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Neue Machtverhältnisse (Teil 2) Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) MGM/Showtime

Originaltitel: New Order (Part 2)
Episodennummer: 8x02
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 09. Juli 2004
Erstausstrahlung D: 13. Juni 2004
Drehbuch: Robert C. Cooper
Regie: Andy Mikita
Hauptdarsteller: Richard Dean Anderson als Brigadier General Jack O'Neill, Amanda Tapping als Lt. Colonel Samantha Carter, Christopher Judge als Teal'c, und Michael Shanks als Dr. Daniel Jackson.
Gastdarsteller: Torri Higginson als Dr. Elizabeth Weir, Patrick Currie als Fifth, Kira Clavell als Amaterasu, Steve Bacic als Camulus, Gary Jones als SMSgt. Walter Harriman, Vince Crestejo als Yu-huang Shang Ti, Kevan Ohtsji als Oshu, Michael Shanks als Voice of Thor u.a.

Kurzinhalt: Nach dem Tod von Anubis ist es Ba'al gelungen, dessen Planeten Tartarus zu erobern, auf dem sich auch die bereits gezüchteten Supersoldaten befanden. Um ihn zu besiegen, erwägen die restlichen verbliebenen Systemlords sogar eine Allianz mit den Menschen. Diesen bieten sie Hyperraumtriebwerke an – im Austausch gegen jene Antiker-Technologie, mit der es ihnen gelang, Anubis Flotte zu besiegen. Dr. Elizabeth Weir, die neue Leiterin des Stargate-Programms, tut ihr bestes, um diesen Vorschlag der Goa'uld abzulehnen, ohne sich dabei anmerken zu lassen, dass die Antarktis-Station zur Zeit nicht in Betrieb ist – da sich Colonel Jack O'Neill, der einzige, der diese bedienen konnte, immer noch im Kälteschlaf befindet. Um eben dies zu ändern, brechen Sam und Teal'c mit dem von Jack modifizierten Frachtschiff in die Heimatgalaxis der Asgard auf, um Thor zu suchen. Wie von ihnen vermutet befindet sich dieser im Orbit jenes Planeten, wo es vor knapp zwei Jahren gelang, die Replikatoren in einem Zeitverzögerungsfeld zu fangen. Allerdings ist jene Zeit, die es sie voraussichtlich benötigen wird, um dieses abschalten können, bald abgelaufen – weshalb die Asgard gedenken, den Planeten von einem künstlich geschaffenen Schwarzen Loch verschlucken zu lassen. Doch Thor ist zu spät: Den Replikatoren gelingt die Flucht. Angeführt vom rachsüchtigen "Fünfter", bricht das Schiff der Replikatoren zum Heimatplaneten der Asgard auf, um ihren Feind ein für alle Mal zu vernichten. Die letzte Hoffnung, um die Katastrophe doch noch zu verhindern, ruht nun auf Jack O'Neill – den man dafür jedoch, mit noch intaktem Antiker-Wissen, aus dem Kälteschlaf aufwecken müsste…

Denkwürdige Zitate: "Part of being human is having compassion, learning to forgive."
"Yes. I'm not there yet. I need more time."
(Sam appelliert an Fünfters Mitgefühl.)

"The President asked me to extend an invitation to you. Dinner at the White House."
"Do you know what they're having?"
(Jack setzt wieder einmal die richtigen Prioritäten.)

"If you don't take the job, we could end up with someone much worse."
(Sams motivierende Worte an Jack.)

"Now, raise your right hand and repeat after me: I, 'insert name'…"
(Ach Jack. Du wirst – auf den Stargate-Missionen – fehlen.)


Review: Episodenbild (c) MGM/Showtime Ich habe es im Review zu "Die verlorene Stadt" ja schon angedeutet: Beim Sprung von der siebenten zur achten Staffel sticht einem natürlich erst einmal die Neubesetzung von Dr. Elizabeth Weir ins Auge. Auch wenn Tori Higginson ihre Sache in weiterer Folge gut gemacht hat, war ich damals bei der Erstsichtung vor allem auch angesichts der Tatsache, dass sich die beiden Schauspielerinnen halt so überhaupt nicht ähnlich sehen, doch ziemlich irritiert. Ganz ehrlich: Was auch immer für ein Problem sie mit Jessica Steen hatten, ich hätte entweder wieder eine blonde Darstellerin gecastet, oder dieser zumindest die Haare gefärbt oder ihr eine Perücke verpasst (wobei Teal'c zugebenermaßen auch eine neue Frisur – oder genauer gesagt, plötzlich Haare! – verpasst bekam). Und wenn das alles tatsächlich ausgeschlossen und kein gangbarer Weg war, dann hätte ich Weir einfach rausgeschrieben und eine neue Figur erfunden. Aber gut, sei's wie es sei. Damals bei der Erstsichtung brauchte ich jedenfalls doch eine Weile, mich an die neue Weir zu gewöhnen, während es diesmal eher umgekehrt war, da Tori Higginson dank "Stargate: Atlantis" natürlich auf wesentlich mehr Einsätze in der Rolle kam, und dementsprechend auf mich in dieser auch wesentlich mehr Eindruck hinterlassen hat.

Neben dem veränderten Aussehen fällt jedoch auch auf, dass Dr. Weir hier im Vergleich zu ihrem ersten Auftritt wesentlich mehr auf Konfrontationskurs zu unseren Helden von SG-1 geht. Eben dies wirkte auf mich doch etwas verkrampft, so als wolle man auf Teufel komm raus einen Konflikt erzeugen wollen. Generell war die erste Viertelstunde der Doppelfolge noch nicht so das Gelbe vom Ei. Und auch danach kamen die beiden sich schließlich ergebenden Handlungsstränge sehr unterschiedlich bei mir an – wobei alles rund um die Verhandlungen mit den Systemlords leider doch ziemlich abfiel. Trotz Weirs Drahtseilakt wollte sich hier einfach nie echte Spannung einstellen. Und generell fand ich diese Verhandlungen leider nicht wirklich interessant. Und vor allem auch der Cliffhanger zur Episodenmitte (genau dort wurde dann bei den späteren Wiederholungen der Folgen in den USA ja auch der Schnitt gesetzt), rund um den angedrohten Angriff der Goa'uld, sticht negativ hervor. Mal abgesehen davon, dass wir einen solchen erst unmittelbar davor in "Die verlorene Stadt" hatten, hört Daniel Jackson eben davon, informiert Dr. Weir – und die stellt die Systemlords daraufhin zur Rede, woraufhin diese den Angriff kurzerhand abblasen. Das war dann doch eine sehr unspektakuläre Auflösung dieses Pseudo-Cliffhangers. Auch in der zweiten Hälfte änderte sich leider – trotz aller Winkelzüge, Asylanträge usw. – nicht daran, dass mich dieser Plot leider nicht übermäßig überzeugen, geschweige denn begeistern konnte. Ganz anders alles rund um die Mission von Sam und Teal'c, die es hier auf der Suche nach Hilfe für Jack in die Heimatgalaxie der Asgard verschlägt. Dort beeindruckte mich gleich mal die Einstellung mit dem Frachtschiff vor dem (künstlichen) Schwarzen Loch. Zwar wunderte ich mich kurz über das Fehlen eines Zeitverzerrungseffekts, allerdings war die Szene gelungen genug, um mich wohlwollend über diesen wissenschaftlichen Fauxpas hinwegsehen zu lassen.

Episodenbild (c) MGM/Showtime So richtig drehte dieser Handlungsstrang – und damit auch die Episode – dann aber eigentlich erst mit der Flucht der Replikatoren auf. Bei denen handelt es sich ja, wie schon mehrmals erwähnt, um einen absoluten Lieblingsfeind bei "Stargate", weshalb ich über ihre Rückkehr hier überaus erfreut war. Zumal man dabei auch perfekt an "Unnatürliche Auslese" anknüpfte. Klar, dass Sam bei der Zerstörung des Schiffes tatsächlich gestorben sein könnte, kauft man den Machern keine Sekunde lang ab. Aber mit dem unmittelbaren Angriff auf die Heimatwelt der Asgard, auf der sich nun die Replikatoren ausbreiten, schafft man eine packende Ausgangssituation für den Rest der Episode. Aber auch die Verhör- und Folterszenen von Sam hatten es mir angetan. Also nicht etwa, dass ich sadistisch wäre – ich fand es vielmehr überaus erschreckend und bedrückend umgesetzt; vor allem dann auch jenen Moment, wo Sam vor Erschöpfung und Verzweiflung zusammenbricht, und Fünfter anfleht, aufzuhören. Das war schon sehr hart – und von Amanda Tapping wieder mal grandios gespielt.

Doch so brutal Fünfter auch vorgeht, fiel es mir angesichts der Art und Weise, wie von SG-1 damals seine Menschlichkeit ausgenutzt wurde, doch auch schwer, ihn gänzlich zu verdammen. Zumindest konnte ich seinen Schmerz, seine Enttäuschung und seine Rachegelüste nachvollziehen – auch dies lässt ihn aus dem üblichen Standard- bzw. Schwarz/Weiß-Schema hervorstechen und fällt somit positiv auf. Ob es unbedingt notwendig war, ihm darüber hinaus romantische Gefühle bezüglich Sam anzudichten, darüber könnte man allerdings zugegebenermaßen geteilter Meinung sein. Vor allem auf das Liebesgeständnis hätte ich verzichten können, war seine Schwärmerei für sie doch auch so schon offensichtlich. Generell ist alles rund um die Traumsequenzen mit dem falschen Pete so ziemlich das Einzige, was ich am ansonsten großartigen Handlungsstrang rund um die Rückkehr der (menschlichen) Replikatoren kritisieren würde – empfand ich diese doch als eher überflüssig. Dafür wurde es zum Ende hin nach nochmal spannend. Zuerst auf Thors Schiff, wo man Jacks Bewusstsein in den Computer des Schiffes überträgt, er daraufhin eine Waffe gegen die Replikatoren baut, Thor ihn daraufhin vom Wissen der Antiker befreit, und das Testobjekt aus dem "Sarg" ausbricht – und sich somit auch gleich die erste Möglichkeit dazu bietet, die neu geschaffene Waffe zu testen. Und andererseits dann mit dem wirklich packenden Finale auf Orilla. Klar gilt auch hier wieder: Weder zieht man in Betracht, dass die Replikatoren die Asgard wirklich ausschalten könnten, noch, dass Fünfter Sam wirklich töten wird. Dennoch fand ich seine Erpressung, und Jacks standhafte Reaktion darauf, stark. Mit der Zeremonie am Ende gibt es zudem mit der falschen Samantha Cater zudem einerseits einen wirklich fiesen und überaus effektiven Cliffhanger, und zugleich mit der Zeremonie auf der Erde einen versöhnlich-berührenden Ausklang – wobei mich Jacks Beförderung zugegebenermaßen doch auch etwas mit Sorge erfasst. Weil so richtig kann ich mir SG-Einsätze ohne seine Beteiligung (und seine zynisch-auflockernden Kommentare) nicht wirklich vorstellen. Besser, als gänzlich auf ihn verzichten zu müssen, ist seine neue Stelle als neuer Leiter des Stargate-Programms aber natürlich allemal.

Fazit: Episodenbild (c) MGM/Showtime "Neue Machtverhältnisse" lässt zwar den eher durchwachsenen Auftakt der siebenten Staffel klar hinter sich, kann jedoch an das Finale der vorhergehenden Season nur bedingt anknüpfen. Positiv fand ich in erster Linie die Rückkehr von meinem Lieblingsfeind, den Replikatoren. Die Verhör- bzw. Folterszenen zwischen Fünfter und Sam waren wirklich hart, und stachen eben deshalb bei mir ganz besonders positiv hervor. Aber auch davon abgesehen war die Geschichte rund um den Angriff auf den Heimatplaneten der Asgard durchaus packend – und vor allem das Finale hatte es mir dort dann angetan. Die Verhandlungen mit den Goa'uld fallen da im direkten Vergleich leider ziemlich deutlich ab. Von Anfang an wenig interessant, geschweige denn spannend, und noch dazu mit einer allzu unspektakulären Auflösung des Pseudo-Cliffhangers. Und generell war die erste Viertelstunde dieser Doppelfolge noch nicht so der Bringer. Danach drehte sie zwar auf und sorgte insbesondere im Replikatoren-Handlungsstrang für gute Unterhaltung – Jacks Beförderung zum Leiter des Stargate-Programms bereitet mir jedoch was den Rest der Staffel betrifft doch etwas Sorgen.

Wertung: 3 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © MGM/SyFy Channel)




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