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Kampf um unbegrenzte Möglichkeiten (2) Drucken E-Mail
Autor: Christian Siegel - Datum: Freitag, 12 Februar 2021
 
John hat den Kampf gegen den Geist von Scorpius gewonnen. Daraufhin erhält er nie geahnten Zugriff auf die in seinem Kopf gespeicherten Wurmlochdaten. Doch um die Bedrohung durch die Skarraner auszuschalten, wird John ein großes Opfer erbringen müssen…
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Episodenbild (c) Syfy

Originaltitel: Infinite Possibilities, Part 2: Icarus Abides
Episodennummer: 3x15
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 03. August 2001
Erstausstrahlung D: 19. Mai 2002
Drehbuch: Carleton Eastlake
Regie: Ian Watson
Hauptdarsteller: Ben Browder als Commander John Crichton, Claudia Black als Officer Aeryn Sun, Anthony Simcoe als Ka D'Argo, Jonathan Hardy als Dominar Rygel XVI, Gigi Edgley als Chiana, Wayne Pygram als Scorpius, Paul Goddard als Stark, Tammy Macintosh als Jool, Lani Tupu als Pilot.
Gastdarsteller: Kent McCord als Jack, Magda Szubanski als Furlow, Thomas Holesgrove als Alkar, Patrick Ward als Zylar, u.a.

Kurzinhalt: Für einen kurzen Moment fürchtet Aeryn, dass John den Kampf in seinem Geist gegen die Überreste von Scorpius Bewusstsein verloren hat. Sie ist gerade dabei, ihn zu erschießen, da wird sie von Jack aufgehalten, der ihr offenbart, dass es sich dabei quasi nur um Scorpius' Todesröcheln handelt – ein letztes Aufbäumen, ehe er Johns Körper für immer verlassen wird. Und so kommt es auch: Crichton ist zum ersten Mal seitdem er von Scorpius gefangengenommen wurde gänzlich von dessen Einfluss befreit. Mehr noch: "Harveys" Anwesenheit scheint seinen Zugriff auf die in seinem Gehirn von den Aliens gespeicherten Wurmlochdaten blockiert zu haben. Nun stehen ihm diese ungehindert zur Verfügung – was sich als überaus nützlich erweist, als sich Furlow als doch nicht so vertrauenswürdig und kooperativ erweist, als gedacht, und Jack kurzerhand erschießt, da sie die Wurmlochtechnologie sehr wohl an den Höchstbietenden verkaufen will, und das sind nun mal die Skarraner. Doch Crichton gelingt es dank der neuen Daten auf die er Zugriff hat auch ohne Jacks Hilfe, die Waffe fertigzustellen und zu aktivieren. So soll die Wurmlochtechnologie ein für alle Mal vernichtet und so dem Zugriff der Skarraner entzogen werden. Doch die Ankunft eines Zerstörers der Skarraner droht ihre Pläne zunichte zu machen. Letztendlich sieht John keinen anderen Ausweg, als zu einem Himmelfahrtskommando aufzubrechen…

Review: Episodenbild (c) Syfy Tja, so viel zu meiner Vermutung, man würde den doppelten John dafür verwenden, um einen von ihnen zur Erde zurückzuschicken, während der andere bei Aeryn und den anderen bleibt. Stattdessen nutzt man den Extra-Crichton hier nun, damit er den aufopfernden Heldentod sterben kann (was natürlich just bei jener Version der beiden passiert, die zuvor endlich ein für alle Mal Scorpys Geist losgeworden ist; wenn ihr meine Reviews bisher verfolgt habt, könnt ihr euch vorstellen, wie sehr mich das frustriert). Ich muss leider gestehen, dass diese Wendung eben genau deshalb für mich nicht wirklich funktioniert hat. Auf rein rationaler Ebene ist mir natürlich klar, dass dieser John (egal ob es nun das Original oder die Kopie ist) trotz allem ein Individuum war, das seit der Spaltung seinen eigenen Weg gegangen ist. Auch sind sich er und Aeryn näher gekommen, als dies bis zum Zeitpunkt der Verdopplung zwischen ihnen der Fall war, weshalb man nachvollziehen kann, warum Aeryn am Ende um ihn trauert. Und doch: Was den Tod so tragisch und bedrückend macht ist, dass wir dabei von einem Menschen für immer Abschied nehmen müssen. Und eben das ist hier nun einmal nicht wirklich der Fall.

Auch die Finte mit Scorpy am Ende der letzten bzw. Anfang dieser Folge hätten sie sich schenken sollen. Rückblickend erweist sich dies nämlich als ziemlich billiger Cliffhanger. Zumal die Dramatik der Situation ohne das Scorpy-Makeup besser funktioniert hätte. Dann hätten wir nämlich, so wie Aeryn, nur John gesehen, und hätten somit auch ihren Schmerz, dass sie auf ihn vermutlich gleich schießen muss um ihn von seinem Leid zu erlösen, besser nachempfinden können. Schade fand ich auch, dass sich Furlow hier nun erst recht als hinterhältiges, geldgieriges Biest offenbarte. Nicht gebraucht hätte ich auch die allzu offensichtlichen "Mad Max"-Anleihen im Mittelteil. Vor allem aber fand ich die Folge insgesamt leider wieder ziemlich fad, und die (Boden-)Action neuerlich wenig mitreißend. Immerhin, Johns Himmelfahrtskommando war optisch teilweise nett umgesetzt. Und auch wenn ich gerade geschrieben habe, dass ich die Szene leider nicht emotional fand, so konnte ich zumindest die Gefühle von John und Aeryn während der finalen Szene der Folge durchaus nachempfinden. Für die beiden ist es letztendlich egal, dass es da draußen noch einen Ersatz-Crichton gibt. Mich als Zuschauer tröstete dieser Gedanke aber halt leider fast vollständig über den Verlust dieser Version der Figur hinweg, was diesen Moment auf emotionaler Ebene für mich wenig effektiv machte. Last but not least bin ich mir nicht sicher, ob es hier unbedingt eine Doppelfolge gebraucht hat. Schenkt euch den Schmarrn mit "Harvey", spart ein paar der ohnehin ewiggleichen und damit uninteressanten Actionszenen ein (bzw. kürzt diese ein wenig), und ihr bringt die Story locker in einer normalen 45-minütigen Folge unter. Was das Geschehen dann wohl doch noch um einiges dramatischer gemacht hätte.

Fazit: Episodenbild (c) Syfy Auch wenn Johns Tod mich emotional in keinster Weise berührte, war diese Szene, deren Emotionalität ich zumindest nachvollziehen (wenn schon nicht –empfinden) konnte, dennoch hauptverantwortlich dafür, den zweiten Teil – mit hauchdünnem Vorsprung – doch die Spur besser zu bewerten als den ersten. Sonderlich begeistert war ich aber leider auch von "Kampf um unbegrenzte Möglichkeiten – Teil 2" wieder nicht. Das beginnt bei der Auflösung des sich im Nachhinein als sehr billig erweisenden Cliffhanger, über die weitere Entwicklung rund um Furlow, die wieder einmal sehr mäßige (und sich zu oft/stark wiederholende) Action, sowie der zu ausgedehnten und damit Langeweile Platz machenden Erzählweise, bis hin zu den sehr starken "Mad Max"-Anleihen, die auf mich auch eher wie eine einfallslose Kopie denn eine Hommage wirkten. Die letzten 10-15 Minuten rissen dann zwar doch noch einiges heraus, aber im Wissen, dass es da draußen eh noch einen Crichton gibt, tendierte meine Gefühlsregung angesichts seines Todes leider gegen Null.

Wertung: 2.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2001 Syfy)








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