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Der Alleingang PDF Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Warner Bros.

Originaltitel: Z'ha'dum
Episodennummer: 3x22
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 28. Oktober 1996
Erstausstrahlung D: 23. Februar 1997
Drehbuch: J. Michael Straczynski
Regie: Adam Nimoy
Hauptdarsteller: Bruce Boxleitner als Captain John Sheridan, Claudia Christian als Commander Susan Ivanova, Jerry Doyle als Security Chief Michael Garibaldi, Mira Furlan als Delenn, Richard Biggs als Doctor Stephen Franklin, Bill Mumy als Lennier, Stephen Furst als Vir Cotto, Jason Carter als Marcus Cole, Jeff Conaway als Zack Allaln, Peter Jurasik als Londo, Andreas Katsulas als G'Kar.
Gastdarsteller: Melissa Gilbert als Anna Sheridan, Jeff Corey als Justin, Ed Wasser als Mr. Morden, Joshua Cox als Lt. Corwin, Ron Campbell als Messenger, Ardwright Chamberlain als Kosh u.a.

Kurzinhalt: Nachdem Sheridans Allianz ihren ersten großen Sieg gegen die Schatten gefeiert hat, schicken diese eine äußerst unerwartete Abgesandte auf die Station: Anna Sheridan, Johns totgeglaubte Frau. Dementsprechend groß ist der Schock bei John, aber vor allem auch bei Delenn – war es doch sie gemeinsam mit Kosh, die John versichert hat, dass Anna auf Z'ha'dum gestorben sei. Dass Anna nun doch lebt, droht einen Keil zwischen die beiden zu treiben, fühlt sich John doch von ihr verraten. Zugleich ist er sich allerdings auch nicht sicher, ob er Anna wirklich vertrauen kann – auch wenn alle Untersuchungen von Doctor Franklin zeigen, dass es sich auch wirklich um seine Frau handelt. Dann entdeckt er jedoch ein seltsames Mal im Nacken – und hegt einen schrecklichen Verdacht. Anna versucht indes, ihren Mann davon zu überzeugen, sie nach Z'ha'dum zu begleiten. Dort soll er endlich die Wahrheit über die Schatten erfahren, und in die Hintergründe des Krieges eingeweiht werden. Trotz der Gefahr, dass es sich dabei um eine Falle handelt, sowie Koshs Warnung "Sie können nach Z'ha'dum gehen, aber Sie werden sterben", die ihm nach wie vor nicht aus dem Kopf geht, ist die Aussicht, endlich zu erfahren, worum es in diesem Krieg eigentlich geht – und vielleicht sogar eine Einigung mit den Schatten erzielen zu können – zu verlockend. Sheridan sieht keine andere Wahl, als der Einladung Folge zu leisten…

Denkwürdige Zitate: "What're you doing here? After five years that's the best you can do? Though under the circumstances I can understand."
(Annas süffisanter Kommentar, nachdem sie Delenn in Sheridans Quartier überrascht hat.)

"Don't you want to know what it's about, John? What it's really all about? I can do that. All you have to do is come with me."
"Where?"
"Where else? To Z'ha'dum."
(Wohin denn sonst – in der Tat.)

"Z'ha'dum is the homeworld of the shadows. No one leaves there the same as they arrived."
(Etwas, dass in weiterer Folge ja auch für Sheridan gelten wird.)

"I do not like the sound of this, Vir. I do not like the sound of this at all."
(Londo zu seinem Attaché, nachdem ihm die Warnung der Schatten überbracht wurde.)

"I don't think I've ever been examined in such detail before. Well, except by you of course…"
(Oh la la.)

"There is a greater darkness than the one we fight; it is the darkness of the soul that has lost ist way. The war we fight is not against powers and principalities; it is against chaos and despair. Greater than the death of flesh is the death of hope, the death of dreams. Against this peril we can never surrender."
(G'Kar zitiert in seinem wundervollen Abschlussmonolog G'Quan.)


Review: Episodenbild (c) Warner Bros. Ladies und Gentleman, willkommen zum – meiner bescheidenen Meinung nach, versteht sich – besten Staffelfinale aller Zeiten. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie vollkommen geplättet ich war, nachdem ich die Episode zum ersten Mal gesehen hatte. All diese Wendungen und Offenbarungen. Die Art und Weise, wie hier die bisherige Handlung der kompletten Serie zu einem vorläufigen Höhepunkt geführt wird. Und dann natürlich erst dieser Cliffhanger (der für mich übrigens ebenfalls der beste aller Zeiten ist)! Ihr könnt euch – sofern ihr es nicht eh auch selbst erlebt habt – nicht vorstellen, wie schlimm es war, nach diesem Finale und Ausklang über ein Jahr auf die Fortsetzung warten zu müssen. Und das zu einer Zeit, wo die jüngste Episode einer Serie noch nicht einen (egal ob nun legalen oder illegalen) Knopfdruck entfernt war. Was vielleicht auch erklärt, warum ich als die vierte Staffel dann endlich ihren Weg ins deutsche Fernsehen fand jeden Samstag Nachmittag vor dem Fernseher hockte um mir die nächste Folge "live" anzuschauen. Das Telefon konnte klingen, die Tür läuten – völlig wurscht. Ich konnte, wollte, musste einfach unbedingt wissen, wie die Geschichte weitergeht.

Wenn man zum Ende der dritten Staffel auf die bisherige Serie zurückblickt, fällt einem natürlich auf, dass dies beim besten Willen nicht der erste große Wendepunkt gibt. Was ist in der Zwischenzeit nicht schon alles passiert, was haben sich die Figuren nicht teilweise schon enorm verändert. Ein kleiner Tipp: Schaut euch nach "Der Alleingang" mal nochmal den Pilotfilm… oder nein, das wäre zu extrem, da danach ja ohnehin die halbe Besetzung ausgetauscht wurde, also einigen wir uns auf "Ragesh 3"… seht euch den nochmal an. Gut, heutzutage erwartet man sich von Serien eine fortlaufende Handlung und eine regelmäßige Veränderung des Status Quo. Mitte der 90er hatte so etwas jedoch Seltenheitswert. Was ich im Falle von "Der Alleingang" dabei unter anderem immer so beeindruckend finde, ist, auf welche Art und Weise es ihm gelungen ist, mich so zu packen. Nicht etwa mit einer packenden und/oder spektakulären Raumschlacht, sondern in erster Linie mit zwei oder mehr Leuten, die sich hinsetzen und miteinander unterhalten. Das ist alles, was JMS an dieser Stelle der Geschichte braucht, um mich gebannt an den Fernsehschirm zu fesseln. Dass ihm dies gelingt, ist dabei natürlich in erster Linie der Vorarbeit aus den ersten drei Staffeln zu verdanken. Wie ich in meinen Review zu "Der große Schlag" schon geschrieben habe: Während sich diese Episode wie der Abschluss der dritten Staffel anfühlte, so vermittelt "Der Alleingang" den Eindruck eines neuen (vorläufigen) Höhepunktes für die komplette Serie. Die einzelnen teils vor langer Zeit ausgelegten Handlungsfäden die hier nun zusammenlaufen sind absolut beachtlich – ein Umstand, dem JMS auch mit einem ausführlichen, von Delenn gesprochenen Prolog sowie zahlreichen Rückblenden Rechnung trägt, in denen die wichtigsten Eckpunkte der bisherigen Handlung noch einmal aufgerollt werden (wobei für die Rückblendung für Videoaufzeichnung von Anna die damalige Schauspielerin durch Melissa Gilbert ersetzt wurde).

Episodenbild (c) Warner Bros. Der Einstieg ist allerdings nicht die einzige Szene, wo man stark auf Rückblenden setzt. Auch während Annas Erzählung wird dieses Stilmittel eingesetzt, und zumindest ich finde, dass es dabei hilft, die gesamte Geschichte von "Babylon 5" näher zusammenrücken zu lassen und das Gesamtbild zu sehen. Ehe es soweit ist und Annas Geschichte aufgerollt wird, lebt die Episode aber in erster Linie mal vom Zusammenspiel zwischen Bruce Boxleitern und Melissa Gilbert bzw. Mira Furlan. Boxleitner spielt Sheridans ungläubige, schockierte Reaktion als er Anna erblickt absolut perfekt, und Melissa Gilbert erweist sich auch rasch als eine sehr gute Wahl für Anna. Ohne der damaligen Schauspielerin zu Nahe treten zu wollen, aber ich bezweifle, dass es ihr gelungen wäre, ihrer Performance eine ähnliche Vielschichtigkeit, Intensität und Ambivalenz zu verleihen. Man hat eigentlich von Anfang an das Gefühl, dass mit ihr etwas nicht stimmt. Wunderbar finde ich auch ihre teilweise herumkommandierende und gegenüber Delenn abfällige Art, sowie wie sie versucht, einen Keil zwischen ihr und Sheridan zu treiben. Auch dieses manipulative Verhalten, dass förmlich nach den Schatten schreit, lässt den Zuschauer früh vermuten, dass sie unhehre Ziele verfolgt.

Dass der nachfolgende Streit zwischen Sheridan und Delenn so phantastisch funktioniert und mich jedes Mal aufs neue hart trifft, verdankt er zweierlei. Einerseits, dass die beiden ein wirklich nettes Paar abgeben und wir uns daran gewöhnt haben, sie harmonisch beieinander zu sehen. JMS hat sich für diese Entwicklung so lange Zeit gelassen, sie langsam aufgebaut, dabei jedoch darauf geachtet, konstant in eine Richtung zu gehen, und sie immer näher zueinander zu bringen. Ihre Gefühle füreinander zu verstärken. Es gab noch keinen echten Streit zwischen ihnen beiden, keinen Knick in dieser Entwicklung – was ihre Differenzen hier nun eben so wirkungsvoll macht. Man möchte einfach nicht, dass sich die beiden streiten, sondern vielmehr, dass sie sich vertragen und diese Krise gemeinsam durchstehen. Der zweite Punkt ist, dass man sowohl Sheridans Enttäuschung als auch Delenns Standpunkt absolut verstehen kann. Es wirkt nicht wie ein gekünstelter Streit, irgendetwas dass eingebaut wurde damit die Harmonie zwischen den beiden auch einmal durchbrochen wird. Sheridan fühlt sich belogen und getäuscht, während Delenn ihn ja eigentlich nur beschützen wollte. Sie konnte nicht wissen, dass Anna noch am Leben ist – die Gretchenfrage ist dabei aber natürlich jene, die John ihr dann auch stellt: Hätte sie es gewusst, hätte sie es ihm gesagt? Und genau das ist der Knackpunkt – und jener Aspekt, wo Delenn dazu gezwungen wird ihr eigenes Verhalten zu hinterfragen. Was mir auch sehr gut gefällt, ist die Subtilität, mit der JMS bzw. Regisseur Adam Nimoy bei dieser Folge oftmals vorgehen. Ganz aufmerksame Zuschauer werden sich bei Dr. Franklins Analyse schon denken können, was mit Anna geschehen ist. Weitere nette kleine, subtile Momente sind der Schwenk auf das Pad (wodurch wir erfahren, dass Sheridan darüber ebenfalls schon bescheid weiß), oder auch sein kurzer kritischer Blick in Richtung Anna nachdem sie mit dem Weißen Stern nach Z'ha'dum aufbrechen, unmittelbar bevor in die Werbepause abgeblendet wird. All diese subtilen Elemente, wo man auf die Aufmerksamkeit des Zuschauers vertraut und viel Sorgfalt beweist, werten die Episode für mich zusätzlich auf.

Episodenbild (c) Warner Bros. Was "Der Alleingang" dann ebenfalls auszeichnet, ist dass wir hier nun auch endlich Antworten auf lange gehegte Fragen erhalten. "Was wollen Sie?" – diese Frage stellen die Schatten seit "Visionen des Schreckens" – aber was wollen die Schatten eigentlich? Damit hat man sich bisher eigentlich noch kaum befasst, und man könnte sagen: Fast noch bevor man die Frage überhaupt in den Raum gestellt wird, wird sie auch schon beantwortet. Und eben diese Antwort ist für mich eine der ganz großen Stärken nicht nur dieser Folge, sondern der Serie generell. Vergleicht die Motivation der Schatten mal mit den Propheten und Pah-Geistern aus "Deep Space Nine". Die einen gut, die anderen böse. So weit, so einfallslos. Nicht so "Babylon 5", denn eine ähnlich deutliche Trennlinie lässt sich hier nicht ziehen. So wie in praktisch allen Belangen der Serie verweigert sich JMS selbst im Konflikt der beiden großen Mächte einer typischen Schwarz/Weiß-Zeichnung. Die Schatten greifen nicht einfach nur andere Völker an, weil sie, wie es Alfred in "The Dark Knight" so schön ausdrückt, die Welt (oder in diesem Fall die Galaxie) brennen sehen wollen. Vielmehr haben sie eine Motivation, der man nicht unbedingt zustimmen muss, die aber plausibel und nachvollziehbar ist.

Der Kampf zwischen den Vorlonen und den Schatten offenbart sich demnach in "Der Alleingang" nun nicht als einer zwischen Licht und Schatten – wie uns die Vorlonen glauben machen wollten –sondern vielmehr zwischen zwei unterschiedlichen Ideologien, zwischen Ordnung und Chaos. Die Vorlonen sind in vielerlei Hinsicht nicht weniger manipulativ als die Schatten; sie konditionierten die jüngeren Völker dazu, sie als Engel zu betrachten, und sind auch für das Aufkommen der Telepathen verantwortlich. Sie sagen dir immer nur so viel, wie du wissen musst, und schrecken nicht davor zurück, dich für ihre eigenen Zwecke zu benutzen. Auch die Schatten verfolgen ihre Pläne rücksichtslos, jedoch mit einem ganz anderen Ziel: Sie glauben, dass es Konflikte braucht, damit Zivilisationen wachsen und sich weiterentwickeln können. Getreu dem Motto "Nur die Starken überleben" halten sie dementsprechend regelmäßige Kriege für unabdingbar für den technologischen wie auch gesellschaftlichen Fortschritt. Die Schwachen werden ausgemerzt, aber die Starken gehen aus dem Feuer umso stärker hervor. Und so traurig es auch ist, aber… die Schatten haben nicht ganz Unrecht. Es ist nicht von der Hand zu weißen, dass wir z.B. viele technologische Errungenschaften die wir heutzutage genießen, die für uns mittlerweile selbstverständlich sind und die unser tägliches Leben bereichern und/oder erleichtern, auf Forschungen und Experimente in Kriegszeiten zurückzuführen sind. Und eben genau das finde ich an den Schatten bzw. insbesondere auch dieser Folge so faszinierend. Ich hätte damals nie im Leben gedacht, dass sie über eine Motivation verfügen können, die ich wenn ich ihr schon nicht zustimme doch immerhin nachvollziehen kann. Jedenfalls halte ich diese Offenbarung für eine der größten Stärken der gesamten Serie, und insbesondere "Der Alleingang" profitiert davon in meinen Augen enorm.

Episodenbild (c) Warner Bros. Doch es ist nicht nur der Inhalt, auch die Inszenierung bzw. generell die Dynamik der Szenen ist einfach nur klasse. Das hin und her zwischen Sheridan und Justin/Morden/Anna. Wie er schließlich durchblicken lässt, dass er weiß, was mit seiner Frau geschehen ist. Wie sie ihn quasi erpressen wollen, sich ihnen anzuschließen, da sie drohen, ansonsten Babylon 5 zu vernichten. Die Tür, die sich hinter Sheridan öffnet. Wie er die versteckte PPG aus dem Stiefel zieht. Die ganze Zeit über verdichtet sich die Spannung, um sich schließlich in einer der besten fünf Minuten zu entladen, die ich je in meinem Leben gesehen habe. Manche mögen enttäuscht sein, dass wir den nachfolgenden Kampf nicht miterlebt haben, mich persönlich war das hingegen schon immer egal – hatte und habe ich doch kein Problem damit, mir vorzustellen, was da passiert ist. Und die nachfolgenden fünf Minuten, die für mich ganz klar das Herzstück der Episode und eine der absoluten Sternstunden von "Babylon 5" sind, entschädigen dann ohnehin für alles.

Sheridan am Abgrund. Wie er den Weißen Stern zu sich ruft, im Wissen, dass er damit sein Leben beendet – aber dazu bereit wenn es heißt, die Schatten schwer zu verwunden. Die nebenher abspielende Nachricht an Delenn, wo er sich von ihr verabschiedet. Wie sie weinend vor dem Bildschirm zusammenbricht. Anna, die auf ihn zukommt und immer noch versucht, ihn auf die Seite der Schatten zu ziehen. "Springen Sie!". Sheridans Fall. Wie der Weiße Stern die Kuppel durchbricht. Annas Schrei. Die Explosion. Die gesamte Komposition dieser Szene(nfolge) ist einfach nur phantastisch. Grandios geschrieben, super gespielt, phänomenal inszeniert, und von Christopher Franke absolut perfekt und gänsehauterzeugend vertont. Besser kann man das einfach nicht machen, Punkt. Und dann… Stille. Der Krieg hat eine Atempause genommen. Die Schattenschiffe sind abgezogen, jedoch nicht ohne auch noch Garibaldi gefangen zu nehmen. Sheridan ist in den Tod gestürzt, die Schatten schwer getroffen, und doch fragt man sich, wie es nun weitergehen soll und kann. Dazu noch der grandiose Abschlussmonolog von G'Kar, kongenial vorgetragen von Andreas Katsulas (und ohne die Leistung des Synchronsprechers schlecht machen zu wollen im O-Ton nochmal mindestens doppelt so gut wie in der deutschen Version). Ich kann mich nur nochmal wiederholen: Bestes Staffelfinale aller Zeiten. Und so bleibt mir am Ende dieses Reviews nur, vor allen Beteiligten – J. Michael Straczinsky, Bruce Boxleitner, Melissa Gilbert, Mira Furlan, Jeff Corey, Ed Wasser, Jerry Doyle, Claudia Christian, Adam Nimoy und Christopher Franke, um nur die wichtigsten und/oder auffälligsten zu nennen – meine "Babylon 5"-Kappe zu ziehen, und zu einer der absolut besten TV-Episoden aller Zeiten sowie einer großartigen dritten Staffel zu gratulieren.

Fazit: Episodenbild (c) Warner Bros. "Der Alleingang" ist in jeder Hinsicht eine beeindruckende Leistung. Wie es JMS hier gelingt, ganz ohne Action und nur durch Gespräche dennoch Spannung zu erzeugen und das Geschehen derart packend zu machen, ist einzigartig. Dabei profitiert "Der Alleingang" vermutlich mehr als jede andere Episode vor ihr von der Vorarbeit, die in den drei Staffel zuvor geleistet wurde – was zudem bedeutet, dass sie ihre Wirkung nur dann entfaltet, wenn man die Serie auch komplett gesehen hat; denn als einzelne, unabhängige Folge kann "Der Alleingang" eigentlich kaum funktionieren. Zum Finale der dritten Staffel wird die Handlung rund um die Schatten an ihren vorläufigen Höhepunkt geführt, und die wesentlichen und wichtigen Fragen nun auch tatsächlich beantwortet. Ist es in der ersten Hälfte vor allem das Geheimnis rund um Anna, dass das Interesse des Zuschauers bannt, ist es danach die geniale Offenbarung der Motivation der Schatten – ehe "Der Alleingang" schließlich mit einem hochdramatischen Finale abschließt, dass ich zu den besten Momenten der TV-Geschichte zähle. Für mich persönlich ist "Der Alleingang" jedenfalls bei den besten Episoden der Serie ganz oben mit dabei – und handelt es sich, nicht zuletzt dank dieses Cliffhangers, um nicht weniger als das beste Staffelfinale aller Zeiten.

Wertung: 5 von 5 Punkten
Christian Siegel


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Vom Skript zur Folge:
Als Sheridan Delenn zur Rede stellen will, sollte er in ihrem Quartier ursprünglich auf Lennier treffen – der auch versucht ihn abzuwimmeln, da Delenn sehr verstört sei. Als sie aus ihrer Kabine kommt erkennt man auch, dass sie geweint hat – wenn sie dies auch zu verbergen versucht. Diese Szene fehlt in der fertigen Folge. Gleiches gilt für eine Szene, in der Vir die Warnung der Schatten an Ivanova weitergibt. Und auch ein Kuss zwischen Sheridan und Anna an Bord des Weißen Sterns wurde – entweder aus Zeitgründen oder aus dramaturgischen Überlegungen – gestrichen. Für mich persönlich die signifikanteste Kürzung ist jedoch nachfolgende Ausführung von Justin über die Schatten, die direkt auf sein "Trotzdem darf man sich durch solche Tatsachen seinen Traum nicht nehmen lassen" folgt: "Tatsächlich machen sie es meistens nicht einmal selbst… wenn sie sich erst einmal offenbaren, scheint dies irgendwie die natürliche Aggression eines jeden freizusetzen. Sie beginnen sich praktisch über Nacht selbst zu bekämpfen. Oh, natürlich, wenn sich die Dinge wieder beruhigen müssen sie wieder hervorkommen und wieder etwas Schwung in die Sache bringen… aber meistens, tun wir es uns selbst an. Das haben wir schon immer. Manchmal braucht es nur ein bisschen Hilfe, um den Ball ins Rollen zu bringen. Und genau dort kommen unsere Freunde ins Spiel. Sie können auch Ihre Freunde sein. Wenn Sie ihnen nur eine Chance geben." Zudem erwähnt er nachher noch kurz, dass er dagegen war, Kosh zu töten, worauf hin Morden dezidiert darauf hinweist: "Er hat gegen die Regeln verstoßen. Das Abkommen zwischen den beiden Seiten erlaubt keine direkten Konfrontationen, nicht nach dem letzten Mal." Ganz am Schluss sollte es dann zudem nochmal eine nette Anspielung auf den Pilotfilm geben, als Londo neben einem bewusstlosen Mann an der Bar steht und sagt: "Sehen Sie, ich wusste, es würde alles gutgehen. Solange ich hier bin, kann Babylon 5 nichts passieren. Ich habe eine Bestimmung, wissen Sie? Ja…" woraufhin er sein Glas erhebt und seine Reflexion darin sieht, und sagt "Netter Hai. Hübscher Hai. Ihr habt eure Zähne nachwachsen lassen, ja?"

Quelle: "Babylon 5: The Scripts of J. Michael Straczynski - Volume 8"


Stimmen zur Episode:
Episodenbild (c) Warner Bros.
  • Bruce Boxleitner über das Casting von Melissa Gilbert: „Ich hatte damit nichts zu tun. Das war einzig und allein die Idee von Doug Netter, Joe und John Copeland. Anfangs sagte Melissa "Was? Nein, das ist dein Territorium, dein Platz." Wir hatten natürlich schon zuvor zusammengearbeitet, aber für sie fühlte es sich komisch an. Aber mit ein bisschen Überzeugungsarbeit und Schmeichelei von meiner Seite aus, sagte sie dann "Okay". Und ich fand wirklich, dass es prima geklappt hat. Sie hat genau das abgeliefert was sie musste, nämlich eine Person die nicht völlig da ist.”

  • Mira Furlan über die Beziehung zwischen Delenn und Sheridan: „Ich sagte zu Joe – und er stimmte mir da zu – dass ich von Zeit zu Zeit das Gefühl habe, dass Delenn in die klassische, extrem süße Frauenrolle verfällt, und das ist nicht gut. Er ist sich dessen bewusst. Konflikte sind immer gut, und so soll es auch sein. Ich will die Stärke und die leidenschaftliche Seite und die energiegeladene und starke und unerbittliche Seite von Delenn nicht vollständig an diese zarte Version von ihr verlieren. Die mag ich zwar auch, aber wenn es immer nur das ist, wird sie uninteressant, und das ist die Gefahr dabei. Sie können nicht immer diese unschuldigen Kinder sein die Händchen halten und glücklich sind.”

  • Bruce Boxleitner über den nicht gezeigten Kampf auf Z'ha'dum: „Ich wünschte wir hätten eine Szene von dem zeigen können, was gerade vorgefallen ist. Ich fand, für mich persönlich, dass es ein sehr abrupter Schnitt war. Ich, als Zuschauer, hätte gerne etwas anderes gesehen als nur, wie er sich umdreht und die PPG abfeuert. Vielleicht einfach nur eine Einstellung des Raums mit den Nachwehen des Kampfes. Das fehlte. Und wisst ihr was? Wir hatten es schon alles genau geplant, aber wir hatten einige zeitliche und budgetäre
    Quelle: "Babylon 5: Season by Season-Guides - Volume 3: Point Of No Return"


    Kommentare von JMS
  • Kurz nachdem wir Bruce Boxleiter für Babylon 5 angeheuert hatten, begann er sich mit Melissa Gilbert zu treffen. Wir wurden Zeugen der Höhen und Tiefen ihrer Beziehung, der Feuerwerke und Dramen, aber keiner von uns hatte einen Zweifel daran dass die beiden früher oder später heiraten würden. Bruce war vermutlich der Letzte, der sich darüber klar wurde, aber ist das nicht immer so?

    Episodenbild (c) Warner Bros. "Z'ha'dum" wurde nicht lang nach ihrer Hochzeit geschrieben, und es bescherte uns mit einem beachtlichen Dilemma. Wir hatten in der zweiten Staffel eine Darstellerin als Anna Sheridan etabliert, waren uns aber nicht sicher ob wir sie wieder verwenden oder eine andere Darstellerin für die Rolle finden wollten. Wir machten uns darüber immer noch Gedanken als das Drehbuch an die Schauspieler ging, Bruce eingeschlossen. Melissa sah es auf dem Schminktisch liegen und begann, es zu lesen. Nicht lang danach wurden Doug und ich von Bruce angerufen. "Hört mal, ich weiß dass dies eine ziemlich verrückte Idee ist, aber was wäre wenn Melissa Anna spielen würde? Meine echte Ehefrau meine fiktive Frau spielt?" Wir zögerten, da wir wussten dass ihre Rate als Performerin weit über dem lagen was wir dafür an Budget zur Verfügung hatten. "Bist du dir sicher, dass sie es für das Geld machen wird, dass wir ihr anbieten können?" "Absolut. Sie will es machen." Und so kam es, dass Melissa für die Serie gecastet wurde. Es war ihre erste Bekanntschaft mit Science Fiction, und sie schien es zu genießen, vor allem als es Zeit war Bruce während der Szene am Geländer in die Ecke zu drängen. Ich glaube sie mochte ihre Macht in dieser Szene.

    Etwas, das ich immer tun wollte, aber das wir aus Zeitgründen während der Dreharbeiten nicht geschafft hatten, war zurückzugehen und all die Teile zu filmen die notwendig waren um die neue Anna in die Aufnahmen aus der 2. Staffel einzufügen, damit das Ganze nahtlos wäre, auf sowjet-revisionistische Art und Weise. Aber all die Teile nachzustellen, inklusive der Weitwinkelaufnahmen sowie der ganzen Nahaufnahmen auf dem Monitor, war mehr als wir in unserem engen Zeitplan unterbringen konnten. Es ärgert mich bis heute, dass wir das nicht hinbekommen haben.

  • Die Philosophie der Schatten die in dieser Episode von Justin erläutert wird – Stärke durch Chaos und Evolution durch Krieg – basiert teilweise auf den Arbeiten des deutschen Philosophen Georg Wilhelm Friedrich Hegel. Seine Theorie lautete, dass Frieden eine Gesellschaft verweichlicht, während Krieg sie kräftigt. Was ich von beachtlichem Interesse fand war das es nachdem die Episode ausgestrahlt wurde eine große Online-Diskussion gab in der einige Zuschauer den Standpunkt vertraten, dass die Schatten recht haben. Was genau das war, was ich zu erreichen hoffte. Die Schatten mussten einfach eine Logik hinter ihrer Haltung haben, eine die man als zumindest ansatzweise einleuchtend akzeptieren konnte. Ihre Motivation musste Sinn ergeben, und das ist eines der schwersten Dinge wenn du zu erklären versucht, warum irgendein Volk einen interstellaren Konflikt auslösen wollen würde. Denn selbst wenn es dir gelingt den erforschten Weltraum zu erobern – was machst du danach mit ihm? Du kannst so etwas Großes wie die Galaxis nicht festhalten, ja nicht einmal eine vergleichsweise kleine Ecke davon. Was könnte also ein Volk dazu antreiben, das zu tun was die Schatten machen? Die Antwort lag in einer fast religiösen Überzeugung, das Richtige zu tun. Nur eine Sache, ein in absoluter Gewissheit gehaltener Glaube könnte eine Spezies dazu motivieren, so viel ihrer Ressourcen in eine solche Kampagne zu stecken. Und was das betrifft, sind wir Menschen nicht anders, mit all unseren Kreuzzügen und Jihads, unseren Pogromen, Säuberungsaktionen und heiligen Kriegen. Wenn wir auf die Schatten und die Vorlonen blicken, sehen wir unsere eigenen, schlimmsten Instinkte.

    Episodenbild (c) Warner Bros. Das spiegelt sich selbst in der Beziehung zwischen Sheridan und Delenn wider. In dieser Episode wollte ich den größeren Konflikt zwischen Ordnung vs. Chaos nehmen und ihn auf den Diskurs zwischen diesen beiden Figuren herunterbrechen. In der Szene im ersten Akt wo er Delenn zur Rede stellt, nimmt sie zu einem großen Teil die Position der Vorlonen ein: Sie hat Sheridan nicht die ganze Wahrheit gesagt, mit diesem typisch vorlonischen "Wir wissen, was das Beste für dich ist"-Ansatz. Sie war beschützerisch, aber bis zu einem gewissen Grad auch manipulativ, und versuchte alles sicher und in sorgfältiger Ordnung zu halten. Sie verweigert Sheridan das Recht, seinen eigenen Pfad zu wählen, während es in Sheridans Position genau darum geht, seine eigenen Entscheidungen zu treffen. Er ist in dieser Episode vollständig dem Chaos verfallen. Er geht nach Z'ha'dum um mit den Schatten genau das zu machen, was sie mit jedem anderen angestellt haben: Den Ameisenhügel zerstören, sowohl wortwörtlich als auch im übertragenen Sinne. Der Angriff hebt völlig das auf was die Schatten für die natürliche Ordnung der Dinge halten, und führt den Konflikt auf einen völlig anderen und unvorhersehbaren Pfad. Wie Vir in "Die Stunde des Wolfs" sagt, wirft er die Schatten, die wir als Agenten des Chaos wahrnehmen, "ins komplette Chaos".

    Genau das ist letztendlich die Punkt: die Vorlonen und die Schatten sind wir, nur vergrößert, und wir sind sie, nur im kleineren Rahmen. Wir sind die Summe unserer Entscheidungen… was dem Moment als Sheridan nach der einen Tür auf Z'ha'dum greift und Anna "Nein, nicht diese" sagt, ein bisschen Subtext verleiht. Es ist zugegebenermaßen eine etwas patscherte Metapher von meiner Seite, aber die nicht geöffnete Tür soll den nicht beschrittenen Pfad symbolisieren, während die vielen geschlossenen Türen in diesem Gang die vielem Entscheidungen repräsentieren die getroffen wurden um ihn an genau diesen Punkt in seinem Leben zu führen. Ich denke zwar nicht, dass es visuell auch wirklich funktioniert, aber so war zumindest der Gedanke dahinter.

  • Quelle: "Babylon 5: The Scripts of J. Michael Straczynski - Volume 7"


  • Wenn eine Figur vor dem Orakel von Delphi erscheint und ihr gesagt wird "Geh nicht in den Hades", dann weißt du, dass sie in den Hades gehen werden, weil das nun einmal die Struktur des Ganzen ist. In unserer Serie, kannst du dir wenn jemandem drei Mal gesagt wird "Mach das nicht" sicher sein, dass sie genau das machen werden. Es ist wie mit einem Fünfjährigen zu reden: "Press dir die Bohne nicht deine Nase hinauf, sonst läufst du blau an und wirst ohnmächtig." Und wenn du zurück kommst, liegt das Kind blau angelaufen auf dem Boden! Das passiert. Und genau das willst du aufbauen. Er weiß, und wir wissen, dass es sich als wirklich miese Idee herausstellen wird, nach Z'ha'dum zu gehen.

  • Quelle: "Babylon 5: Season by Season-Guides - Volume 3: Point Of No Return"


    Episodenbild (c) Warner Bros.
  • 27. Februar 1996: Nun, es ist geschafft. Ich habe heute den ersten Entwurf des Drehbuchs für die 22. Episode der dritten Staffel eingereicht, die man eine Cliffhanger-Episode nennen könnte. Dies ist das erste Mal in der über fünfzigjährigen Geschichte des amerikanischen Fernsehens, dass eine Person eigenhändig eine gesamte Staffel einer Serie geschrieben hat (am nächsten dran an diesem Rekord ist Terry Nation, der die aus 13 Episoden bestehende erste Staffel von Blake's 7 schrieb). (Ich habe übrigens nicht vor, das auch in der nächsten Staffel zu machen; es war notwendig wegen der grundlegenden Veränderungen im B5-Universum in dieser Staffel. Die nächste Staffel ist eine ganz andere Geschichte… im übertragenen wie auch im Wortsinn). […] Momentan drehen wir Episode Nr. 18. Noch vier weitere und die Dreharbeiten für das dritte Jahr sind dann am 9. April beendet. Nicht lange danach sollten wir die Entscheidung über das vierte Jahr hören, wahrscheinlich Ende April/Anfang Mai. Aber ich bin mit dem Schreiben fertig… und zum ersten Mal in 8 Monaten werde ich in der Lage sein, auszugehen, mir einen Film anzusehen, Wing Commander zu spielen und etwas zu finden, was entfernt einem Leben ähnelt. Jetzt werde ich auch noch zum schlimmsten Alptraum eines Regisseurs: ein Autor und Produzent, der mit dem Schreiben fertig ist und endlich Zeit hat, auf dem Set herumzuhängen und Unmengen hilfreicher Ratschläge zu geben.

    Es war eine schreckliche Aufgabe: als ich zu zwei Dritteln fertig war, begann ich zu verstehen, dass es einen Grund dafür gab, dass das noch niemand zuvor getan hatte... man muss von allen guten Geistern verlassen sein, um das auch nur zu versuchen. Aber es ist wie bei allem anderen bei B5 - wenn wir nicht wissen, dass es unmöglich ist, tun wir es einfach. Der Titel ist, wie schon an anderer Stelle gesagt, geheim, aber man kann durch die zwei vorhergehenden Episoden ein Gefühl dafür bekommen, was kommen wird. Abgesehen davon bin ich mit dem Schreiben für das dritte Jahr nun fertig. Insgesamt bin ich ziemlich zufrieden, und ich glaube, wenn ihr diese Episode seht, wird es Euch genauso gehen.

  • Warum ein Cliffhanger, wenn WB wahrscheinlich die letzte Episode bis zum Anfang der vierten Staffel verzögert?
    Weil die Geschichte es so will. Ob sie nun den Cliffhanger drei Monate oder zwei Wochen vor der vierten Staffel zeigen (vorausgesetzt, wir bekommen eine vierte), führt die Geschichte dorthin. Sie wurde wie eine Serie von Romanen, eine mehrbändige Saga konstruiert, und wie bei jeder guten Romanserie, endet man mit etwas Großem. Und in diesem Jahr endet die dritte Staffel mit etwas wirklich verdammt Großem.

  • Episodenbild (c) Warner Bros.
  • Ja, Du hast Recht, und Du bist der erste, der diesen Aspekt erwähnt, dass er bei Anna nie die Chance hatte, sich zu verabschieden. Endlich, hier… bei Delenn, hat er es getan. Außerdem, der Ausdruck auf seinem Gesicht, als er sich an der Brüstung zu ihr umdreht… man erlebt jedes bisschen seines Gefühls des Verlustes, in der Falle zu sitzen, das Ende des Weges erreicht zu haben. Er hat hervorragende Arbeit geleistet.

  • "Ich hasse Dich."
    Danke. Ich geb' mir Mühe.

  • Wie kam es dazu, dass Sheridan blutete?
    Grundsätzlich ging ich davon aus, dass nur der eine Schatten in dem Raum war, und dass es einen Kampf mit einigen anderen gegeben hatte, und er fing an zu rennen, versuchte ihnen zu entkommen… es erschien mir die Zeit nicht wert, das zu zeigen, es wären nur ein paar Minuten draufhauen und rennen gewesen.

  • Er war von einer kleinen Gruppe eingekreist und hat sich seinen Weg heraus erkämpft. die Szene schließt direkt daran an.

  • Die Schüsse aus der PPG hatten den Schatten verwundet und gaben ihm Zeit, dort herauszukommen, bevor Morden ziehen konnte. Dann musste er mit einigen anderen Menschen in der Umgebung kämpfen, einige Hänge bis zu den Höhlen herunterklettern und dann ging er hinaus.

  • Episodenbild (c) Warner Bros.
  • Sheridan hat eine Stadt voller Schatten ermordet!
    Wenn jemand auf die Stadt eines Aggressors zeigen (und bei den Schatten gibt es keine Unterscheidung in Militär und Zivilisten, es ist alles dasselbe, das einzige, was sie antreibt), die nur den Wunsch hat, Verwüstungen anzurichten und große Kriege auszulösen, und sagen würde, "Indem Du diese Stadt mit 100.000 Aggressoren auslöschst, wirst Du das Leben von 8 Milliarden Unschuldigen retten," würde ich sofort auf den Knopf drücken und es nie bereuen.

  • Was geschah mit Anna?

    Sie ist eine Ex-Sheridan.

  • Quelle: Der deutsche Lurker’s Guide für Babylon 5

    Zusammengestellt und überarbeitet von Christian Siegel
    (Bilder © Warner Bros.)







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