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Ein Phänomen, genannt Flax Drucken E-Mail
Autor: Christian Siegel - Datum: Samstag, 27 Januar 2007
 
Während eines Testflugs stecken Aeryn und John im Flax genannten Raumphänomen fest. Zusammen mit einem Weltall-Piraten fliegt D'Argo los, um sie zu retten. Währenddessen droht Rygel ein Tadek–Spiel mit hohem Einsatz zu verlieren…
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Episodenbild (c) Syfy

Originaltitel: The Flax
Episodennummer: 1x12
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 16. Juli 1999
Erstausstrahlung D: 24. Oktober 2000
Drehbuch: Justin Monjo
Regie: Peter Andrikidis
Hauptdarsteller: Ben Browder als Commander John Crichton, Claudia Black als Officer Aeryn Sun, Virginia Hey als Pa'u Zotoh Zhaan, Anthony Simcoe als Ka D'Argo, Jonathan Hardy als Dominar Rygel XVI, Lani Tupu als Pilot.
Gastdarsteller: Rhys Muldoon als Staanz, John Batchelor als Kcrackic, David Bowers als Kurz u.a.

Kurzinhalt: Aeryn und John sind mit einem Shuttle der Moya losgeflogen, damit dieser lernen kann, mit einem solchen zu fliegen. Während des Übungsflugs geraten sie jedoch in ein Raumphänomen, dass Flax genannt wird. Beim Versuch, diesem zu entkommen, beschädigen sie das Shuttle. Bevor sie einen Versuch unternehmen können, den Schaden zu reparieren, müssten sie zuerst die Luft ablassen – ist doch ein hoch brennbares Gas ausgetreten. Allerdings wurde einer der beiden Raumhelme beschädigt. Währenddessen bekommt die Moya Besuch von Staanz, einem Weltraumpiraten, der die Schiffe, die im Flax gefangen wurden, plündert. Er bietet seine Hilfe an, um Aeryn und John zu retten. Ka D'Argo begleitet ihn – doch als er erfährt, dass sich im Flax auch ein luxanisches Schiff befindet, dessen Sternenkarten es ihm vielleicht ermöglichen würde, wieder zu seinem Sohn zurückzukehren, muss Ka eine schwierige Entscheidung treffen. An Bord der Moya sind indes weitere Piraten eingefallen. Diese fordern Rygel zur einer Tadek-Partie heraus. Der Einsatz ist hoch: Falls Rygel verliert, muss er ihnen die Koordinaten geben, zu denen Staanz und D'Argo aufgebrochen sind…

Review: Episodenbild (c) Syfy Wie die Inhaltsangabe schon verrät, teilt sich die Story von "Ein Phänomen, genannt Flax" in drei Handlungsstränge. Am besten konnte mir dabei jener rund um John und Aeryn im Shuttle gefallen. Die beiden sind sich, nach anfänglicher Abneigung, allein im Verlauf der ersten Hälfte von Season 1 ja laufend näher gekommen – ein Prozess, den der gemeinsame Umgang hier nicht nur verdeutlicht, sondern der auch weiter vorangetrieben wird, mit dem Kuss (und wohl auch noch mehr, hätte D'Argo nicht dazwischengefunkt) am Ende. Die Aeryn als dem Pilotfilm hätte aber jedenfalls nicht auf ihre Chance verzichtet, aus dem Flax zu entkommen, nur um John das Leben zu retten. Ich fand es schön, wie diese Extremsituation hier die entsprechende Entwicklung noch einmal verdeutlichte und auf den Punkt brachte. Allerdings: Wirklich spannend war es halt nicht, da ein Tod der beiden von vornherein ausgeschlossen war. Und in dem Moment, wo John darauf besteht, Aeryn in Wiederbelebungsmaßnahmen zu schulen, war halt völlig klar, dass sie diese natürlich in weiterer Folge auch brauchen würde. Davon abgesehen hat mir dieser Handlungsstrang aber wirklich gut gefallen.

Zwar nicht sehr aufregend, aber doch auch nett, war die Geschichte rund um Rygel und die Tadek-Partie. Ich war mir da echt die ganze Zeit nicht sicher, ob Rygel nur blufft, oder sich tatsächlich überschätzt hat – und mir gefiel die Tatsache, dass am Ende herauskam, dass er seinen Gegner hereingelegt hat. Bisher war Rygel ja doch eher eine Plage und eine Belastung – schön, dass er hier auch mal seinen Nutzen für die Moya-Crew unter Beweis stellen konnte. Bleibt noch die Storyline rund um D'Argo und Staanz – und die fiel leider im direkten Vergleich aus mehreren Gründen ab. So muss ich leider sagen, dass ich mit Staanz als Figur echt nicht viel anfangen konnte. Den/die fand ich doch eher mühsam. Auch die Auflösung am Ende sehe ich sehr kritisch. Ich meine, ok, von mir aus, soll's ein Weiberl sein – das war genau genommen eigentlich sogar ein netter Einfall. Aber dass sie dann gleich so übertrieben reagieren muss und mit "Ich liebe dich!" daherkommt, ist eine furchtbar klischeehafte Darstellung einer weiblichen Rolle. Das hätte man sich echt sparen können. Noch schwerer wiegt, dass die Episode das vorhandene dramaturgische Potential im Hinblick auf D'Argos Dilemma bei weitem nicht ausschöpft. Man hätte sich einfach seinem Zwiespalt viel mehr widmen und zudem den Einsatz deutlich erhöhen müssen. Die vage Hoffnung, auf dem Schiff eine Karte (bzw. "map fibers" – was auch immer das genau sein soll) zu finden, war mir als Karotte, die man vor seine Nase hält um ihn von Aeryn und John wegzulocken, einfach nicht verlockend genug. Immerhin: Das Design von Staanz Schiff hatte es mir echt mal angetan. Das hatte mehr von einer Art futuristischer Dampflokomotive, und war mal was anderes. Davon abgesehen hätte man aus diesem Handlungsstrang aber mehr machen können.

Fazit: Episodenbild (c) Syfy Drei Seelen wohnen, ach, in meiner Brust – zumindest, soweit es "Ein Phänomen, genannt Flax" betrifft. Am besten konnte mir alles rund um Aeryn und Crichton gefallen, die im Flax feststecken. Zwar auch nicht ganz perfekt – vor allem an Spannung hat es etwas gemangelt, wie praktisch immer, wenn eine Serie ihre Hauptfiguren in Gefahr bringt, und man nicht glaubt, dass diese auch wirklich sterben könnten – brachte sie die Entwicklung der Beziehung zwischen den beiden sehr schön auf den Punkt, und trieb diese auch weiter voran. Nett fand ich auch das Spiel mit Rygel; es war jetzt zwar nicht unbedingt spannend, was halt auch daran liegt, dass man es als Zuschauer mangels Kenntnis der Regeln nicht wirklich verfolgen konnte, gab dem Dominar aber immerhin die Gelegenheit, sich auch mal nützlich zu machen, und damit seinen Wert für die Moya-Crew unter Beweis zu stellen. Weil sonst wirkt er ja doch eher wie ein Plagegeist. Schade fand ich hingegen die Nebenhandlung rund um D'Argo und Staanz, die zwar viel Potential besessen hätte, dieses aber nie so recht ausschöpfen konnte. Und mit der Darstellung von Staanz an sich konnte ich leider auch nicht viel anfangen. Insgesamt war "Ein Phänomen, genannt Flax" aber schon solide.

Wertung: 3 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 1999 Syfy)








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