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Flug 627 Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Bad Robot/Warner Bros. Television

Originaltitel: Pilot
Episodennummer: 1x01
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 09. September 2008
Erstausstrahlung D: 16. März 2009
Drehbuch: J. J. Abrams, Alex Kurtzman & Roberto Orci
Regie: Alex Graves
Hauptdarsteller: Anna Torv als Olivia Dunham, John Noble als Dr. Walter Bishop, Joshua Jackson als Peter Bishop, Lance Reddick als Phillip Broyles, Kirk Acevedo als Charlie Francis, Jasika Nicole als Astrid Farnsworth.
Gastdarsteller: Mark Valley als John Scott, Blair Brown als Nina Sharp, Jason Butler Harner als Richard Steig, Peter Outerbridge als Dr. Reyes u.a.

Kurzinhalt: Auf dem Flug 627 von Hamburg nach Boston kommt es zum Ausbruch eines tödlichen Virus. Binnen Minuten finden sowohl die Passagiere als auch die Crew den Tod – die Landung erfolgt automatisch mittels Autopiloten. Sofort wird das Flugzeug unter Quarantäne gestellt, und – aufgrund des Verdachts auf Terrorismus – sowohl Homeland Security, das FBI sowie die Seuchenbehörde zu Rate gezogen. Die FBI-Agentin Olivia Dunman soll als Verbindungsstelle zwischen FBI und Homeland Security fungieren – eine Aufgabe, die ihr jedoch durch die Abneigung des Homeland Security-Agenten Phillip Broyles, dessen guten Freund sie einst wegen sexueller Belästigung anzeigte, erschwert wird. Zusammen mit John Scott, mit dem sie eine heimliche Affäre hat (sind doch Beziehungen innerhalb des Büros nicht gern gesehen), nimmt sie die Ermittlungen auf. Sie stoßen auf eine Lagerhalle, in dessen Nähe sich ein Verdächtiger herumtreibt. Doch während der Verfolgung wird John mit demselben Virus infiziert, dass auch die Besatzung des Flugzeugs dahinraffte. Olivias einzige Hoffnung, ihn zu retten, ruht auf dem Wissenschaftler Walter Bishop, der einst in diesem Gebiet Forschungen betrieben hat. Doch dieser sitzt seit 15 Jahren in einer psychiatrischen Anstalt. Um zu ihm zu gelangen, nimmt sie mit dessen Sohn Peter Kontakt auf…

Review: Episodenbild (c) Bad Robot/Warner Bros. Television "Fringe" ist nach "Farscape" die zweite schon ein bisschen ältere Serie, die ich bislang noch nicht komplett gesehen habe, und die ich mir heuer nun endlich vorknöpfen möchte. Sowohl damals bei der Erstausstrahlung auf Pro7 als auch vor ein paar Jahren auf Blu-Ray bin ich dabei jeweils immer zur Mitte der ersten Staffel – wenn mich meine Erinnerung nicht trügt sogar genau bei derselben Folge – ausgestiegen. Beim ersten Mal war's ein Mangel aus Interesse in Verbindung mit meines Erachtens zu vielen offenen Fragen, die in zu kurzer Zeit aufgeworfen wurden. Mir steckte damals halt immer noch das "Akte X"-Desaster in den Knochen, weshalb ich damals keine Lust hatte, mich potentiell auf eine zweite solche Enttäuschung einzulassen. Bei der Zweitsichtung war's dann einfach das gleiche Problem wie schon bei "Farscape": Akuter Zeitmangel. Nun werde ich aber die Mysterien von "Fringe" endlich mal ergründen – nicht zuletzt auch, als mir mittlerweile von mehreren Seiten versichert wurde, dass sich die einzelnen Fäden in weiterer Folge zu einem stimmigen Gesamtbild fügen, und die Serie zudem nach noch etwas holprigem Start dann zunehmend an Fahrt aufnahm.

"Flug 627" ist grundsätzlich mal ein guter Pilotfilm, der vor allem dabei erfolgreich ist wenn es darum geht, uns das Setting und die Figuren vorzustellen. In erster Linie steht hier naturgemäß – immerhin ist es ja die Hauptfigur – Olivia Dunham im Mittelpunkt, die sich hier als engagiert und leidenschaftlich offenbart. Zuerst ist es eher ihre Liebe zu John – und der Wunsch, ihn zu retten – die sie antreibt. Im Verlauf der Episode wird sie aber einer großen Verschwörung gewahr, die ihr Interesse weckt – scheint doch jemand die gesamte Welt als seine Spielwiese, bzw. sein Labor, zu betrachten, wobei vor allem die zwielichtige Organisation Massive Dynamics rasch sowohl das Interesse von ihr als auch der Zuschauer weckt. Generell gelingt es hier ziemlich gut, bereits erste Fäden auszulegen, die – ähnlich wie zuvor bei "Lost" – erfolgreich das Gefühl zu vermitteln, einem Plan zu verfolgen, und vor allem auch, eine fortlaufende, zusammenhängende Geschichte zu erzählen. Das Rätsel rund um Flug 627 erweist sich dabei nur als das erste Steinchen eines großen Mosaiks. Aber auch Walter und Peter Bishop lernen wir hier schon recht gut kennen. Peter offenbart sich als Playboy und Lebemann, der im ersten Moment den Eindruck macht, als wäre bislang er sich selbst der wichtigste Mensch auf der Welt gewesen. Sein Vater Walter wiederum wirkt eigentlich von Anfang an zwar schrullig und verwirrt, aber nichtsdestotrotz sympathisch –weshalb man auch durchaus mit ihm mitfühlt, wenn er sich am Ende nicht so recht über seinen Erfolg freuen kann, da er fürchtet, nun wieder in die Klapsmühle zurückgeschickt zu werden. Einen erstmal nur recht flüchtigen Eindruck erhaschen wir hingegen von Olivias Vorgesetztem Phillip Broyles, sowie ihren KollegInnen Charlie Francis und Astrid Farnsworth. Und John Scott ist sowieso eine eigene Geschichte, zu der wir später dann noch kommen.

Episodenbild (c) Bad Robot/Warner Bros. Television Ähnlich wie bei "Lost" kann sich die Produktionsqualität sehen lassen. Bei der Traumsequenz lässt sich Alex Graves zwar vielleicht etwas zu sehr von Produzent J.J. Abrams inspirieren (Stichwort Lens Flares), insgesamt sieht "Flug 627" allerdings sehr gut und hochwertig aus. Dies gilt auch für die Sets, die coolen Ortseinblendungen, sowie die Ausstattung bzw. die Effekte (vor allem der Durchschein-Effekt bei John war wirklich super gemacht). Die Besetzung sticht ebenfalls praktisch auf Anhieb positiv hervor. Mit Anna Torv wurde eine charismatische Hauptdarstellerin gefunden, die mich praktisch von der ersten Sekunde an für sich einnahm. John Noble war damals Genre-Fans noch als Denethor aus "Der Herr der Ringe" in bester Erinnerung. Sein Walter ist zwar ebenfalls verwirrt, aber wesentlich sympathischer. Joshua Jackson kannte man damals natürlich in erster Linie als Pacey aus "Dawson's Creek". Und Lance Reddick ist ebenfalls ein aus zahlreichen Filmen und (nicht zuletzt auch Polizei-)Serien bekanntes Gesicht. Die Musik stammt indes wieder von Michael Giacchino, dessen Vertonung mich bei dieser Pilotfolge teilweise noch etwas zu sehr an "Lost" erinnert hat (insbesondere mit dem Crescendo vor dem Abblenden); grundsätzlich ist aber auch der Soundtrack durchaus gelungen, und passt zum mysteriösen Ton der Serie.

Dennoch hätten wir damit auch schon die Brücke zu den weniger gelungenen Elementen geschlagen, und hier fällt eben in erster Linie auf: Ein bisschen gar bekannt wirkt das schon. Zwar ist es zugegebenermaßen wohl unmöglich, eine Serie über unheimliche Fälle des FBI zu machen, ohne dass man dabei unweigerlich gleich an "Akte X" denken muss, dennoch ist es halt ein Vergleich, der sich aufdrängt – und da zieht "Fringe" im ersten Moment halt (trotz der enttäuschenden Entwicklung von Chris Carters Kultserie) unweigerlich den Kürzeren. Aber auch, dass ich im Review nun schon mehrmals "Lost" erwähnt hat, macht deutlich, dass es auch zum früheren Mystery-Projekt von J.J. Abrams & Co. einige Parallelen gibt (so kann man z.B. schon kritisch hinterfragen, ob man auch hier unbedingt ein "abgestürztes" Flugzeug ins Zentrum des Pilotfilms stellen musste). Da und dort bemerkte ich zudem wieder einmal das für Abrams, Kurtzman und Orci so typische erzwungene Scriptwriting, wie z.B. wenn eine FBI-Agentin die Zustimmung des Sohnes (und zugleich gesetzlichen Vormunds) braucht, um mit dem Insassen einer psychiatrischen Anstalt zu reden. Was mir in Anbetracht der potentiellen Terror-Bedrohung sowie der großen Befugnisse, welche Behörden wie Homeland Security und Co. nach 9/11 erhielten, doch ziemlich konstruiert erschien. Es ist zudem halt auch (wohl nicht zuletzt aufgrund des sich aufdrängenden "Akte X"-Vergleichs) ziemlich offensichtlich, wo sich das Beziehungs-technisch hinentwickeln wird, und dass man mit dem Gespann Olivia Dunman/Peter Bishop in die Fußstapfen von Dana Scully/Fox Mulder treten will. Einiges – insbesondere das mit der gemeinsamen Traumwelt – war mir persönlich zudem selbst für eine Mystery-Serie ein bisschen zu phantastisch. In erster Linie sehe ich aber kritisch, dass man hier schon John Scott als Verräter offenbart, und man sich seiner zugleich auch schon entledigt. Die Figur hat kaum Gelegenheit, Eindruck bei uns zu hinterlassen, da ist sie auch schon (vorerst?) wieder weg. Hätte man sich diesen Twist bis zum Ende oder zumindest der Mitte von Season 1 aufgehoben, hätte er bei mir eine ungleich größere Wirkung erzielt.

Fazit: Episodenbild (c) Bad Robot/Warner Bros. Television "Flug 627" erfüllt die Hauptaufgabe eines Pilotfilms soweit ganz ordentlich: Nämlich, uns das Setup und die Figuren soweit mal vorzustellen. Letzteres ist hier naturgemäß in erster Linie auf Olivia Dunham fokussiert, wobei wir auch von Walter und Peter Bishop schon einen ganz guten Eindruck gewinnen. Der Rest wird sicherlich im Verlauf der Serie noch genug Zeit bzw. Gelegenheit haben, sich zu entwickeln. Die Story selbst ist allerdings hier erstmal noch nicht wirklich etwas Besonderes, die Spannung hält sich auch eher in Grenzen, und vor allem den frühen Twist – und Abschied – von John Scott sehe ich kritisch. Damit hätte man sich aus meiner Sicht ruhig ein paar Folgen lang Zeit lassen können. Insgesamt ist es "Flug 627" aber durchaus gelungen, mein Interesse an der Serie zu wecken. Mal schauen, ob es ihr nun beim dritten Anlauf auch endlich (besser) gelingen wird, dieses auch zu halten.

Wertung: 3.5 von 5 Punkten
Christian Siegel


Trivia:
- Direkt außerhalb des Massive Dynamic Gebäude kann man die Symbole für einen Stift (Pen) und eine Rose (Rose) sehen. Dies ist ein Hinweis auf Christopher Penrose und Dr. Claus Penrose, die in der nächsten Episode vorkommen werden.

- Das Auto, das aus der Garage gezogen wird, erinnert an einen MG Sportwagen, das traditionelle MG Logo wurde jedoch zu MD, Massive Dynamics, abgewandelt.

- Als Olivia Massive Dynamics besucht, um mehr über Richard Steeg herauszufinden, kann man kurz sehen wie der "Observer" (Beobachter) die Straße neben dem Gebäude hinab schreitet.

- Als das Flugzeug Höhe verliert und von Turbulenzen durchgeschüttelt wird, werden die Bildschirme nicht eingeklappt. Was eins der ersten Dinge ist, die bei einem Flugzeug-Notfall geschehen.

- Das "Leaf" (Blatt) ist das erste von einigen Objekten, die vor der Werbeunterbrechung jeder Episode gezeigt werden. Schaut man auf die Mitte des "Leaf" entdeckt man ein Dreieck mit einem Delta-Symbol darin. Dies erscheint ebenso auf dem Massive Dynamic Handscanner.

- Als verschiedene Agenten der Regierung das Flugzeug auf der Rollbahn betreten, werden allem Anschein nach grundlos Sauerstoffmasken eingesetzt.


Versteckte Worte:
- Während der Eröffnungsszene können die Worte "Observers are here" ("Beobachter sind da") bemerkt werden.
- Während der Traumsequenz erscheinen die Worte "He's Not Dead" ("Er ist nicht tot") auf einem Grabstein.

Produktionsnotizen:
- Es gibt acht Bilder die vor Werbeunterbrechungen sowie Trailer der Serie eingeblendet werden.
APPLE (Apfel): Die Saat im Apfel sind menschliche Embryonen.
BUTTERFLY (Schmetterling): Die Flügel sind aus Knochen
FLOWER (Blume): Einige der Blätter sind Libellen-Flügel und das Zentrum ist eine Fermat'sche Spirale
FROG (Frosch): Hat das Symbol für PHI auf dem Rücken
HAND: Hat sechs Finger
HORN: Hat Fibonacci-Struktur und die Nummern von PHI eingeritzt.
LEAF (Blatt): Hat ein Delta-Symbol in der Mitte
SMOKE (Rauch): Zeichnet ein weibliches Gesicht

In den meisten Bildern gibt es einen kleinen gelben Punkt.

- Internationale Erstausstrahlungen:
Australien: 17. September 2008 auf Channel 9
Schweden: 2. Oktober 2008 auf TV4
UK: 5. Oktober 2008 auf Sky One
Norwegen: 1. Januar 2009, auf Tvn
Finnland: 5. Januar 2009 auf MTV3
Thailand: 7. Februar 2009 auf True Series

- Kirk Acevedo (Charlie Francis) und Lance Reddick (Phillip Broyles) spielten zuvor gemeinsam in der HBO Serie Oz mit.

- Die US Erstausstrahlung wurde auf die ungewöhnliche Uhrzeit von 20:00 Uhr gelegt. Zudem wurde es mit recht wenig Werbung ausgestrahlt, so das die 81-Minuten lange Episode um 21:35 zu Ende war.

- Die Episode wurde als Vorschau in England, am Samstag den 4. Oktober, 11:00 im Apollo, auf dem Westend, kostenlos(!) gezeigt.

- Die Kuh in Bishops Labor sollte öfter auftauchen, aber unglücklicherweise erscheint diese spezielle Kuh nur in der ersten Folge. Das Produktions-Team erhielt nicht die Genehmigung das Rind über die kanadische Grenze in die USA zu bringen, wo der Rest der Serie gedreht wurden. So musste eine Neue gefunden werden.

- Das Presse-Set zu Fringe, das FOX verteilte, beinhaltete ein Aufnahmegerät auf dem die Stimme von Lance Reddick zu hören war.

- Die Episode wurde in CC-HDTV 720p-Dolby Digital 5.1. ausgestrahlt.

- Sky1 hat die Rechte in England für diese Episode

- DC Comics veröffentlichte am 27. August einen Comic mit der Vorgeschichte, zwei Wochen bevor die Serie am 9. September startete.

- Das Budget für die erste Folge der Serie betrug 10 Millionen Dollar.

- Film-Orte: Toronto, Ontario, Canada

- Es widerstrebte Joshua die Rolle anzunehmen und sich erneut für eine TV Serie zu verpflichten. In einem Interview mit SCI FI Wire gestand er, dass er zwar von der Rolle wegen J.J. Abrams angezogen gewesen sei, aber sie einige Male ablehnte. Er sagte erst zu, als er Kurtzman und Orci traf, deren bekanntestes Werk das Skript zu dem Transformer Film von 2007 ist.


Referenzen:
- Peter Bishop sagt: "Sie sagen mir, was, dass mein Vater Dr. Frankenstein war?"
Das bezieht sich entweder auf das Buch "Frankenstein" oder "The modern Prometheus" von Mary Shelly. Die Geschichten erzählen von Doktor Frankenstein, der Leben aus den Körperteilen toter Menschen schafft; ein Wesen das sich letztlich gegen seinen Erschaffer wendet.
Robert Lissack
(Bilder © 2008 Bad Robot/Warner Bros. Television)








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