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Colson Drucken E-Mail
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Originaltitel: Covenant
Episodennummer: 8x08
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 27.08.2004
Erstausstrahlung D: 04.07.2005
Drehbuch: Robert C. Cooper, Ron Wilkerson
Regie: Martin Wood
Hauptdarsteller: Richard Dean Anderson als Jack O’Neill, Amanda Tapping als Samantha Carter, Christopher Judge als Teal’C, Michael Shanks als Daniel Jackson
Gastdarsteller: ECharles G. Shaughnessy als Alec Colson, Tom O'Brien als Brian Vogler, Kendall Cross als Julia Donovan, Chris Shields als Mike Shefield, Ingrid Torrance als Staffer, Nicolas Podbrey als Thor Puppeteers, Morris Chapdelaine als Colson's Asgard

Inhaltsbeschreibung: Alex Colson, ein großer Geschäftsmann, kündigt der Presse an, dass er Beweise für die Existenz von Außerirdischen hat. Er sagt noch weiter, dass einige Regierungen der Erde zusammenarbeiten, um die Existenz der fremden Lebensformen zu vertuschen. Er gibt den Regierungen der Welt eine vierundzwanzig-stündige Frist, die Wahrheit zu offenbaren, sonst würde er dies selbst tun. Die Sendung wird natürlich auch im Stargate Center gesehen, unter anderen von Daniel Jackson. Colson war bei mehreren Entwicklungen von neuen Technologien beteiligt, unter anderem an der Entwicklung der F-302, obwohl ihm das nie bewusst war, denn man hat Colson nie gesagt wo diese Teile eingebaut würden. Das Stargate-Center hat ein Problem. Colson ist nicht irgendein Spinner, er ist einer der reichsten Männer der Welt und man glaubt ihm. O´Neill will, dass Carter und Daniel, Colson besuchen und ihn umstimmen; aber ohne die wirkliche Wahrheit zu sagen.

ImageBrian Vogler, Colsons Stellvertreter bittet Alex darum sein Wissen für sich zu behalten und der Nation nichts zu sagen, denn die Aktien der Firma sind bereits jetzt am fallen. Als Vogler und Colson gerade über das Thema reden, werden sie von Carter und Dr. Jackson unterbrochen. Die Beiden haben jedoch nicht viel glück Alex umzustimmen, denn er hat ziemlich gute Beweise, unter anderen einige Bilder von Anubis Flotte und von der Schlacht bei Antarktika, mit der Prometheus. Während Daniel und Carter auf dem Weg zurück zum Auto sind, bekommt Sam einen Anruf von Julia Donnavan, einer alten Bekannten. Julia Donnavan ist die Reporterin vom Prometheus-Zwischenfall und mit dem Thema Stargate vertraut. Sam gelingt es sie abzuwimmeln und die Beiden fahren zurück ins Stargate-Center.

Als die Frist von Alex Colson abgelaufen ist, tritt er pünktlich, nach genau vierundzwanzig Stunden, vor die Presse. Carter und Daniel haben O´Neill die Lage erklärt und meinen, dass Colson nun die Bilder von der Prometheus und Anubisflotte zeigen wird. Doch es kommt anders. Colson führt den Reportern einen lebenden Asgard vor, was das SGC entsetzt. Das Stargate-Center nimmt daraufhin Kontakt mit den Asgard auf. Diese versichern ihnen, dass sich, zur Zeit, kein Asgard auf der Erde befindet. Carter und Daniel finden heraus, dass der Asgard einen leeren Blick hat und da es kein richtiger Asgard ist muss es etwas anderes sein. Daniel hat recherchiert und herausgefunden, dass Colson vom Pentagon einige Asgard-DNA für Forschungszwecke im Bereich Klonen bekommen hat. Nach Beendigung der Arbeiten hat Alex das Experiment wohl auf eigene Faust fortgesetzt und aus der DNA einen Asgard-Klon erzeugt. Die Asgard-Klone sind eigentlich nur leere Hüllen, die normalerweise später ein Bewusstsein bekommen. Mit Hilfe von Thor können sie Colsons Asgard stehlen, sowie sämtliche Forschungsunterlagen, die den Klon betreffen. Colson ist Sauer und macht sich auf den Weg nach Washington, um die Regierung zu Rede zu stellen.

ImageCarter wird derweil auf ihren Fernsehinterview mit Julia Donnavan vorbereitet. Sie erklärt, dass Colsons Außerirdischer kein Außerirdischer war, sondern nur ein Hologramm welches sehr real wirkt. Carter demonstriert dabei Thor als Hologramm. Sie sagt das diese Technologie für Vergnügungsparks entwickelt wurde. Am Ende des Interviews erfährt Sam, dass Colsons Flugzeug beinahe abgestürzt sei und eine Notlandung machen musste, es ihm aber gut gehe. Carter schlägt O´Neill vor, die Wahrheit zu sagen, damit Colson versteht, wie wichtig es ist, das Geheimnis zu wahren. O´Neill ist skeptisch und will das bei einem Gespräch mit Thor und dem Präsidenten vorschlagen. Im nächsten Moment beamen O´Neill und Thor ins Weiße Haus. Der Präsident ist Carter´s Meinung. Colson wird mit Hilfe von Thors Transporter ins Stargate Center gebeamt. Carter stellt Colson den echten Thor vor, der sich dann aber auch gleich wieder verabschieden muss. Sie zeigt Alex das Stargate. Nachdem sich Alac bei Vogler gemeldet hat brechen Carter und Colson zur Alpha Basis auf.

Die neue Alpha Basis wurde wie das Stargate Center in einem Berg gebaut. Sam zeigt Colson die F-302 in der Basis, an dessen Entwicklung Colson mitgewirkt hat. Die Beiden unternehmen einen Flug mit dem neuen Abfangjäger. Alex konnte aber nicht wirklich überzeugt werden, nicht die Wahrheit zu sagen. Als sie wieder auf die Erde zurückkehren, muss Alex mit ansehen wie der Präsident den Aktienmarkt eingefroren hat, da seine Firma am Rande des Ruins steht. Im Fernsehen kommt ein Bericht in dem gesagt wird, dass Alex das alles nur erfunden hat, um von den Problemen seine Firma abzulenken. Vogler ist an der ganzen Lage schuld. Er wurde vom Trust unter Druck gesetzt, die Bilanzen zu fälschen. Am selben Abend erhängt sich Vogler in seinem Badezimmer. Sam will, mit der Hilfe von Alex, den Trust dingfest machen. Als alles vergebens ist, bietet Sam Colson an, auf der Alpha Basis zu arbeiten, da er auf der Erde überall gesucht wird. Colson hat keine andere Wahl und nimmt das Angebot an.

Michael Melchers

Review: ImageSo sehr ich Stargate auch schätze, "Colson" hat mir ein großes Problem aufgezeigt, welches mir wie ich zu meiner Schande gestehen muss eigentlich erst bei dieser Folge so richtig bewusst geworden ist, nämlich wie sehr die Macher den Mut verloren haben, mal so richtig fies zu sein. Bei aller Unterhaltung fehlen mir irgendwie die großen Themen und/oder die mutigen Geschichten. Die Ausgangssituation aus "Colson" hat mich zum Beispiel sehr an die Folge "Sha're's Rückkehr" aus der 2. Staffel erinnert. Wir erinnern uns, damals hatte ein Reporter gedroht, das SG-Programm auffliegen zu lassen. Was war das Ergebnis: Es gab einen "Unfall", und er wurde überfahren. Ich gebe ja zu... es wurde nie 100%ig gesagt, dass das Militär dahintersteckt - aber es wurde zumindest angedeutet. Heutzutage scheint den Machern jedoch leider der Mut zu einer ähnlich knallharten Entwicklung zu fehlen - und eben deshalb ist "Colson" wohl bei mir im Endeffekt auch so durchgefallen.

Die ganzen Reaktionen auf die Ankündigung des Milliardärs wollen einfach so überhaupt nicht passen. Ich gestehe gerne ein, dass die Ausgangssituation in "Colson" im Vergleich zu "Sha're's Rückkehr" eine gänzlich andere war. Die Person, die damit droht, die Menschheit über die Existenz von Außerirdischen zu informieren, steht in der Öffentlichkeit, und hätte sich wohl nur schwer aus dem Weg schaffen lassen, ohne Aufsehen zu erregen und Argwohn zu schüren. Außerdem hatte man nicht die geringste Ahnung, was für Beweise Colson hat, und wie stichhaltig diese wirklich sind. Trotzdem war mir die erste Reaktion auf seine Ankündigung deutlich zu weich - nicht nur von Seiten der Regierung und des Stargate-Programms, sondern auch des Trusts, die erst nach der Präsentation des Asgards einen Mordanschlag auf ihn verüben und nach dessen Misslingen erneut in der Versenkung verschwinden und sich nicht mehr weiter um ihn zu kümmern scheinen. Das größte Defizit der Folge ist jedoch, dass man nicht das geringste darüber erfährt, wie die Öffentlichkeit auf Colson's Präsentation reagiert. Schock? Panik? Unglauben? Staunen? Freude? Dadurch wird man vom Geschehen seltsam distanziert.

ImageDanach gibt es einen komischen Trick mit Thor zu bestaunen... seh' ich das richtig, die ganze Zeit waren die Asgard beschäftigt, wo man sie immer wieder hätte brauchen können, und jetzt ist sie auf einmal wieder da? Schön langsam entwickeln sich diese wirklich zu einer Deus Ex Machina. Jedenfalls war die Folge ab einem gewissen Zeitpunkt einfach nicht mehr interessant, da alles viel zu harmlos war. Anstatt sich wirklich ernsthaft mit der Frage, wie man mit Colson nun umgehen soll auseinander zu setzen und diese in den Mittelpunkt zu stellen, dabei eventuell auch etwas düstere Lösungsmöglichkeiten in betracht zu ziehen, tänzelt man um diese Frage eher herum und traut sich scheinbar nicht so recht, dieses heiße Eisen anzufassen. Das Ergebnis ist eine weichgespülte Folge, die zwar als Einstieg für neu gewonnene Fans interessant sein könnte, den Stargate-Veteranen jedoch wohl nicht das Geringste zu bieten hat.

Da hilft es auch nichts, wenn man am Ende noch schnell versucht, mittels eines Selbstmordes etwas düstere Stimmung zu verbreiten - zu diesem Zeitpunkt waren mir alle handelnden Figuren einfach schon völlig egal, ich hatte gänzlich abgeschaltet, dementsprechend kalt ließ mich auch diese Wendung. Dass man noch dazu zu keinem Zeitpunkt auf Colson's Seite ist, hilft auch nicht gerade. Anstatt sich ernsthaft mit der Frage auseinander zu setzen, was nun geschehen soll, ob man die Menschheit einweihen soll oder nicht, gibt Stargate viel zu deutlich die Antwort darauf vor, ohne sie wirklich in Frage zu stellen oder ernsthaft zu thematisieren. Und eben damit machen es sich die Produzenten einfach viel zu leicht...

Fazit: Holprig... das ist das erste Wort, dass mir zu dieser Folge einfällt. Man hatte offenbar im Team eine gute Grundidee - aber wusste dann mit dieser nicht so recht was anzufangen, bzw. war nicht mutig genug, um diese wirklich zu forcieren. Das Ergebnis ist viel zu harmlos, unverzeihlich oberflächlich und leider auch überwiegend langweilig.

Christian Siegel

Bewertung: Spannung: 1/5 | Erotik: 1/5 | Anspruch: 2/5 | Humor: 2/5 | Inhalt: 1.5/5


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