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Ein Jenseits von Raum und Zeit? Drucken E-Mail
Autor: Christian Siegel - Datum: Samstag, 27 Januar 2007
 
Beim Versuch den Starburst einzuleiten wird die Moya auf vier verschiedene Dimensionen verteilt – alle mit ihren ganz individuellen Eigenschaften. Crichton hüpft von einer zur nächsten, um einen Weg zu finden, den Prozess wieder umzukehren…
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Episodenbild (c) Syfy

Originaltitel: Through the Looking Glass
Episodennummer: 1x17
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 10. September 1999
Erstausstrahlung D: 14. November 2000
Drehbuch: David Kemper
Regie: Ian Watson
Hauptdarsteller: Ben Browder als Commander John Crichton, Claudia Black als Officer Aeryn Sun, Virginia Hey als Pa'u Zotoh Zhaan, Anthony Simcoe als Ka D'Argo, Jonathan Hardy als Dominar Rygel XVI, Lani Tupu als Pilot.
Gastdarsteller: Gigi Edgley als Chiana, June Salter als Inter-dimensional Entity u.a.

Kurzinhalt: Beim gemeinsamen Essen spricht die Besatzung der Moya über deren Schwangerschaft, und ihre damit einhergehende mangelnde Fähigkeit, den Starburst einzuleiten. Vor allem Zhaan und D'Argo sind deswegen sehr besorgt – bedeutet dies doch, dass man einer allfälligen Peacekeeper-Patrouille nicht entkommen könnte – und erwägen sogar, dem Schiff den Rücken zu kehren. Als Moya das hört, will sie ihre Besatzung beruhigen, und leitet einen Starburst ein – doch dieser schlägt fehl. Kurz darauf sind D'Argo, Aeryn und Rygel spurlos verschwunden. Auf der Suche nach ihnen verschlägt es Cameron in eine andere Dimension, dessen rotes Licht starke Kopfschmerzen sowie Übelkeit erzeugt. Kurz darauf macht er einen weiteren Dimensionswechsel. Diese ist wiederum von blauem Licht dominiert, aufgrund eines lauten Geräuschs ist es aber praktisch unmöglich, darin etwas zu hören. Die dritte Dimension wirkt im direkten Vergleich gar nicht so übel: Von gelben Licht durchflutet, scheint es keinerlei Nebenwirkungen zu haben – bis er auf einmal anfängt, unkontrolliert zu lachen. Die Wirkung dieser Dimension scheint somit ähnlich zu sein, wie bei Lachgas. Nach einem weiteren Sprung ist er wieder zurück in der bekannten, normalen Dimension, und berichtet Zhaan, Chiana und Pilot, was er erlebt hat. Wie sich herausstellt, hat sich Moya beim Versuch, den Starburst einzuleiten, in eben diese Dimensionen verteilt – und droht in Kürze auseinanderzubrechen. Es gilt, so rasch als möglich einen Weg zu finden, um den Prozess wieder umzukehren…

Review: Episodenbild (c) Syfy "Ein Jenseits von Raum und Zeit" lebt in erster Linie von der interessanten Grundidee, sowie der gelungenen Umsetzung der drei alternativen Dimensionen. Das mit dem Licht war grundsätzlich mal ein guter Einfall, um sie auf den ersten Blick voneinander zu trennen, allerdings belässt man es dabei nicht. Die desorientierende Wirkung des roten Lichts in der ersten Dimension vermittelt man auf gelungene Art und Weise durch ungewöhnliche Kameraperspektiven, generell die wackelnd-fließende Kamera, sowie nicht zuletzt auch die Überblendungseffekte. Und die blauen Dimension wiederum besticht abseits des Lichts mit dem dumpfen Ton. Ganz am Ende dringen wir dann auch noch in eine fünfte Dimension vor, die nur aus weißem Licht besteht – da musste ich unweigerlich an die Szenen mit den Propheten aus "Deep Space Nine" denken. Die Idee, dass man dort dann auf ein intelligentes Volk trifft, und sich die vermeintliche Bedrohung (mit den hellen "Kratzern") vielmehr als Versuch herausstellt, der Farscape-Crew zu helfen und sie wieder in ihre Dimension zurückzuschicken, gefiel mir ausgesprochen gut. Das war mehr "Star Trek" als die gesamte erste "Picard"-Staffel zusammengenommen (sorry).

Sehr schön fand ich auch, dass im Verlauf der Episode herauskommt, dass die Moya-Besatzung teilweise doch unterschiedlich auf die einzelnen Dimensionen reagiert. So findet Chiana am der roten Dimension nichts schlimmes, leidet dann allerdings umso mehr, nachdem man in den blauen Raum gewechselt ist. Dadurch verdeutlicht man nochmal schön, dass sich die verschiedenen Lebewesen, welche die gemischte Crew der Moya bilden, eben nicht nur äußerlich unterscheiden. Allerdings: Zu Beginn nimmt sich die Episode dann vielleicht doch etwas zu viel Zeit, um die einzelnen Dimensionen und ihre spezifischen Eigenschaften vorzustellen (wenn nicht gar zu zelebrieren). Ich finde ja, dass "Farscape" generell manchmal ein bisschen unter der erweiterten Laufzeit von 50 Minuten leidet, aber hier fand ich es ganz besonders auffällig, dass man das erste Drittel doch ziemlich strecken musste. Etwas seltsam fand ich zudem das Ende. Möglicherweise ist die ausgelassene Stimmung ja noch aus Nachwehen aus der gelben Dimension zurückzuführen, aber irgendwie war mir das dann doch etwas zu viel "Friede, Freude, Eierkuchen". Und: Lange Zeit hielt sich die Spannung bei "Ein Jenseits von Raum und Zeit" doch eher in Grenzen. Immerhin: Im letzten Drittel gelingt es der Episode dann, nicht zuletzt aufgrund des Zeitlimits (fast meint mal als Zuschauer, die Sekunden im Hintergrund herunterticken hören zu können), diesbezüglich doch nochmal aufzudrehen. Und davor war sie nicht zuletzt aufgrund einiger wieder ganz amüsanter Szenen durchaus unterhaltsam. Insgesamt hat sich aber der Reiz der unterschiedlichen Dimensionen leider doch bald mal abgenutzt, und bot "Ein Jenseits von Raum und Zeit" inhaltlich dann doch ein bisschen zu wenig, um die vollen 50 Minuten zu füllen.

Fazit: Episodenbild (c) Syfy "Ein Jenseits von Raum und Zeit" bestach vor allem mit der Konzeption sowie der Umsetzung der drei andersartigen Dimensionen – wo man sich eben auch nicht nur auf eine andere farbliche Gestaltung beschränkte. Die individuellen Eigenschaften der jeweiligen Dimension kamen sehr gut rüber. Sehr gut gefiel mir auch das Ende, wo sich die vermeintliche Bedrohung vielmehr als gutmütiges Wesen herausstellt, dass versucht, der Moya und ihrer Crew zu helfen. Und nach noch recht gemächlichem Einstieg nahm die Spannung zum Ende hin – nicht zuletzt aufgrund der im Hintergrund tickenden Uhr – doch nochmal zu. Allerdings: "Ein Jenseits von Raum und Zeit" war wieder mal eine jener Episoden, wo man sich schwer damit zu tun schien, die erweiterte Laufzeit von 50 Minuten zu füllen – was sich vor allem in einem noch sehr gemächlichen Beginn ausdrückt, wo man sich dann doch die Spur zu viel Zeit nimmt, um die einzelnen Dimensionen zu erforschen. Etwas aufgesetzt fand ich zudem das Friede Freude Eierkuchen-Ende – sollte man nicht eher meinen, dass diese Erfahrung jene die wegen Moyas mangelnder Starburst-Fähigkeit besorgt waren, in ihren Sorgen bestärkte? Davon abgesehen ist "Ein Jenseits von Raum und Zeit" aber eine gute, unterhaltsame Folge, bei der auch der Humor wieder nicht zu kurz kam.

Wertung: 3 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 1999 Syfy)








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