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Stunde der Bewährung Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) MGM/Showtime

Originaltitel: Zero Hour
Episodennummer: 8x04
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 30. Juli 2004
Erstausstrahlung D: 20. Juni 2005
Drehbuch: Robert C. Cooper
Regie: Peter F. Woeste
Hauptdarsteller: Richard Dean Anderson als Brigadier General Jack O'Neill, Amanda Tapping als Lt. Colonel Samantha Carter, Christopher Judge als Teal'c, und Michael Shanks als Dr. Daniel Jackson.
Gastdarsteller: David Kaufman als Mark Gilmor, Cliff Simon als Ba'al, Bill Dow als Dr. Bill Lee, Eric Breker als Colonel Albert Reynolds, Steve Bacic als Camulus, Gary Jones als SMSgt. Walter Harriman, Colin Cunningham als Major Paul Davis, Pierre Bernard als Sgt. O'Brien, Dan Shea als MSgt. Sylvester Siler, Michael Ryan als John Prior, Jesai Jayhmes als Amran Delegate 1, James Ashcroft als mran Delegate 2, Sean Millington als Peterson u.a.

Kurzinhalt: Nach seiner Beförderung zum Brigadier General beginnt sich Jack O'Neill nur langsam an seine neue Rolle als Leiter des Stargate-Kommandos zu gewöhnen. Die ständige Bürokratie, mit der er sich herumschlagen muss, die trockenen Zeitpläne, Wünsche von Politikern, der Besuch zweier streitender Parteien im Stargate-Center sowie ein misslungenes Experiment von Dr. Bill Lee, welches dazu führt, dass sich eine Pflanze wie wild im gesamten Komplex ausbreitet, rauben Jack den letzten Nerv – weshalb er sich schließlich an den PC setzt und damit beginnt, sein Kündigungsschreiben aufzusetzen. Da jedoch immer wieder eine neue Notlage seine Aufmerksamkeit erfordert, gelingt ihm dies nur schleppend. Schließlich kommt es dann noch zu einem Krisenfall, der alles andere überschattet: Bei der Erkundungsmission auf einem anderen Planeten wird SG-1 – nun unter Sams Kommando – von Ba'al gefangen genommen. Dieser stellt Jack daraufhin ein Ultimatum: Wenn dieser ihm nicht den Systemlord Camulus ausliefert – der auf der Erde um Asyl angesucht hat – will er das Team ermorden. Hin- und hergerissen zwischen der Loyalität gegenüber seinem alten Team und dem Wohl der Erde, muss Jack die vielleicht schwerste Entscheidung seines Lebens treffen…

Denkwürdige Zitate: "Your 0830 debriefing is SG-2, regarding their recent mission to P8F-809. Folder's on your desk, along with the personnel files you have yet to review."
"How many do I have left?"
"All of them."
(Ups.)

"Well, he's not like other generals."
"Actually, he's not like other people."
(Wo Harriman recht hat, da hat er recht.)

"Whoa! Wait! General!"
"You don't expect us to share one room?"
"Not amicably… at first."
(Jean-Luc Picard würde Jacks Vorgehen wohl als "Cowboydiplomatie" bezeichnen.)


Review: Episodenbild (c) MGM/Showtime In meinem Fazit zum Staffelauftakt habe meiner Skepsis bezüglich der Entscheidung der Produzenten Ausdruck verliehen, Jack O'Neill zum General bzw. zum Leiter des Stargate-Programms zu machen. Ich hatte einfach die Befürchtung, dass Stargate ohne seine Teilnahme an den Außenmissionen nicht mehr dasselbe wäre, und dass sich generell O'Neills Rolle – nachdem Richard Dean Andersons Beteiligung bereits in den letzten beiden Staffeln kontinuierlich zurückgegangen war – weiter reduzieren würde. Nun ist es definitiv noch zu früh, um Entwarnung zu geben – zumal ich befürchte, dass man uns für "Stunde der Bewährung", wo Jack nach einer gefühlten halben Ewigkeit (genauer gesagt 6x06 "Am Abgrund") tatsächlich wieder mal im Mittelpunkt des Geschehens stand, im weiteren Verlauf der Staffel mit einem noch einmal rareren RDA die Zeche präsentieren wird – aber "Stunde der Bewährung" hat von dieser Entscheidung jedenfalls mal profitiert. Ähnlich wie die DS9-Folge "Hinter der Linie" setzt man sich hier damit auseinander, dass jemand, der es gewohnt ist, an vorderster Front in Aktion zu sein, lernen muss damit umzugehen, andere Menschen aus der vergleichsweisen Sicherheit und dem Komfort eines Schreibtischpostens auf gefährliche Missionen – und möglicherweise auch in den Tod – zu schicken. Eine Verantwortung, die – wie "Stunde der Bewährung" eindrucksvoll zeigt – schwer auf seinen Schultern lastet.

Generell scheint es ihm schwer zu fallen, sich mit seiner neuen, überwiegend passiven und sehr bürokratischen Rolle abzufinden – was ich bei einem solchen "Mann der Tat" nur konsequent fand. Sein gesamter Zwiespalt wird von Richard Dean Anderson sehr schön dargestellt, und darüber hinaus im Rücktrittsbrief an General Hammond, den er über die gesamte Folge hinweg schreibt, nur um ihn am Ende mit "Vergessen Sie's" abzuschließen, auf gelungene Art und Weise externalisiert. Jedenfalls fand ich seinen – nachvollziehbaren – inneren Konflikt sehr schön dargestellt, und von RDA auch überzeugend gespielt. Vor allem, wie schwer es ihm fällt, Sam, Teal'c und Daniel durch seine Reaktion auf Ba'als Ultimatum möglicherweise zum Tode zu verurteilen, brachte er sehr eindringlich rüber – und zugleich auch, dass dies aus seiner Sicht die einzige mögliche Vorgehensweise war. Doch trotz der dramatischen Ereignisse (die sich am Ende – als sich herausstellt, dass Ba'al geblufft hat – ohnehin in Wohlgefallen auflösen) und der trübseligen Grundthematik lässt es aber auch "Stunde der Bewährung" wieder einmal nicht am nötigen, von "Stargate" ja gewohnten auflockernden Humor vermissen. Neben Jacks respektlosen Gesprächen mit Ba'al, der einen oder anderen unkonventionellen Herangehensweise im Umgang mit den Problemen, mit denen er sich herumschlagen muss (wie z.B. die Streithanseln), sticht dabei vor allem alles rund um Dr. Lees schiefgegangenes Experiment mit der Pflanze hervor (sowie der unmittelbar nach "Colonel Vaselov" doch etwas unfreiwillig komischen Aussage, das SGC sei eine besonders sichere Einrichtung). Macht insgesamt eine rundum gelungene Folge, an der ich maximal den allwissenden Jack (dem natürlich bewusst war, dass sein neuer Assistent für den Präsidenten spioniert) sowie die mangelnde Spannung bemängeln könnte – beides aber (vor allem angesichts des hohen Unterhaltungswert) fernab von K.O.-Kriterien.

Fazit: Episodenbild (c) MGM/Showtime Ich könnte mir vorstellen, dass wir die Tatsache, dass bei "Stunde der Bewährung" der Schwerpunkt auf Jack O'Neill lag, in den weiteren Episoden mit entsprechend geringerer Beteiligung von Richard Dean Anderson bezahlen werden müssen. Zumindest diese Folge hat aber mal davon, dass man sich nach langer Zeit wieder einmal auf ihn konzentrierte, profitiert. Neben der wunderbaren Figur an sich, seiner unkonventionellen Vorgehensweise, sowie dem köstlich-zynischen Humor hatte es mir dabei vor allem die Art und Weise angetan, wie er sich hier damit abfinden muss, nicht mehr aktiv ins Geschehen eingreifen zu können, und seine Untergebenen möglicherweise in den Tod zu schicken. Jacks Selbstzweifel und sein zunehmender Frust wurden dabei einerseits in seinem langen Brief an General Hammond deutlich, und andererseits von Richard Dean Anderson wunderbar dargestellt. Aber auch dessen Humor und Charme hatte es mir hier wieder angetan (da merkt man erst wieder, wie schwach Joe Flanigan im direkten Vergleich eigentlich ist, sorry). Von kleinen Schönheitsfehlern abgesehen war "Stunde der Bewährung" jedenfalls eine großartige Charakterfolge, die mich mit der Entscheidung, Jack zum Leiter des Stargate-Kommandos zu machen, zumindest ansatzweise (und vorerst) versöhnen konnte.

Wertung: 4 von 5 Punkten
Christian Siegel


Inhaltsangabe: Das SG-8 Team bittet General O´Neill eine fremde Pflanze von einem Planeten mit in das Stargate-Center bringen zu dürfen und O´Neill stimmt zu. Mark Gilmor, ein Zivilist, wird O´Neill als Berater zugeteilt, um ihn bei seinen Büroarbeiten zu unterstützen. O´Neill muss sich, seitdem er General ist, um jede noch so kleine Sache kümmern. In einer Besprechung bittet ihn das SG1-Team einen Planeten erkunden zu dürfen, der von den Goa´uld verlassen und noch nicht von Ba´al übernommen wurde. O´Neill will nicht, dass das SG1-Team alleine auf den Planeten geht. Deshalb befielt er, dass die Mission auf den nächsten Tag verschoben wird, denn SG3 soll sie unterstützen. Am Ende der Besprechung wird das Stargate aktiviert und SG5 kehrt mit Delegierten des Planeten Amra zurück auf die Erde. Im Labor schaut sich O´Neill die Pflanze an, die SG8 mitgebracht hat. Dr. Lee glaubt, dass die Pflanze vielleicht irgendwann das Problem "Hunger" auf der Welt lösen könnte. O´Neill muss sich nach der Pflanzeninformationsrunde mit den Delegierten des Planeten Amra auseinandersetzten. Die Abgeordneten können sich untereinander nicht einigen, also sperrt O´Neill die Beiden in einen Raum damit sie ihre Differenzen beilegen. Am Abend ist O´Neill sehr geschafft und beginnt einen Brief an General Hammond zu schreiben, doch er wird von einem Telefonanruf unterbrochen. Am nächsten Morgen ordnet O´Neill an, dass die Delegierten von Arma noch einen Tag in der Zelle bleiben sollen, da sie ihre Streitigkeiten noch nicht beigelegt haben. SG1 und 3 starten ihre besprochene Aufklärungsmission. In der Basis gibt es plötzlich ein Problem. Die Pflanze, die Dr. Lee untersucht, ist über Nacht extrem stark gewachsen und überwuchert das halbe Labor.

Episodenbild (c) MGM/Showtime SG1 verschwindet plötzlich auf dem fremden Planeten und SG3 bekommt Unterstützung von SG10 und 12, um bei der Suche nach Carter und ihrem Team zu helfen. Die Teams kehren nach einer erfolglosen Suche zurück auf den Stützpunkt und berichten O´Neill wie die Sachlage ist. Ba´al aktiviert das Stargate von außen und prahlt damit, das SG1 entführt zu haben. Er fordert, dass Camalus, ein Systemlord der bei den Menschen Asyl sucht, an ihn ausgeliefert wird. General O´Neill überlegt ob er Camulus wirklich an Ba´al ausliefern soll. Camulus bietet O´Neill für sein Leben eine Antikertechnologie an, die er auf einem Planeten gefunden hat. Das SG3-Team besucht den von Camulus genannten Planeten und findet dort ein Zero Point Module. Die Pflanze von SG8 legt in der Zwischenzeit den halben Stützpunkt lahm. Nach langen Tests kann Dr. Lee einen Weg finden, die Pflanze mit Hilfe von Gammastrahlen zurück zu drängen. Nachdem die Pflanze eingedämmt wurde stellt Dr. Lee Manipulationen am ZPM fest. Camulus hat das ZPM irgendwie verändert. Würde das Modul in dem arktischen Außenposten aktiviert werden, würde wohl das ganze Sonnensystem vernichtet werden. O´Neill will, dass Camulus und das ZPM gegen das SG1-Team eingetaucht werden, doch als der Tausch vollendet ist kehrt das SG3-Team alleine auf die Erde zurück.

O´Neill schreibt gerade seinen Brief zu Ende und teilt General Hammond seinen Rücktritt mit, als das Stargate von außen geöffnet wird. Auf der anderen Seite ist SG1 in eine Falle von Ba´als Jaffa gelaufen. O´Neill weiß aber nicht, ob er die Iris ohne Folgen öffnen kann, denn in seinen Augen war das Team in den Händen Ba´als. SG1 bestreitet das und teilt mit, dass sie in einer geheimen Festung von Anubis waren, aus der sie keinen Ausgang gefunden haben. O´Neill öffnet gegen das Protokoll die Iris und das SG1 kann gerade noch so entkommen. Auf der Erde teilt O´Neill Carter mit, dass er Camulus das falsche ZPM mitgegeben hat und, dass Ba´al ziemlich sauer auf ihn sein wird, wenn er das rausbekommt. Mark Gilmore war für O´Neill nicht wirklich ein Helfer, sondern er sollte O´Neill, für den Präsidenten, auf seine Kompetenz prüfen. O´Neill hat am Ende des Briefes an Hammond noch den Satz hinzugefügt "vergessen sie es" und ihn unterschrieben. Die Delegierten von Amra waren am Ende auch bereit sich zu einigen.
Michael Melchers
(Bilder © MGM/SyFy Channel)




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