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Machtkampf um Talyn Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Syfy

Originaltitel: Mind the Baby
Episodennummer: 2x01
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 17. März 2000
Erstausstrahlung D: 17. März 2001
Drehbuch: Richard Manning
Regie: Andrew Prowse
Hauptdarsteller: Ben Browder als Commander John Crichton, Claudia Black als Officer Aeryn Sun, Virginia Hey als Pa'u Zotoh Zhaan, Anthony Simcoe als Ka D'Argo, Jonathan Hardy als Dominar Rygel XVI, Gigi Edgley als Chiana, Lani Tupu als Pilot.
Gastdarsteller: Wayne Pygram als Scorpius, David Franklin als Lt. Meeklo Braca, Jennifer Fisher als PK Nurse u.a.

Kurzinhalt: Aeryn ist es gerade noch rechtzeitig gelungen, John und D'Argo aus dem Vakuum des Alls zu retten. Sie versteckt die beiden vorerst in einem Asteroiden. Was sie ihnen allerdings nicht mitteilt: Um sie retten zu können musste sie einen Handel mit dem Teufel – in Form von Crais – eingehen, und ihm die Kontrolle über Talyn überlassen. Als John sie bedrängt, gibt sie die Vereinbarung schließlich zu. Doch John denkt gar nicht daran, Crais einfach so Talyn zu überlassen. In der Zwischenzeit ist es Moya gelungen, eine Flugroute zu finden, die es ihr erlaubt, zum Asteroidenfeld mit ihrem Kind zurückzukehren ohne dabei von Scorpius entdeckt zu werden. Mit ihrer Hilfe gelingt es schließlich, Crais gefangen zu nehmen. Doch Talyn scheint sich an dessen Anwesenheit mittlerweile gewöhnt zu haben, und verlangt von Moya, dass sie seinen Captain wieder freilässt…

Review: Episodenbild (c) Syfy So großartig ich den Cliffhanger fand, so enttäuscht war ich von der Auflösung. Dass wir nicht dabei sind, wenn John und D'Argo aus dem All befreit werden, sondern sehen, wie sie bereits in Sicherheit wieder erwachen, fand ich wirklich schwach. Zwar erfahren wir in weiterer Folge, dass sie von Aeryn gerettet wurden, und dabei wohl irgendwie Crais Hilfe brauchte. Letztendlich blieb mir da aber zu viel offen. Insgesamt hatte ich jedenfalls den Eindruck, dass die Serienmacher am Ende von "Täuschungsmanöver ohne Ende" (den deutschen Titel finde ich übrigens nach wie vor saudämlich) keine Ahnung hatten, wie sie den Cliffhanger auflösen wollen – und so etwas sehe ich halt leider immer kritisch. Aber auch davon abgesehen war ich von "Machtkampf um Talyn" nicht wirklich begeistert. Die Folge wirkte auf mich wie eine recht einfallslose Fortsetzung, wenn nicht gar Wiederholung, der Episode davor – wodurch man fast den Eindruck gewinnen könnte, D'Argos und Johns "Opfer" am Ende der letzten Folge hätte eigentlich nicht wirklich etwas an ihrer Situation geändert. Immerhin steckt man hier nun erst recht wieder, von Crais Schlachtschiff belagert, im Asteroidengürtel fest. Wozu war die Cliffhanger-Aktion am Ende der letzten Folge dann eigentlich gut?

Positiv an der Sache war aber immerhin, dass sich der vermeintliche Rückzieher im Hinblick auf Crais als Finte seinerseits herausstellt. Kurz befürchtete ich nämlich wirklich, dessen Überlaufen könnte nur ein Trick gewesen sein, was ich dann doch sehr schade gefunden hätte. Das Ende macht dann aber deutlich, dass alles, was er in der letzten Folge zur Moya-Crew sagte – inklusive sein Gespräch mit John – ernst gemeint war. Sehr gut! Das Ende der Episode verfehlte jedoch ein bisschen die wohl gewünschte schockierende Wirkung bei mir. Irgendwie ist es der Serie bisher nicht so recht gelungen, mir Talyns Bedeutung zu vermitteln. Ich meine, ja, schon klar, ein Leviathan mit Waffen ist etwas Besonderes – aber wo ist da der große Unterschied z.B. zu einem Schlachtschiff? Mit anderen Worten: Was ist so schlimm daran, wenn Talyn – wie es hier am Ende der Folge nun geschieht – Crais in die Hände fällt? Da mir dies nicht so recht klar war, fand ich leider die gesamte Episode nur bedingt spannend. Nicht viel anfangen konnte ich auch mit Zhaans Entwicklung hier, die offenbar aufgrund des vermeintlichen Verlusts von D'Argo und John ein bisschen den Verstand verloren hat. Und, ganz ehrlich: Aeryns "What is that?" als Talyn dieses Verbindungskabel hochfährt ließ sie ziemlich dämlich aussehen, weil das war doch bitte schön offensichtlich. Nun war die Episode trotz dieser Kritikpunkte zumindest halbwegs kurzweilig, wobei es zweifellos hilft, dass die Folgen ab der zweiten Staffel etwas kürzer sind und man sich somit an die damals üblichen Laufzeit von 45 Minuten anpasst (jene aus Season 1 gingen rund 5 Minuten länger). Aber, ganz ehrlich: Ein bisschen einfallslos – und inhaltsarm – war das alles schon.

Fazit: Episodenbild (c) Syfy So begeistert ich vom Finale der ersten Staffel war, so enttäuscht war ich nun vom Auftakt zu Season 2. Die Auflösung des Cliffhangers war sehr unspektakulär und fand noch dazu teilweise abseits der Kamera statt, und was sich in weiterer Folge daraus entspinnt ist im Wesentlichen nur eine Wiederholung von "Täuschungsmanöver ohne Ende" – was auch die Frage aufwirft, wozu die selbstaufopfernde Mission von John und D'Argo denn überhaupt gut war. Schräg und nicht wirklich überzeugend fand ich zudem die Szenen rund um die verwirrte Zhaan. Und nicht zuletzt da für mich irgendwie unklar war, was genau so schlimm daran ist, wenn Talyn Crais in die Hände fallen sollte, hielt sich die Spannung doch ziemlich in Grenzen – und verfehlte der Ausgang des Geschehens in meinem Fall die gewünschte, schockierende Wirkung. Immerhin, nicht zuletzt aufgrund der nun kürzeren Episodenlänge kam zumindest nie wirklich Langeweile auf. Vor allem aber fand ich es positiv, dass man im Hinblick auf Crais nicht, wie kurz angedeutet, wieder einen Rückzieher machte, sondern dieser nun ebenfalls ein Abtrünniger bleibt. Ein Wiedersehen in naher Zukunft ist damit wohl vorprogrammiert.

Wertung: 2 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2000 Syfy)








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