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Am Scheideweg (Teil 2) Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Universal

Originaltitel: Crossroads (Part 2)
Episodennummer: 3x20
Bewertung:
Erstausstrahlung UK: 25. März 2007 (SyFy)
Erstausstrahlung D: 04. April 2008 (Premiere)
Drehbuch: Mark Verheiden
Regie: Michael Rymer
Hauptdarsteller: Edward James Olmos als Admiral William Adama, Mary McDonnell als President Laura Roslin, Katee Sackhoff als Captain Kara 'Starbuck' Thrace, Jamie Bamber als Major Lee 'Apollo' Adama, James Callis als Dr. Gaius Baltar, Tricia Helfer als Number Six, Grace Park als Lt. Sharon 'Athena' Agathon, Michael Hogan als Colonel Saul Tigh.
Gastdarsteller: Aaron Douglas als Chief Galen Tyrol, Nicki Clyne als Crewman Specialist Cally Tyrol, Tahmoh Penikett als Captain Karl 'Helo' Agathon, Alessandro Juliani als Lt. Felix Gaeta, Kandyse McClure als Lt. Anastasia Dualla, Michael Trucco als Samuel Anders, Mark Sheppard als Romo Lampkin, Donnelly Rhodes als Dr. Cottle, Rekha Sharma als Tory Foster, Chelah Horsdal als Didi Cassidy, Katee Sackhoff als Captain Kara 'Starbuck' Thrace, Leah Cairns als Lt. Margaret Edmondson, Jennifer Halley als Ensign Diana Seelix, Brad Dryborough als Lt. Louis Hoshi, Alison Matthews als Karen Fallbrook, Susan Hogan als Captain Doyle Franks, Stephen Holmes als Reporter #2, Keegan Connor Tracy als Jeanne, William Samples als Judge #2 u.a.

Kurzinhalt: Der Prozess von Gaius Baltar geht in die entscheidende Phase. Lee möchte einen Antrag auf Feststellung der Ungültigkeit des Verfahrens aufgrund der Befangenheit des Gerichts einzubringen, doch dies wird von Gaius strikt abgelehnt. Schuldig oder unschuldig, er möchte den Gerichtsprozess ein für alle Mal hinter sich lassen – selbst wenn dies seinen Tod bedeutet. Doch die Aussage von Lieutenant Gaeta, der auf Caprica als Baltars Assistent fungierte, erweist sich als vernichtend. Romo Lampkin sieht keine andere Wahl, als den Vorschlag seines Assistenten aufzugreifen. Er ruft Lee in den Zeugenstand, wo dieser gegen seinen eigenen Vater aussagen und so die Befangenheit des Gerichts beweisen soll. Nun muss Lee entscheiden, wem seine Loyalität gilt. Währenddessen scheint die Musik, die von einigen an Bord der Galactica gehört wird, immer lauter zu werden. Schließlich finden sich die betreffenden Personen in einem Hangar des Schiffes ein – wo sie die schreckliche Wahrheit erkennen…

Review (kann Spoiler enthalten): Episodenbild (c) Universal Ihr seht es schon an der Wertung, sonderlich begeistert war ich zwar auch von "Am Scheideweg – Teil 2" nicht; vor allem als Staffelfinale hat es mich doch eher enttäuscht. Dennoch fand ich sie wieder die Spur besser, was nicht zuletzt auch daran liegt, als nun das – aus meiner Sicht leidige – Thema rund um Gaius Baltars Prozess (was sich nun doch ordentlich hingezogen und die komplette zweite Hälfte der Staffel dominiert hat) endlich abgeschlossen ist. Besonders stark fand ich dabei Lees Aussage (wenn man mal davon ausblendet, wie es dazu kam; dazu gleich), die nun auch endlich deutlich macht, warum Lee ihm die Verteidigung von Baltar so wichtig ist. Es ging ihm nicht einfach nur um die Sache, bzw. darum, in die Fußstapfen seines Großvaters zu schlüpfen und sich so einen alten Kindheitstraum zu erfüllen. Vielmehr braucht er Gaius Freispruch, damit so quasi auch ihm für seine Taten Absolution erteilt wird. Das kam sehr schön rüber. In der Sache selbst wäre es zwar leichter, mit ihm zuzustimmen, wenn Gaius nicht davor schon so viel Scheiße gebaut und die Menschen immer wieder verraten hätte (sein Cylonen-Detektor, wie er dem Pegasus-Six-Modell die Atombombe überließ, welche diese daraufhin nutzte, um ein Schiff der Flotte mit hunderten Zivilisten am Bord zu ermorden, usw.). Sprich: Ich konnte seiner Argumentation trotzdem nicht 100%ig zustimmen. Davon abgesehen musste ich ihm aber durchaus Recht geben.

Leider fand ich die Art und Weise, wie es zu dieser Aussage kam – bzw. generell wie der komplette Prozess ablief – doch etwas konstruiert. Weil, ganz ehrlich: Du kannst doch nicht einen Anwalt oder Anwaltsgehilfen der Verteidigung als Entlastungszeuge aussagen lassen. Wenn er wirklich gegen seinen Vater ausgesagt hätte, von mir aus. Stattdessen startete er in eine Aussage, die eher einem Schlussplädoyer gleichkam. Warum Lee nicht einfach eben dieses halten lassen, und so diesen Kritikpunkt umgehen? Seltsam fand ich auch, dass er zwar tatsächlich kurz Roslins Generalamnestie erwähnt (ich hatte mich ja schon gefragt, ob die Macher eventuell hoffen, wir hätten darauf mittlerweile vergessen), diese jedoch nicht für Gaius Baltar in Anspruch nimmt. Das Urteil war dann auch keine Überraschung; es musste ja so kommen. Und auch, dass just Bill Adama die entscheidende Stimme für den Freispruch geliefert hat, war klar. Seine Argumentation dafür – die Anklage hätte keine starken Argumente geliefert, konnte ich aber angesichts von Gaetas hier nun endlich erfolgender Aussage überhaupt nicht nachvollziehen. Ja, wir als Zuschauer mögen wissen, dass er dabei gelogen hat, aber woher sollen das Adama und die anderen wissen? Die waren ja, im Gegensatz zu uns, nicht dabei. Und die Verteidigung tat nicht das Geringste, um seine Aussage in Zweifel zu ziehen. So gesehen wäre Baltar angesichts des Prozessverlaufs – Lees Plädoyer hin oder her – eigentlich schuldig zu sprechen gewesen. Aber ja, angesichts der Tatsache, dass mir der Ausgang des Prozesses von vornherein klar war (was wohl auch ein Grund dafür gewesen sein dürfte, warum mich dieser einfach so überhaupt nicht packen und/oder interessieren konnte), war's jetzt kein großer Schock. Und vor allem, wie gesagt: Zumindest ist die Chose jetzt endlich vorbei.

Episodenbild (c) Universal Am besten konnte mir an "Am Scheideweg – Teil 2" dann das Ende gefallen. Beim Mid-Season-Zweiteiler hatte ich ja noch kritisiert, dass man uns nicht zumindest die Identität von einem der letzten fünf menschlichen Cylonen offenbaren konnte. Hier erfahren wir dafür nun gleich vier ihrer Identitäten auf einem Schlag – womit sich auch meine Vermutung rund die seltsame Musik, die von einigen an Bord gehört wurde, bestätigte. Wirklich schockiert hat mich zwar keiner von ihnen, im Falle von Colonel Tigh war ich aber zumindest ordentlich überrascht, weil mit ihm hätte ich nun wirklich nicht gerechnet. Noch bin ich mir zugegebenermaßen auch nicht sicher, wie plausibel ich das finden soll, einerseits, da sich er und Adama ja schon recht lange kennen (wie lang gibt's die menschlichen Cylonen schon?). Zudem stellt sich mir sowohl die Frage nach seiner Folter auf Caprica, als auch dem Cylonen-Detektor (müsste nicht zumindest Baltar wissen, was er ist, da man die Kommandoebene doch eigentlich als erstes checken sollte?). Ich hoffe, hier rollt die Serie in der vierten und letzten Staffel noch ein bisschen etwas auf. Aber ja, zumindest ging damit mal etwas weiter, und ist somit nur mehr ein Cylonen-Modell noch offen. Angesichts ihrer Rückkehr am Ende setze ich was das betrifft auf Kara (die hätte die sonst die Explosion ihres Raptors überlebt?) – aber schauen wir mal. Lange kann's jetzt ja nicht mehr dauern, bis auch dieses Geheimnis gelüftet wird.

Fazit: Von einem Staffelfinale hätte ich mir zwar schon etwas mehr Spannung und Spektakel erwartet, trotzdem war "Am Scheideweg – Teil 2" soweit ok. Die mystischen Elemente hielten sich – vom gemeinsamen Traum-Schmonzes und der noch ungeklärten Rückkehr Karas abgesehen – dankenswerterweise wieder eher in Grenzen, und Baltars Prozess mag mich zwar nicht übermäßig interessiert oder gar gepackt haben, aber zumindest in dieser sich durch die zweite Hälfte der dritten Staffel ziehende Handlungsstrang damit nun endlich abgeschlossen. Ganz einleuchtend und/oder glaubwürdig fand ich den Ablauf allerdings nicht, und der Ausgang war halt schon sehr vorhersehbar. Dennoch war die Szene mit Lees Aussage durchaus stark. In erster Linie gefiel mir aber, dass man uns hier am Ende nun endlich auf einem Schlag über die Identität von vier der fünf letzten menschlichen Cylonen-Modelle aufklärt. Und generell vermittelten die letzten paar Minuten das Gefühl, dass sich die Serie nun im Endspurt befindet.

Wertung: 3 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © Universal)








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