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Das Manifest Drucken E-Mail
< Vorherige Episode | Nächste Episode >

Episodenbild (c) Bad Robot/Warner Bros. Television

Originaltitel: Ability
Episodennummer: 1x14
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 10. Februar 2009
Erstausstrahlung D: 29. Juni 2009
Drehbuch: Robert Chiappetta, Glen Whitman & David H. Goodman
Regie: Norberto Barba
Hauptdarsteller: Anna Torv als Olivia Dunham, John Noble als Dr. Walter Bishop, Joshua Jackson als Peter Bishop, Lance Reddick als Phillip Broyles, Kirk Acevedo als Charlie Francis, Jasika Nicole als Astrid Farnsworth, Blair Brown als Nina Sharp.
Gastdarsteller: Jared Harris als David Robert Jones, Michael Gaston als Sanford Harris, Noah Bean als FBI Agent, Chance Kelly als Mitchell Loeb, Kenneth Tigar als Warden Johan Lennox, Philip LeStrange als Tommie, Chinasa Ogbuagu als ND Agent #1, John Wu als Paramedic #1, Clark Middleton als Edward Markham, Eric L. Abrams als Davis, Adam Ludwig als German Prison Guard #1, Henning Fischer als German Prison Guard #2, Elizabeth A. Davis als Joanne, Chad Gittens als ND FBI Tech, Darby Lynn Totten als ND Agent #2, Anthony C. Mazza als ND Swat #1, Robert Matzelle als ND Swat #2, Ben Van Bergen als Bookstore Customer u.a.

Kurzinhalt: Das FBI erfährt, dass David Robert Jones vor mittlerweile zwei Wochen spurlos aus dem deutschen Hochsicherheitsgefängnis verschwunden ist. Kurz darauf steht dieser plötzlich in der FBI-Filiale in Boston, um sich zu stellen – allerdings will er nur mit Olivia Dunham sprechen. Diese vermutet schon bald einen Zusammenhang zwischen Jones und dem jüngsten Todesfall, den sie mit ihrem Team untersuchte: Ein Trafikant starb, nachdem sämtliche Körperöffnungen zugewachsen sind. Walter Bishop stellt fest, dass diese Mutation auf ein Virus zurückzuführen ist, und der Tod – durch Ersticken – binnen weniger Sekunden eintrat. Olivia befürchtet nun, dass Jones plant, das Virus im großen Stil einzusetzen. Dieser will ihr jedoch erst dann mehr sagen, nachdem sie den ersten Test aus einem Manifest mit dem Titel "Zerstörung durch Fortschritt der Technologie" bewältigt hat: Nämlich kleine Lampen rein mit Hilfe der Kraft ihrer Gedanken auszulöschen…

Review: Episodenbild (c) Bad Robot/Warner Bros. Television So kann man sich täuschen. Ich war nachdem ich "Durch die Wand" gesehen habe der festen Überzeugung, dass dies meine letzte "Fringe"-Episode gewesen wäre. An die drei nachfolgenden Folgen hatte ich auch keinerlei Erinnerung. In der ersten halben Stunde hat mir "Das Manifest" auch noch nicht wirklich was gesagt, wenn mir auch das mit dem titelspendenden Manifest durchaus bekannt vorkam. Als Olivia dann aber am Ende vor dem Feld mit den Lichtern steht, um die Bombe zu entschärfen, wurde mir klar: Das kenne ich schon! Also entweder habe ich damals zufällig im Fernsehen gerade diese Szene aufgeschnappt, oder ich hab doch länger weitergesehen, als ich dachte, und hatte nur überhaupt keine Erinnerung mehr daran. So oder so: "Das Manifest" war jedenfalls die beste Folge seit "Die Ankunft". Besonders gut gefiel mir dabei, dass bis zuletzt nicht 100%ig klar ist, ob Olivia nun wirklich über besondere Kräfte verfügt (und Teil der von William Bell durchgeführten Tests war – was das Interesse seitens Massive Dynamic an ihr erklären würde), oder Jones sie hereingelegt hat, und die Lämpchen von selber ausgegangen sind. Klar, früher oder später wird und muss unweigerlich eine definitive Antwort darauf folgen, vorerst genieße ich aber dieses Gefühl der Unwissenheit, und die Freiheit, diese Frage für mich selbst zu beantworten.

Überaus spannend fand ich auch die Parallelen zur ein paar Jahre später entstandenen Serie "The Blacklist". Die Szene, in der sich David Robert Jones dem FBI stellt, war fast deckungsgleich mit jener aus der Pilotfolge von "The Blacklist", wo Raymond "Red" Reddington in die FBI-Zentrale läuft. Auch dieser wollte ja nur mit einer ganz spezifischen Agentin sprechen. Und als wäre diese Überschneidung nicht schon genug, ist just der hier auftretende Clark Middleton auch dort gern gesehener (und wiederkehrender) Gaststar. All das hat natürlich nur bedingt etwas mit der Folge an sich zu tun, und hatte auf die Wertung keine Auswirkung, aber als "The Blacklist"-Fan (im Übrigen könnte RTL Crime jetzt dann echt mal weitermachen und endlich die sechste Staffel bringen) fand ich die Parallelen halt sehr spannend. Doch zurück zu "Das Manifest". Was mir ebenfalls gut gefallen konnte, war die Bedrohung durch dieses Virus, dass dazu führt, dass sich sämtliche Körperöffnungen schließen. Das war mal etwas anderes – und erschien mir zudem, im Vergleich zu so manch zuvor bei "Fringe" vorgestelltem Konzept, grundsätzlich plausibel. Vor allem jene Szene, wo Olivia mittels einem Luftröhrenschnitt versucht, das Leben des Agenten zu retten, dann jedoch die Haut auch die Röhre umschließt, war durchaus beängstigend. Zugleich sind wir hier aber auch schon bei einem meiner – wenigen und relativ vernachlässigbaren – Kritikpunkte, weil, ganz ehrlich: Wie blöd musste sich dieser Agent (!) bitte schön anstellen, nur damit es zu dieser Szene überhaupt kommen konnte? Das mit dem Wissenschaftsgefängnis finde ich ebenfalls immer noch höchst amüsant. Etwas irritiert war ich zudem, dass zwischen "Durch die Wand" bzw. "Das Schnupfenvirus" (die zwei knüpften ja unmittelbar aneinander an) und "Das Manifest" nur zwei Wochen liegen sollen. Hätte den Eindruck gehabt, dass allein bei "Hirnfresser" und "Conrad" mehr Zeit verstrichen ist. Überhaupt, warum sollten die zwei Wochen warten bis sie endlich mal das FBI darüber informieren, und sich an Olivia Dunham wenden?

Episodenbild (c) Bad Robot/Warner Bros. Television Das sind letztendlich aber wirklich nur Kleinigkeiten. Insgesamt fand ich "Das Manifest" wirklich klasse. Die Episode profitiert dabei nicht zuletzt auch vom neuerlichen Auftritt von Jared Harris, den ich in der Rolle nach wie vor absolut phantastisch finde. Auch sein Zusammenspiel mit Anna Torv hatte es mir angetan. Nicht minder interessant fand ich alles rund um das Manifest, welches uns auch wieder ein paar interessante Informationen darüber liefert, worum es bei "Fringe" denn eigentlich geht (also zumindest vermeintlich). Die Idee einer Parallelwelt (aus der der Besucher stammt?) und dem angedeuteten Krieg, der zwischen unserer und derer Welt unweigerlich kommen soll, fand ich – wenn ich hier auch natürlich unweigerlich an das Spiegeluniversum aus "Star Trek" denken musste – sehr interessant. Gleiches gilt für die Offenbarung am Ende, dass das Manifest – zumindest in seiner englischen Form – auf Walters Schreibmaschine getippt wurde. Und am Ende darf David Robert Jones – wenn auch nach wie vor aufgrund der Nebenwirkungen des Beamens angeschlagen – entkommen, um (hoffentlich) zu einem späteren Zeitpunkt zurückzukehren.

Fazit: "Das Manifest" gelingt der Spagat zwischen den beiden Mystery-Extremen, Fragen zu beantworten (oder zumindest Andeutungen/Hinweise zu liefern), und zugleich wieder neue Fragen aufzuwerfen, ausgezeichnet. Vor allem alles rund um das Experiment mit den Lämpchen fand ich überaus interessant. Hat Olivia das Mittel damals tatsächlich bekommen und verfügt somit nun über außergewöhnliche Fähigkeiten, oder ist sie einer Täuschung von Jones auf den Leim gegangen? Dessen Rückkehr war übrigens – nicht zuletzt dank Jared Harris wieder einmal großartiger Darstellung – ein weiterer ganz großer Pluspunkt der Folge. Auch die Art der Bedrohung gefiel mir, mit dem Virus, der dafür sorgt, dass sich sämtliche Körperöffnungen schließen. Und auch alles rund ums Manifest war interessant. Zwar gab es auch ein paar kleinere Schönheitsfehler – nicht zuletzt, dass der eine Agent den Deppen spielen und bei der Hausdurchsuchung den Geldschein ohne Handschuhe anfassen musste – diese änderten jedoch auch nichts daran, dass "Das Manifest" in meinen Augen die beste Folge der Serie seit "Die Ankunft" war.

Wertung: 4 von 5 Punkten
Christian Siegel


Trivia:
- Kurz bevor Walter das Gas von Tommy einfängt, kann man Tommy atmen sehen und er bewegt auch leicht den Kopf. Das sollte unmöglich sein, denn er ist tot und alle Gesichtsöffnungen sind verschlossen, somit gibt es keine Atemmöglichkeit und keine Möglichkeit, dass Gas aus seinem Körper entweicht und Bewegungen verursacht.

- Olivia sagt, sie war 1981 drei Jahre alt, das heißt, sie ist 31, als diese Episode erstmals ausgestrahlt wird.

- Der Beobachter steht am Zeitungsstand, als das erste Opfer vorbei geht.

- Nummer 47: Die Hautwachstums-Mutationsbombe befindet sich im 47. Stock des Gebäudes.

- Olivia sagt: "The man was clever enough to 'Star Trek' himself out of a german prison." Dies bezieht sich auf den von Gene Roddenberry für "Star Trek" ersonnenen Transporter. Roddenberry schuf das Konzept, um die Kosten für Modellaufnahmen zu sparen, die in jeder Episode das Schiff beim Landen und wieder Starten zeigen.

- Ab dieser Episode ist Mark Valleys Name nicht mehr in den Opening Credits.

- Peter hat in "The No-Brainer" das alte Telefon aus dem Harvard-Labor entfernt, aber hier ist es wieder im Labor zu sehen.

- Als Walter die alte, scheinbar lange unbenutzte Schreibmaschine herausholt und zu tippen beginnt, wie kann da das Farbband noch frisch genug sein, dass Zeichen auf dem Papier erscheinen?

Robert Lissack
(Bilder © 2009 Bad Robot/Warner Bros. Television)








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