiere)
Drehbuch: David Eick
Regie: Michael Rymer
Hauptdarsteller: Edward James Olmos als Admiral William Adama, Mary McDonnell als President Laura Roslin, Katee Sackhoff als Captain Kara 'Starbuck' Thrace, Jamie Bamber als Major Lee 'Apollo' Adama, James Callis als Dr. Gaius Baltar, Tricia Helfer als Number Six, Grace Park als Lt. Sharon 'Athena' Agathon, Michael Hogan als Colonel Saul Tigh.
Gastdarsteller: Aaron Douglas als Chief Galen Tyrol, Tahmoh Penikett als Captain Karl "Helo" Agathon, Alessandro Juliani als Lieutenant Felix Gaeta, Kandyse McClure als Lt. Anastasia Dualla, Lucy Lawless als D'Anna Biers, Carl Lumbly als Lt. Danny 'Bulldog' Novacek, Donnelly Rhodes als Dr. Cottle, Matthew Bennett als Aaron Doral, Rekha Sharma als Tory Foster, Luciana Carro als Louanne 'Kat' Katraine, Barry Kennedy als Admiral Corman, Tiffany Lyndall-Knight als Hybrid u.a.

Gleich drei Cylonen-Jäger springen nahe der Flotte aus dem Hyperraum. Unmittelbar darauf beginnen zwei davon, auf den vorderen Jäger zu feuern. Adama lässt die Raptors starten, welche die Verfolger ausschalten. Man geht das Risiko ein, jenen Kampfflieger der verfolgt wurde auf der Galactica landen zu lassen. Admiral Adama ist so erfreut wie überrascht, als er sieht, wer sich darin befindet: Lt. Danny "Bulldog" Novacek, von dem er bislang dachte, dass er bei einer Mission gegen die Cylonen einige Jahre zuvor ums Leben kam. Offenbar geriet dieser damals jedoch in Gefangenschaft – und nun ist es ihm gelungen, den Cylonen zu entkommen. Doch das Wiedersehen verläuft nicht ganz ungetrübt, verbirgt Bill Adama doch ein finsteres Geheimnis: Denn beim besagten Einsatz handelte es sich um eine streng geheime Mission, mit der die Generäle überprüfen wollten, wie angriffslustig die Cylonen sind. Da kurz darauf deren Angriff auf die zwölf Kolonien erfolgte, bei dem der überwiegende Teil der Menschheit ausgelöscht wurde, befürchtet Adama, mit dem Einsatz eben diesen Angriff erst ausgelöst zu haben…

Review (kann Spoiler enthalten): Episodenbild (c) Universal In "Helden" wird Admiral Adama von den Schatten seiner Vergangenheit eingeholt, und wir als Zuschauer erhalten einen Einblick in die Zeit vor dem Angriff der Cylonen auf die zwölf Kolonien, mit dem die Neuauflage von "Battlestar Galactica" ja begann. Der Geheimdienst hat offenbar – trotz der langen Funkstille – schon länger vermutet, dass die Cylonen irgendwo da draußen sind. Um eben diesen Verdacht zu überprüfen, befahl man Adama, mit seinem damaligen Schiff in die Randzone zu fliegen und einen einzelnen Raptor, gesteuert von Bulldog, auf die Seite der Cylonen zu schicken. Nachdem diese dann darauf reagierten, in dem sie eigene Jäger losschicken, gab Adama den Befehl, Bulldog vom Himmel zu schießen – damit die Verletzung der Grenze möglichst nicht auf sie zurückfallen konnte. Mehr noch als die Tatsache, dass er auf einen seiner Leute das Feuer eröffnen ließ, quält ihn nun die Frage, inwiefern diese Provokation die Cylonen dazu veranlasst haben könnte, ihren Großangriff auf die zwölf Kolonien zu starten. Geht etwa die Vernichtung eines Großteils der Menschheit auf sein Konto?

Der Gedanke an sich ist so interessant wie erschreckend – kommt mir nur leider offen gestanden etwas zu spät. Ähnliches müsste ihm ja eigentlich schon damals bei der Miniserie durch den Kopf gegangen sein – dort fehlte davon aber noch jede Spur. Was natürlich daran liegt, dass die Macher diesen Twist damals noch nicht ersonnen hatten. Es jetzt rückwirkend zu behaupten, fühlte sich auf mich aber leider doch etwas konstruiert an. Zudem könnte man natürlich die Frage stellen, inwiefern man es denn selbst wenn es stimmen würde, dass die Cylonen ohne diese Aggression nicht angegriffen hätte, ihm überhaupt vorzuwerfen ist. Weil wenn Adama die Mission abgelehnt hätte, hätte man halt einfach jemand anderen geschickt. Zugleich kann ich seine Schuldgefühle aber insofern durchaus verstehen und nachvollziehen, als solche ja nun mal nicht immer rational sind. Er mag sich 100x einzureden versuchen, dass ihn ja keine Schuld trifft, aber sein Gefühl sagt ihm halt etwas anderes. Das konnte ich ihm durchaus nachempfinden. Etwas aufgesetzt fand ich allerdings, dass diese Offenbarung sich nun zeitlich just mit der Verleihung der Medaille deckt. Seltsam auch, dass Dr. Cottle scheinbar auf einmal feststellen kann, ob jemand ein Cylone ist, oder nicht. Hab' ich da was verpasst? Wozu war Gaius Baltars Cylonen-Detektor denn dann eigentlich gut? Apropos Baltar: Dessen Handlungsstrang interessiert mich nach wie vor nicht. Dafür war aber zumindest die Entwicklung rund um D'Anna Biers ganz spannend. Was genau erhofft sie, bei ihrer Wiederbelebung zu sehen? Und die Flashbacks zu Bulldogs Gefangenschaft waren nett inszeniert, mit diesen Verzerrungseffekt.

Fazit: Episodenbild (c) Universal An "Helden" gefielen mir in erster Linie die kleinen Einblicke in die Zeit vor dem Angriff der Cylonen auf die zwölf Kolonien, sowie die Offenbarung von Admiral Adamas Zweifeln und Schuldgefühlen. Es hätte zwar nicht geschadet, hätte es was das betrifft auch früher schon Anzeichen gegeben, und natürlich kann man logisch argumentieren, dass es keinen Unterschied gemacht hätte, hätte Adama den Befehl verweigert; weil dann hätte man einfach jemand anderen geschickt. Aber solche Selbstvorwürfe sind ja selten rational; und eine derartige Last wie sie Adama mit sich herumschleppt muss man erst mal tragen, befürchtet er doch, für den Tod eines Großteils der Menschheit (mit-)verantwortlich zu sein. Insofern konnte ich durchaus mit ihm mitfühlen. Leider aber war mir die Ironie des Schicksals rund um die Medaillenzeremonie doch etwas zu aufgesetzt. Zu Bulldog selbst fühlte ich zudem leider nicht wirklich eine Verbindung. Und der Plot auf dem Cylonen-Schiff kam bei mir auch eher durchwachsen an; Baltas Schicksal schert mich einfach nach wie vor nicht, dafür finde ich D'Annas Entwicklung aber nicht uninteressant. Insgesamt war "Helden" zwar ok – aus meiner Sicht kommt die Folge aber leider rund zwei Staffeln zu spät.

Wertung: 3 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © Universal)








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