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Der andere Weg Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Bad Robot/Warner Bros. Television

Originaltitel: The Road Not Taken
Episodennummer: 1x19
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 05. Mai 2009
Erstausstrahlung D: 03. August 2009
Drehbuch: Jeff Pinkner, J.R. Orci & Akiva Goldsman
Regie: Frederick E.O. Toye
Hauptdarsteller: Anna Torv als Olivia Dunham, John Noble als Dr. Walter Bishop, Joshua Jackson als Peter Bishop, Lance Reddick als Phillip Broyles, Kirk Acevedo als Charlie Francis, Jasika Nicole als Astrid Farnsworth, Blair Brown als Nina Sharp.
Gastdarsteller: Michael Cerveris als The Observer, Jennifer Ferrin als Susan Pratt / Nancy Lewis, Michael Gaston als Sanford Harris, Clint Howard als Emmanuel Grayson, Frank Bonsangu als Bus Driver, Richard Bekins als Isaac Winters u.a.

Kurzinhalt: Eine junge Frau klagt darüber, dass ihr irrsinnig heiß sei. Kurz nachdem sie den Bus in dem sie gefahren ist verlassen hat, geht sie in Flammen auf. Das Fringe-Team wird zur Ermittlung herangezogen. Walters erster Gedanke ist spontane Selbstentzündung, in weiterer Folge glaubt er dann aber eher, dass es sich um Pyrokinese handelte – und die Frau ihre eigene entsprechende Fähigkeit nicht kontrollieren konnte. Olivia hat indes neben diesem aktuellen Fall noch andere Sorgen: Sie fürchtet, zunehmend den Verstand zu verlieren, hat sich am Tatort doch ursprünglich zwei Leichen gesehen. Später dann steht sie in Broyles Büro, wo jedoch der Schreibtisch plötzlich an einem anderen Ort steht. Als sie die Angelegenheit mit Walter und Peter bespricht, stellen sie gemeinsam die These auf, dass Olivia möglicherweise genau in die besagte Parallelwelt springt – was sie sich schließlich zu Nutze macht, um die Identität des dortigen zweiten Opfers herauszustellen, woraufhin sie in Erfahrung bringt, dass die Verstorbene eine Zwillingsschwester hat. Man versucht, diese ausfindig zu machen – doch die Verschwörer waren schneller. Währenddessen ermittelt das FBI gegen William Bell im Verdacht, hinter ZFT – und damit den jüngsten Anschlägen – zu stecken…

Review: Episodenbild (c) Bad Robot/Warner Bros. Television Gleich zu Beginn werden die wichtigsten bisherigen Informationen für potentielle Neuankömmlinge nochmal kurz aufgerollt. Grundsätzlich versteh ich die Notwendigkeit dafür ja; die TV-Landschaft hat sich in den letzten +10 Jahren halt enorm verändert, und zur alten analogen Zeit musste man halt sicherstellen, dass die Zuschauer nicht verwirrt sind. Grundsätzlich ziehe ich in diesen Fällen allerdings eine kurze Rückblende zu Beginn solchen verkrampften Aufrollungen innerhalb der Episode ("For those of you who just joined us…") vor. Zumal ich in weiterer Folge den Eindruck hatte, dass auch Olivias Begriffsstutzigkeit in erster Linie darauf zurückgeht, frisch gefangte Zuschauer nicht zu sehr zu verwirren – im Kontext der Serie wollte ihr Gedanke, sie würde den Verstand verlieren, angesichts der unerklärlichen Ereignisse deren sie schon Zeuge wurde, sowie der zuvor bereits erwähnten Parallelwelten, nicht wirklich Sinn ergeben. Mein größter Kritikpunkt an "Der andere Weg" war wieder einmal alles rund um Harris. Der darf sich hier nicht einfach nur als rachsüchtiges, sexistisches Arschloch herausstellen, sondern als waschechter Verräter. Wo kämen wir denn da auch hin, wenn Figuren mal a) Arschlöcher oder b) mit unseren Helden nicht einer Meinung, aber trotzdem keine waschechten Bösewichte wären? Das auch "Fringe" diesem ausgelutschtem Schema (Wortspiel nicht beabsichtigt) folgt, fand ich schon sehr schade.

Von diesen Punkten abgesehen hat mir aber auch "Der andere Weg" wieder gut gefallen. Am meisten hatte es mir dabei die Idee mit dem Paralleluniversum angetan – wobei ich aufgrund den deutlich düsteren Eindruck, den diese bei Olivias kurzen Ausflügen machte, hier unweigerlich ans Spiegeluniversum aus "Star Trek" denken musste (wobei man mit dem Auftritt von Clint Howard sowohl der vermeintlichen Inspirationsquelle Tribut zollt, als auch eine nette Anspielung auf den in den USA unmittelbar nach Ausstrahlung dieser Folge im Kino anlaufenden Reboot-Film in Petto hat). Die betreffenden Episoden zählten für mich ja schon immer zu den Highlights. Wenn es bei "Fringe" nun also tatsächlich in erster Linie um ein ebensolches – und potentiell einen Krieg zwischen den beiden – gehen sollte, fände ich das höchst interessant, vielversprechend und (in Anlehnung an "Star Trek", sowie William Bell-Darsteller Leonard Nimoy) "faszinierend". Aber auch die zentrale Story rund um die beiden Frauen, denen in ihrer Kindheit dasselbe Mittel verabreicht wurde als Olivia, und die daraufhin nun pyrokinetische Kräfte entwickelten (Stephen Kings Feuerteufel lässt grüßen), wusste grundsätzlich zu gefallen. Einzig das mit dem im Glas gespeicherten Ton war mir mal wieder entschieden zu blöd – hätte man sich da nichts Besseres einfallen lassen können? Davon abgesehen bot die Episode aber wieder gute Unterhaltung. Was sie dann aber doch nochmal um einen halben Wertungspunkt nach oben katapultierte, war die großartige letzte Szene im Diner, wo Olivia Walter damit konfrontiert, dass er einst zusammen mit William Bell Experimente an Kindern durchgeführt hat, und Walter verzweifelt und in Tränen erwidert, dass er sich nicht einmal genau daran erinnern kann, was genau sie mit diesen angestellt haben. Das war wirklich stark.

Fazit: Episodenbild (c) Bad Robot/Warner Bros. Television Ich hoffe sehr, dass die hier weiter angeteasterten und nun auch zum ersten Mal gezeigte Parallelwelt im weiteren Verlauf der Serie in den Fokus der Handlung rückt, denn eine Art Krieg mit dem dunklen Spiegeluniversum von "Star Trek" wäre mal eine interessante, neue und höchst spannende Idee. Die eigentliche Storyline rund um die Pyrokineten war zwar ok, fiel im direkten Vergleich aber etwas ab. Kritisch sehe ich auch, wie verkrampft für Neuankömmlinge die wichtigsten Informationen nochmal aufgerollt werden, und sich Olivia bei ihren ersten Sprüngen etwas gar begriffsstutzig anstellen soll. Das mit dem im geschmolzenen Glas gespeicherten Ton war zudem wieder mehr Blödsinn, als mein "willing suspension of disbelief" auszuhalten bereit ist. Und vor allem auch, dass sich Harris hier nun nicht einfach nur als Widersacher, sondern als waschechter Verräter herausstellt, enttäuschte mich. Man kann durchaus auch mal ein Arschloch sein und bei den Helden anecken, ohne sich als reiner Bösewicht herauszustellen. Dafür war die Szene am Ende, mit dem Gespräch von Olivia und Walter, wirklich stark, und für mich bislang auch eine der besten der gesamten Serie. Das wertete die Episode für mich dann doch nochmal um einen halben Wertungspunkt auf.

Wertung: 3.5 von 5 Punkten
Christian Siegel








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