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Episodenbild (c) Bad Robot/Warner Bros. Television

Originaltitel: Of Human Action
Episodennummer: 2x07
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 12. November 2009
Erstausstrahlung D: 26. April 2009
Drehbuch: Robert Chiappetta & Glen Whitman
Regie: Joe Chappelle
Hauptdarsteller: Anna Torv als Olivia Dunham, John Noble als Dr. Walter Bishop, Joshua Jackson als Peter Bishop, Lance Reddick als Phillip Broyles, Jasika Nicole als Astrid Farnsworth, Blair Brown als Nina Sharp.
Gastdarsteller: Cameron Monaghan als Tyler Carson, Andrew Airlie als Dr. Carson, Vincent Gale als Dobbins, Doron Bell als Officer Gibson, Ryan Booth als Officer Jenks, Philip Cabrita als Clerk, Peter Graham-Gaudreau als Seth Davies, Irene Karas Loeper als Officer Williams, Jacqueline Ann Steuart als Renee Davies, Shawn Stewart als Truck Driver, John Tench als Patrick Hickey, Anna Van Hooft als Nina's Assistant u.a.

Kurzinhalt: Das Fringe-Team untersucht im Fall der Entführung von Tyler Carson. Grundsätzlich wäre so etwas ja eher ein Fall für das normale FBI, allerdings kam es bei einer routinemäßigen Polizeikontrolle zu einem Zwischenfall, bei dem sich die betreffenden Polizisten – jedoch unfreiwillig – das Leben nahmen. Alles deutet darauf hin, dass irgendeine Form der Gedankenkontrolle zur Anwendung kam. An einen eben solchen Projekt hat Tylers Vater vor einiger Zeit bei Massive Dynamik gearbeitet – genauer gesagt ging es darum, Kampfflugzeuge mittels Gedanken zu steuern – ehe dieses eingestellt wurde. Nun vermutet man, dass die Entführung irgendwie mit dem Projekt in Verbindung stehen könnte. Bei der geplanten Geldübergabe versuchen sie, den Entführern eine Falle zu stellen. Kopfhörer, die ständig ein Rauschen abgeben, sollen die Agenten dabei vor der Gedankenkontrolle schützen. Dann jedoch stellt sich heraus, dass Tyler nicht etwas das Opfer, sondern vielmehr der Täter ist. Da das von Walter entwickelte Signal zudem als Schutz gegen Tylers Kräfte ineffektiv ist, gerät Peter in dessen Gewalt…

Review: Episodenbild (c) Bad Robot/Warner Bros. Television Das Hauptproblem von "Kontrolle" ist, wie vorhersehbar ich die Offenbarung zu ca. der Hälfte der Folge fand. Mir war eigentlich schon ab der ersten Szene mit den Polizisten angesichts des seltsam-verdächtigen Blicks von Tyler im Auto klar, dass er nicht etwa gegen seinen Willen entführt wurde, sondern vielmehr die anderen Männer mittels Gedankenkontrolle dazu zwingt, ihn zu entführen. Und so habe ich die erste Hälfte der Folge mehr oder weniger geduldig (zugegebenermaßen wohl eher weniger als mehr) darauf gewartet, bis es Olivia und ihr Team ebenfalls überreißen. Problem Nummer zwei ist, dass sie ihn gleich zu einem Mörder machten mussten. Ich vermute mal, damit wollten sie sicherstellen, dass auch wirklich alle Zuschauer auf die falsche Fährte rund um die Entführer aufspringen, aber nicht zuletzt, als dies bei mir ohnehin nicht funktioniert hat, hätte ich es wesentlich besser gefunden, man hätte es dabei belassen, dass die Polizisten und all die anderen die Tyler in die Quere kommen nur verletzt werden. Denn so konnte ich leider in weiterer Folge mit Tyler nicht im Geringsten mitfühlen.

Dies wirkt sich nicht nur negativ auf so Szenen wie die Begegnung mit der Mutter am Ende aus, sondern nicht zuletzt auch das gesamte bonding, welches im Verlauf des Road Trips zwischen ihm und Peter stattfindet. Weil angesichts der Tatsache, dass es sich bei Tyler um einen psychopatischen Mörder handelt, haben all diese vermeintlich amüsant gedachten Momente (wie z.B. im Strip Club) für mich überhaupt nicht funktioniert. Insofern ist "Kontrolle" leider wieder einmal ein Paradebeispiel dafür, wie ein einziger Fehler (zumindest in meinen Augen) eine Folge ansatzweise ruinieren kann. Weil hätte man sich diese mörderischen Tendenzen gespart und dem Zuschauer damit ermöglicht, im Verlauf der Episode eine Beziehung zu dem Jungen aufzubauen, hätte der Folge in meinen Augen ungleich besser funktioniert. Zumal es "Kontrolle" aus dem Setup mit des sich in Tylers Gewalt befindlichen Peter ohnehin nie gelang, Spannung zu erzeugen (schließt man einen Tod von ihm doch von vornherein aus). Jedenfalls: Dass der Junge am Ende auf Bewährung freikommt, war mir absolut unverständlich. Und die Offenbarung am Ende, dass Dr. Carson und Nina Sharp ihnen nicht die ganze Wahrheit über das Programm ("Firefox" lässt grüßen) gesagt haben, war wenig überraschend. Abseits der sehr offensichtlichen Auflösung rund um den wahren Täter baute sich in den ersten 15-20 Minuten (bis zur Lösegeldübergabe) eine nette Spannung auf. Vor allem die Szene wo sich die FBI-Agenten mit ihren Kopfhörern auf den Einsatz vorbereiten war diesbezüglich nett. Zudem gab es auch wieder ein paar amüsante Momente, wie z.B. wenn Walter zum Ende hin dann mit einem Aluhut auf dem Kopf herumläuft (auch wenn der Gag wohl vor rund zehn Jahren, vor dem Aufkommen der sogenannten "Aluhut-Fraktion", noch etwas unbeschwerter zu genießen war). Letztendlich war mein Highlight der Folge aber der erste Besuch von Walter und Peter bei Massive Dynamic. Das war wie ich finde nun wirklich an der Zeit. Davon abgesehen war "Kontrolle" aber leider eine sehr vorhersehbare, unscheinbare und unaufregende Episode.

Fazit: Episodenbild (c) Bad Robot/Warner Bros. Television Wenn man darauf verzichtet hätte, zu versuchen, den Zuschauer reinzulegen, und Tyler zudem nicht ganz so psychopathisch angelegt hätte, hätte "Kontrolle" durchaus interessant sein können. So jedoch konnte ich zu Tyler nicht den geringsten Bezug aufbauen, weshalb auch die ganzen Szenen zwischen Peter und ihm für mich nicht so recht funktioniert haben. Berücksichtigt man, dass sich aufgrund von Peters Entführung eh nie Spannung entwickelte, hätte ich hier eine andere Vorgehensweise entschieden vorgezogen. Vor allem aber litt "Kontrolle" daran, dass die Macher in meinem Fall damit gescheitert sind, mich im Hinblick auf die Entführung auf eine falsche Fährte zu locken, was die erste Hälfte wenig erbaulich machte. Zwar fand ich es nett, dass hier nun Walter und Peter endlich zum ersten Mal Massive Dynamic besuchten, und gab es im weiteren Verlauf den einen oder anderen gelungen und/oder witzigen Moment. Und generell war die Idee rund um die Gedankenkontrolle grundsätzlich nicht unspannend. Darin, mich eine Verbindung zu Tyler aufbauen zu lassen, ist "Kontrolle" angesichts seiner mörderischen Tendenzen aber leider gescheitert.

Wertung: 2 von 5 Punkten
Christian Siegel








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