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Entfesselt Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Bad Robot/Warner Bros. Television

Originaltitel: Unleashed
Episodennummer: 1x16
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 14. April 2009
Erstausstrahlung D: 13. Juli 2009
Drehbuch: Zack Whedon & J.R. Orci
Regie: Brad Anderson
Hauptdarsteller: Anna Torv als Olivia Dunham, John Noble als Dr. Walter Bishop, Joshua Jackson als Peter Bishop, Lance Reddick als Phillip Broyles, Kirk Acevedo als Charlie Francis, Jasika Nicole als Astrid Farnsworth, Blair Brown als Nina Sharp.
Gastdarsteller: Ari Graynor als Rachel, David Pittu als Robert Swift, Keith Nobbs als Carl Bussler, Kiersten Warren als Sonia, Tim Gallin als Cameron Deglmann, Robyn Rikoon als MIT Girl #1, Arjun Gupta als MIT Guy #1, Kevin Rogers als MIT Guy #2, Rafi Silver als Jonathan Swift, Ana Berry als Newscaster, Craig Alan Edwards als Matt, Chris Jackson als EMT #1, Robyn Payne als ND FBI Agent #1, Laura Perloe als Receptionist, Lily Pilblad als Ella, Marnie Schulenburg als Mom, Jeremy Zorek als Tucker u.a.

Kurzinhalt: Eine Gruppe von Umweltaktivisten überfällt ein Labor, in dem Tierversuche durchgeführt werden, und befreit die Tiere aus ihren Käfigen. Dabei lassen sie jedoch auch ein Tier frei, das im Labor künstlich geschaffen wurde. Es handelt sich um eine genetische Kreuzung mehrerer Tierarten – das Endergebnis ist ein gefährliches Monster, das sich bei den Aktivisten auch sogleich bedankt, indem es diese angreift und tötet. Nun treibt es in Boston und Umgebung sein Unwesen – und das Fringe-Team versucht, es einzufangen. Während der Ermittlungen wird Charlie vom Biest attackiert. Zwar überlebt er, allerdings hat die Bestie dabei Larven in seinem Inneren zurückgelassen. Falls es nicht gelingt, ein Mittel zu finden um diese zu töten, wird er binnen 48 Stunden sterben. Die einzige Hoffnung ihn zu retten besteht darin, vom Muttertier eine Blutprobe zu entnehmen. Doch dafür muss man dieses erst finden und fangen…

Review: Episodenbild (c) Bad Robot/Warner Bros. Television Von Anbeginn dabei, bislang aber immer sehr im Hintergrund und somit nicht wirklich Eindruck hinterlassend, schenkt man Olivias früherem Partner aus dem "normalen" FBI (also nicht der Fringe-Abteilung) hier nun endlich mal mehr Aufmerksamkeit. Wir werfen einen Blick auf Charlies Privatleben, und lernen ihn aufgrund der Art und Weise, wie er mit dieser Situation – und seinem drohenden, unmittelbar bevorstehenden Tod – umgeht, auch endlich etwas näher kennen. Der sympathische Eindruck, den er bislang hinterlassen hat, wird dabei voll und ganz bestätigt. Zwar zog ich sein Ableben hier nicht wirklich in Betracht, was ein bisschen auf die Spannung drückte. Neben der näheren Betrachtung von Charlie war der zweite große Pluspunkt der Folge für mich das Finale, wo sich Walter – bedingt durch seine Schuldgefühle – der Kreatur allein gegenüberstellt, nachdem er sich Gift injiziert hat. So will er das Monster ausschalten, und Charlies Leben retten. Wie generell seine Selbstvorwürfe aufgrund von ähnlichen Forschungen, die er früher betrieben hat, die Episode für mich aufwerteten.

Allerdings: Die Grundidee ist zwar grundsätzlich nett und mir definitiv lieber als irgendetwas allzu übernatürliches, allerdings musste wohl nicht nur ich da unweigerlich an trashige SyFy-Unterhaltung à la Sharktopus denken. Ich fand die Kreatur – eine Mischung aus (u.a.) Löwe, Schlange und Igel – leider auch längst nicht so kultig wie eben besagtes SyFy-Monster, und generell sowohl optisch als auch konzeptionell nicht wirklich interessant. Zwar ist es grundsätzlich positiv, wie man hier dem "Der weiße Hai"-Muster folgt und die Kreatur lange Zeit nicht – oder nur ansatzweise – zeigt. Aber die Offenbarung am Ende war doch ein bisschen eine Enttäuschung; da hätte ich mir mehr bzw. furchtbareres erwartet. Es hilft auch nicht, dass die legendäre und unvergessliche Brustkorb-Szene aus "Alien" relativ uninspiriert kopiert wird. Ein Problem, dass sich durch die Folge zieht, ist auch die mangelnde Spannung, die eben nicht nur Charlies drohenden Tod (oder auch Walters Selbstmordmission) betrifft, sondern insbesondere auch die Szene auf dem Spielplatz. Dass "Fringe" hier ein kleines Kind umbringt, traut man der Serie dann halt doch nicht zu. Kein Freund bin ich auch von der sich ankündigenden Beziehung zwischen Peter und Olivias Schwester. Ich meine, wohl nicht nur für mich war klar, wo sich das zwischen Peter und Olivia hinbewegen wird; es ist das klassische Mulder und Scully-Muster. Hier nun die Schwester als "Störenfried" reinzubringen, wirkt wie eine reine Verzögerungstaktik. Und apropos Verzögerungstaktik: Da sind wir auch schon bei meinem größten Kritikpunkt. Weil dass der Chef der Einrichtung den Überfall verschleiert, wollte angesichts der Tatsache dass sein eigener Sohn dabei ums Leben kam, überhaupt keinen Sinn ergeben. Das war nur dazu da, um die Ermittlungen von Olivia zu behindern und damit die Episode in die Länge zu ziehen. Sinn ergab es aber halt leider überhaupt keinen.

Fazit: Episodenbild (c) Bad Robot/Warner Bros. Television "Entfesselt" war eine ziemlich durchschnittliche Folge. Positiv sticht in erster Linie ins Auge, dass man sich hier nun endlich mal näher mit Charlie beschäftigt (fehlt nur noch Astrid). Sehr stark fand ich zudem den Moment am Ende, wo Walter Olivia und Peter austrickst, um sich dem Monster alleine zu stellen. Und die Idee einer solchen Kreuzung, wenn auch nicht neu und aufgrund so mancher SyFy-Produktion mittlerweile mit einem doch eher trashigen Toch behaftet, lag mir zweifellos mehr als so manches früheres Konzept. Allerdings: Wirklich spannend war das Geschehen leider nicht. Die Annäherung zwischen Peter und Rachel scheint mir nur dafür da zu sein, um die unvermeidliche Beziehung zwischen ihm und Olivia herauszuzögern. Vor allem aber schien es mir absolut unglaubwürdig, dass der Chef des Labors versuchen würde, den Überfall zu vertuschen, wenn doch sein Sohn selbst daran beteiligt war und dabei gestorben ist. Und generell war "Entfesselt" jetzt nicht unbedingt etwas Besonderes – verstand es aber immerhin soweit, angemessen zu unterhalten.

Wertung: 2.5 von 5 Punkten
Christian Siegel








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