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Die dunklen Impulse Drucken E-Mail
Autor: Christian Siegel - Datum: Samstag, 27 Januar 2007
 
Die Moya wird zu einem Planeten gelockt, wo eine Gruppe von Delvianern hofft, von Zhaan emotionales Gleichgewicht zu erlernen. Dies soll durch die sogenannte Vereinigung geschehen. So wollen sie lernen, trotz Gewalttaten ihren Verstand nicht zu verlieren…
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Episodenbild (c) Syfy

Originaltitel: Rhapsody in Blue
Episodennummer: 1x13
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 23. Juli 1999
Erstausstrahlung D: 31. Oktober 2000
Drehbuch: David Kemper & Ro Hume
Regie: Andrew Prowse
Hauptdarsteller: Ben Browder als Commander John Crichton, Claudia Black als Officer Aeryn Sun, Virginia Hey als Pa'u Zotoh Zhaan, Anthony Simcoe als Ka D'Argo, Jonathan Hardy als Dominar Rygel XVI, Lani Tupu als Pilot.
Gastdarsteller: Darlene Vogel als Alexandra, Michael Beckley als Hasko, Aaron Cash als Pa'u Bitaal, Grant Magee als Jothee, Robert Supple als Young Crichton u.a.

Kurzinhalt: Fast jeder an Bord der Moya durchlebt auf einmal Erinnerungen an seine oder ihre Liebsten. Auch Moya wird manipuliert: Im Glauben, die Rufe eines anderen schwangeren Leviathan zu empfangen, wird sie zu einem Planeten gelockt, auf dem sich Delvianer – Zhaans Volk – angesiedelt haben. Diese haben das Schiff ganz bewusst zu sich gelockt, da sie Zhaans Hilfe benötigen. Dieser ist es nämlich als eine der wenigen ihres Volkes gelungen, einen Mord zu begehen, sich jedoch trotzdem von den dies auslösenden dunklen Impulsen verschlingen zu lassen, sondern danach wieder zu einem emotionalen Gleichgewicht zurückzufinden. Genau diese Freiheit wünschen sich auch die Bewohner des Planeten, weshalb die dortige Priesterin eine Vereinigung mit Zhaan durchführen will. Dabei gelingt es tatsächlich, ihr das besagte Gleichgewicht zu bescheren – jedoch auf Kosten von Zhaan, die nun wieder von ihren dunklen Impulsen verschlungen wird. Der Rest der Moya-Crew ist ihr indes auch nicht wirklich eine Hilfe, erleben sie doch alle ganz individuelle Halluzinationen, die sie beschäftigt halten…

Review: Episodenbild (c) Syfy "Die dunklen Impulse" ist stark auf John Crichton und Zotoh Zhaan fokussiert. Bei ersterem steht die Offenbarung im Vordergrund, dass dieser eigentlich als er mit dem Astronautentraining begann drauf und dran war, seiner damaligen Freundin einen Heiratsantrag zu machen – ehe er erfuhr, dass diese einen Job an der Universität von Stanford angenommen hat. Hier nun wird er mit seiner damaligen Entscheidung konfroniert, als er sich zuerst an diesen entscheidenden Moment zurückerinnert, und später dann von den Delvianern dazu manipuliert wird, zu glauben, dass Alex O'Connor ihn damals begleitet und auch bei der Farscape-Mission mit ihm mitgeflogen wäre. Der Grundgedanke, auf diese Weise manipuliert zu werden, und so eine geliebte Person quasi ein weiteres Mal zu verlieren, ist schon ziemlich fies. Zugleich muss ich aber sagen, dass es der emotionalen Wirkung nicht geschadet hätte, wenn wir von Alex früher schon mal gehört hätten. So musste man da als Zuschauer schon viel hineininvestieren und ev. an eigene, frühere Trennungen zurückdenken, aber einen Bezug zu Alex hatten wir halt eben, im Gegensatz zu John, noch nicht.

Durchaus nett und abwechslungsreich waren auch die Halluzinationen derjenigen, die an Bord der Moya zurückbleiben – und die alle irgendwie mit ihren ganz eigenen Ängsten in Verbindung stehen. Rygels Minderwertigkeitskomplex drückt sich z.B. so aus, dass er glaubt, er wäre auf einmal geschrumpft. Aeryn fühlt sich nutzlos, da sie glaubt, ihre Waffe wäre kaputt, und es würde ihr nicht gelingen, diese wieder zu reparieren. Und D'Argo wiederum glaubt zu sehen, wie sein Sohn von Peacekeepern verfolgt wird. Letztendlich steht allerdings Zhaan im Mittelpunkt, die sich hier ein weiteres Mal ihrer dunklen Seite stellen muss. Positiv daran ist, dass wir hier nun endlich erfahren, was genau Zhaan verbrochen hat, dass sie von den Peacekeepern gejagt und eingesperrt wurde. Ansonsten muss ich allerdings gestehen, den ganz ähnlich gelagerten Teil aus "Der Magier und die Gladiatoren" irgendwie doch die Spur besser gefunden zu haben. Irgendwie blieb mir diesmal das rund um Zhaans dunkle Impulse zu vage und abstrakt. Wenn man dort z.B. sah, wie sie dieser armen Kreatur Leid antat, oder später dann Rygel Schmerzen bereitet, war das wirklich erschütternd. Diesmal bekam sie rote Augen verpasst und war vielleicht ein bisschen aggressiv, davon abgesehen fiel es mir aber etwas schwer, die Abgründe ihrer Seele, in die sie scheinbar durch die Vereinigung und dadurch, dass ihr dabei das Gleichgewicht von der Priesterin gestohlen wurde – geriet, nachzuvollziehen. Es hilft auch nicht, dass die Verschmelzungen jetzt nicht allzu überzeugend inszeniert waren, und Zhaan zudem ihre Kontrolle – mit Johns Hilfe – am Ende relativ leicht wiederzuerlangen scheint (auch wenn man zugegebenermaßen andeutet, dass es vermutlich nicht ganz so leicht sein wird, den befreiten Geist wieder dauerhaft in die Flasche zu verbannen). Vor allem aber fand ich alles rund um die delvianische Gesellschaft auf dem Planeten, und die Intrigen untereinander, nicht wirklich interessant. Davon abgesehen war "Die dunklen Impulse" aber eine solide Charakterfolge.

Fazit: Episodenbild (c) Syfy An "Die dunklen Impulse" gefielen mir in erster Linie die Flashbacks zu Johns geplatzter Verlobung, wie sich die Delvianer in weiterer Folge die Ängste der Moya-Crew zunutze machen, um sie aufzuhalten/zu beschäftigen, sowie die Auflösung von Zhaans Verbrechen. Wirklich spannend und/oder mitreißend fand ich das Geschehen allerdings leider nicht unbedingt, wobei ich vor allem die ganzen Intrigen rund um die Delvianer auf dem Planeten leider nicht wirklich interessant fand. Generell konnte ich Zhaans drohenden Fall auf die dunkle Seite in "Der Magier und die Gladiatoren" irgendwie besser nachempfinden; hier blieb das alles irgendwie sehr abstrakt (von den – nicht wirklich effektiven – roten Augen abgesehen). Zumal es Zhaan am Ende dann auch nicht sonderlich schwer zu fallen scheint, mit Crichtons Hilfe ihre Kontrolle wieder zurück zu erlangen. Einzelne Ideen waren schon ganz nett, es gab vereinzelte starke Momente, und vor allem haben wir wieder mehr über die Figuren erfahren. Wirklich zu packen vermochte mich "Die dunklen Impulse" aber leider nicht.

Wertung: 2.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 1999 Syfy)








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