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Dort unten auf Valldon Drucken E-Mail
Autor: Christian Siegel - Datum: Freitag, 26 Februar 2021
 
Aeryn ist zum Planeten Valdun geflogen, auf dem Mystiker und Seher ihre Dienste anbieten, um mit Toten zu kommunizieren. Dort möchte Aeryn mit ihrem Vater Kontakt aufnehmen. Doch auch Johns Geist sucht sie heim…
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Episodenbild (c) Syfy

Originaltitel: Revenging Angel
Episodennummer: 3x17
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 17. August 2001
Erstausstrahlung D: 02. Juni 2002
Drehbuch: Justin Monjo
Regie: Rowan Woods
Hauptdarsteller: Ben Browder als Commander John Crichton, Claudia Black als Officer Aeryn Sun, Anthony Simcoe als Ka D'Argo, Jonathan Hardy als Dominar Rygel XVI, Gigi Edgley als Chiana, Wayne Pygram als Scorpius, Paul Goddard als Stark, Tammy Macintosh als Jool, Lani Tupu als Pilot.
Gastdarsteller: Linda Cropper als Xhalax Sun, John Gregg als Talyn Lyczac, Raj Ryan als Hotel Owner, Steve Bowers als Tenek u.a.


Kurzinhalt: Aeryn ist zum Planeten Valdun geflogen, auf dem Mystiker und Seher ihre Dienste anbieten, um mit Toten zu kommunizieren. Dort möchte Aeryn mit ihrem Vater Kontakt aufnehmen. Dafür beauftragt sie einen Außerirdischen, der kurz darauf tatsächlich behauptet, dass der Geist ihres Vaters nun in seinem Körper residieren würde. Zugleich wird Aeryn vom Geist – oder eher der Erinnerung – des kürzlich verstorbenen John heimgesucht. Nachdem sie mehrere Tage auf den Planeten verbracht hat, beschließen Stark, Rygel und Crais, ihr zu folgen und nach dem Rechten zu sehen. Sie staunen nicht schlecht, als sie unter den Besuchern des Planeten Aeryns Mutter Xhalax erkennen. Stark stellt daraufhin Crais zur Rede, der zugibt, sie damals auf dem Dschungelplaneten doch nicht erschossen zu haben. Jedoch nicht etwa, weil er sich mit ihr verschworen hätte, sondern vielmehr im Wissen, dass sobald die Peacekeeper von ihren Tod erfahren, man sofort das nächste Rückgewinnungskomando losschicken würde. Stark und Crais warnen daraufhin Aeryn davor, dass sich ihre Mutter auf Valdun befindet – doch diese will ihnen keinen Glauben schenken…

Review: Episodenbild (c) Syfy Puh, das wird ein schwieriges Review. Denn auf der einen Seite gab es vieles, mit dem ich wenig bis gar nichts anfangen konnte (und brauchte ich vor allem auch recht lang, um in die Episode hineinzufinden), zugleich jedoch auch so manches, das mir sehr gut gefallen konnte. Beginnen wir ausnahmsweise mal mit dem Positiven: Optisch war "Dort unten auf Valldon" echt ein Highlight. Die Umsetzung des Planeten, und dabei insbesondere von Aeryns Zimmer, hatte es mir aufgrund der starken Neontöne echt angetan. Gleiches gilt für die wieder einmal exquisite Masken-Arbeit, was die Aliens betrifft. Vor allem aber gibt es in weiterer Folge ein paar durchaus starke Momente, wobei hier insbesondere der Showdown mit ihrer Mutter hervorsticht. Insbesondere die Offenbarung, dass diese damals entscheiden musste, ob sie ihren Mann oder ihre Tochter tötet, sticht hier hervor, und lässt die Figur kurz vor ihrem Ende doch nochmal in einem deutlich sympathischeren Licht erscheinen. Aber auch, wie Aeryn hier quasi mit John abzuschließen scheint, und sich mit seinem Tod abfindet, war grundsätzlich gelungen, und vor allem auch von Claudia Black sehr gut gespielt.

Aaaaaber. Das "grundsätzlich" deutet es ja schon an: Ich tu mir mit Aeryns Trauer rund um John doch ein bisschen schwer, einfach, weil die zweite Version (ob die Kopie oder das Original, wissen wir ja nicht genau) ja nach wie vor am Leben ist. Und ja, ich weiß schon, sie und dieser John sind sich in den letzten Wochen auf Talyn ganz besonders nahegekommen. Aber viele jener Momente, an die sie sich in den kurzen Flashbacks wehmütig zurückerinnert, hat der andere Crichton genauso erlebt. Wir Sprich, das hier ist nicht einfach nur eine "Zwillingsbruder"-Situation, wo die andere Person halt nur einfach zufällig sie aussieht. Den Großteil ihrer gemeinsamen Erfahrungen hat der andere Crichton genauso geteilt. Was es mir etwas schwer machte, die Art und Weise, wie sie am Ende mit John quasi abzuschließen scheint, nachzuvollziehen. Generell habe ich, wie eingangs erwähnt, doch etwas gebraucht, bis ich mich auf die Episode einlassen konnte. Weil vor allem zu Beginn, wo wir auf einmal Crichton in der Menge sehen, dachte ich kurz, auf diesem Planeten würden sich tatsächlich die Geister toter Lebewesen tummeln – was mir dann für eine Science Fiction-Serie doch zu abgehoben und fantastisch gewesen wäre. In weiterer Folge hat man das dann zwar zum Glück eh ein bisschen relativiert, ich muss aber gestehen, bis zuletzt so meine Probleme damit gehabt zu haben, mich darauf einzulassen, dass Talyns Geist nun in diesem Außerirdischen stecken soll. Am Schlimmsten war für mich aber, dass Johns (eingebildeter) Geist Aeryn an ihr gemeinsames Leben in der alternativen Zeitlinie erinnert. Sorry, aber das machte einfach überhaupt keinen Sinn. Ich hatte die Episode damals ja genau deshalb so kritisiert, weil die Ereignisse am Ende mit dem Resetknopf weggewischt wurden. Aber diesen jetzt einfach so auszuschalten, ohne jegliche Erklärung, macht es für mich auch nicht besser. Zumal auch hier wieder das zuvor genannte Problem hinzukommt: Das war (noch) der gleiche Crichton, der sich immer noch auf Moya befindet. Also ja, so sehr ich den Resetknopf damals kritisiert hatte, wäre es mir lieber gewesen, man wäre dabei geblieben, und hätte hier nicht auf einmal eine absurde "Erklärung", warum sich Aeryn auf einmal daran erinnern soll, aus dem Hut gezaubert.

Fazit: Episodenbild (c) Syfy Ich würde "Dort unten auf Valldon" (?) aufgrund einiger wirklich starker Momente, sowie der echt coolen optischen umsetzen, gerne mehr mögen, aber inhaltlich war das leider überwiegend wieder eher nicht meins. Ich tue ich mit irgendwelchen übersinnlichen Geschichten ja generell eher schwer (und brauche sie gerade auch bei einer Serie, die sich als Science Fiction versteht, nicht wirklich; bei Fantasy und Mystery kann ich es – abhängig von den genauen Umständen – eher/leichter verkraften); dementsprechend schwer viel es mir, mich auf das Konzept dieses Planeten und der dort ihre Dienste anbietenden Seher einzulassen. Oder auch darauf, dass der Geist von Aeryns Vater nun in diesem Außerirdischen stecken soll. Aeryns Trauer litt zudem bei mir darunter, dass auf der Moya ja nach wie vor ein Crichton sein Unwesen treibt, und auch wenn ich natürlich weiß, dass sich Aeryn und "ihr" John in den letzten Wochen ganz besonders nahegekommen sind, ist dieser dennoch die gleiche Person, der auch 99% an Lebenserfahrung teilt. Insofern war mir nicht ganz klar, warum Aeryn auf diese Weise mit ihm quasi abschießt. Vor allem aber: Dass sie hier nun irgendwie die Erinnerungen an ihr gemeinsames Leben aus der alternativen Zeitlinie zurückerhält, war mir zu unglaubwürdig und albern. Weshalb mich die Episode, trotz einiger starker Ansätze, mit doch eher gemischten Gefühlen zurückgelassen hat.

Wertung: 2.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2001 Syfy)








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