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So wie wir wohl nicht waren Drucken E-Mail
Autor: Christian Siegel - Datum: Sonntag, 20 Mai 2007
 
Chiana findet in den Datenbanken der Moya eine Aufzeichnung die zeigt, wie die ursprüngliche Pilotin des Leviathan ermordet wird – eine Aktion, an der auch Aeryn beteiligt war. Als Pilot davon erfährt, ist er außer sich…
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Episodenbild (c) Syfy

Originaltitel: The Way We Weren't
Episodennummer: 2x05
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 14. April 2000
Erstausstrahlung D: 31. März 2001
Drehbuch: Naren Shankar
Regie: Tony Tilse
Hauptdarsteller: Ben Browder als Commander John Crichton, Claudia Black als Officer Aeryn Sun, Virginia Hey als Pa'u Zotoh Zhaan, Anthony Simcoe als Ka D'Argo, Jonathan Hardy als Dominar Rygel XVI, Gigi Edgley als Chiana, Lani Tupu als Pilot.
Gastdarsteller: Alex Dimitriades als Lieutenant Velorek, Lani Tupu als Captain Bialar Crais, Melissa Jaffer als Female Pilot u.a.

Kurzinhalt: Chiana findet in den Datenbanken der Moya eine Aufzeichnung, die vor rund drei Jahren entstanden ist. Darin ist nicht nur Commander Crais zu sehen, sondern auch Aeryn – noch als treue und loyale Peacekeeperin. Das Video zeigt, wie die ursprüngliche Pilotin der Moya ermordet wird, um stattdessen dann den aktuellen Piloten dort einzusetzen – ein Prozess, der wiederum erzwungen wird, wozu man sich Peacekeeper-Technologie bedient. Man beschließt, Aeryn mit der Aufzeichnung zu konfrontieren, die reumütig zugibt, dass diese der Wahrheit entspricht. Sie erzählt von den damaligen Ereignissen, unter anderem auch ihrer Beziehung zum Chef-Techniker des Projekts, Velorek. Als schließlich auch Pilot davon erfährt, ist er außer sich. Zuerst versucht er, Aeryn zu erwürgen, dann trennt er die Verbindung zwischen sich und Moya. Der Leviathan treibt daraufhin antriebslos durchs All. Den Passagieren ist bewusst, dass es ihnen irgendwie gelingen muss, den Bruch zwischen Aeryn und Pilot, aber auch zu Moya, wieder zu kitten – sonst sind sie auf immer und ewig im All gestrandet…

Review: Episodenbild (c) Syfy "So wie wir wohl nicht waren" wirft einen Blick zurück in die Vergangenheit der Moya, von Pilot, und insbesondere Aeryn. Letzteres finde ich für die Figur ungemein wichtig. Natürlich war uns von Anfang an bekannt, dass Aeryn eine Peacekeeperin ist – aber: was heißt das denn genau? Welcher (moralischer) Verbrechen hat sie sich schuldig gemacht? Das blieb bislang sehr vage. Diese Episode gibt uns diesbezüglich nun einen besseren Eindruck. So sehen wir, dass sie Teil jener Peacekeeper-Einheit war, welche die ursprüngliche Pilotin der Moya tötete, und auch, wie sie später ihren Liebhaber verrät, um wieder zu dem von ihr bevorzugten Flugdienst zurückkehren zu können. Ich halte diese Offenbarung für ungemein wichtig, da sonst "Aeryn war früher Peacekeeperin" ein sehr abstrakter und nicht greifbarer Vorwurf ist. Erst wenn wir sehen, was sie früher getan hat, können wir erkennen (und damit auch anerkennen), welche Entwicklung sie seither gemacht hat. Vor allem ihr Verrat an Velorek (der noch dazu Crichton ein bisschen ähnlich sieht) spricht hier Bände. Denn dass die "neue" Aeryn so agieren und John zu ihrem eigenen Nutzen verraten würde, kann man sich ebensowenig vorstellen, wie dass sie dem neuen Piloten etwas ähnliches antun könnte, wie der ursprünglichen.

Darüber hinaus rollt "So wie wir wohl waren" aber auch die interessante Vorgeschichte rund um Moya selbst auf. Auch diese Offenbarungen – dass sie ursprünglich eine andere Pilotin hatte, der neue Pilot und der Leviathan nicht natürlich, sondern ihre Verbindung mit technologischen Mitteln erzwungen wurde (was für Pilot chronische Schmerzen bedeutet) – waren sehr interessant. Mir gefiel dabei nicht zuletzt auch, wie gut diese zu dem was wir bisher schon von der Moya wussten passen, und zugleich ein paar offene Fragen klären, wie z.B. rund um den von D'Argo unabsichtlich zerbrochenen Schild der dann zu Moyas Schwangerschaft führte. Und dann ist da noch Pilot. So verständlich sein Zorn gegenüber Aeryn ist, wird in weiterer Folge doch deutlich, dass er in Wahrheit nur seine eigenen Schuldgefühle auf sie verlagert – war er doch eigentlich für eine solche Vereinigung (zumindest wenn es nach seinem Volk geht) nicht bereit, wollte aber unbedingt zu den Sternen aufbrechen. Klar könnte man sagen, wenn er auf Veloreks Angebot nicht eingestiegen wäre, hätte dieser halt einen anderen willigen Piloten gefunden – aber aus Pilots Sicht ist das kein Argument. Er sieht es vielmehr so, dass er mit seiner Zustimmung den Tod der ursprünglichen Pilotin verursacht hat. Beachtlich auch, wie es "So wie wir wohl nicht waren" trotz aller teils erschütternder Erkenntnisse über Pilot und Aeryn gelingt, dass sie nie drohen, unsere Sympathien zu verlieren. Ihre offen zur Schau gestellte Reue ist dafür wesentlich verantwortlich. Insgesamt war ich von diesem Ausflug in die Vergangenheit jedenfalls sehr angetan. Einzig, ob daraus dann unbedingt ein (dezentes) Bedrohungsszenario erwachsen musste (da Pilot die Verbindung zu Moya trennt), darüber kann man geteilter Meinung sein. Und zugegebenermaßen war die Folge jetzt eher interessant als mitreißend. Dass sowohl Pilot als auch Aeryn durch die Offenbarungen hier deutlich an Profil gewonnen haben, glich diese Mankos für mich aber locker aus.

Fazit: Episodenbild (c) Syfy In "So wie wir wohl nicht waren" wird die Vorgeschichte von Pilot und insbesondere Aeryn aufgerollt. Dies halte ich insofern für essentiell, da wir nur so Aeryns Entwicklung so wirklich erkennen und auch anerkennen können. Weil: Zu sagen, Aeryn war mal Peacekeeperin, und hat dieses Leben mittlerweile hinter sich gelassen, ist das eine. Zu wissen, wie dieses Leben ausgesehen hat, und welche Gräueltaten es beinhaltete, hingegen etwas ganz anderes. Und so machte eben gerade auch diese Episode deutlich, wie sehr sie sich durch die Bekanntschaft mit John und den Gefangenen der Moya verändert hat. Aber auch über Pilot erfahren wir hier einige überraschende Dinge. Und generell gefiel mir dieser Blick in die Vergangenheit der Moya sehr gut, nicht zuletzt auch, als sich die sie hier offenbarten Informationen stimmig in das, was uns bislang bekannt war, einfügen. Macht insgesamt eine sehr gelungene Folge, die vor allem damit punktet, wie Aeryn und Pilot durch die Ereignisse und Offenbarungen hier an Charaktertiefe gewinnen.

Wertung: 4 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2000 Syfy)








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