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Kanonen, Lügner und Moneten (Teil 3) Drucken E-Mail
Autor: Christian Siegel - Datum: Mittwoch, 21 Oktober 2020
 
John Crichton hat sich, um Jothees Freilassung zu garantieren, selbst an Scorpius ausgeliefert. Dieser macht sich nun daran, die Wurmlochdaten aus Johns Kopf zu holen – eine Prozedur, die Crichton, wenn es nach Scorpius geht, nicht überleben soll…
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Episodenbild (c) Syfy

Originaltitel: Liars, Guns and Money, Part 3: Plan B
Episodennummer: 2x21
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 18. Dezember 2000
Erstausstrahlung D: 26. Mai 2001
Drehbuch: Justin Monjo
Regie: Tony Tilse
Hauptdarsteller: Ben Browder als Commander John Crichton, Claudia Black als Officer Aeryn Sun, Virginia Hey als Pa'u Zotoh Zhaan, Anthony Simcoe als Ka D'Argo, Jonathan Hardy als Dominar Rygel XVI, Gigi Edgley als Chiana, Lani Tupu als Pilot.
Gastdarsteller: Wayne Pygram als Scorpius, Paul Goddard als Stark, Claudia Karvan als Natira, Jeremy Sims als Rorf, Matthew Newton als Ka Jothee, Nicholas Hope als Akkor, David Franklin als Lt. Meeklo Braca, Thomas Holesgrove als Teurac, Phillip Hinton als Teurac (Stimme), John Adam als Bekhesh, Johanna Kerrigan als Rorg, Linal Haft als Zelkin, David Bowers als Kurz u.a.

Kurzinhalt: John Crichton hat sich an Scorpius ausgeliefert. Einerseits, um so dafür zu sorgen, dass D'Argos Sohn Jothee freikommt, aber auch, weil er Scorpius' Stimme in seinem Kopf einfach nicht länger ertragen kann. Wenn die Befreiung dieser Qual bedeutet, Scorpius die von den Außerirdischen in seinem Kopf hinterlassenen Daten über Wurmlöcher zu überlassen, dann soll es halt so sein. Wenig erfreut ist John allerdings verständlicherweise, als sich zeigt, dass Scorpius nicht ganz die Wahrheit gesagt hat: Denn das Entfernen der Daten, sowie des von Scorpius implantierten Chips, wird Johns Leben fordern. Als er von Natira erfährt, dass dies jedoch eigentlich gar nicht zwingend notwendig wäre, versucht er mit allen Mitteln, sie gegen Scorpius aufzuwiegeln. Währenddessen setzt die Moya-Crew alles daran, um John aus Scorpius Fängen zu befreien. Das Zielobjekt mag sich zwar geändert haben – gilt es doch nun, Crichton zu befreien, statt Jothee – davon abgesehen halten sie jedoch an ihrem Plan fest. Doch nicht jeder, der sich an der Befreiungsaktion beteiligt, wird diese überleben…

Review: Episodenbild (c) Syfy Der Abschluss hat mir von diesem Dreiteiler am besten gefallen. Generell hat man sich über dem Verlauf hinweg schön gesteigert, und schneidet "Kanonen, Lügner und Moneten" insgesamt wesentlich besser ab als "Intrigen, Macht und Mörder" zuvor. Aber, wenig überraschend, 100%ig glücklich war ich auch diesmal wieder nicht. So nervt mit Stark mittlerweile einfach nur noch – ich hoffe sehr, der verschwindet bald wieder. Und auch mit dem "besessenen" John tat ich mir wieder mal schwer. Insofern hätte ich mir halt echt gewünscht, die Geschichte rund um den Chip wäre mit dieser Folge nun endlich erledigt gewesen. Das ist dann irgendwie auch der größte Kritikpunkt: Irgendwie hat sich am Status Quo nicht wirklich was verändert (zumindest, da ich davon ausgehe, dass Scorpius die Zerstörung des Gebäudes überlebt hat; wenn mir auch offen gestanden nicht ganz klar ist, wie er das geschafft haben will). Ja, es ist ihnen, wie ursprünglich geplant, gelungen, Jothee zu befreien. Aber John hat immer noch den Chip – und Scorpius "Geist" – im Kopf. Irgendwie, wenn sich Crichton nicht selbst aufgegeben hätte und man statt ihn nun Jothee befreit hätte, wär's auch nichts anderes gewesen – oder?!

Zuletzt muss ich leider auch noch sagen: So positiv ich es grundsätzlich fand, dass diese heikle Mission auch Opfer erfordert (alles andere hätte ihre vermeintliche Gefährlichkeit rückwirkend nämlich doch ziemlich unterlaufen), wollte es leider den betreffenden Todesszenen nicht wirklich gelingen, mir nahe zu gehen. Dafür war die Verbindung zu jenen, die hier ihr Leben verlieren, dann leider doch nicht groß genug. Von diesen Punkten abgesehen hat mir "Kanonen, Lügner und Moneten – Teil 3" aber sehr gut gefallen. Die Episode war actionreich, die Story flott erzählt, und dadurch insgesamt sehr kurzweilig. Die Inszenierung hatte es mir ebenfalls durchaus angetan, nicht zuletzt mit diesen ständigen Blitzen, die dem Ganzen eine interessante Optik gaben, sowie die immer wieder eingestreuten, leichten, Zeitlupeneinlagen (sprich, es das Geschehen wurde nicht extrem, sondern nur leicht, verlangsamt). Aber auch davon abgesehen verlief die Befreiungsaktion sehr packend, und gefiel mir nicht zuletzt auch, wie man am Ende zwei Fliegen mit einer Klappe schlägt, in dem man sich vor dem Angriff Talyns in einem der Tresore verschanzt, und diesen dann auch gleich stiehlt, und die – überlebenden – Söldner bezahlen zu können. Und auch ein paar gelungene Gags waren wieder darunter, angefangen bei Rygel, der mit Durkas abgetrenntem Kopf herumläuft, über Zitate wie "For someone who couldn't see, you did ok." bis hin zu Bekheshs Dankbarkeit und Freude darüber, dass er wieder morden kann. Sehr schön fand ich zudem die Rückkehr von Talyn, und auch das damit einhergehende Wiedersehen mit Crais. Und generell hat auch diese Folge, wie schon jene zuvor, davon profitiert, wie viele zuvor etablierte (Einzel-)Elemente hier nun zu einem stimmigen, dramatischen Ganzen zusammengeführt wurden. Was die Weiterentwicklung der Story betrifft, hätte sich aber doch etwas mehr tun dürfen.

Fazit: Episodenbild (c) Syfy Einzelnes war mir wieder etwas zu schräg, und hat mich doch eher genervt (Stark, der besessene Crichton), zudem fand ich es schade, dass John am Ende der Folge erst recht wieder dort steht, wo er am Ende der vorangegangenen Episode auch schon war – wobei mein Wunsch, der Chip wäre hier nun endlich entfernt worden, sicher auch damit zu tun hat, dass ich eben mit den Momenten, wo John unter Scorpius Einfluss steht, nicht viel anfangen kann. Und der eine oder andere Figurentod hier vermochte es leider nicht wirklich, zu berühren. Insgesamt war "Kanonen, Lügner und Moneten – Teil 3" aber sehr unterhaltsam, und sicherlich die beste Folge dieses Dreiteilers. Zumal die Befreiungsaktion packend umgesetzt und die Action – nicht zuletzt mit den leichten Slow Motion-Einlagen – gut inszeniert war. Jetzt hoffe ich allerdings, dass man für das Chip-Problem in der nächsten Folge eine dauerhafte Lösung findet, und sich diese Story nicht auch noch in die dritte Staffel zieht.

Wertung: 3.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2000 Syfy)








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