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Streik! Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Universal

Originaltitel: Dirty Hands
Episodennummer: 3x16
Bewertung:
Erstausstrahlung UK: 25. Februar 2007 (SyFy)
Erstausstrahlung D: 07. März 2008 (Premiere)
Drehbuch: Jane Espenson & Anne Cofell Saunders
Regie: Wayne Rose
Hauptdarsteller: Edward James Olmos als Admiral William Adama, Mary McDonnell als President Laura Roslin, Katee Sackhoff als Captain Kara 'Starbuck' Thrace, Jamie Bamber als Major Lee 'Apollo' Adama, James Callis als Dr. Gaius Baltar, Tricia Helfer als Number Six, Grace Park als Lt. Sharon 'Athena' Agathon, Michael Hogan als Colonel Saul Tigh.
Gastdarsteller: Aaron Douglas als Chief Galen Tyrol, Nicki Clyne als Crewman Specialist Cally Tyrol, Rekha Sharma als Tory Foster, David Patrick Green als Xeno Fenner, Jennifer Halley als Crewman Specialist Diana Seelix, Don Thompson als Specialist 3rd Class Anthony Figurski, Leah Cairns als Racetrack, Colin Lawrence als Lt. Hamish 'Skulls' McCall, Samantha Ferris als Pollux, Wesley Salter als Redford, Colin Corrigan als Marine Allan Nowart, Jerry Wasserman als Cabott, Samuel Chu als Milo, Bryce Hodgson als Danny Noon u.a.

Kurzinhalt: Während eines Testflugs mit einem Raptor kommt es aufgrund fehlerhaften Treibstoffs zu einer Fehlfunktion, die fast dazu geführt hätte, dass das Schiff mit der Colonial One kollidiert. Man nimmt darauf die Raffinerie, wo der Treibstoff aufbereitet wird, genauer unter die Lupe – und findet heraus, dass es sich beim Fabriksleiter um einen von Gaius Baltars Buch radikalisierten Vertreter für Arbeitnehmerrechte handelt – woraufhin er kurzerhand eingesperrt wird. Chief Tyrol wird zur Raffinerie geschickt, um dafür zu sorgen, dass die Herstellung des Treibstoffs wieder reibungslos funktioniert. Doch je mehr er sich mit den Arbeitsbedingungen an Bord und mit den Beschwerden der Arbeiter auseinandersetzt, desto berechtigter erscheinen Galen ihre Einwände. Nachdem es zu einem Unfall kommt, bei dem ein Jugendlicher einen Arm verliert, ruft er dann selbst einen Streik aus…

Review (kann Spoiler enthalten): Episodenbild (c) Universal Also ich muss sagen, schön langsam bin ich das Konzept von "Battlestar Galactica", fast ihr komplettes Staffelbudget auf einige wenige Episoden zu verteilen, dort dann sämtliche Action zu fokussieren, und den Rest dann mit irgendwelchen unspektakulären Geschichten füllen zu müssen, ein bisschen leid. Wobei es zugegebenermaßen auch weniger am Konzept an sich liegen mag, als daran, dass ich mit den letzten Füllepisoden (ab "Zuckerbrot und Peitsche") nicht wirklich glücklich war (dass ich den Mid-Season-Zweiteiler, der ein eben solches Highlight hätte sein sollen, ebenfalls nicht sonderlich prickelnd fand, hilft da sicher auch nicht). "Streik" ist diesbezüglich nun der Tiefpunkt. Die Ansätze wären nicht uninteressant gewesen, aber aufgrund der Art und Weise, wie – teils übertrieben, teils unglaubwürdig – es umgesetzt wurde, konnte ich mich nie wirklich auf sie einlassen. Das beginnt schon mit der Idee, dass ein von Gaius aus seinem Gefängnis geschriebenes Buch (wie macht er das überhaupt? Wo bekommt er Papier und Stifte her?) die Runde macht. Ich meine, wir reden von jemandem, der die Cylonen bei ihrer Besetzung von New Caprica unterstützt und das Todesurteil für 200 Kolonisten unterzeichnet hat. Sorry, fällt mir schwer, der Serie abzukaufen, dass die alle seine "Mein Kampf"-Variante verschlingen.

Selbst wenn man – zu Recht – behauptet "Ein paar Spinner gibt's immer", so doch jedenfalls nicht so viele, um einen Unterschied zu machen. Und dann auch noch Cally! So ziemlich die letzte Person, die mir in der Serie noch uneingeschränkt sympathisch war. Problem Nummer zwei: Hier wird auf einmal die Idee von vererbten Berufen und generell teilweise Diskriminierung aufgrund der eigenen Herkunft vorgestellt. Grundsätzlich richtige und wichtige Themen. Nur sind wir mittlerweile bei der 49. Episode der Serie (die Miniserie noch nichtmal mit eingerechnet), und bislang hätte ich eben diese vermeintliche Ungerechtigkeit an keiner Stelle empfunden. Gerade auch bei einer Serie mit fortlaufender Handlung ist es halt einfach problematisch, wenn aus dem Nichts auf einmal ein Problem auftaucht, dass angeblich eh die ganze Zeit schon da war, von dem man aber nichts mitbekommen hat. Aber auch die Story rund um den Streik hat mich nicht überzeugt. Zuerst einmal macht die ablehnende Haltung von Roslin und Adama insofern nicht wirklich Sinn, als wenn in der Fabrik mal aufgrund der Arbeitsverhältnisse, der Erschöpfung der Arbeitnehmer oder des Zustands der Maschinen ein größerer Unfall passieren würde, sie alle im Arsch wären. Da ist mir doch lieber, ich gehe auf diese Bedenken ein, als dass ich möglicherweise schon bald ganz ohne Treibstoff dastehe und die Flotte einem allfälligen Angriff der Cylonen schutzlos ausgeliefert wäre. Und dann will Adama am Ende auch noch Cally erschießen lassen, um Tyrol für das Ausrufen des Streiks zu bestrafen? Gimme a break. Tut mir leid, ich konnte diesen gesamten Ablauf einfach nicht abkaufen, es war alles viel zu übertrieben, überzeichnet, und teilweise (wie z.B. der Unfall des Teenagers) auch vorhersehbar.

Fazit: Episodenbild (c) Universal Eine meiner Notizen für die Folge lautet "Sind die denn alle übergeschnappt?!" Harsch formuliert – aber es fasst meinen Eindruck zu "Streik!" sehr gut zusammen: Ich fand vieles an der Episode einfach enorm konstruiert und/oder nicht glaubwürdig. Angefangen dabei, dass es irgendeinem Fan von Gaius Baltar scheinbar gelingt, Papier und Stift in seine Zelle zu schmuggeln und sein Geschreibsel danach zu veröffentlichen, bis hin zur Tatsache, dass seine Worte tatsächlich bei einem Großteil der Überlebenden – trotz seiner Verbrechen während der Besatzung – Gehör finden. Die Idee rund um die Diskriminierung aufgrund der eigenen Herkunft ist grundsätzlich nett, kommt aber angesichts der Tatsache, dass so eine bislang noch nie in Erscheinung trat, reichlich spät, und war mir daher ebenfalls eher behauptet als plausibel. Am schlimmsten war aber alles rund um den Streik, wo ich letztendlich beide Positionen nicht nachvollziehen konnte, und mir vor allem Adamas Drohung, Cally zu ermorden, völlig bescheuert, unglaubwürdig und "out of character" erschien. Sorry, aber ich glaube einfach nicht, dass diese Geschehnisse in der Realität so ablaufen würden. Und wenn ja, dann hat's die Menschheit ehrlich gesagt verdient, auszusterben. Einzig die durch die Bank sehr guten Performances – allen voran von Aaron Douglas, der sich hier sogar noch mehr als in der letzten Folge wieder einmal profilieren kann – verhindert, dass ich "Streik!" zum absoluten (bisherigen) Tiefpunkt der Serie küren muss.

Wertung: 1.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © Universal)








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