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Episodenbild (c) Syfy

Originaltitel: Premiere
Episodennummer: 1x01
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 19. März 1999
Erstausstrahlung D: 08. Oktober 2000
Drehbuch: Rockne S. O'Bannon
Regie: Andrew Prowse
Hauptdarsteller: Ben Browder als Commander John Crichton, Claudia Black als Officer Aeryn Sun, Virginia Hey als Pa'u Zotoh Zhaan, Anthony Simcoe als Ka D'Argo, Jonathan Hardy als Dominar Rygel XVI, Lani Tupu als Pilot.
Gastdarsteller: Lani Tupu als Capt. Bialar Crais, Kent McCord als Jack Crichton, Murray Bartlett als DK, Christine Stephen-Daly als Lt. Teeg, Damen Stephenson als Bio Isolation Man #1, Colin Borgonon als PK Weapons Officer, Greg Blandy als PK Guard #1, Lawrence Woodward als PK Guard #2 u.a.

Kurzinhalt: Der Astronaut Michael Chrichton fliegt ins All, um im Orbit der Erde das von ihm entwickelte Slingshot-Manöver zu testen, welches eine deutlich höhere Geschwindigkeit für Raumfahrzeuge ermöglichen soll. Doch während des Experiments geht etwas gehörig schief, und er wird in ein Wurmloch geschleudert. Daraufhin findet er sich in einem weit entfernen, unbekannten und unerforschten Gebiet der Galaxis wieder – und noch dazu mitten in einem Gefecht zwischen einen großem Raumkreuzer und kleineren Jagdschiffen. Mit einem davon kollidiert er unfreiwillig, woraufhin dieses explodiert. Danach wird er durch einen Traktorstrahl auf das Schiff gezogen. Dort angekommen wird er schon bald recht unfreundlich von drei Außerirdischen begrüßt, die sich als geflohene Häftlinge herausstellen – war der Kreuzer doch ein Gefangenentransporter. Noch ehe er all das so richtig verdauen kann, findet er sich gemeinsam mit der Peacekeeperin Aeryn – einer jener Piloten, welche das Schiff angegriffen haben – in einer Zelle wieder…

Review: Episodenbild (c) Syfy Prosit Neujahr! Ich beginne dann auch gleich damit, einen meiner Neujahrsvorsätze in die Tat umzusetzen: Nämlich, die wohl letzte große Lücke an bedeutenden und populären Science Fiction-Serien der letzten Jahrzehnte zu schließen (nachdem ich mich parallel ja bei "Battlestar Galactica" nun langsam aber sicher dem Ende nähere): Farscape! Ich habe die erste Hälfte von Staffel 1 damals live im Fernsehen verfolgt, ehe ich aufgrund der ungünstigen Kombination eines längeren Urlaubs und einem unzuverlässigen Videorekorder (oder vielleicht war auch Sat.1 mit unregelmäßigen Ausstrahlungszeiten schuld; ach ja, die Tücken des analogen Fernsehens! Von wegen "gute alte Zeit…") den Anschluss verlor. 2011 unternahm ich dann einen weiteren Versuch, und kam diesmal immerhin so ca. bis zur Mitte der zweiten Staffel, ehe ich dann aus Zeitmangel abbrach. "Farscape" war dabei nicht das einzige Opfer (es traf u.a. auch "Fringe", "The Wire" und "Sopranos" – alle bislang nicht fortgesetzt) – aber dass ich bei "Farscape" gerade mitten in einem Mehrteiler steckte, und dennoch nicht ausreichend motiviert war, möglichst rasch weiterzuschauen, zeigt schon, dass ich mich bislang noch nicht unbedingt zu den größten Fans der Serie zählen würde.

Damit wir uns nicht falsch verstehen: Ich fand sie keineswegs schlecht – aber halt (zumindest bis zu dem Punkt, bis zu dem ich geschaut hatte) doch etwas belanglos, und die fortlaufende Geschichte letztendlich nicht interessant genug, dass ich damals darauf gebrannt hätte zu erfahren, wie es wohl weitergehen wird. Insofern erwartet euch bitte gerade auch bis zu diesem Punkt, trotz einzelner Ausreißer nach oben, jetzt nicht unbedingt die überschwänglichsten Reviews von mir. "Premiere" ist dafür bereits ein gutes Beispiel, denn, ganz ehrlich: sonderlich überragend fand ich die Pilotfolge leider noch nicht. Das "Folge" ist dabei bereits der Knackpunkt – denke ich doch, dass "Farscape" ein richtiger, zweistündiger Pilotfilm gut getan hätte. Immerhin haben wir hier einen ähnlichen Fall wie bei "Babylon 5" oder auch Rockne S. O'Bannons vorangegangenem Projekt "SeaQuest": Eine völlig neue Serie, die weder ein Ableger einer bereits etablierten Serie ist (wie bei "Star Trek" ab "The Next Generation" der Fall – und selbst dort startete man von TNG bis ENT immer mit einem Pilotfilm bzw. einer Doppelfolge), noch eine Fortsetzung oder zumindest eine Neuinterpretation eines bereits bekannten Franchises ("Battlestar Galactica", "Stargate"; und auch hier gilt wieder: Selbst diesen war immer ein Pilotfilm, wenn nicht gar gleich eine Miniserie, als Startschuss vergönnt). Dementsprechend viel hat O'Bannon hier zu tun. Denn es gilt eben nicht einfach nur, die Figuren vorzustellen (und die fortlaufende Geschichte einzuläuten), sondern überhaupt ein komplett neues Universum zu etablieren. Und darüber hinaus sollte halt auch eine Pilotepisode nichtsdestotrotz eine packende, interessante und unterhaltsame Geschichte zu erzählen. All dies in 50 Minuten umzusetzen, sollte sich dann leider doch als zu ambitioniert herausstellen, weshalb diese "Premiere" teilweise doch einen sehr gehetzten, überhasteten und damit insgesamt leider doch etwas holprigen Eindruck macht.

Episodenbild (c) Syfy Teilweise fühlte ich mich bei "Premiere" irgendwie an "Crusade" erinnert, einerseits vom ganzen Flair her, dem etwas holprigen Start (dort hatte das ja andere Gründe), aber insbesondere auch was die Effekte (wobei ich "Crusade" hier offen gestanden sogar noch über "Farscape" ansiedeln würde, zumindest soweit es die Weltraumaufnahmen betrifft; die anfänglichen Szenen im Erdorbit sahen zwar keineswegs schlecht aus und machen vor allem dank der höheren Blu-Ray-Auflösung ein gutes Bild, aber vor allem die Nahaufnahmen der Moya offenbaren die Computerherkunft der Effekte recht deutlich) sowie vor allem auch die Musik (ähnlich atonal, experimentell und meines Erachtens wenig gelungen) betrifft – wobei angesichts der fast zeitgleichen Entstehung ein gegenseitiger Einfluss ausgeschlossen werden kann. Wo sich "Farscape" jedoch nicht nur von "Crusade" sondern allen damaligen Serien unterscheidet, ist die Verwendung von Puppen – und das zu einem Zeitpunkt, wo man nicht nur für Weltraumeffekte, sondern auch Lebewesen, zunehmend auf CGI setzte. Darin sehe ich persönlich dann auch den größten Reiz und eine wesentliche Stärke der Serie. Da mögen einige abschätzig von "Muppets im Weltall" sprechen oder die – zugegebenermaßen in der Tat – eingeschränkte Mimik von Rygel oder Pilot monieren, für mich hat das einen herrlichen Retro-Charme (wenn sich dieser auch zugegebenermaßen mit der CGI-Optik ein bisschen spießt).

Die Sets wissen zwar ebenfalls durchaus zu gefallen – wobei es mir vor allem auch Pilots "Cockpit" angetan hatte – offenbaren teilweise aber einen doch sehr starken "Star Wars"-Einfluss (das Set der Bösen könnte genauso gut auch aus "Die Rückkehr der Jedi-Ritter" stammen). Was die Figuren betrifft, erhalten wir hier – mit Ausnahme von Crichton – erstmal nur einen überaus rudimentären ersten Eindruck. Es hilft zwar, dass sich die Besatzung der Moya selbst noch nicht kennt, und somit, während sie sich in kurzen Gesprächen näher kennenlernen, sie zugleich eben auch uns als Zuschauer vorgestellt werden. Noch ist das Ganze aber sehr auf Crichton und seine Notlage (die wiederum Erinnerungen an – unter anderem – "Buck Rogers" weckt, nur dass es ihn halt eben – vermeintlich – nicht in die Zukunft, sondern einen weit entfernten Bereich des Alls geschleudert hat) fokussiert, was auf der einen Seite zwar aufgrund der nur 50-minütigen Laufzeit wohl notwendig war, aber halt auch dazu führt, dass wir von allen anderen hier wirklich erstmal nur einen äußerst oberflächlichen ersten Eindruck gewinnen (wobei zumindest die Besetzung soweit mal einen durchaus vielversprechenden Eindruck macht, wobei vor allem Claudia Black hervorsticht, während Ben Browder hier doch noch eher blass bleibt). Die Story selbst ist leider auch noch nicht unbedingt ein Reißer, wobei ich es vor allem recht erzwungen fand, wie Crichtons Slingshot-Manöver am Ende dann auch gleich den Tag retten darf. Aber auch, wie Crichton mit seinem Space Shuttle just den Jäger von D.K.s Bruder rammt, und diesen dabei tötet, ist narrativ ein überaus bequemer Zufall. Und so zeichnet sich "Farscape" zumindest mal bei diesem Auftakt weniger mit dem Inhalt als vielmehr dem Ton aus. Denn nicht zuletzt dank einiger lustiger Momente (wobei ich auf den Furzwitz nun echt hätte verzichten können) und amüsanter Sprüche vermag es "Premiere" zumindest, trotz eines etwas konfus-überhastet-chaotischen Eindrucks doch zumindest so halbwegs zu unterhalten. Für mehr als eine durchschnittliche Wertung (bereits mit einem halben Punkt Piloten-Bonus) recht es aber erstmal (noch) nicht.

Fazit: Episodenbild (c) Syfy "Premiere" ist ein doch etwas holpriger Start in die beliebte Science Fiction-Serie. Angesichts der Tatsache, dass es hier nicht einfach nur die Figuren vorzustellen, sondern ein völlig neues Universum zu etablieren gilt, wäre ein zweistündiger Pilotfilm aus meiner Sicht die wesentlich bessere Wahl gewesen; dann hätte man nicht nur den Figuren noch etwas mehr Aufmerksamkeit widmen, sondern generell den recht abgehetzten Eindruck, denn dieser Auftakt hinterlässt, vermeiden können. So geht es hier aber Schlag auf Schlag, ohne Verschnaufpause, was das Geschehen zwar kurzweilig macht, aber halt auch verhinderte, dass ich so richtig in die Handlung eintauchen konnte. Ein bisschen eigenwillig ist auch die Mischung (damals) modernster CGI-Effekt mit altmodischen Puppen (wobei mir letztere ausgesprochen gut gefallen). Und die doch eher experimentelle, atonale Musik trifft leider auch nicht wirklich meinen Geschmack. Letztendlich ist "Premiere" jedenfalls zwar durchaus damit erfolgreich, Interesse am weiteren Verlauf der Story zu wecken – vermochte es aber aus meiner Sicht nur bedingt, eine eigenständige, unabhängig funktionierende und vor allem auch wirklich unterhaltsame und mitreißende Geschichte zu erzählen.

Wertung: 2.5 von 5 Punkten
Christian Siegel


Inhaltsbeschreibung: John Crichton, Wissenschaftler und Testpilot der IASA, entwickelt ein Konzept, um mit Hilfe der Erdatmosphäre und einer Raumfähre schnelle Reisen durch die Galaxie zu ermöglichen. Bei Testversuchen, in denen er selbst in seiner Farscape one sitzt passiert ein Unglück und John wird durch ein Wurmloch in einen entfernten Teil der Galaxis geschleudert. Noch immer verwirrt durch den Vorfall, geschieht gleich das nächste Unglück - John's Schiff kollidiert mit einem Anderen, welches dabei zerstört wird. Er gelangt an Bord von Moya - einem lebenden Raumschiff, welches von entflohenen Häftlingen besetzt ist, die versuchen, den Peacekeepern - einer Militärmacht die sie inhaftiert haben - zu entkommen. Die Flucht gelingt, allerdings haben sie jetzt auch eine Peacekeeperin an Bord, die bei der Verfolgung in den Sog des Starburstes gelangt ist. Crichton - mittlerweile mit Translatormicrobs infiziert, die eine Verständigung verschiedener Spezies möglich machen - erfährt einige Hintergründe über seine neuen 'Freunde' - eine sehr seltsame Mischung von Aliens. Am erstauntesten ist er wohl aber über Aeryn, die Peacekeeperin. Sieht sie doch aus wie ein Mensch, allerdings ist die Begrüßung alles andere als herzlich. Bei einer notwendigen Landung auf einem Planeten, bei dem 'Treibstoff' für Moya benötigt wird, kommt es zu einem erneuten Treffen mit den Peacekeepern. Crichton trifft auf Captain Crais, und wird beschuldigt, dessen Bruder getötet zu haben. Beim Showdown kommt es zu einem Zusammenschluss des bunt zusammengewürfelten Haufens, um Crais und damit einer erneuten Inhaftierung zu entgehen. Auch Aeryn, die nicht zurück zu den Peacekeepern kann, trägt ihren Teil zur Flucht bei. Die Flucht gelingt - dank Crichton - und dieser merkt, das eine Heimreise sicherlich alles andere als einfach wird, doch er wird alles versuchen, einen Weg zu finden…
Nancy Wölkert
(Bilder © 1999 Syfy)








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