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Das Leben soll nicht enden Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Syfy

Originaltitel: Exodus From Genesis
Episodennummer: 1x03
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 26. März 1999
Erstausstrahlung D: 03. Oktober 2000
Drehbuch: Ro Hume
Regie: Brian Henson
Hauptdarsteller: Ben Browder als Commander John Crichton, Claudia Black als Officer Aeryn Sun, Virginia Hey als Pa'u Zotoh Zhaan, Anthony Simcoe als Ka D'Argo, Jonathan Hardy als Dominar Rygel XVI, Lani Tupu als Pilot.
Gastdarsteller: Damian de Montemas als Lieutenant Melkor, Jodie Dry als Kyona u.a.

Kurzinhalt: Auf der Flucht vor einem Marauder der Peacekeeper versteckt sich Moya in einem Weltraumnebel. Niemand ahnt, dass in diesem tatsächlich etwas lebendig ist. Eine Gruppe der dort ansässigen Sporen nistet sich daraufhin auf der Moya ein. Sie sorgen dafür, dass die Temperatur an Bord ansteigt – was eine Gefahr für Aeryn darstellt, da die Sebaceaner keine große Hitze vertragen. Ohne Behandlung droht sie zuerst in ein Delirium und später dann in einen apathischen Zustand, dem sogenannten lebenden Tod, zu verfallen. Auf der Suche nach der Ursache stolpert Crichton zufällig auf einen riesigen Käfer. Beim Versuch, ihn gefangen zu nehmen, tötet er diesen. Zhaan übernimmt die Autopsie, und ist erstaunt, als sie Crichtons DNA in der Kreatur findet. Kurz darauf entdeckt Crichton eine Doppelgängerin von Aeryn, und tötet diese. Wie sich herausstellt, erschaffen die Sporen Doppelgänger der Besatzung. Genetische Duplikate, die – bis auf die Tatsache, dass sie nicht sprechen können – von den Originalen nicht zu unterscheiden sind. Mit Aeryn außer Gefecht, ist es an Crichton, Zhaan, Rygel und D'Argo, die Invasion aufzuhalten…

Review: Episodenbild (c) Syfy An "Das Leben soll nicht enden" gefiel mir in erster Linie die Story rund um die Lebewesen aus dem Nebel, die mich an "Star Trek" zu seinen besten Zeiten erinnerte. Zu Beginn denken wir noch, dass sie der Crew feindlich gesinnt wären und böswillige Absichten verfolgen. Die seltsam herumkriechenden Viecher, die DNA-Proben nehmen, die Doppelgänger, sowie die erhöhte Temperatur, die vor allem für Aeryn eine Bedrohung darstellt (dazu gleich noch), aber auch für die anderen alles andere als angenehm ist. Dann jedoch gelingt es den Eindringlingen, über Zhaan als "Sprachrohr" mit Crichton & Co. zu kommunizieren – und es wird deutlich, dass es ihnen einfach nur darum geht, sich zu vermehren, und sie sobald der Prozess abgeschlossen ist die Moya wieder verlassen. Die Doppelgänger waren als Verteidigungsmaßnahme gedacht – immerhin war John der erste, der, ohne Provokation, einen von ihnen angegriffen und getötet hat. Letztendlich gelingt es, eine Lösung zu finden, und auch wenn diese durch den Angriff der Peacekeeper (dazu ebenfalls gleich) wieder in Gefahr gebracht wird, atmet "Farscape" mit der Art und Weise, wie zwei unterschiedliche Lebewesen hier ihre Differenzen überwinden und zu einer gemeinsamen Lösung finden, den Geist von "Star Trek".

Neben dieser interessanten und gefälligen Haupthandlung steht bei "Das Leben soll nicht enden" in erster Linie Aeryn im Mittelpunkt. Zu Beginn der Serie noch Gegnerin, und zuletzt eine doch eher noch unsichere Verbündete, trägt ihre hier gezeigte Verletzlichkeit viel dazu bei, sie menschlicher und sympathischer wirken zu lassen. Bezeichnend auch, dass John die Antwort auf Aeryns Frage am Ende, ob er sein Versprechen hätte halten können, schuldig bleibt. Dies mündet dann in einer wunderschönen letzten Einstellung, als die beiden auf den neugeborenen Schwarm blicken, der die Moya verlässt und in den Weltraumnebel zurückkehrt. Positiv fand ich auch wieder den Humor, nicht zuletzt Crichtons "Xeroxes"-Spruch. Und die eine oder andere kleine Szene – wie Zhaans Gemälde von Rygel – stellte uns die Figuren auch wieder ein bisschen näher vor. Kritisch sehe ich dafür diese den Peacekeepern hier angedichtete Schwäche. Hitze? Echt jetzt? Sprich, wenn ich von denen verfolgt werde, muss ich nur die Heizung aufdrehen? Und auf einem Wüsten- oder Dschungelplaneten hätte ich überhaupt meine Ruhe vor ihnen? Ja, ich weiß schon: Es gibt eine Behandlung dafür, dann werden sie "hitzebeständig". Oder vielleicht gibt es auch temperatur-regulierte Anzüge. Trotzdem ist das eine ziemlich seltsame – und heftige – Achillesferse, welche die bislang einzige Bedrohung von "Farscape" gleich um einiges weniger gefährlich erscheinen lässt. Und wo wir schon dabei sind: Ich persönlich hätte den Angriff der Peacekeeper, der (angesichts ihres Namens ironischerweise) den Frieden zwischen Moya-Crew und Eindringlingen bedrohte, nicht gebraucht. Ich verstehe zwar grundsätzlich das Bedürfnis der Macher, am Ende nochmal ein bisschen Spannung hineinbringen zu wollen, fand das aber doch etwas aufgesetzt.

Fazit: Episodenbild (c) Syfy "Das Leben soll nicht enden" konnte mir wirklich gut gefallen. Der weitere Verlauf der Handlung, wo sich herausstellt, dass die Eindringlinge keine bösen Absichten verfolgten, und man schließlich eine Übereinkunft erzielt, konnte mir dabei ganz Besonders gut gefallen. Interessant war es zudem, die bislang so souveräne Aeryn Sun mal von ihrer verletzlichen Seite zu sehen. Allerdings: Hitze als Schwäche für die Peacekeeper halte ich dann doch nicht unbedingt für klug, bzw. zu Ende gedacht. Und den Angriff der Peacekeeper-Gruppe am Ende hätt's aus meiner Sicht auch nicht wirklich gebraucht. Die positiven Aspekte – insbesondere die netten Szenen zwischen John und Aeryn, die Offenbarung, dass Crichtons aggressives Vorgehen die Misere erst ausgelöst hat, die Verständigung zwischen diesen beiden sehr unterschiedlichen Völkern, die schließlich zum gemeinsamen Wohl zusammenarbeiten, sowie die wunderschöne letzte Einstellung – überwiegen aber.

Wertung: 3.5 von 5 Punkten
Christian Siegel


Inhaltsbeschreibung: Moya versteckt sich vor einem Marauder Schiff der Peacekeeper in einer harmlos wirkenden Wolke. Sie entkommen den Pk, doch was sie nicht wissen ist, das die Wolke aus Käfern - den Draks - besteht, die im All leben und Zyklusbedingt einen Wirt benötigen, um sich zu vermehren. Sie nisten sich auf Moya ein und lassen die Temperatur ansteigen. Aeryn ist die erste, der der Temperaturanstieg auffällt, vertragen doch Peacekeeper hohe Temperaturen nicht. Sie wirken sich im Heat Delirium und am Ende in dem Living Death aus. Crichton tötet einen der Draks zu Testzwecken und gibt damit ungewollt eine Kampfansage an die Draks. Diese nehmen die Gestalt der Crewmitglieder an und es kommt zu einigen gefährlichen Begegnungen. Rygel, klein genug, um in Moya's Innerstes vorzudringen, entdeckt das Nest der Draks und muss mit Entsetzen feststellen, dass sie sich schnell und sehr reichhaltig vermehren. Trotzdem nimmt er all seinen hynerianischen Mut zusammen und versucht mit ihnen in Verhandlungen zu treten. Zhaan wird durch einen Stachel der Draks verletzt - mit der Nebenwirkung, dass dadurch die Königin der Draks kurzzeitig Macht über sie gewinnt. Auf diese Weise spricht sie durch Zhaan mit der Crew, und Crichton klärt das Missverständnis auf und erreicht, das die Temperatur stagniert und Aeryn somit geholfen wird. Die Crew begibt sich in einen Raum um dort zu warten, bis die Draks ihren Zyklus beendet haben und dann friedlich Moya verlassen. Doch plötzlich taucht der Marauder wieder auf und fünf Peacekeeper betreten Moya. Trotz der hohen Temperatur, die immer noch herrscht, machen sie sich auf die Suche nach den entflohenen Häftlingen und Crichton. Dabei begegnen sie einigen Replikaten der Draks und töten diese. Die Monarchin lässt sofort die Temperatur wieder ansteigen und macht die Crew verantwortlich.

Episodenbild (c) Syfy Es gelingt Crichton, mit Rygels Hilfe, die Monarchin von ihrer Unschuld zu überzeugen und hat auch schon einen Plan, um die Pk's loszuwerden. Auf seinen Wunsch hin lässt die Königin die Temperatur noch weiter ansteigen und produziert viele Crichton Duplikate. Diese stehen dann auf der Brücke den erstaunten und durch die Hitze schon sehr geschwächten Peacekeepern gegenüber. Der echte John stellt ihnen ein Ultimatum - Moya zu verlassen und am Leben zu bleiben oder hier und jetzt zu sterben. Die Pk ziehen sich zurück, mit einer Botschaft von John an Crais: " The next time, Crais see my face, his crew will be dead and he'll be staring up from a pool of his own blood." Aeryn schafft es mit Zhaan's Hilfe während der ganzen Vorgänge dem Living Death zu entgehen, indem sie unter einer kalten Dusche ist. Nachdem die Draks ihren Zyklus beendet haben, verlassen sie Moya zurück ins All…
Nancy Wölkert
(Bilder © 1999 Syfy)








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