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Die Geschichte mit dem Racheengel Drucken E-Mail
Autor: Christian Siegel - Datum: Donnerstag, 18 Februar 2021
 
Ka D'Argo wirft John vor, sein Schiff ruiniert zu haben. Beim darauffolgenden Gerangel wird Crichton von einigen Kisten getroffen und fällt ins Koma – wo er neuerlich vom Geist von Scorpius heimgesucht wird, der ihn dazu anstiftet, sich an D'Argo zu rächen…
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Episodenbild (c) Syfy

Originaltitel: Revenging Angel
Episodennummer: 3x16
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 10. August 2001
Erstausstrahlung D: 26. Mai 2002
Drehbuch: David Kemper
Regie: Andrew Prowse
Hauptdarsteller: Ben Browder als Commander John Crichton, Claudia Black als Officer Aeryn Sun, Anthony Simcoe als Ka D'Argo, Jonathan Hardy als Dominar Rygel XVI, Gigi Edgley als Chiana, Wayne Pygram als Scorpius, Paul Goddard als Stark, Tammy Macintosh als Jool, Lani Tupu als Pilot.
Gastdarsteller: -


Kurzinhalt: Ka und John arbeiten zusammen an D'Argos Schiff, als es plötzlich zu einer Fehlfunktion kommt. Ka ist außer sich, und macht Crichton dafür verantwortlich. Im nachfolgenden Gerangel wirft er John gegen ein paar Kisten, von denen er daraufhin erschlagen wird. Schwer verletzt bringt man ihn auf die Krankenstation, wo Jool ihn erstversorgt. Während John im Koma liegt, wird er wieder von Scorpius' Geist heimgesucht. Dieser will ihn dazu anstiften, sich an D'Argo zu rächen. Doch Crichton will davon nichts hören, und flüchtet sich vielmehr in eine an Looney Tunes angelegte Zeichentrickwelt. Währenddessen hat sich herausgestellt, dass durch die Fehlfunktion in D'Argos Schiff die Selbstzerstörung ausgelöst wurde. Um diese zu aktivieren, benötigt Ka sein Qualta-Schwert. Doch dieses hat er in seinem Zorn in die Untiefen Moyas geworfen…

Review: Episodenbild (c) Syfy "Die Geschichte mit dem Racheengel" stand anfänglich unter keinem guten Stern. Nicht nur Pilot gehen die sich ständig zankenden John und Ka auf die Nerven, sondern durchaus auch mir; wobei ich insbesondere dann den wütenden D'Argo in weiterer Folge sehr anstrengend fand. Aber auch Johns Fall war mir viel zu theatralisch in Szene gesetzt, mit der Zeitlupe. Völlig ineffektiv war natürlich auch alles rund um die Selbstzerstörung, inklusive Pilots ebenfalls zu theatralischem "Go!". Weil: Kauft euch ja eh keiner ab, dass die Moya verlassen und/oder Kas Schiff tatsächlich explodieren wird. Dementsprechend hielt sich auch bei der Suche des Schwerts die Spannung in Grenzen (dass wir zudem nicht genau wussten, wo der Countdown steht, tat sein Übriges). In erster Linie war ich aber doch ziemlich genervt, als hier nachdem John im Koma fiel natürlich wieder gleich der Geist von Scorpius auf der Matte stand. Wie ich nicht müde werde zu betonen: Ich kann mit dieser Idee nichts anfangen und bin ihr mindestens seit einer Staffel nur mehr überdrüssig.

Dass just jener Crichton bei dem der Scorpy-Überrest erfolgreich beseitigt werden musste das Zeitliche segnete, machte es nur noch schlimmer. Ich meine, das wievielte Mal wurde mir da jetzt schon ein Ende dieser Plotline in Aussicht gestellt, nur um dann doch wieder einen Rückzieher zu machen? Und wenn's euch so geht wie mir, dass ihr euch darüber einfach nur gefreut hättet, ist hoffentlich auch verständlich, wie frustriert ich zu Beginn mit "Die Geschichte mit dem Racheengel" war. Allerdings bedient man sich in weiterer Folge dann eines lustigen Gimmicks, dass mich mit der Folge doch noch ansatzweise versöhnt hat. Die Rede ist natürlich von den Zeichentrick-Einlagen. Ich muss gestehen, beim ersten Auftritt von Scorpy in dieser Form war ich noch skeptisch, aber als sich John und Ka dann in einer Looney Tunes-Hommage wiederfinden, mit Crichton als Roadrunner und D'Argo als Coyote, war ich dann doch überzeugt. Zugegebenermaßen nutzte sich das Ganze dann zwar recht bald ab, zumal Witz und Einfallsreichtum halt nicht ganz an die klassischen Cartoons herankamen, denen man hier Tribut zollte (insbesondere das mit dem Wurmloch wurde mit der Zeit doch ein bisschen fad), dennoch waren diese Einlagen für mich ganz klar das Highlight der Folge. Ebenfalls gut gefallen konnten mir die verschiedenen Varianten, in denen die animierte Aeryn auftrat – was wiederum an "Roger Rabbit" erinnerte (und tatsächlich ist sie ja auch kurz als Jessica Rabbit zu sehen). Jedenfalls hatte es mir der Cartoon-Teil der Folge durchaus angetan. Inhaltlich war ich aber letztendlich auch von diesen Szenen nicht übermäßig begeistert. Insbesondere, wie Scorpy hier John dazu anstiften versucht, sich an D'Argo zu rächen, wollte mich nicht wirklich ansprechen, und vor allem auch den sich dann in seinem Geist zutragenden Showdown fand ich entbehrlich. Dennoch, die "Looney Tunes"-Hommage war ganz witzig, und riss doch einiges heraus.

Fazit: Episodenbild (c) Syfy Inhaltlich wollte mich "Die Geschichte mit dem Racheengel" zwar wieder einmal nicht wirklcih ansprechen; nicht zuletzt, als ich den Streit zwischen John und Ka recht aufgesetzt und stellenweise auch arg überdramatisiert war. Und was ich mir gedacht habe als Scorpy/Harvey auf einmal auftauchte könnt ihr euch wohl ebenfalls denken. Allerdings: Die Idee einer Looney Tunes-Hommage fand ich dann doch ganz putzig. Die Zeichentrickeinlagen waren gut gemacht, und finden den Charme der Roadrunner & Coyota-Cartoons gut ein. Ja, ein bisschen nutzte sich das zwar im weiteren Verlauf schon ab, nicht zuletzt auch, als man sich offenkundig schwer tat, einen ähnlichen Einfallsreichtum an den Tag zu legen, wie die Vorlage. Trotzdem war das schon ganz amüsant. Zumal es mir die Zeichentrickeinlagen auch von der Qualität her durchaus angetan hatten. Gleiches gilt auch für die Szenen, wo Zeichentrickfiguren – "Roger Rabbit" lässt grüßen – in Realaufnahmen zu sehen sind. Und generell war das halt einfach mal was anderes, und eine nette Abwechslung. Über die inhaltlichen Schwächen konnte aber halt leider auch das nur teilweise hinwegtrösten.

Wertung: 3 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2001 Syfy)








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