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Die selbst beigebrachten Wunden (2) Drucken E-Mail
Autor: Christian Siegel - Datum: Freitag, 27 November 2020
 
Als der Moya-Crew bewusst wird, dass sie von Neeyala getäuscht wurden, setzen sie alles daran, um das Leben von Moya und Pilot zu retten. Doch um das Wurmloch mit dem Leviathan zu verlassen, muss sich einer von ihnen opfern…
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Episodenbild (c) Syfy

Originaltitel: Self-Inflicted Wounds - Part 2: Wait for the Wheel
Episodennummer: 3x04
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 06. April 2001
Erstausstrahlung D: 27. Januar 2002
Drehbuch: David Kemper
Regie: Tony Tilse
Hauptdarsteller: Ben Browder als Commander John Crichton, Claudia Black als Officer Aeryn Sun, Virginia Hey als Pa'u Zotoh Zhaan, Anthony Simcoe als Ka D'Argo, Jonathan Hardy als Dominar Rygel XVI, Gigi Edgley als Chiana, Wayne Pygram als Scorpius, Paul Goddard als Stark, Lani Tupu als Captain Bialar Crais/Pilot.
Gastdarsteller: Tammy MacIntosh als Jool, Victoria Longley als Neeyala, Nicholas Hope als Kreetago, Dwayne Fernandez als Cresto, Kerith Atkinson als Shreena, Brian Carbee als Lastren u.a.

Kurzinhalt: Der Moya-Crew wird bewusst, dass sie von Neeyala hintergangen wurden. Denn die Situation des Leviathan ist längst nicht so dramatisch, wie diese ihnen Glauben machen wollte. Demnach wäre die Moya durchaus ebenfalls, so wie das Schiff der Pfadfinder, dazu in der Lage, die Abkopplung und das Verlassen des Wurmlochs heil zu überstehen. Als ihnen diese Täuschung bewusst wird, setzen sie alles daran, um das lebende Schiff, und seinen Piloten, zu retten. Dies bedeutet allerdings auch, dass man Neeyalas Schiff, und damit auch das dort gespeicherte Wissen – inklusive Informationen über die Erde – verlieren würde. John muss demnach entscheiden, was schwerer wiegt: Seine Sehnsucht, nach Hause zurückzukehren, oder das Leben von Moya. Nachdem er sich schweren Herzens für letzteres entschieden hat, gilt es, Neeyala – die sich natürlich nicht so einfach geschlagen geben will – aufzuhalten. Vor allem aber muss die Trennung beider Schiffe vollzogen werden – und eben dies wird von der Crew der Moya ein großes Opfer erfordern…

Review: Episodenbild (c) Syfy Für alle die daran gezweifelt haben, dass ich mir die Serie a) nun zum ersten Mal komplett und b) so unvorbereitet wie möglich anschaue, dürfte "Die selbst beigebrachten Wunden – Teil 2" nun den definitiven Beweis dafür liefern. Denn seit dem Staffelauftakt behauptete ich nun, dass ich nicht daran glaube, dass Zhaan tatsächlich sterben wird – nur um von dieser Episode nun (scheinbar) eines Besseren belehrt zu werden. Insofern, ja: Mich hat diese Wendung echt überrascht, weil ich mit so einer markanten Änderung des Status Quo nicht geändert hätte. Nun hoffe ich allerdings, dass es auch dabei bleibt. Immerhin wäre es im Science Fiction-Genre nichts Ungewöhnliches, wenn vermeintlich Totgesagte plötzlich wieder auferstehen. Falls sie jedoch vorgehabt haben sollten, Zhaan irgendwann doch wieder zurückzubringen, hätte man sie einfach verschollen im Wurmloch belassen sollen. Für eine allfällige spätere Rückkehr war mir ihr Tod hier dann nämlich doch zu definitiv und endgültig umgesetzt. So oder so, das war für mich jedenfalls – nicht zuletzt, weil es mich eben so eiskalt erwischt hat – der größte Pluspunkt der Folge.

Zugleich muss ich leider sagen: Wirklich emotional war ihr Abschied für mich nicht. Erst nun, da es Zeit war, auf Wiedersehen zu sagen, wurde mir so richtig bewusst, dass die Figur für mich im bisherigen Verlauf der Serie nie so richtig zur Geltung kam. Es mag daran liegen, dass mir bei ihr nie ganz klar war, welches Ziel sie verfolgt. D'Argo wollte seinen Sohn retten. Chiana flüchtet vor den anderen ihres Volkes. Rygel möchte wieder als Herrscher auf seinen Planeten zurückkehren. John will nach Hause. Und Aeryn hat nicht nur in der Moya-Crew eine neue (oder wohl ihre erste echte) Familie gefunden, sondern verfügt auch über eine direkte Verbindung zu Talyn. Aber Zhaan? Die erste Staffel drehte sich ein bisschen darum, wie sie mit ihrer düsteren Seite – und ihren gewalttätigen Taten – hadert, aber auch das verlor man dann in Season Zwei zugunsten von Johns innerem Konflikt mit Scorpius (dazu gleich) leider zunehmend aus den Augen. Und im Zuge dessen habe ich offenbar auch irgendwie die Verbindung zu ihr verloren – was sich hier bei ihrem Tod nun in Form einer kaum vorhandenen emotionalen Reaktion meinerseits rächte. Wobei dies neben dem Kontext bis zu einem gewissen Grad auch an der Umsetzung gelegen haben dürfte, die mir teilweise doch zu schrill und hysterisch war. Der Abschied von John und Aeryn funktioniert für mich ja eigentlich sehr gut; aber der herumbrüllende Stark hat für mich die traurige Stimmung irgendwie völlig zunichte gemacht. Nach wie vor nichts anfangen kann ich auch mit Jool. Ich hoffe sehr, dass die nicht als Ersatz für Zhaan gedacht ist, erscheint sie mir doch bislang als so ziemlich die unnötigste Figur der Serie bislang; von ihrem nervigen ständigen Geschreie ganz zu schweigen. Last but not least, und für alle, die meine Reviews verfolgen, wohl wenig überraschend: Dass Scorpy in Johns Geist nun scheinbar doch nicht so eingesperrt ist wie gedacht, hat mich auch sehr geärgert. Ich kann diesen inneren Monolog-Szenen halt einfach überhaupt nichts abgewinnen.

Fazit: Episodenbild (c) Syfy Zhaans Ableben in dieser Folge hat mich doch sehr überrascht; damit hatte ich nun wirklich nicht gerechnet. Diese Wendung war für mich zugleich auch die größte Stärke der Episode – wenn ich auch leider sagen muss, dass sie mich emotional kälter gelassen hat, als das beim Abschied einer Figur aus der Stammbesetzung, die von Beginn an dabei ist, der Fall sein sollte; wobei Starky hysterische Reaktion, die für mich die traurige Stimmung eher torpedierte, sicherlich auch nicht geholfen hat. Weitere Abzüge gibt es für die bislang völlig unnötige und teils nervige Jool, sowie den neuerlichen Auftritt jenen Teils von Scorpius, der nach wie vor in Johns Geist steckt. Im Vertrauen darauf, dass Zhaans Tod so endgültig war, wie es den Anschein machte, vergebe ich aber trotz der vorhandenen Kritikpunkte – aufgrund dieser deutlichen und für mich völlig unerwarteten Veränderung des Status Quo – doch noch knapp eine überdurchschnittliche Wertung.

Wertung: 3 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2001 Syfy)








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