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Die selbst beigebrachten Wunden (1) Drucken E-Mail
Autor: Christian Siegel - Datum: Mittwoch, 18 November 2020
 
Auf der Suche nach einem Planeten, auf dem sich Zhaan regenerieren kann, öffnet sich plötzlich ein Wurmloch. Moya wird hineingezogen, und kollidiert dabei mit einem anderen Raumschiff. Nur eines der beiden Schiffe wird zu retten sein…
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Episodenbild (c) Syfy

Originaltitel: Self-Inflicted Wounds - Part 1: Could'a, Would'a, Should'a
Episodennummer: 3x03
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 30. März 2001
Erstausstrahlung D: 26. Januar 2002
Drehbuch: David Kemper
Regie: Tony Tilse
Hauptdarsteller: Ben Browder als Commander John Crichton, Claudia Black als Officer Aeryn Sun, Virginia Hey als Pa'u Zotoh Zhaan, Anthony Simcoe als Ka D'Argo, Jonathan Hardy als Dominar Rygel XVI, Gigi Edgley als Chiana, Wayne Pygram als Scorpius, Paul Goddard als Stark, Lani Tupu als Captain Bialar Crais/Pilot.
Gastdarsteller: Tammy MacIntosh als Jool, Victoria Longley als Neeyala, Nicholas Hope als Kreetago, Dwayne Fernandez als Cresto, Kerith Atkinson als Shreena, Brian Carbee als Lastren u.a.

Kurzinhalt: Die Crew der Moya ist immer noch auf der Suche nach einem Planeten, der es Zhaan erlauben würde, sich zu regenerieren – liegt sie doch nachdem sie Aeryn gerettet hat nun selbst im Sterben. Dann jedoch öffnet sich plötzlich direkt vor ihnen ein Wurmloch, dass Moya hineinzieht, wo der Leviathan mit einem fremden Raumschiff kollidiert. Oder, genauer gesagt: Das andere Schiff durchschlägt Moyas Hülle, woraufhin die beiden Schiffe nun ineinander verkeilt sind. Daraufhin kommt die Besatzung des anderen Schiffes an Bord. Zuerst versteht man sich nicht, dann jedoch wird eine von ihnen mit Moyas Übersetzer-Mikroben infiziert, woraufhin ein Austausch möglich ist. Wie sich herausstellt, sind die sogenannten Pfadfinder Wissenschaftler, die alle möglichen Daten und Informationen über Völker der Galaxis sammeln – und dank des Wurmlochs ist es ihnen möglich, dabei große Distanzen zu überwinden. Doch durch den Zusammenstoß wurde jenes Gerät mit dem es ihnen möglich ist, die Wurmlöcher gefahrlos wieder zu verlassen, beschädigt. Aus Sicht der Anführerin wird es nur möglich sein, nur eines der beiden Schiffe sicher aus dem Wurmloch zu bekommen – und aufgrund Moyas Zustand sowie der Tatsache, dass sämtliche von ihnen gesammelten Daten direkt im Schiff selbst gespeichert sind, ist aus ihrer Sicht klar, welches der beiden Raumschiffe man retten soll. Doch können John, Aeryn, D'Argo, Chiana, Stark und Zhaan Moya wirklich einfach so aufgeben?

Review: Episodenbild (c) Syfy Nach dem vielversprechenden Auftakt zur dritten Staffel droht "Farscape" nun zunehmend wieder aufs – mich – enttäuschende Niveau zurückzufallen, dass in der zweiten Staffel dominierte. Auch "Die selbst eingebrachten Wunden – Teil 1" hat mich nämlich leider wieder überwiegend gelangweilt. Zuerst einmal war ich schon alles andere als erfreut darüber, als John Scorpius in seinem Geist besucht. Ich hatte echt gehofft, mit seinem Triumph in "Die Phase der Tode" wäre die Geschichte erledigt, bzw. die Szene mit dem Müllcontainer dort auch so verstanden, dass er ihn damit ein für alle Mal "entsorgt" hat. Stattdessen hat er ihn nur eingesperrt, und kann ihn somit nun quasi auf Wunsch immer wieder mal besuchen. Doch auch wenn sich die Dynamik zwischen den beiden geändert haben mag, bleibt es dabei: Ich kann mit diesen Szenen nicht viel anfangen. Hört das auch irgendwann wieder auf, oder zieht sich das jetzt bis zu den "Peackeeper Wars" durch die komplette Serie?!

Allerdings war das ja eh nur eine Szene, und damit verschmerzbar. Viel schwerer wiegt da schon, dass ich die Handlung hier weder spannend noch interessant fand. Auch wenn sich die Mehrheit der Crew am Ende tatsächlich dazu zu entschließen scheint, Moya aufzugeben, glaube ich einfach keine Sekunde lang dran, dass es wirklich soweit kommen wird. Das größte Problem von "Die selbst beigebrachten Wunden – Teil 1" ist aber, dass sich hier einfach abseits der sich durch die komplette Folge ziehenden Diskussion nichts tut. Hier hat man aus meiner Sicht wieder einmal ein Setup mit einer Handlung verwechselt. Das ganze zieht sich unendlich hin, und weder die Pfadfinder (noch das Mysterium rund um sie herum, weil natürlich verbergen sie irgendetwas) noch die aus der Kälteschlafkammer befreite Jool fand ich interessant genug, um die Episode trotz der dürftigen Handlung zumindest akzeptabel unterhaltsam zu machen. Im Gegenteil, weil Jools Geschrei fand ich vielmehr ausgesprochen nervig. Unklar war mir auch, warum bzw. woher die Eingefrorenen etwas über die Erde wissen sollen – schließe aber nicht aus, hier entweder in dieser oder in einer vorangegangener Episode einen entscheidenden Hinweis verpasst zu haben (was ich mir vor allem bei "Unter den Zwillingssonnen von Quell gut vorstellen könnte, so angeödet, wie mich die Folge hat). Sehr konstruiert wirkte auf mich aber jedenfalls das mit dem Schiff als Wissensdatenbank. Ich meine, das ergibt doch irgendwie überhaupt keinen Sinn. Der Weltraum ist gefährlich, ich speichere doch nicht alle Daten auf einem Raumschiff, so dass ich diese wenn es zerstört oder beschädigt wird verliere. Bzw. was passiert, wenn es irgendwann mal so alt ist, dass ich es außer Dienst stellen muss? Geht dann das Wissen ebenfalls flöten? Sorry, ich fand das sehr unglaubwürdig und unlogisch; es war nur dazu da, um einen Grund zu liefern, warum die ihr Schiff nicht aufgeben wollen. Immerhin: Die Masken sowohl der Pfadfinder als auch von Jool waren wieder sehr gut gemacht. Bei Jool mochte ich zudem die Idee mit den Haaren, welche die Farbe ändern. Und die bessere Qualität bei den Effekten machte sich auch bei "Die selbst beigebrachten Wunden – Teil 1" wieder positiv bemerkbar. Inhaltlich wollte mich die Folge aber leider (wieder einmal) überwiegend nicht ansprechen.

Fazit: Episodenbild (c) Syfy Von "Die selbst beigebrachten Wunden – Teil 1" war ich leider wieder einmal nicht wirklich begeistert. Ich fand die Story weder spannend noch interessant; nicht zuletzt, als man als Zuschauer halt doch eher ausschließen kann, dass die Moya jetzt wirklich den Rücken kehren werden. Auch die Rückkehr von Scorpy in Johns Geist hat mich alles andere als gefreut; ich hatte die Szene in "Die Phase der Tode" so verstanden, dass diese Chose jetzt endlich vorbei ist, aber da habe ich mich wohl zu früh gefreut. Immerhin: Die Masken von den Pfadfindern sowie von Jool wussten wieder zu gefallen, und die seit Staffel drei deutlich besseren Effekte machten sich auch wieder positiv bemerkbar. Insgesamt war das aber leider, nach dem noch sehr gefälligen und vielversprechenden Staffelauftakt, für mich nach dem ähnlich mäßigen "Unter den Zwillingssonnen von Quell" nun schon der zweite Dämpfer in Folge.

Wertung: 2 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2001 Syfy)








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