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Auftrag ausgeführt Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Universal

Originaltitel: The Passage
Episodennummer: 3x10
Bewertung:
Erstausstrahlung UK: 08. Dezember 2006 (SyFy)
Erstausstrahlung D: 25. Januar 2008 (Premiere)
Drehbuch: Jane Espenson
Regie: Michael Nankin
Hauptdarsteller: Edward James Olmos als Admiral William Adama, Mary McDonnell als President Laura Roslin, Katee Sackhoff als Captain Kara 'Starbuck' Thrace, Jamie Bamber als Major Lee 'Apollo' Adama, James Callis als Dr. Gaius Baltar, Tricia Helfer als Number Six, Grace Park als Lt. Sharon 'Athena' Agathon, Michael Hogan als Colonel Saul Tigh.
Gastdarsteller: Luciana Carro als Louanne 'Kat' Katraine, Aaron Douglas als Chief Galen Tyrol, Tahmoh Penikett als Captain Karl "Helo" Agathon, Alessandro Juliani als Lieutenant Felix Gaeta, Kandyse McClure als Lt. Anastasia Dualla, Lucy Lawless als D'Anna Biers, Donnelly Rhodes als Dr. Cottle, Bodie Olmos als Hotdog, Brad Dryborough als Hoshi, Leah Cairns als Racetrack, Sebastian Spence als Narcho u.a.

Kurzinhalt: Die Flotte nähert sich einem radioaktiv verseuchten Weltraumnebel. Athena hat sich freiwillig gemeldet, um diesen zu erkunden – da Cylonen auf die Strahlung weniger sensibel reagieren sollten – und berichtet von Desorientierung, Übelkeit, und schwerer körperlicher Erschöpfung. Ihn mit normaler Reisegeschwindigkeit zu durchfliegen, ist somit de facto ausgeschlossen. Daraufhin ersinnt man den Plan, in mit Sprüngen zu durchqueren. Die Raptoren sollen jeweils ein ziviles Schiff quasi Huckepack nehmen, in die Mitte des Nebels springen, sicherstellen dass ihre Begleitschiffe noch da sind, und danach mit einem weiteren Sprung den Nebel wieder verlassen. Eine Aufgabe, die jedoch die Piloten körperlich schwer belastet. Auch Captain Louanne "Kat" Katraine ist von der Strahlung zunehmend gezeichnet – mehr noch, nachdem sie bei ihrem vierten Trip ihr "Schäfchen" verloren hat. Dass ihr noch dazu ein alter Bekannter über den Weg läuft, der ihre wahre Identität kennt, hilft auch nicht gerade. Um Starbuck und Admiral Adama zu beweisen, dass sie – obwohl sie einst eine falsche Identität angenommen hat – zu Recht Teil des Geschwaders ist, ignoriert sie die Strahlungswarnung, und beansprucht ihren Körper über dessen Toleranzgrenze hinaus…

Review (kann Spoiler enthalten): Episodenbild (c) Universal Nach der in dieser Hinsicht sehr zurückhaltenden Folge "Der Ring" bietet "Auftrag ausgeführt" wieder einige Schauwerte. Vor allem die Einstellung der Flotte vor dem Nebel gleich zu Beginn hatte es mir angetan. Aber auch die nachfolgenden Aufnahmen des anstrengenden Flugs durch eben diesen Nebel waren gut umgesetzt, und ließen einen als Zuschauer wenn schon nicht die körperlichen Beschwerden durch die Strahlung so doch zumindest die Orientierungslosigkeit der PilotInnen nachempfinden. Generell fand ich die Idee rund um diesen Raumbereich ganz nett, und dass es mal eben nicht gegen Cylonen, sondern ein entsprechendes Phänomen geht. Allerdings: Der Grund, warum die Flotte unbedingt so rasch als möglich da durch muss, wirkte auf mich doch etwas konstruiert. Von einer Serie, die es sich auf die Fahnen heftet, eine fortlaufende Geschichte zu erzählen, erwarte ich mir da halt einfach schon einen besseren Aufbau, als dass von einer Folge auf die nächste auf einmal eine Nahrungsmittelknappheit daherkommt. Wie die Serie ja teilweise generell etwas sprunghaft agiert, und z.B. gerne auch mal mehrere Wochen überspringt. Hier werden die Macher ihrem eigenen Anspruch leider nicht immer gerecht.

Was mir an "Auftrag ausgeführt" aber sehr gut gefallen hat, war der Fokus auf Kat. Das große Ensemble und die Fülle an immer wieder auftauchenden Nebenfiguren ist ja generell eine der größten Stärken der Serie. Und Kat ist generell nun schon länger eine heimliche Favoritin von mir, weshalb es mich zuerst sehr gefreut hat, hier mehr von ihr zu sehen zu bekommen – mich zugleich aber auch ihr Tod am Ende wirklich berühren konnte. So wie es halt nun mal auch sein soll. Wobei generell ihre letzte Mission wunderbar umgesetzt war, wobei es mir vor allem das extra dafür komponierte, heroische Thema von Bear McCreary angetan hatte. Allerdings: Auch wenn mir bewusst ist, dass die Offenbarung rund um ihre Vergangenheit der letztendliche Auslöser dafür war, dass sie sich derart ins Zeug gelegt hat – um sich selbst, Adama, und nicht zuletzt auch Kara zu beweisen, dass sie trotzdem zu Recht Teil des Geschwaders war – hätte ich darauf irgendwie auch verzichten können. Es kam dann irgendwie doch sehr spät, und wirkte dadurch etwas aufgesetzt. Erschwerend kommt nun noch hinzu, dass die zuletzt bei mir ohnehin nicht gerade Sympathiepunkte sammelnde Starbuck hier wieder sehr schlecht wegkommt; wie schon bei ihrem früheren Zwist war ich auch hier wieder voll und ganz auf Kats Seite, und letztendlich hat Kara mit ihrer harten Einstellung Kat gegenüber deren Tod mitzuverantworten. Da hilft es auch nichts, wenn man sie am Ende zeigt, wie sie ihr Foto an die Wand hängt. Zu wenig, zu spät; wärst lieber davor netter zu ihr gewesen, da hätte sie mehr von gehabt. Und auch der Nebenplot rund um die Ereignisse auf dem Cylonen-Schiff haben für mich wieder einmal nichts Positives zur Folge beigetragen. Alles rund um die sich immer wieder umbringende D'Anna, die hofft, so einen Blick auf die fünf letzten, noch unbekannten Cylonen-Modelle zu erhaschen (und ich bleibe dabei, da werden uns noch einige Überraschungen erwarten; warum sollte man sonst so ein Aufhebens drum machen?), sprach mich persönlich nicht wirklich an. Dennoch, das emotionale Ende rund um Kats Opfer macht "Auftrag ausgeführt" für mich definitiv zu einer der besseren Episoden der dritten BSG-Staffel.

Fazit: Episodenbild (c) Universal "Auftrag ausgeführt" begeisterte mich vor allem mit Kats heldenhafter Aufopferung am Ende; wie sie partout nicht nachgibt, im radioaktiven Raumnebel verbleibt, bis sie ihr Transportschiff wieder gefunden hat, zur Galactica springt, dort als Heldin gefeiert wird, nur um kurz darauf in der Krankenstation zu sterben. Das war nach längerem wieder einmal eine Wendung, die mich emotional wirklich berührt hat, und so standen mir am Ende dann doch die Tränen in den Augen. Eben dies reißt viel heraus, und lässt auch die eine oder andere Schwäche leichter verschmerzen. So kam die Lebensmittelknappheit halt doch sehr aus dem Nichts, war ich im Streit zwischen Kara und Kat wieder einmal voll und ganz auf Seite von letzterer (sprich, Starbuck hat hier wieder einmal keine Pluspunkte bei mir gesammelt), fand ich die parallel verlaufende Handlung auf dem Cylonen-Schiff interessant, und vor allem auch die hier präsentierte Offenbarung rund um Kats Vergangenheit eher überflüssig. Trotzdem war das mal eine interessante Idee, und war der Raumbereich wirklich verdammt gut umgesetzt. Insgesamt also eine wirklich gelungene Folge, mit der mich BSG für die schwache vorangegangene Episode "Der Ring" sogleich wieder entschädigte.

Wertung: 4 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © Universal)








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