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Flora und diese fleischfressenden Wesen Drucken E-Mail
Autor: Christian Siegel - Datum: Samstag, 03 Februar 2007
 
Die Crew der Moya wird von einem Kreuzer der Peacekeeper verfolgt, und versteckt sich zusammen mit Moyas Baby in einem Asteroidengürtel. Als man von dort einen Notruf empfängt, beschließt man, der Sache auf den Grund zu gehen…
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Episodenbild (c) Syfy

Originaltitel: Bone To Be Wild
Episodennummer: 1x21
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 21. Januar 2000
Erstausstrahlung D: 28. November 2000
Drehbuch: David Kemper & Rockne S. O’Bannon
Regie: Andrew Prowse
Hauptdarsteller: Ben Browder als Commander John Crichton, Claudia Black als Officer Aeryn Sun, Virginia Hey als Pa'u Zotoh Zhaan, Anthony Simcoe als Ka D'Argo, Jonathan Hardy als Dominar Rygel XVI, Gigi Edgley als Chiana, Lani Tupu als Pilot.
Gastdarsteller: Wayne Pygram als Scorpius, Lani Tupu als Captain Bialar Crais, Francesca Buller als M'Lee, Marton Csokas als Br'Nee, David Franklin als Lt. Meeklo Braca u.a.

Kurzinhalt: Nachdem es ihnen gelungen ist, John Crichton aus der Peacekeeper-Basis zu befreien, befinden sich Moya und ihr neugeborenes Baby auf der Flucht vor Scorpius und Crais. Man versteckt sich in einem Asteroidengürtel und hofft, dass der Peacekeeper-Kreuzer, der zu groß ist, um in diesen vorzudringen, früher oder später abziehen wird. Während sie eben darauf warten, empfangen sie jedoch von innerhalb des Asteroidengürtels einen Notruf, und beschließen auf Crichtons Initiative hin, diesem auf den Grund zu gehen. Es verschlägt sie auf einen Asteroiden, der über eine lebensfähige Atmosphäre verfügt. Dort treffen sie auf M'Lee, die von einem großen Monster verfolgt wird. Um sie zu beschützen, bringt man M'Lee auf die Moya – wo man jedoch schon bald herausfindet, dass nicht alles genau so ist, wie es ursprünglich den Anschein hatte…

Review: Episodenbild (c) Syfy "Flora und diese fleischfressenden Wesen" erweist sich als gelungene Mischung aus Fortführung der zuletzt ins Rampenlicht rückenden fortlaufenden Handlung, und einer unabhängigen Einzelstory. Auf der einen Seite wird die Geschichte aus den letzten Episoden weitererzählt, einerseits mit Moyas Kind, und andererseits der Verfolgung durch Scorpius und Crais. Letzteres hat mich übrigens rasch davon überzeugt, dass meine Enttäuschung in der letzten Folge, dass Aeryn Bialar am Leben gelassen hat, ungerechtfertigt war. Denn eben dieses Wechselspiel zwischen Crais und Scorpius fand ich ausgezeichnet. Wie es generell einen ganz eigenen Reiz hat, den vermeintlich als großen Hauptbösewicht der Serie aufgebauten Crais hier nun zunehmend durch Scorpius verdrängt zu sehen. Eine sehr interessante, spannende Dynamik. Sehr schön fand ich auch alles rund um Aeryn, die hier Moyas Kind besucht. Bei diesem handelt es sich ja, wie man in der letzten Folge festgestellt hat, um einen Hybriden aus Leviathan und Peacekeeper-Technologie; dementsprechend ist Moyas Kind, im Gegensatz zu anderen Leviathans, mit Waffen ausgestattet. Diesen beiden Handlungssträngen sind auch die durchaus beeindruckenden Sets gemein (gerade auch für eine solche Serie mit wohl nicht übermäßig hohem Budget); sowohl Crais "Thronraum" als auch die Brücke des Babys (letztere war zudem mit dem roten Licht optisch nett umgesetzt) hatten es mir angetan.

Der Schwerpunkt der Handlung liegt jedoch auf dem Hilferuf, und die sich daraus entspinnende Story. Diese hat es mir vor allem mit den zahlreichen Wendungen angetan. Zu Beginn denkt man, es mit einer sehr typischen, durchsichtigen und eindeutigen Situation zu tun zu haben: Das Fräulein (oder von mir aus eben die Pflanze) in Nöten, das von einem großen bösen Monster verfolgt wird. Bis besagtes Monster dann auf einmal zu sprechen beginnt, sich als Br'Nee vorstellt, und eine völlig andere Geschichte zu erzählen beginnt – ist doch in Wahrheit M'Lee die eigentliche Gefahr, da sie zum Überleben Knochen benötigt. Doch man belässt es auch nicht bei einer schlichten Umkehr des zu Beginn noch vermuteten Musters. Denn weder Br'Nee jenes Unschuldslamm, als dass er sich darstellt, noch M'Lee ein ruch- und skrupelloses Monster. Die Wahrheit ist wesentlich komplizierter und differenzierter: M'Lees Volk wurde von Br'Nees Leuten auf dem Asteroiden ausgesetzt, um ihn zu jenem Paradies zu machen, zu dem er jetzt ist – im Wissen, dass ihnen dereinst das Futter ausgehen und sie elendig verhungern werden. M'Lee wiederum tötet nicht aus Grausamkeit heraus, sondern weil sie Knochen braucht, um zu überleben. Wie hier somit in weiterer Folge die zu Beginn noch sehr deutlich gezeichnet erscheinenden Grenzen zwischen Gut und Böse zunehmend verschwimmen, gefiel mir ausgesprochen gut. Eher mit einem Schulterzucken tat ich hingegen die Offenbarung ab, dass es sich bei Zhaan um eine Pflanze handelt. Jo, mei, von mir aus. Zumindest passt es aber zu den Sonnen-Szenen aus "Das Wurmloch ist an allem schuld". Eher kritisch sehe ich auch, dass sich Crichton am Ende ein bisschen blöd anstellen musste, weil angesichts dieser Offenbarung hätte ihm eigentlich klar sein müssen, dass für Zhaan von M'Lee keine Gefahr ausgeht – warum also Br'Nee glauben und auf der Suche nach Zhaan in den Wald laufen? Natürlich nur, damit Br'Nee Gelegenheit bekam, Zhaan zu schrumpfen. Last but not least war auch "Flora und diese fleischfressenden Pflanzen" wieder einmal eine Folge, bei der sich die Spannung doch eher in Grenzen hielt. Nicht zuletzt aufgrund der so wendungs- wie abwechslungsreichen Handlung wurde ich von ihr aber dennoch gut unterhalten.

Fazit: Episodenbild (c) Syfy "Flora und diese fleischfressenden Pflanzen" bietet eine gute Mischung aus Einzelfolge (alles rund um M'Lee und Br'Nee) und Fortführung der Handlung aus den letzten Episoden (die Verfolgung durch Scorpius und Crais, sowie Aeryn auf Moyas Kind). Ersteres bestach dabei vor allem mit einer wendungsreichen Handlung. Zuerst glaubt man, Br'Nee, wäre der Böse, dann, es sei M'Lee, und am Ende wird einem bewusst, dass die Grenzen zwischen Gut und Böse in diesem Fall längst nicht so eindeutig zu ziehen sind, wie es ursprünglich den Anschein hat. Abzüge gibt es in erster Linie für Crichtons Sorge um Zhaan, die ob der vorangegangener Offenbarung, dass es sich bei ihr um eine Pflanze handelt, nicht wirklich Sinn ergab. Was die Nebenhandlungen betrifft, gefällt mir in erster Linie das antagonistische Verhältnis zwischen zwei Bösewichten. Aber auch Aeryns Szenen auf dem neuen Schiff waren nett. Alle Handlungsstränge überzeugen zudem mit netten und für damalige TV-Verhältnisse sowie einem überschaubaren Budget beeindruckenden Sets. Und bei den Effekten waren auch wieder ein paar nette Aufnahmen drunter (wie z.B. von Moya und ihrem Kind im Asteroidengürtel). Nicht die beste Folge der ersten Staffel, aber doch ganz unterhaltsam.

Wertung: 3 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 1999 Syfy)








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