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Das unheimliche, grünäugige Monster Drucken E-Mail
Autor: Christian Siegel - Datum: Mittwoch, 23 Dezember 2020
 
Während sie an Bord von Talyn sind, werden John, Aeryn und Crais von einem Budong verschluckt. Nun müssen sie nicht nur einen Weg finden, um aus diesem wieder zu entkommen, sondern zudem Talyn beruhigen, der sich den Weg freischießen will…
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Episodenbild (c) Syfy

Originaltitel: Green Eyed Monster
Episodennummer: 3x08
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 22. Juni 2001
Erstausstrahlung D: 09. Februar 2002
Drehbuch: Ben Browder
Regie: Tony Tilse
Hauptdarsteller: Ben Browder als Commander John Crichton, Claudia Black als Officer Aeryn Sun, Anthony Simcoe als Ka D'Argo, Jonathan Hardy als Dominar Rygel XVI, Gigi Edgley als Chiana, Wayne Pygram als Scorpius, Paul Goddard als Stark, Lani Tupu als Pilot.
Gastdarsteller: -

Kurzinhalt: John und Aeryn helfen Crais dabei, Talyn wieder zu heilen. Als plötzlich vor ihnen ein riesiges Weltraummonster, Budong genannt, vor ihnen erscheint und Talyn verschlingt, ist guter Rat teuer. Zuerst gilt es einmal, Talyn soweit zu beruhigen, dass er in seiner Panik nicht wild um sich schießt, und damit alles nur noch schlimmer macht. Nachdem man die Kontrolle über ihn soweit wiedererlangt hat, gilt es nun, einen Weg aus der Kreatur hinaus zu finden. Es gelingt ihnen, mit Moya in Kontakt zu treten, wo Rygel und Stark ans Komm gehen. Zuerst fällt ihnen auch keine gute Lösung ein, dann aber ersinnt Stark einen Plan, mit dem es ihnen gelingen sollte, den Budong dazu zu bringen, sich zu übergeben; Talyn könnte dann auf diesem Weg wieder übers Maul herauskommen. Doch an Bord des Leviathan-Nachwuchses gibt es noch ganz andere Probleme: John ist eifersüchtig, als er eine Aufzeichnung sieht, die Aeryn dabei zeigt, wie sie mit Crais schläft – und zeigt ihr daraufhin die kalte Schulter…

Review: Episodenbild (c) Syfy Als Crichton zu Beginn der Folge den von "Krieg der Sterne" abgewandelten Satz "Das ist kein Mond – das ist ein Budong!" sprach, dachte ich im ersten Moment: Ein was?! Ich gebe zu, dass mir der Name jener Kreatur, deren Kadavar man vor rund einer Staffel besuchte, nicht in Erinnerung geblieben ist (und das, obwohl der deutsche Titel ja sogar "Budong – Kreatur des Grauens" lautet). Letztendlich entspinnt sich daraus eine Episode, die ich wieder mal eher mittelmäßig empfand. Am besten fand ich noch die Abschlussszene zwischen John und Aeryn, wobei ich zugleich sagen muss: Wie oft haben die sich jetzt schon ihre gegenseitige Liebe gestanden, ohne sich ihre gegenseitige Liebe in eben solchen direkten Worten zu gestehen? Mittlerweile sollten beide eigentlich wissen, woran sie beim anderen sind. Aber ja, diese abschließende Szene war zweifellos sehr schön. Auch die Szenen rund um die Weltraum-(oder besser gesagt: Budong-)Spaziergänge waren gut gemacht; einzig die Kamera war mir da teilweise etwas zu verwackelt, so dass ich dann oftmals nicht mehr wirklich erkennen konnte, was hier eigentlich gerade passiert. Dies gilt aber in erster Linie für die erste entsprechende Einlage; jene beim Finale fand ich dann aber durchaus gelungen.

Abseits von Johns Eifersuchtsanfall (dazu gleich) war auch die Dynamik zwischen Crais, John und Aeryn ganz nett. Die (neuen?) Weltraumanzüge sahen auch cool aus. Und vor allem die eine oder andere coole Kamerafahrt rund um Aeryns "Erkundung" des Schiffes, nachdem sie sich an Talyn angestöpselt hat, hatte es mir angetan. Insgesamt war ich aber von "Das unheimliche, grünäugige Monster" jetzt nicht unbedingt begeistert. Der gerade erwähnte Eifersuchtsanfall von John hatte daran einen wesentlichen Anteil. Ich fand das alles einfach so aufgesetzt, angefangen bei der Aufzeichnung an sich, mit Aeryn, die dann auch noch demonstrativ das Gesicht in Richtung Kamera dreht, über den Grund, warum Talyn ihm das zeigen sollte, bis hin zur Auflösung, dass das natürlich nur "fake porn" war. Und, ganz ehrlich, selbst wenn nicht: Ohne zeitlichen Kontext hat er nun wirklich keinen Grund, sich darüber aufzuregen, was Aeryn mit wem auch immer getan hat. Und, natürlich: Anstatt sie einfach drauf anzusprechen, gibt er sich wie eine beleidigte Leberwurst. In gewisser Weise finde ich es ja lobenswert, dass Ben Browder bei seinem eigenen Drehbuch eine derart uncharmante Seite von John zeigt – aber Sympathiepunkte hat die Figur bei mir damit halt nicht gesammelt. Eher kritisch sehe ich auch die Umsetzung des Budong. Die restlichen Effektaufnahmen waren ja wieder mal ganz ansehnlich; aber bei dem haben sie sich deutlich überhoben. Mittlerweile würden sich selbst Videospiele für so eine Animation (In-Game!) schämen. Und ob die "Nebenhandlung" auf Moya wirklich notwendig war, darüber kann man – trotz des einen oder anderen ganz lustigen Kommentars von Rygel (insbesondere "My mother always said I'd die from incompetence. Now I finally know what she meant!") auch geteilter Ansicht sein. Insgesamt wirkte die Folge auf mich jedenfalls, trotz einzelner netter, gelungener Momente, doch etwas überflüssig.

Fazit: Episodenbild (c) Syfy "Das unheimliche, grünäugige Monster" war stark (Wortspiel nicht beabsichtigt) auf Aeryn, John und Crais fokussiert. Deren Dynamik hat mir grundsätzlich ganz gut gefallen, nur auf das gefälschte Sexvideo und Johns daraus resultierenden Eifersuchtsanfall hätte ich lieber verzichtet. Die Idee rund um das Schiff, welches vom großen Wal – sorry, Weltraummonster – verschlungen wird, war grundsätzlich ebenfalls nett, litt aber wiederum darunter, dass die Effekte der (vermeintlichen) Vision der Serienmacher nicht wirklich gerecht wurden. Und schließlich könnte man noch darüber diskutieren, ob es nicht besser gewesen wäre, sich rein auf Talyn zu konzentrieren, und die Szenen aus dem Shuttle rund um Stark und Rygel sein zu lassen. Aber, immerhin: Abseits einzelner etwas zu hektisch-verwackelter Aufnahmen war die Episode gut inszeniert. Es gab zwischendurch ein paar gelungene Momente, und auch der Showdown rund um den ausgesperrten John konnte gefallen. Und auch wenn ich mir nicht sicher bin, ob die Folge die Beziehung zwischen john und Aeryn jetzt wirklich entscheidende weitergebracht hat, war die abschließende Szene zwischen den beiden nichtsdestotrotz überaus nett. Aber ja; ein bisschen belanglos fand ich das alles letztendlich leider schon.

Wertung: 2.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2001 Syfy)








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