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Inkubator - Ort seiner Herkunft Drucken E-Mail
Autor: Christian Siegel - Datum: Donnerstag, 14 Januar 2021
 
Da seine Wissenschaftler bei der Wurmloch-Technologie keinen nennenswerten Erfolg erzielen, lässt sich Scorpius den zuvor aus Crichtons Kopf entfernten Chip einpflanzen. Dort versucht er, den geistigen Schatten von John zur Kooperation zu bewegen…
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Episodenbild (c) Syfy

Originaltitel: Incubator
Episodennummer: 3x11
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 13. Juli 2001
Erstausstrahlung D: 23. Februar 2002
Drehbuch: Richard Manning
Regie: Ian Watson
Hauptdarsteller: Ben Browder als Commander John Crichton, Claudia Black als Officer Aeryn Sun, Anthony Simcoe als Ka D'Argo, Jonathan Hardy als Dominar Rygel XVI, Gigi Edgley als Chiana, Wayne Pygram als Scorpius, Paul Goddard als Stark, Tammy Macintosh als Jool, Lani Tupu als Pilot.
Gastdarsteller: David Franklin als Lt. Meeklo Braca, Evan Sheaves als Child Scorpius, Johanna Kerrigan als Linfer, Danny Adcock als Co-Kura Strappa, Amy Salas als Tauza, Stephany Jacobsen als Nurse Froy, Paul Shedlowich als Plint, Thomas Holesgrove als Wolesh, Sam Healy als Rylani Jeema Dellos, Nic Bishop als Ghebb Dellos, William Zappa als Captain Molayne u.a.

Kurzinhalt: Das von Scorpius angeheuerte Team an Wissenschaftlern, die eine Technologie erschaffen sollen, mit der es gefahrlos möglich ist, Wurmlöcher zu durchfliegen, steckt nun schon seit einiger Zeit fest. Trotz aller Versuche will es ihnen nicht gelingen, nennenswerte Erfolge vorzuweisen – stattdessen kommt ein Testpilot nach dem anderen in verflüssigter Form zurück. Die Lösung für das Problem dürfte in den Wurmlochdaten enthalten sein, die Scorpius aus Johns Gehirn entnommen hat, doch diese sind verschlüsselt, und bislang wollte es ihnen nicht gelingen, den Code zu knacken. Scorpius lässt sich daraufhin den Chip in sein Gehirn einsetzen, wo er mit dem dort gespeicherten Schatten von Crichton konferiert. Diesem gibt er Einblick in seine – schwierige – Kindheit; so hofft er, Johns Loyalität zu gewinnen. Zumal die Skarraner eine Bedrohung für alle in der Galaxis darstellen. Währenddessen flüchtet sich eine der Wissenschaftlerinnen auf die Moya, und bietet der Crew ein vermeintlich wirksames Mittel an, der den tödlichen Verflüssigungsprozess verhindern soll. Doch als Gegenleistung will sie nichts weniger als den Leviathan selbst…

Review: Episodenbild (c) Syfy Mit "Inkubator – Ort seiner Herkunft" scheint "Farscape" den zuvor bei Crais vorgenommenen Prozess zu wiederholen. Dieser begann als Widersacher, wurde dann jedoch geläutert, und ist mittlerweile ein zumindest loser Verbündeter. Mit Scorpius könnte es ähnlich laufen. Auch dieser wurde lange Zeit als der große Bösewicht aufgebaut – ehe man hier nun beginnt, in ein anderes, neues Licht zu rücken. So wird hier einerseits seine Vorgeschichte aufgerollt, und angesichts seiner Kindheit fällt es schwer, trotz aller Taten nicht doch auch etwas Mitleid für ihn zu empfinden. Fast noch wichtiger als das halte ich jedoch die Offenbarung seiner Motivation im Hinblick auf die Wurmloch-Technologie. Alles, was er getan – und John und den anderen auch angetan – hat, tat er, da er befürchtet, dass lediglich die Furcht vor solch einer Technologie die Skarraner davon abhalten kann, die Peacekeeper anzugreifen, und damit die gesamte Galaxis unter ihre finstere Herrschaft zu stellen. Nun sind die Peacekeeper natürlich ebenfalls nicht gerade heilige, und so könnte man sagen, dass jene Lebewesen, die nach Freiheit streben, zwischen zwei Übeln gefangen sind – wobei in der Tat die Skarraner das größere davon zu sein scheinen.

Jedenfalls fand ich diese Einblicke in Scorpius' Vergangenheit grundsätzlich sehr interessant; aber ja, diese Wiederholung des Themas, einen vorherigen Bösewicht hier nun in ein ambivalenteres Licht zu rücken, reduzierte für mich die Wirkung des Ganzen schon ein bisschen. Und so steht für mich in erster Linie der Informations- bzw. Erkenntnisgewinn rund um Scorpius schwieriges Heranwachsen im Vordergrund. Recht gut gefallen konnte mir aber auch das Zusammenspiel mit dem Schatten von John. In der Vergangenheit habe ich an solchen Szenen, wo quasi zwei "Geister" miteinander reden, ja durchaus Kritik geübt, und unter umgekehrten Vorzeichen konnte ich mit den meisten von denen ja in der Tat nichts anfangen. Umso mehr, wenn diese Visionen in der Wirklichkeit auftraten, und nicht nur in einem "Gedankenraum", so wie hier. Aber ja, die betreffenden Interaktionen in "Inkubator" fand ich tatsächlich überraschend nett. Zumal gerade auch diese Szenen sehr gut und optisch interessant inszeniert waren. Und nicht zuletzt gefiel mir auch, dass der Teil von Crichtons Bewusstsein, der auf dem Chip gespeichert ist (und der stammt wiederum vom Finale der zweiten Staffel, und somit unmittelbar nach Aeryns Tod; er weiß somit auch nicht, dass diese durch Zhaan wieder ins Leben zurückgeholt wurde), hart bleibt, und Scorpius nicht das gibt, was er von ihm haben will. Zumal man seinen Einwand "Where is my revenge?!" durchaus nachvollziehen kann. Etwas irritiert war ich aber davon, dass ich den Eindruck hatte, dass dieser Teil von Johns Bewusstsein Scorpius bereits in "Einer muss verlieren" herumgespukt hätte. Dort hatte ich zudem den Eindruck, dass Crichton dessen Körper am Ende quasi übernimmt. Fast könnte man meinen, die beiden Folgen wurden – aus welchem Grund auch immer – nachträglich ausgetauscht (weil irgendwie würden die dortigen Szenen mit John nun nachdem der Chip ausgebrannt ist während er noch in Scorpys Hirn feststeckte mehr Sinn machen); wenn da nicht die Nebenhandlung rund um die Erforschung an sich wäre, die mir wiederum direkt an "Einer muss verlieren" anzuknüpfen scheint. Also ja, das hat mich doch etwas irritiert. Vor allem aber fand ich den kleinen Nebenplot rund um die geflohene Wissenschaftlerin doch eher entbehrlich; nicht zuletzt, als dieser ohnehin nirgends hinführte. Insgesamt fand ich "Inkubator – Ort seiner Herkunft" aber überwiegend gelungen.

Fazit: Episodenbild (c) Syfy In "Inkubator – Ort seiner Herkunft" erfahren wir nun endlich mehr über den aktuellen, großen Bösewicht von "Farscape". Ich hatte dabei unweigerlich den Eindruck, dass dies der erste Schritt einer Entwicklung analog zu Crais war, nämlich weg vom Bösewicht hin zum (vorsichtigen) Verbündeten. Nicht zuletzt, als schon allein die Maxime "der Feind meines Feindes ist mein Freund" angesichts der drohenden Invasion durch die Skarraner beide Seiten doch noch dazu zwingen könnte, zusammenzuarbeiten. So oder so fand ich es aber jedenfalls sehr nett, einen Einblick in seine Vergangenheit zu bekommen, und auch endlich die – durchaus nachvollziehbar – Motivation hinter seinem Handeln zu ergründen. Auch die Interaktionen zwischen ihm und Crichton fand ich überraschend gelungen. Irritiert hat mich aber, dass dieser Teil der Episode irgendwie vor "Einer muss verlieren" besser gepasst hätte, während alles rund um die Forschungen aber wiederum sehr wohl an die dortigen Entwicklungen anzuknüpfen schien. Vor allem aber fand ich den Nebenplot rund um die flüchtende Wissenschaftlerin unnötig. Man wollte wohl unbedingt zumindest kurz auf der Moya vorbeischauen, mir hätte die Folge aber ohne diesen – in meinen Augen überflüssigen – Zwischenstopp aber wohl noch eine Spur besser gefallen.

Wertung: 3.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2001 Syfy)








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